28.07.2006 22:39 -
Die SG Flensburg-Handewitt kommt immer besser in Fahrt. Im Rahmen des hummel Charity-Cups schlug sie den HSV Hamburg deutlich mit 27:20 (14:13). „Heute stand die Abwehr wirklich sehr gut“, analysierte Co-Trainer Jan Paulsen. Und das obwohl die Defensive nicht nur in der gewohnten 6:0-Formation agierte, sondern auch als 5:1-System mit Ljubomir Vranjes als Spitze. Zudem fehlten mit Lars Christiansen, Kasper Nielsen und Sören Stryger drei Dänen.
Kurz zuvor erwies sich die Partie gegen Oberligisten MTV Herzhorn als willkommene Aufwärm-Einheit. In 40 Minuten ließen die SG-Recken nur sieben Gegentreffer zu, vorne entfaltete vor allem Torge Johannsen großen Zug zum Tor. Insgesamt trat aber erneut Anders Eggert als bester Torschütze auf. In der anderen Gruppe wurde der TBV Lemgo seiner Favoritenrolle gerecht und distanzierte BM Granollers. Das heißt: Im Halbfinale trifft die SG in der Holstenhalle zu Neumünster zum Zweiten Mal binnen weniger Tage auf den spanischen Vertreter.
MTV Herzhorn – SG Flensburg-Handewitt 7:29 (1:10)
SG Flensburg-Handewitt: Holpert, Beutler – von Behren (3), Lackovic (2), Eggert (6), Jensen (3), Vranjes (2), Johannsen (9), Boldsen (1), Lauritzen (1)
HSV Hamburg – SG Flensburg-Handewitt 20:27 (13:14)
SG Flensburg-Handewitt: Holpert, Beutler – von Behren (1), Lackovic (3), Eggert (8/2), Vranjes (1), Johannsen (4), Lijewski (4), Boldsen (1), Lauritzen, Knudsen (5)