Trainieren kannst Du da nichts. Aber ich würde empfehlen einfach einen Schritt vor der Grundlinie zu stehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit von einem Abpraller getroffen zu werden schon geringer.
Ich habe in meiner gesamten Torwartkarriere bisher auf jeden Fall mehr direkte Kopftreffer als durch Abpraller verursachte bekommen. Ist das Thema bei Euch wirklich häufig?
Beiträge von HendrikS
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Auch wenn´s sich vielleicht blöd anhört: aber ich würde Dir empfehlen, erstmal beim A-Jugend-Training mitzumachen.
Es wird Dir nicht viel bringen Spielzüge und solche Sachen einzustudieren, wenn Du die Grundbasics nicht drauf hast. Und die werden hauptsächlich im Jugendtraining vermittelt. Es ist wichtig, dass Du da am Anfang relativ viel Zeit drauf verwendest, wenn Du auf Dauer nicht in der Kreisklasse versauern willst. Ohne "Grundausbildung" ist es als Späteinsteiger schwierig, Fortschritte zu erzielen. Das Training mit den Damen ist vielleicht für´s Auge nett, bringt Dir aber nicht so richtig was, weil Frauen eine ganz andere Art Handball spielen. Also geh lieber ins Jugendtraining und Du wirst bestimmt in kurzer Zeit viel lernen. -
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Original von thomask
recht nett war auch die Aussage, dass das Stoßen in der Luft von vorne straffrei ist und nur von der Seite bestraft wird.Mir hat am besten gefallen: "die Füchse stellen um, der XY spielt jetzt Libero"

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Original von Steinar
Da sind wir auf einer Linie. Mit den zu niedrigen Strafen meine ich auch die generell zu niedrig ausgesprochenen progressiven Bestrafungen.
Dem kann ich mich nur anschließen. Eine striktere Bestrafung würde viel bewirken. Was ich alleine in dieser Saison schon an Fouls gesehen habe, die klar mit der roten Karte bestraft werden müssten... Aber die Schiris haben bestenfalls 2 Minuten oder - noch schlimmer - gar nichts gegeben.

Glücklicherweise haben sich die gefoulten Spieler nie ernsthaft verletzt. -
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Original von Troya
um zuzunehmen braucht er wahrscheinlich keinen speck. die dhb-studien zeigen aber, dass auch spieler, die sich gesund ernähren[...] da machen nahrungsergänzungsmittel schon ein wenig sinn ... ganz egal ob erst 14 oder nicht ...
1. Die Studie zeigt eine ernährungsbedingte (!!) Schilddrüsenunterfunktion. Also kann wohl von einer gesunden Ernährung der Kids nicht die Rede sein.
2. Die Studie wurde beim DHB mit Nationalspielern durchgeführt. Die haben ein etwas anderes Trainigspensum als Ottonormal Handballspieler. Sicherlich machen im Leistungssport Ergänzungsmittel Sinn. Aber wenn du 2 mal die Woche trainierst braucht kein Mensch ein solches Mittelchen - eine GESUNDE Ernährung vorausgsetzt!benn2: Mein Tipp: Spar Dir das Geld lieber für vernünftige Handballschuhe und trainiere anständig. Da hast Du in Deinem Alter am meisten davon. Allers andere ergibt sich ohnehin mit der Zeit von ganz allein.
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Junge, vergiss mal nicht dass Du erst 14 bist!!! Du kannst Dich nicht mit einem 16- oder 18-jährigen vergleichen. Körperlich liegen da Welten dazwischen. Du wirst mit der Zeit automatisch zunehmen. Da brauchst Du keine Shakes. Und Speck ansetzen ist ja wohl keine Lösung oder willst Du Deinen Körper schwächen??

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Original von thomask
Ganz abgesehen davon gibt es genügend Besprechungen, bei denen übrigens auch hochklassige Trainer anwesend sind, die über evtl. Regeländerungen / Anweisungen gemeinsam mit dem IHF/EHF/DHB usw. diskutieren. Allem Anschein sind die Verantwortlichen aber bzgl. Kopf-/Gesichtstreffer immer noch der Meinung, dass keine Regeländerung notwendig ist.Und wieso werden dann alle Schaltjahre immer mal wieder Versuche mit Kopfschutz für den Torwart unternommen? (Ich sehe Andreas Thiel immer noch mit Kopfshutz vor mir - sehr spannend
)Wenn das alles nicht so wichtig ist, müsste doch kein Turhüter der BuLi solche Tests machen?Und was die unterschiedlichen Spielklassen angeht: Gerade in den unteren Ligen wird der Kopfschuss gerne als taktisches Mittel eingesetzt. Da ist in der Halle i.d.R. nicht so viel los. Die SchiRis kennt man ja schon seit 20 Jahren und die Regeln dazu sind ungenau.
