Beiträge von heindaddel

    "Kein Kommentar, 48 Stunden"

    Was für eine Posse.

    Kommentare à la "Zu den Schiedsrichtern darf ich mich heute nicht äußern." oder "Hinsichtlich der Roten Karte verweise ich auf den Maulkorberlass", das überschwängliche, offenkundig ironische Loben der Schiris oder beißende Bemerkungen über die verordnete "Unfehlbarkeit" werden wir jetzt wohl an jedem Spieltag erleben. Bravo.

    Ein großartiges Eigentor. Schiedsrichter und die HBL werden jetzt erst recht mit Häme und Spott überzogen, die versteckte/verklausulierte Kritik der Vereinsverantwortlichen bekommt viel mehr Aufmerksamkeit als die offene Kritik zuvor, die Medien werden geradezu auf spitzfindige Bemerkungen warten und sie herauszukitzeln versuchen.

    Sind unsere Schiedsrichter wirklich so schlecht, dass sie vor sachlicher Kritik geschützt werden müssen? Es gibt nunmal in jedem Spiel strittige Szenen, die man so und so sehen kann. Und manchmal sind sie spielentscheidend. Warum sollen sich die Beteiligten darüber nicht unterhalten dürfen? Und glaubt man ernsthaft, dass sich ein Trainer, der sich verschaukelt/ungerecht behandelt fühlt, von einem derartigen Funktionärserlass aufhalten lässt, seinen Unmut auch auszudrücken?

    Wer genau hat eigentlich diese Durchführungsbestimmungen erlassen? Wer ist verantwortlich für die Grundrechtsverletzung und das mediale Desaster, wer gibt hier den Handballsport der Lächerlichkeit preis?

    Sehr gut ! :bigok:

    Es handelt sich um die sagenumwobene Königsburg bei Bohnert an der Schlei.

    Zitat

    ...Das heutige Gebäude, das zwischen hohen Bäumen auf einer kleinen Anhöhe zu erkennen ist, wurde 1902 im Villenstil errichtet. Gleich beim Betreten des Geländes mutet einen kräftige Geschichte an. Im Zuge auch anderer Befestigungsanlagen wurde in der Schleiregion 1415 durch den Dänenkönig Erich von Pommern (1412-1439) die Königsburg erbaut. Er musste sich gegen die Holsten wehren, die sich in ihren 1386 rechtmäßig erworbenen Ansprüchen auf das Herzogtum Schleswig durch seine Vorgängerin, die dänische Königin Margaretha, betrogen sahen und ihn in einen 23jährigen Krieg verwickelten (s.o. unter Geschichtlicher Überblick Schleswig-Holstein). Die Holstenherzöge verbanden sich 1417 mit den Herzögen von Braunschweig und der Stadt Hamburg und zogen gemeinsam gegen Erich von Pommern. Er „musste die Stadt Eckernförde aufgeben. Vor seinem Abzug verwüstete und verbrannte er die Stadt, wahrscheinlich sind damals Rathaus und Kirche ein Raub der Flammen geworden. Dann zog man gegen die Königsburg, konnte aber trotz großer Anstrengungen den Platz nicht gewinnen. Stubbe nahm man ein und verwüstete es gründlich. 1421 und 1426 war die Burg schon im Besitz der Holsteiner, als wenn die Dänen sie schlichtweg verlassen hätten. Sie ist wohl kampflos geräumt worden. Seitdem erlangte sie nie mehr eine Bedeutung. Endlich fand der Streit 1435 im Wordingborger Frieden ein Ende. Die Besitzansprüche der Holsteiner auf Schleswig blieben bestehen. 1649 ist die Burg noch kartografisch erfasst, aber es wird vermutet, dass sie da schon eine Ruine war. In Bohnert wird erzählt, dass sie irgendwann vom Hügel „Lustberg“ mit Kanonen zusammengeschossen worden sei und mit den Materialien die Kirche in Rieseby ausgebessert wurde.

    So, Film gekauft, Häuschen geknipst, ab in die Dunkelkammer, Film und Abzüge entwickelt, fixiert und getrocknet und schwuppdiewupp mit hoffentlich ausreichend Porto an die Handballecke eingeschickt ... ;)

    ... oder so ähnlich (die THW-Dauerkarteninhaber unter euch werden sich vielleicht erinnern). :P

    Mal sehen, ob ihr jetzt schneller seid als bei irgendwelchen afrikanischen Moscheen.