Beiträge von heindaddel

    Viel Lärm um nichts, meiner Meinung nach.

    Der Sport Bild-Artikel ist reißerisch (Überschrift: "Bricht Kiel jetzt auseinander?"), enthält für den geneigten Leser nichts Neues und ist wenig fachkundig ("Die Rolle von Welthandballer Narcisse im Rückraum soll Wael Jallouz ausfüllen. Ein Risiko").

    Man mutmaßt angesichts der aktuellen Abgänge und des fehlenden "gleichwertigen" Ersatzes das Ende der Kieler Ära. Erinnert mich an einen Artikel im Stern, der 1995 nach dem Abgang von Schwenke und Germann den Niedergang des THW herbeischreiben wollte ... :D

    Aussagen à la "Das Wettbieten machen wir nicht mit" oder "Wir holen Spieler nicht um jeden Preis" sind ja nun keineswegs neu und findet man auch bereits von Schwenker. Dahinter sehe ich eher die Botschaft an Spieler und Berater, ihre Forderungen nicht zu überziehen.

    @ Arcosh: In der vergangenen Saison(=Geschäftsjahr) gab es keinen Super Globe, der war erst in dieser Saison.


    Oh, entschuldige, dass ich nicht die erwartete Arroganz an den Tag gelegt habe. ;)
    Aber die Vorstellung, das irgend ein Sponsor sich ernsthaft aus solchem Grund gegen ein Sponsoring entscheidet entlockt mir nur ein breites Grinsen. In Kiel leben ja nicht nur THW-Fans und die THW-Fans sind bei weitem nicht alle engstrinig. Und wenn der Sponsor den HSV tatsächlich aus diesem Grund nicht unterstützt, wäre es für die bösen Kieler Fans doch auch ein Grund zur Freude bzw. zum Grinsen.

    "Brillenkönig" Günther Fielmann ist Schleswig-Holsteiner durch und durch. Geboren und aufgewachsen in der Nähe von Rendsburg, lebt er heute vor den Toren Kiels auf Gut Schierensee. Seine große Leidenschaft ist die ökologische Landwirtschaft, er betreibt vier große Biobetriebe, drei davon im Kieler Umland. Er engagiert sich sehr für Denkmalschutz, Ökologie und soziale Projekte in der Region und ist Ehrendoktor der Universität Kiel.

    In meiner Kieler Arroganz kann ich mir da nur schwer vorstellen, Fielmann würde nun ausgerechnet den HSV Hamburg unterstützen wollen. :P

    Ich denke, der haut seine Kohle eher für gesellschaftlich "Sinnvolles" raus, statt es für Profisport zu verpulvern ...

    Schrei nach Liebe...

    Bei dem gestern Gezeigten könnte man glatt auf die Idee kommen, die machen das absichtlich, damit sich Onkel Rudi erbarmt und sie wieder mit Milliönchen um Milliönchen versorgt.
    Selten so was bockloses von Mannschaft samt Trainer gesehen.


    Tsss..., und ich dachte gestern während des Spiels: "Wenn ich Rudi wäre, würde ich meine Anteile sofort verkaufen! Ach nee, die will ja niemand auch nur geschenkt. Also: Geldhahn zudrehen, Laden abwickeln. Und Tschüss!"

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Auftritt wie der gestern Rudi oder irgendwen sonst animiert, den Dilettanten weiteres Geld in den Allerwertesten zu blasen. Und ich glaube auch nicht, dass er nochmal ein paar zig Milliönchen reinstecken möchte, um mit ganz neuer Truppe ganz von vorn anzufangen.

    Ich halte überhaupt nichts von irgendwelchen Wettbewerbseingriffen, um künstlich „Spannung“ zu erzeugen.

    Für mich ist die Grundsatzfrage: Geht es um sportlichen Wettbewerb oder geht es um Show, um Event, um Zirkus?

    Meiner Meinung nach gehört es zum Sport dazu, dass einzelne Sportler/Mannschaften mal eine Zeitlang ihre Sportart dominieren, wenn sie Ausnahmetalente sind oder wenn einfach professioneller gearbeitet wird als bei den Kontrahenten. Als ich begann, mich für Handball zu interessieren, war Gummersbach das Maß aller Dinge, dann kam die Ära von Großwallstadt, später war Essen dominant. Heute ist es Kiel, vielleicht ist es in ein paar Jahren Berlin oder Stuttgart. Wo ist das Problem? Ich habe größten Respekt vor solchen außergewöhnlichen Leistungen und finde, man sollte „Überfliegerteams“ Anerkennung zollen und sich an ihnen erfreuen. Mir waren jedenfalls Gummersbach und Großwallstadt als Jugendhandballer Vorbild. Ihre Überlegenheit hat mich nicht vom Handball abgeschreckt, sondern mich für den Handball begeistert. Dort spielten die Leute, denen meine Mitspieler und ich nachgeeifert haben.