Bislang hat noch keine beantwortet, warum ein Kopfschuss eines Abwehrspielers bestraft werden darf, der eines Torhüters nur in absoluten Ausnahmefällen.
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Original von Zickenbändiger
Lösung 1: Der Kopftreffer wird in den Katalog der Todsünden mit aufgenommen und es gibt eine Disqualifikation.Lösung 2: *Provationsmodus an* "Regelwidrigkeiten, die die Gesundheit eines Gegenspielers gefährden (Regel 8:5), ausgenommen Würfe auf den Kopf des Torwarts aus dem freien Spiel heraus"
Warum nicht klarstellen, was wir von den Keepern halten?
*Provokationsmodus aus*Nicht nur als ehemaliger Torwart, auch als Trainer wünsche ich mir einen gewissen Mindestschutz für die Keeper.
Danke, Du sprichst mir aus der Seele 
und ich kann mir Deiner Forderung nur anschließen: Wenn schon die Gegenstoßproblematik mit dem Torhüter überdacht wurde (hier könnten sich allerdings beide Beteiligten ernsthaft verletzten), warum dann nicht auch den Gesichtstreffer klarstellen und da bleiben dann nur Deine genannten Lösungsvorschläge. Momentan finde ich die Regelungen ausgesprochen unglücklich.
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Original von Theoitetos
Ich hatte eigentlich nicht ohne Grund weiter oben SR- (und Beobachter-) Anweisungen gepostet ... würden sich alle dran halten, gäbs eine "einheitliche" Linie und die Mannschaften könnten sich darauf einstellen und würde ni mehr so viel meckern "letzte Woche wurde das aber ganz anders gepfiffen".Hier geht es aber doch gerade um die SINNHAFTIGKEIT dieser Anweisung. Einige hier sind eben offenbar der Meinung, dass diese Anweisungen nicht in Ordnung sind (und pfeifen deshalb auch nicht analog der Regelauslegung), auch wenn jetzt hinlänglich erläutert wurde, dass Torhüter nach aktueller Lehrmeinung nur in wenigen Situationen Kopftreffer nicht hinnehmen müssen.
Wenn man es zuspitzt könnte man auch sagen: der Feldspieler hat mehr Rechte als der Torhüter. Wenn bei ersterem der Ball im Gesicht landet wird es bestraft, auch wenn er sich bewegt hat, beim TW nicht. Wieso das aber logisch sein sollte (und deshalb Lehrmeinung ist), erschließt sich mir aber nicht.
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Dany dem kann ich mich nur anschließen!
Und dazu noch ergänzen: richtiger Weise müsste es Stürmerfoul sein, wenn der Feldspieler in den stehen Torhüter springt. Aber wer pfeift sowas? Hab ich noch nie erlebt und ich bin schon des öfteren umgenietet worden.
Insgesamt scheint es eine Tendenz oder nennen wir es von mir aus auch Unsicherheit bei den Schiris zu geben, wie zu reagieren ist, wenn der Torhüter wie auch immer (ob mit Kopftreffer oder einfach angesprungen) angegangen wird. Dann wird im Zweifel lieber nichts gepfiffen oder wie mir sogar einmal passiert, ich bekomme die Strafe, weil der Feldspieler mir in die Beine springt
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Original von thomask
Nochnmals 1 oder 2 Min vor Schluss bester Werfer 2 Min oder DQ wegen Gesichtstreffer im Spiel, Spielstand 25:25 oder so. Sportgericht des Bezirkes gibt dem SR Recht dann Einspruch aufrecht erhalten bis zum DHB Gericht . Entscheidung dort keine Strafe Spielwiederholung.Beziehst Du das auf einen realen Fall oder woher kommst Du zu diesem Schluss?
Ich als Torwart würde mir eine gewisse Sensibilität der Schiris nach einem Gesichtstreffer durchaus wünschen. Sicher ist es teilweise nicht beabsichtigt, aber oftmals auch vom Werfer mindestens billigend in Kauf genommen. Da wird man auf Außen abgedrängt und weil man nicht mehr weiter weiß, knallt man halt dem Torhüter (der vielleicht einen Schritt raustritt und sich ja "bewegt") das Ding ins Gesicht weil es vielleicht bei ihm Eindruck hinterlässt - bestraft wird sowas ja eh nicht. Ich habe noch nie erlebt, das ein Schiri in einer solchen Situation den Werfer wenigstens ermahnt hätte.
