Zitat
Na, für die 1,5 Mio. bekommt der THW immerhin 105 Jahre geballte Trainerkompetenz und die Verträge laufen zusammen immerhin bis zum Jahr 4020 !!! 
Neenee, was sich nicht so alles "Journalist" schimpfen darf ... 
Ich würde die Kosten des vorzeitigen Trainerwechsels auf der Basis dieser Zahlen so berechnen:
Ablösesumme: Der Betrag (750') gilt für 2 Jahre Vertragslaufzeit. Ungefähr die Hälfte hätte man im nächsten Jahr auch zahlen müssen, wenn Nokas Vertrag ausgelaufen wäre und Alfred der Nachfolger hätte werden sollen. Der Betrag ist also nur zur Hälfte auf den vorzeitigen Wechsel zurückzuführen. Ansatz mit 375.000.
Abfindung (ich unterstelle mal, dass sich die o.g. 500' in 300' Jahresgehalt und 200' Abfindung aufteilen): Gemeint ist wohl die Erfolgsprämie, die Noka erhalten soll. Dieser Betrag hätte Noka auch bei regulärem Abgang 2009 zugestanden (oder man hätte sie ihm freiwillig gezahlt), insofern sind diese 200' keine Kosten der vorzeitigen Trennung.
Trainergehalt: Beide Trainergehälter als Transferkosten anzusetzen, ist natürlich grober Unfug, hier kann man nur das Gehalt desjenigen ansetzen, der auf der Tribüne sitzt. Hier ist maximal das volle Jahresgehalt Nokas (300') anzusetzen. Da ich mir ihn nur schwer beim Unkrautjäten und beim Seniorenbingo der AWO vorstellen kann, sehe ich ihn spätestens zur Rückrunde bei einem der aufstrebenden neureichen Vereine, die heftigst um ihn werben werden (das Geseier der MOPO, wenn die Firma neben dem "weltbesten Duo auf der Königsposition" auch noch den "weltbesten Trainer" auf der Bank sitzen hat, male ich mir jetzt mal besser nicht aus ...anderes Thema). Realistischerweise ist sein Jahresgehalt somit nur zur Hälfte (also 150') anzusetzen.
Fazit: Die Kosten für den vorzeitigen Trainerwechsel belaufen sich nicht auf 1,5 Mio., sondern "nur" auf 525.000 (halbe Ablösesumme plus halbes Jahresgehalt Noka). Dieser Betrag kann sich noch mindern um eine eventuelle Ablösesumme für Noka (die "Neureichen" kriegen dieses Zugpferd ja nur mit Zustimmung des THW vor 2009).
Natürlich ist das immer noch viel Geld, aber es ist auch die Frage, ob ein dauerhaft gestörter Betriebsfriede, permanente Unruhe, mögliche Intrigenspiele (mit der Gefahr der Spaltung der Mannschaft) und das Herauszögern einer erforderlichen Neuaufstellung auf lange Sicht nicht viel teurer gekommen wäre. Welche Impulse hätte ein Trainer auf "Abschiedstournee" der Mannschaft wohl noch geben können oder wäre er nicht zwangsläufig zur "lame duck" verkommen ?