    Zum Spielmodus: Ich bin klar für die Beibehaltung eines normalen Ligabetriebes, bei dem am Ende die Mannschaft mit den meisten Punkten Meister wird und die Teams mit den wenigsten Punkten absteigen. Das ist vielleicht nicht immer spannend, aber dafür die gerechteste Lösung, da die Leistung der gesamten Saison in das Ergebnis eingeht. Eine Niederlage am 2. Spieltag zählt genauso wie eine am 34. Spieltag. Bei Play-Offs, Final4s oder Endspielen spielen Tagesform, Losglück oder kurzfristiges Verletzungspech eine viel größere Rolle. Als die Play-Offs ausprobiert wurden, hatten akute Verletzungssorgen TUSEM Essen einen eigentlich hochverdienten Meistertitel gekostet. Mir ist sportliche Gerechtigkeit viel wichtiger als künstlich erzeugte Spannung. K.O.-System und Final4 haben wir doch in Pokal und in Europapokal/CL.

    Über die Größe der Liga kann man sicher streiten, aber jede Reduzierung kostet natürlich auch potentielle Arbeitsplätze für Nachwuchskräfte in der 1. Bundesliga. Bei einer 16er Liga fallen ja nicht nur 2 komplette Kader raus, es fehlen jedem verbleibenden Team auch die (Zuschauer- und Sponsoren-)Einnahmen aus zwei Heimspielen. Der ein oder andere Verein wird dies womöglich mit der Verkleinerung des Kaders kompensieren müssen? Ist das im Sinne des Handballsports in Deutschland?

    Ach so, noch zum Thema „Langeweile durch die Überlegenheit des THW“: Warum zieht eigentlich der THW auswärts mit Abstand die meisten Zuschauer? Warum ist an vielen Standorten immer „Zahltag“, wenn der THW, der die Liga doch so langweilig macht, zu Gast ist? Kommen die Zuschauer dann besonders zahlreich, weil sie sich ein spannendes Spiel erhoffen?


    Immer nur auf den Löwen und dem HSV rumhacken im Bezug auf "Preistreiberrei" ist ein Witz! Aber natürlich in Kiel spielen alle nur wegen der tollen Halle (die es auch in Berlin, Hamburg und Mannheim gibt) und wegen der tollen Luft im Norden

    IRGENDWANN REICHT ES AUCH MAL 8o

    Lustig. Niemand sonst hat hier angesichts der vermeintlichen wirtschaftlichen Potenz der RNL derart die Klappe aufgerissen wie der "Löwe1985". Ein paar Beispiele gefällig?

    Wenn an der Personalie etwas dran ist, verdichten sich ja die Gerüchte, dass Christian Zeitz den THW Kiel eventuell verlässt, was die Chancen für einen Transfer in die Heimat wohl deutlich steigert ;)

    Wäre für mich ein deutliches Zeichen, dass Kiel nach dem Hamburger Halbrechten den nächsten Spieler aus wirtschaftlichen Gründen an die Löwen verliert - vor zwei Jahren undenbar

    :lol: :nein:

    es ist schon interessant wie hier einige immer versuchen den Löwen eine Zukunft anzudichten, welche in 1-2 Jahren pechschwarz ist.

    Lest doch bitte auch die Interviews von Herrn Nielsen, welche er in Zusammenhang mit den Löwen gibt!!! Glaubt ihr wirklich, dass wenn er mit N. Karabatic in Gesprächen sein sollte, dies für Kopenhagen ist?!

    Aber träumt ihr immer schön weiter...... :hi:

    einfach nur geil, geil, geil, geil

    Jetzt noch die Bestätigungen der beiden Vereine und dann haben die Löwen einen weiteren Hochkaräter verpflichtet und das vom direkten Konkurrenten.

    Wirtschaftlich stehen die Löwen anscheinend bereits in der Liga auf dem Spitzenplatz und wo sind die ganzen Kritiker/Neider die gesagt haben "der Nielsen lässt die Löwen bald fallen"

    Da :lol: wir hier in Mannheim nur laut


    Was mich wundert ist, dass der große THW Kiel
    1. Cupic nicht bekommen hat
    2. Lund hoffentlich an die Löwen verliert.