So streng wie die Regeln bezüglich Kopftreffer oft ausgelegt werden (Torhüter darf sich keinen Millimeter bewegen) wundert es mich auch nicht, dass es als taktisches Mittel eingesetzt wird um den Torwart ggf. zu verunsichern. Bestraft wird es meistens nicht, da kann man es ruhig mal probieren. -
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Original von orange
Vor allem ging es hier nicht um die kleineren Details (Arm-, Handhaltung, etc.), sondern um relativ einfach zu erkennende Dinge.Wieso ist die Arm- und Handhaltung ein Detail?? Das sind absolute Basics, die wir schon vor 20 Jahren im Jugendtorhütertraining gemacht haben. Wenn man das schon nicht drauf hat, dann nützt auch alles andere nichts.

maleikalika: kauf Dir die DVD "Halten wie wir". Da werden die Basics wie z.B. Absprache mit der Abwehr gut erlläutert. Es macht nämlich keinen Sinn, grundsätzlich das kurze Eck vom Block decken zu lassen

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Ich muss da Troya zustimmen. Es versteht kein Jugendtorhüter, wenn Du ihm erzählst: "Wenn der Werfer in großem Bogen, eingeknicker Hüfte, weit abgewinkeltem Arm... dann wirft er.." das ist viel zu kompliziert und im Eifer des Gefechts wird auch kaum ein junger Torhüter das alles im Kopf haben und überprüfen können.
Viel besser deshalb folgendes:
- stelle Deine Torhüter hinters Tor und bitte die Mitspieler, aus verschiedenen Positionen in vorher angesagte Ecken zu werfen. Die Torhüter sollen dabei ganz genau die Körperhaltung, insbesondere den Wurfarm, des Werfers beobachten. Nur so lernen sie zu erkennen, wohin der Ball möglicherweise geworfen wird.
- bringe den Torhütern insbesondere für kreisnahe Würfe bei, den Werfer vor Aufgaben zu stellen. Bsp.: beim Kreisläufer so hinaustreten, dass immer erst eine Seite zum Wurf angeboten wird. Täuschungen etc.Meiner Meinung nach ist das viel efffektiver, als große Erklärungen zu geben. Die Torhüter müssen ihre eigenen Erfahrungen sammeln und den Werfer selbst lesen können.
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Jep, die weißen sind die gleichen. Hattte ich letztes Jahr in den USA (!!) im Outlet gesehen. Leider war meine Größe schon ausverkauft (kosteten nur 40 Dollar).
Die Munich Goalkeeper waren die, die ich bestellt hatte. Fand ich gar nicht gut, weder von der Dämpfung noch von der Stabilität.
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Die beiden spielen den aktuellen Handball Spezial in der Hallenausführung. z.B. hier
Achtung: Es gibt den auch in der Freizeitversion. Da ist die Sohle aber wesentlich einfacher und durchgängig Kautschuk.Die Hummel Goalkeeper sind praktisch die gleichen, wie die HB spezial in der Freizeitversion. Haben mir persönlich nicht zugesagt.
Was meinst Du mit den Munich goalkeeper? Wer/was ist das?
Ich hatte mir mal die oben dargestellten spanischen Torhüter-Schuhe bestellt. Fand ich aber eher umknick-gefährdet und habe sie deshalb wieder zurück gegeben..
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Hi!
Liegt das Problem darin, dass die Bälle von den Torhüterinnen nicht weit genug geworfen werden können oder sind sie zu ungenau?
Kurzfristig ist es natürlich am Einfachsten, wie schon gebschrieben die Mitspieler den langen Pass werfen zu lassen. Damit vergeudet man aber im Tempospiel u.U. viel Zeit.
Ich würde daher unterschiedliches Trainieren:
1. Wurftechnik: Power is nothing without controll. Die Mädel müssen an der Technik feilen. Deshalb erst mal nur kurze Pässe üben und dann aber darauf achten, dass sie weit ausholen (!!) und der Bewegungsablauf für lange Pässe ausgelegt ist.
2. Kraft: 800g Ball oder mit Terra-Bändern Wurfserien ausführen lassen
3. Richtung: Der lange Pass des TW muss in der Regel auf ein sich bewegendes Ziel kommen - im Gegensatz zum Torwurf. Daher nützt es nichts, die Mädels auf Fahnen, Kästen oder sonst was werfen zu lassen. Am einfachsten erst mal über eine kurze Distanz die Würfe üben. Die Mädels müssen ein Gefühl dafür bekommen, wie schnell die Mitspielerin läuft und wo dann der Ball ungefähr hin geworfen werden muss, damit er ordentlich gefangen werden kann. Die Distanz dann schrittweise vergrößern.Viel Erfolg!