    Die große wirtschaftliche Zeit des THW bröckelt wohl langsam. Sportlich ist der HSV bereits an den Kielern vorbeigezogen :hi:

    ich sehe das ganz anders

    Herr Nielsen ist nun bei zwei Vereinen der Macher, da er der Hauptgeldgeber zu sein scheint..damit hat er das sagen über alle Transfergeschenisse.

    Er kann somit die Spieler hin und her transferieren wie es die beiden Vereine benötigen.

    Hansen und Casper Hvit werden bei den Löwen spielen, da es hier einfach leichter ist etwas zu reißen. Kopenhagen wird die dänische Liga beherrschen und in absehbarer Zeit in der CL regelmäßig teilnehmen.

    Die Löwen erhalten so zwei TOP-Spieler!

    es ist doch schön das die Löwen mit dem Unternehmen goldgas einen weiteren Premiumpartner gewinnen konnten!!!! Dort wird nicht nur immer gelabert sondern Storm zieht die Partner ans Land um seine Gesellschafterstruktur (Hopp, Nielsen, Duravit, Niederberger, Harder) weiter zu vergrößern....

    Die einen schätzen den Etat auf 5,2 Mio., die anderen auf 6,5 Mio. - wo ist das Problem?

    Zum Glück hat so ein Etat ja zwei Seiten, Einnahmen und Ausgaben. Vielleicht haben doch beide Seiten recht, und die RNL planen mit Einnahmen von 5,2 Mio. und Ausgaben von 6,5 Mio. ... :P

    Das würde jedenfalls zu den im Jahresabschluss 10/11 im Anhang ausgewiesenen Einlagen stiller Gesellschafter von 12,2 Mio. (!) passen, mit denen die Verluste seit 2005 jeweils gedeckt wurden, also 2 Mio. im Jahresdurchschnitt ... oder versteh ich da was falsch?

    Zitat

    Einlagen atypisch stiller Gesellschafter 12.180.320,00 Euro

    Zu den zwei in der Spielrunde 2005/2006 erbrachten Einlagen über jeweils 950.000 EUR
    kamen zur weiteren Stärkung des Unternehmenskapitals für die Saison 2006/2007 400.000 Euro, für die Saison 2007/2008 ein Betrag von 1.900.000 Euro, für die Spielrunde 2008/2009 eine Einlage von 1.300.000 Euro und für die laufende Saison 2009/2010 eine neue Einlage in Höhe von insgesamt 1.200.000 Euro hinzu. Außerdem hat in der Saison 2008/2009 ein weiterer Gesellschafter eine Einlage von insgesamt 950.000 Euro erbracht. Des Weiteren hat ein weiterer neuer atypisch stiller Gesellschafter eine Einlage in Höhe von 800.000 Euro gezeichnet. Die Einlagen wurden außerdem zum 31.12.2009 durch Umwandlung bestehender Darlehen um 730.320 Euro erhöht.
    In der laufenden Saison haben verschiedene Gesellschafter Einlagen in Höhe von insgesamt 3.400.000 Euro erbracht. Die Bilanzposition ist somit auf insgesamt 12.180.320 Euro angewachsen.
    Die Einlagen mit unbegrenzter Laufzeit können mit einer Frist von einem Monat zum Ablauf eines Geschäftsjahres gekündigt werden, wenn ein Überschuldungsstatus unter Einbeziehung der vom Rangrücktritt erfassten Ansprüche eine Überschuldung nicht mehr aufweist. Die Kündigung ist ausgeschlossen, wenn es dadurch zum Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit kommen würde. Die Einlagen wurden mit entstandenen Verlusten (siehe G+V Position 13) verrechnet.

    Nielsen hat damit ja nichts mehr zu tun und der KIF wurde ja nicht gezwungen, nach Kopenhagen zu gehen. Die Koldinger Zuschauer zahlen jetzt also eher die Zeche für die Großmannssucht (oder den Wagemut) von Jens Boesen.

    Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

    Natürlich hat Nielsen damit direkt nichts zu tun. Im Ergebnis werden aber die Koldinger Spieler, die jetzt kurz vor Saisonbeginn durch die genannten (4 oder mehr) Kopenhagener Spieler auf die Tribüne verdrängt werden, die Leidtragenden von Nielsens Pleite sein. Gleiches gilt für die Fans, die jetzt die Hälfte der Heimspiele verlieren. Es trifft nun Gruppen, die mit dem Auslöser der Krise gar nichts zu tun hatten. Bedanken dürfen sich beide Gruppen natürlich bei den aktuellen Clubverantwortlichen, die jetzt das große Rad drehen wollen.

    Herzliches Beileid, KIF Kolding!