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Original von Nr. 3 lebt!
Moin,ich würde ebenfalls Übergänge empfehlen.
Entweder im Moment des Übergangs ergibt sich eine Möglichkeit des Abschlusses, oder es wird im 2:4-Angriff weitergespielt, was die 3:2:1-Abwehr vor eine Herausforderung stellt, wenn sie aufrechterhalten wird. Oft erfolgt eine Umstellung der Abwehr auf defensivere Varianten, was Deinem Rückraum Platz verschafft.
Gruß
C.
Dem kann ich mich nur anschließen! Wir trainiere bei uns in der Mannschaft gerade diese Abwehr und es stellt sich heraus, dass gerade bei Einlaufbewegungen von der ballfernen Seite (auch der Kreis) große Abstimmungsarbeit notwendig ist. Daher bei so einer offensiven Abwehr:
die Halben müssen weitern großen Druck ausüben und in die Nahtstellen stoßen, durch Wechsel mit Mitte und Einlaufbewegungen die Abwehr "in Schwung" bringen. Dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis jemand relativ frei zum Abschluss kommen kann.
Die 3:2:1 ist eine sehr anspruchsvolle Abwehrvariante. Ich habe noch nicht viele Mannschaften gesehen, die das wirklich gut hinbekommen haben. Meistens agieren diese dann nach dem Motto: durch schnelles Spiel im Zweifel ein Tor mehr werfen, als durch Abwehr ein Tor mehr verhindern.
Viel Erfolg!
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Original von PascalHensFan
schließlich steht der towart im fussball auch nicht mit einem komplett weißen anzug und am besten noch mit angenähten grasimitaten im kasten ......
dann kann der torwart von mir auch eine clownsmaske anziehen , die verwirrt mich auch.
ähm Tim Wiese stand vorletzte (?) Saison in knall Pink im Tor. Da braucht man auch keine Clownsmaske mehr. Außerdem geht es ja nicht darum lustig auszusehen, sondern das Tor für den Werfer optisch zu verkleinern. Und da könnte so ein gestreifter Anzug gerade bei freien Würfen durchaus irritieren
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Also beim ersten Blick dachte ich auch: was für´n Scheiss. Sieht ja aus wie ein Schlafanzug!!
Aber das Foto auf Seite 2 hat mich dann doch stutzig gemacht. Wo hört jetzt das Tor auf?? Auch wenn mich wahrscheinlich alle auslachen würden: testen wäre schon mal nicht schlecht!
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Original von sunny-1
Bei einem Spiel, in welchem die Schiedsrichter zu nur 60% Regelkonform pfeifen, eine klare Linie zeigen und keinen mehr als den anderen Benachteiligen hab ich noch keinen Mob der beleidigt erlebt.Da kann ich sunny nur zustimmen. Ich spiele schon sehr lange Handball, war früher auch selbst als SR tätig, musste mich aber wg. Zeitmangels zwischen Spieler- und Schiri-Karriere entscheiden.
Die größten Aufreger entstehen doch immer dann, wenn es um die Beurteilung von (Nicht-)Fouls geht und die Schiris keine klare Linie pfeifen. Am Wochenende ging das soweit, dass selbst unsere Gegnerischen Fans die Schiris wg. Entscheidungen für ihre eigene Mannschaft "unter Druck" gesetzt haben. Da wurden klarste Fouls nicht gepfifffen und der Höhepunkt kurz vor Schluss beim Siebenmeter: der Gegnerische Werfer trifft unseren Torhüter am Kopf, ohne dass der sich einen Millimeter bewegt hatte. Grob unsportliches Verhalten, was ohne Ahndung für den Werfer blieb und die Halle war natürlich außer sich (wohl gemerkt: selbst die Gästefans bei dieser Situation!)Wichtig wäre, dass mehr für die Ausbildung der Schiris getan wird und man die Einschätzung von Spielsituationen übt. Man hat oft den Eindruck, dass die SR mit der Geschwindigkeit im Spiel gar nicht mehr mitkommen und zwischen einem kleinen Rempler und einem bösen Schubser nicht unterscheiden können. Immer dann, wenn Aktionen gegen den Körper von den SR konsequent bestraft werden, hält sich auch das Publikum zurück. Wenn nicht, überträgt sich das sehr oft auf die Tribüne.