    Knapp zwei Wochen vor Saisonbeginn werden mal eben die Hälfte der Heimspiele um mehr als 200 km verlegt. Da werden die Fans sicher begeistert sein ...

    ... und die halbe Mannschaft kann sich jetzt auf die Tribüne setzen oder einen neuen Verein suchen, weil sich die "Stars", die sich zuvor von Nielsen die Taschen haben stopfen lassen, auf Kosten der Koldinger Spieler retten!

    Letztlich zahlen dann die Koldinger Zuschauer und Spieler die Zeche für Nielsens Großmannssucht und sein Versagen! Oder sehe ich das falsch?

    Bei mir hat es leider nur zum Schmunzeln gereicht..... ;)

    Es werden schimmernde Rüstungen und holde Maiden evoziert. Vor den Schlachten und Turnieren im AWD "Castello" weht ein Hauch von Minnesang herbei. Und wenn mal nicht so laufen sollte ruft der "Herold" übers Mikro: Auf geht`s tapfere Reckenfans..... :lol:

    Achso, ich hatte jetzt mehr so Bilder, ähh schwarz-weiße Photographien, von Männern in merkwürdigen Turnkostümen und Kaiser-Wilhelm-Bärten vor Augen ...

    Ich finde diesen altmodischen Namen prima, da lässt sich doch viel draus machen.

    Liebe Recken,
    nach dem Wecken
    muss ich euch was stecken,
    bitte nicht erschrecken:
    Tut ihr in der Abwehr decken,
    kriegt ihr leider blaue Flecken.
    Solltet ihr es noch nicht checken,
    könnt ihr Zecken
    mich mal nah am Becken
    lecken ...
    :P

    Ich hoffe sehr, dass sich die Balinger der HSG Wetzlar gegenüber fair verhalten und vollen Einsatz bringen. Zu befürchten ist leider das Gegenteil...

    Gute Güte. Wie wärs, wenn sich Eure Truppe mal selber anstrengt? Ihr habt 2 Punkte Vorsprung und könnt noch 4 Punkte aus eigener Kraft holen. Gegen Gegner, für die es zum Spielzeitpunkt womöglich auch um nichts mehr geht. Finde ich jedenfalls ziemlich unverschämt, hier Mannschaften schon im Vorwege mangelnden Einsatz und Wettbewerbsverzerrung zu unterstellen!


    wenn dann irgendwer hier postet dass wetzlar ja theorethisch ohme klimovets mit 100 toren hätte verlieren können lässt dies nur darauf schliessen dass derjenige zu lang in der sonne war :D

    Na, Du bist ja ein ganz goldiges Kerlchen. Bei 216 ähh 217 ähh 218 ... Beiträgen in 20 Tagen würde Dir ein bißchen Sonne vielleicht mal ganz gut tun ... :cool:

    Regeln sollten wohl für alle gleich gelten, oder? Also ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass eine Mannschaft ein Spiel mit einem nicht spielberechtigten Spieler gewinnt, das sie sonst vielleicht klar verloren hätten. Soll diese Mannschaft dann für das Fehlverhalten belohnt werden, wenn das Spiel dann mit 0:0 Toren als verloren gewertet wird? Bei ehrlichem Verhalten hätten sie womöglich nicht nur die Punkte verloren, sondern auch die Tordifferenz um 5 oder 10 oder 15 oder ... Tore verschlechtert. Um solche Besserstellungen zu vermeiden, zählt die Tordifferenz in solchen Fällen eben nicht. Das finde ich konsequent und hat mit "Doppelbestrafung" nichts zu tun.

    Sonnige Grüße aus Kiel

    Nein, und das wurde hier schon oft genug geschrieben. Natürlich hätten sie jeden Landesverband anschreiben und nach einer evtl. Spielberechtigung fragen können, aber ...

    Ähhh, ich meinte, sie hätten aus den übrigen 33 Spielen genügend Punkte sammeln können, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Das Potential dazu sollten sie doch wohl haben.

    nun sollte das bessere torverhältnis von wetzlar bei punktgleichheit nicht zählen würde es sich in der tat um eine "doppelte" bestrafung handeln

    a) abzug der 2 punkte

    b) Nichtberücksichtigung des besseren Torverhältnisses und erst hierdurch erforderliche relegation

    So ein Unsinn. Es handelt sich nicht um eine doppelte Bestrafung, sondern um konsequentes Vorgehen.

    Wetzlar hat einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt und deshalb zurecht die Punkte abgezogen bekommen, weil man nicht weiß, ob sie das Spiel auch ohne diesen Spieler gewonnen hätten. Dann ist es auch folgerichtig, das Torverhältnis im Zweifelsfalle nicht zählen zu lassen. Schließlich kann NIEMAND ausschließen, dass Wetzlar das Spiel ohne den nicht spielberechtigten Spieler mit hundert Toren Unterschied verloren hätte und dann womöglich jetzt gar kein besseres Torverhältnis als die Konkurrenz hätte ...

    Hat es sich Wetzlar nicht letztlich selbst zuzuschreiben, dass sie jetzt überhaupt noch in Bedrängnis kommen?

    Ich bin ein paar Mal mit Grundschulgruppen/Eltern in
    Bosau am Großen Plöner See gewesen.

    Ein herrliches Gelände mit viel Platz zum Toben, ein kleiner Strand am See, Bootsstege, von denen man angeln kann, ein kleiner Bach, ein Stückchen Wald. Wunderbar für Schatzsuchen, Nachtwanderungen, Lagerfeuer, Kanutouren, Gruppenspielchen ...

    Man kann im Haupthaus herbergsmäßig wohnen, auf der Wiese zelten oder aber - was wir immer gemacht haben - in den dreieckigen "nur-Dach-Häusern" hausen ...

    Kids und Eltern waren sehr angetan!

    AG Kopenhagen sieht sich auf einem guten Weg ab Sommer Kim Andersson im ärmellosen Trikot präsentieren zu können. Jesper Nielsen will ihn, Kim will und der THW soll gesprächsbereit sein. Damit wäre beim THW das Überangebot an Linkshändern im Rückraum gelöst und Zeitz müsste nicht auf Außen versauern.

    ... wobei es bezüglich der genannten Ablösesumme, einer halben Million, wohl noch ein wenig Gesprächsbedarf geben dürfte ... zumal im Artikel von Kronen (also weniger als 70.000 Euro) die Rede ist.

    Na, vielleicht will Nielsen ja wieder nachts irgendwas in irgendwelchen Hotelbars gehört haben ... :rolleyes:

    Wortklauberei. Gelebt haben beide bis zum Ende in der DDR, darum geht es mir doch. Außerdem ist ein Pastor in der evangelischen Kirche ein Pfarrer, also der Inhaber des Pfarramtes. Er wird nur - regional begrenzt - anders genannt. Eine funktionale Unterscheidung zwischen Pastor und Pfarrer gibt es nur in der katholischen Kirche.



    Die korrekte Amtsbezeichnung von Gauck ist "Pastor", nicht "Pfarrer". Aber gut.

    Worum es mir ging: Sollte es nicht darum gehen, was jemand kann und wofür er/sie steht als um die Frage der landsmannschaftlichen Zugehörigkeit, des Geschlechts oder gar der Berufe der Eltern? Also ich hatte, um Deine Ausgangsbemerkung aufzugreifen, schon die Hoffnung, dass solche Proporzkriterien, die beim dicken Helmut so ungeheuer wichtig waren, irgendwann mal in den Hintergrund treten. Bei Kohl musste ja, wenn ein Hesse aus dem Kabinett ausschied, unbedingt wieder ein Hesse ins Kabinett, persönliche Eignung war zweitrangig. Und "das Mädchen aus dem Osten" kam doch nur in die Bundesregierung, weil sie bei der Kohlschen Rasterfahndung die Kriterien "jung", "Frau", "evangelisch" und "Osten" erfüllte. Hätte Merkel damals eines der Kriterien nicht erfüllt, wäre sie heute womöglich nicht Kanzlerin ...

    Nachdem nun Niedersachsen seit langem in der Bundespolitik überrepräsentiert ist (Schröder, Trittin, Steinmeier, Gabriel, Wulff, Rösler, von der Leyen, ...) gibts jetzt eben ein Duo aus dem Nordosten (Merkel vertritt das nördliche Vorpommern) an der Spitze.

    Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass die Person Gauck unserer Republik sehr gut tun wird.

    Nebenbei: Wer hätte vor zwei Jahrzehnten gedacht, daß wir mal einen ostdeutschen Pfarrer zum Präsidenten und eine ostdeutsche Pfarrerstorchter als Kanzlerin haben werden...

    Unvorstellbar! Gut, dass Gauck kein ostdeutscher Pfarrer, sondern ein norddeutscher Pastor und Merkel gebürtige Hamburgerin ist ... ;)

    Viel schlimmer finde ich, dass das Wirtschaftsministerium der großen Industrienation Deutschland von einem Arzt geführt wird, mit einem Pfarrer (und was für einem ...) als Staatssekretär ... :nein: