ZitatOriginal von Jenny
Kiel - Balingen 36:21 (15:11)
ZitatOriginal von Jenny
Kiel - Balingen 15:7 (HZ)
Ja was denn nun? [Blockierte Grafik: http://cosgan.de/images/midi/frech/a050.gif]
ZitatOriginal von Jenny
Kiel - Balingen 36:21 (15:11)
ZitatOriginal von Jenny
Kiel - Balingen 15:7 (HZ)
Ja was denn nun? [Blockierte Grafik: http://cosgan.de/images/midi/frech/a050.gif]
TUSEM Essen - THW Kiel
HBW Balingen-Weilstetten - HSV Hamburg
VfL Gummersbach - HSG Nordhorn
SC Magdeburg - MT Melsungen
TV Großwallstadt - TuS N-Lübbecke
SG Flensburg-Handewitt - HSG Nordhorn
VfL Gummersbach - TBV Lemgo
Wilhelmshavener HV - Füchse Berlin
Rhein-Neckar-Löwen - HSG Wetzlar
GWD Minden - FA Göppingen
Pajovic scheint ja gut einzuschlagen. Schon 4 Tore in den ersten 10 Minuten
ZitatOriginal von Rentner
Schade, kann über Astra nur MV empfangen.
Morgen vormittag um 10 Uhr die Wiederholung schauen ![]()
ZitatJicha erfolgreich operiert
THW-Neuzugang fällt langfristig aus
Filip Jicha ist am Dienstag erfolgreich am Knie operiert worden. Der Meniskus, an dem sich Jicha beim Derby in Flensburg eine Verletzung zuzog, ist genäht worden.
Nach Auskunft von Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries, der die Operation durchführte, wird der tschechische Neuzugang - je nach Heilungsverlauf - bis zu vier Monate dem THW Kiel nicht zur Verfügung stehen. "Mit dem Operationsverlauf bin ich sehr zufrieden", äußerte sich Dr. Pries am Dienstag, "dem Patient geht es den Umständen entsprechend gut."
ZitatOriginal von Gulasch
Wie kannst du dann hier überhaupt irgendetwas beurteilen und meldest dich zu Wort?
Ich habe das Spiel in keinster Weise beurteilt, wenn du mein Posting richtig gelesen und nicht sinnentstellend zitiert hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, daß meine angebliche Spielwertung ein ironischer Seitenhieb auf die imho müßige Schiedsrichterdiskussion war, hier noch mal für dich zum nachlesen
ZitatOriginal von Pumpe
Wie wärs denn wenn sich alle aufKiel hat gewonnen
und daran müssen ganz einfach die Schiris Schuld haben,
weil es ja nicht sein kann, daß Kiel vielleicht besser war
oder vielleicht einfach das entscheidende Quentchen Glück hatte
einigen?Dann hat zumindest diese elendige Sch****-Debatte ein Ende.
Der zweite Teil meines Postings lautet dann
ZitatOriginal von Pumpe
Ich hab das Spiel leider nicht gesehen, aber wenn ich diesen Thread lese hab ich wohl nichts versäumt, da es ja anscheinend außer den Entscheidungen der Schiris absolut nichts gibt worüber es sich zu sprechen/schreiben lohnt.
Also hör bitte auf hier irgendwelche Sachen zu behaupten, die nicht stimmen, bloß um dich wichtig zu tun.
Lern lesen und denken, und wenn du das kannst, melde dich mal wieder zu Wort.
Wie wärs denn wenn sich alle auf
Kiel hat gewonnen
und daran müssen ganz einfach die Schiris Schuld haben,
weil es ja nicht sein kann, daß Kiel vielleicht besser war
oder vielleicht einfach das entscheidende Quentchen Glück hatte
einigen?
Dann hat zumindest diese elendige Sch****-Debatte ein Ende. Ich hab das Spiel leider nicht gesehen, aber wenn ich diesen Thread lese hab ich wohl nichts versäumt, da es ja anscheinend außer den Entscheidungen der Schiris absolut nichts gibt worüber es sich zu sprechen/schreiben lohnt.
HSG Nordhorn - MT Melsungen
TBV Lemgo - SC Magdeburg
HSV Hamburg - Rhein-Neckar-Löwen
TUSEM Essen - SG Flensburg-Handewitt
HBW Balingen-Weilstetten - Wilhelmshavener HV
TuS N-Lübbecke - VfL Gummersbach
Füchse Berlin - TV Großwallstadt
ZitatOriginal von Pawelfan
Roggischs Rote Karte waren doch Wechselfehler oder?
So steht es jedenfalls im Spielbericht auf der THW-Homepage
ZitatAlles anzeigenDer THW Kiel bleibt ungeschlagener Tabellenführer der TOYOTA Handball-Bundesliga. Im Spitzenspiel bei den Rhein-Neckar Löwen behielten die Zebras in einer vor allem im zweiten Durchgang überaus hektischen Partie mit 26:25 (13:14) die Oberhand. Eine insgesamt gute Abwehrleistung mit starkem Rückzugsverhalten und ein erneut glänzend aufgelegter Thierry Omeyer gaben letztlich den Ausschlag für den deutschen Meister in der ausverkauften SAP-Arena.
Die Kieler, mit der selben Startformation wie am Samstag gegen Magdeburg, begannen äußerst konzentiert und abgeklärt: Kim Andersson verwandelte gleich seinen ersten Wurf, während die 6:0-Deckung gleich das erste Anspiel an Weltmeister Christian Schwarzer unterbinden konnte. Zwar konnte Ex-Zebra Henning Fritz mit zwei Paraden gegen Karabatic zunächst das 0:2 verhindern, doch nachdem auch Omeyer gegen Rechtsaußen David Szlezak hielt und Vid Kavticnik am Kreis Marcus Ahlm fand, war der zweite Treffer für die Gäste fällig. Nach einem Block gegen Jungnationalspieler Uwe Gensheimer rauschten die Kieler per Gegenstoß gar zum 3:0, erneut war Marcus Ahlm der Torschütze. Schnell war in der euphorischen SAP-Arena erst einmal Ruhe eingekehrt.
Obwohl das Angriffsspiel der Rhein-Neckar Löwen etwas statisch wirkte, Oleg Velyky auf der für ihn ungewohnten Spielmacherposition sich nicht so gut entfalten konnte und der wiedergenesene Sergej Harbok auf Halblinks noch nicht wieder in Form war, fanden die Gastgeber so langsam ins Spiel. Grund dafür waren vor allem Einzelleistungen von Mariusz Jurasik. Der Vizeweltmeister düpierte die Kieler Deckung um Ahlm und Lundström mit seinen Wacklern ein ums andere Mal und kam so zu Durchbrüchen. Das Kieler Angriffsspiel hingegen lahmte ebenfalls, so dass Henning Fritz sich immer mal wieder mit Paraden in Szene setzen konnte und den Rückstand seiner Mannschaft so immerhin konstant hielt. Besonders, nachdem Filip Jicha das 7:4 (12.) für den THW erzielte, die Löwen im Angriff den Ball vertändelten und Henrik Lundström per Gegenstoß die erste 4-Tore-Führung für sein Team hätte erzielen können, glänzte Henning Fritz. Wer weiß, das Spiel hätte schon frühzeitig für den THW entschieden sein können...
So aber wachte das Publikum langsam auf, und Abwehrchef Oliver Roggisch verkürzte von Linksaußen auf 5:7. Zwei Fehler im Angriff von Jicha beantwortete Jurasik dann sogar mit einem Doppelpack zum ersten Ausgleich. Die SAP-Arena stand Kopf, vor allem als der für Harbok gekommene Christian Caillat die erste Löwen-Führung zum 8:7 gelang (19.). Der Franzose war jetzt die perfekte Ergänzung für Jurasik auf der anderen Halbposition, schaffte in dieser Phase immer wieder den Durchbruch und war mit seinen Aktionen maßgeblich daran beteiligt, dass Kronau/Östringen bis zur 15. Minute gar auf 11:9 erhöhen konnte. Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs bekamen die Kieler den Franzosen etwas besser in den Griff, der gute Dominik Klein und eine starke Phase von Filip Jicha mit unter anderem einem rotzfrechen Heber gegen Fritz vom Siebenmeterpunkt brachten die Kieler wieder ran, doch David Szlezak konterte mit der gleichen Aktion gegen Omeyer zum 14:13. Ein Angriff blieb dem THW noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich, doch der viel zu frühe Wurf von Kim Andersson wurde gehalten. Ein Glück für die Kieler, dass der Ball aber über das Fangnetz flog, so dass die verbleibenden 12 Sekunden nicht mehr von den Gastgebern genutzt werden konnten.
Nach dem Seitenwechsel fand endlich Nikola Karabatic ins Spiel, der nach gleich vier "Fahrkarten" in der Anfangsphase den meisten Teil der ersten Halbzeit auf der Bank verbrachte. Doch er war es, der nach einer Omeyer-Parade gegen Gensheimer mit seinem ersten Treffer des Spiels den zweiten Durchgang eröffnete. Doch die Rhein-Neckar Löwen blieben zunächst das etwas bessere Team: Caillat holte erneut einen Strafwurf heraus, den Szlezak verwandelte, und nachdem die Kieler im Angriff erneut den Ball verloren, hätten die Badener nachlegen können. Doch die größte Stärke der Kieler war heute das Rückzugsverhalten, denn Kronau/Östringen kam trotz vieler technischer Fehler der Zebras im Angriffsspiel nicht zu einem einzigen Gegenstoßtor. Letztlich verloren auch hier wieder die Löwen im Positionsspiel bei einem geplanten Anspiel an den Kreis den Ball, und Dominik Klein hielt den THW per Gegenstoß im Spiel.
Die Vorzeichen wechselten jetzt ständig: Szlezak vergeigte einen Strafwurf gegen Omeyer, auf der Gegenseite machte es aber auch Jicha mit einem vollends missglückten Heber vom Siebenmeterpunkt nicht besser. Als Caillat nach seinem eigenen Stürmerfoul im Kieler Gegenzug mit Nikola Karabatic zusammenprallte und Marcus Ahlm die 16:15-Führung für den THW erzielte, hielt es Henning Fritz nicht mehr in seinem Kasten: Sein Gemecker gegen das häufig überfordert wirkende Schiedsrichtergespann brachte ihm eine Zeitstrafe ein. Mit eigener Führung und doppelter Überzahl wollten die Zebras nun ein Polster ausarbeiten, doch dies misslang: Die Rhein-Neckar Löwen spielten in aller Ruhe ihre Angriffe aus, während ein Treffer von Karabatic wegen eines vorherigen Fouls Ahlms nicht gegeben wurde. Statt der erhofften Führung musste letztlich Jicha auf die Strafbank, so dass die Gastgeber durch Tore von Jurasik und Velyky wieder in Front lagen - es sollte jedoch die letzte Führung für die Löwen gewesen sein.
Denn jetzt nahm endgültig Nikola Karabatic das Heft in die Hand: Auf der ungewohnten halbrechten Rückraumposition für Kim Andersson fühlte sich der Franzose pudelwohl und sorgte mit zwei Treffern zum 19:17. Anschließend parierte Omeyer auch einen Siebenmeter des immer auffälliger werdenden Oleg Velyky - die Chance zum Absetzen war für den THW erneut gekommen. Doch Filip Jicha beging einen Schrittfehler im Angriff und unterband den möglichen Konter, indem er den Ball zwei Meter weit mitnahm. Eine unglückliche Aktion, die die Schiedsrichter mit einer Zeitstrafe ahndeten - dummerweise seiner dritten, so dass Jicha die rote Karte sah.
Christian Schwarzer und Sergej Shelmenko schafften in Überzahl auch den erneuten Ausgleich zum 19:19, doch die Kieler ließen sich nicht beirren: Während Christian Caillat sich mit Einzelaktionen nun mehr und mehr verhedderte, erarbeiteten Nikola Karabatic und Dominik Klein den ersten 3-Tore-Vorsprung für die Zebras seit der 12. Minute zum 20:23 (52.). Oleg Velyky stemmte sich mit zwei schnellen Toren gegen die drohende Niederlage, doch Kim Andersson konterte jeweils postwendend.
In der Schlussphase wurde es dann dramatisch: Zunächst verkürzte Jurasik mit seinem achten Treffer auf 23:25 (55.), dann bekam Oliver Roggisch seine zweite Zeitstrafe, weil Christian Caillat Vid Kavticnik ins Gesicht geschlagen hatte. Karabatic verwarf im Anschluss, während Kavticnik ebenfalls eine Zeitstrafe bekam. Beim 24:25-Anschluss durch Velyky witterten die Zuschauer wieder Morgenluft, welche aber durch einen Wechselfehler gleich im Keim erstickt wurde: Oliver Roggisch war zu früh aufs Spielfeld zurückgekehrt und sah dadurch auch seine dritte Zeitstrafe. Die Überzahl konnten die Kieler aber nicht nutzen, Karabatic und Klein trafen nur Pfosten und Latte und gaben den Gastgebern doch noch die Chance zum Ausgleich, die aber ausgerechnet der überragende Jurasik vergab. Mit seinem fünften Treffer entschied Kim Andersson letztlich diese hitzige Partie, auch wenn sich die Zebras in den letzten Sekunden gegen eine offene Löwen-Abwehr noch einmal konzentrieren mussten.
Es war eine kräftezehrende Partie für beide Mannschaften. Doch während für die Rhein-Neckar Löwen bereits am Wochenende beim HSV Hamburg das nächste Spitzenspiel ansteht, haben die Kieler nun eine wohlverdiente Pause. Weiter geht es für den THW "erst" wieder am kommenden Dienstag im DHB-Pokal gegen den SC Magdeburg.
Entstand 25:26
ZitatOriginal von Brummsel
Wann hat es das Zebra ins Logo der THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG geschafft?
Zebra Logos gab es schon früher.
Dieses hier [Blockierte Grafik: http://www.thwkiel.de/upload/hb/zebra2.jpg] müßte aus den 1980er sein. Auf jeden Fall fahr ich das heute noch als Aufkleber an meinem Fahrrad spazieren.
ZitatAlles anzeigenStimmen zum Spiel:
THW-Trainer Noka Serdarusic:Ich habe immer gesagt, dass bei uns noch längst nicht alles funktioniert. Aber man glaubt mir nicht. In der ersten Viertelstunde haben heute alle Spieler auf den Positionen gespielt, wo sie hingehören. Jeder muss mit jedem in Zukunft zusammen spielen können, so etwas kann sich nicht nur im Training einspielen. Einige in der Halle mögen sich heute darüber geärgert haben, aber wichtig ist, dass sich alle meine Jungs schnell weiter entwickeln. Man hat gesehen: Die einzige Formation, die schon gut funktioniert, ist die mit den Spielern der letzten Saison. Nach den Auswechslungen haben wir das Ergebnis schnell in den Griff bekommen, aber heute sollte man nicht schon ans Torverhältnis denken. Ich nehme für die Fortentwicklung des Teams einiges in Kauf. Sicherlich hätte ich heute die Stamm-Sieben des letzten Jahres durchspielen lassen können, dann hätten wir vielleicht mit sechs oder sieben Toren mehr das Spiel gewonnen - aber meine Spieler hätten sich nicht einspielen können. Das Einspielen ist mir aber wichtiger, als ein höherer Sieg, den wir durchaus auch mit den Wechseln hätten einfahren können, wenn die Schiedsrichter ein wenig schneller auf passives Spiel der Mindener entschieden hätten.
GWD-Trainer Richard Ratka:
Eigentlich ist das Spiel heute normal verlaufen, sicherlich hat aber die erste Viertelstunde ein wenig überrascht. Wir haben da ein wenig Glück gehabt, unsere Chancen gesucht und konsequent gespielt. Geärgert habe ich mich, dass wir die Disziplin danach zu schnell aufgegeben haben. In der zweiten Halbzeit habe ich einige Leistungsträger für die kommenden, wichtigeren Aufgaben gegen Balingen und Essen geschont und ein wenig probiert. Mit diesen beiden Vereinen sind wir auf Augenhöhe, mit Kiel nicht. So gesehen haben wir uns heute ordentlich auf diese beiden Spiele vorbereiten können. Wir haben einen sehr eingeschränkten Kader, deshalb haben wir auch eingeschränkte Alternativen. Deshalb brauchen wir unbedingt Disziplin, um aus unseren beschränkten Möglichkeiten das beste heraus zu holen. Wenn das klappt, haben wir realistische Chancen auf den Klassenerhalt. Selbst wenn der nicht gelingen sollte, gehen bei GWD auch nicht die Lichter aus. Wir haben eine tolle Jugendarbeit, können aber die Etatsprünge in der Liga nicht mithalten. Ich habe sogar jedes Jahr weniger Spieler zur Verfügung, so dass ich mit minimalster Besetzung den Klassenerhalt sichern soll.
THW-Manager Uwe Schwenker:
Dass wir von allen Seiten so hoch gelobt worden sind, entspricht nicht ganz der Realität. Wir müssen uns noch finden, denn wir brauchen alle Spieler in dieser strapaziösen Saison. Dabei stehen wir noch am Anfang. Die richtigen Aufgaben kommen noch, wobei die nächsten drei Spiele schon richtungsweisend sein könnten. Magdeburg hat großes Potenzial, die Partie bei den Rhein-Neckar Löwen wird bestimmt eine ganz andere als das Supercup-Finale, das man beim Gedanken an die Bundesliga-Partie ganz aus den Köpfen streichen sollte. Und dann kommt auch schon das erste KO-Spiel der Saison, wobei das Positivste am DHB-Pokal-Kracher der Umstand ist, dass wir zu Hause spielen. Wir hoffen auf eine großartige Unterstützung durch unsere Fans, haben bisher 4.000 Tickets verkauft.
ZitatOriginal von meteokoebes
aber vielleicht spielen sie ja auch mal dosierter Handball und gewinnen nur mit 9
Ich gehe eher davon aus, daß es das Ziel ist (und auch sein muß) jedes Spiel so hoch wie möglich zu gewinnen. Wie wichtig die Tordifferenz sein kann, hat sich doch in der letzten Saison gezeigt.
ZitatAlles anzeigenNikola Karabatic ist erneut Ihr "THW-Spieler der Saison"!
Es war - nicht ganz unerwartet - wieder mehr als deutlich: Mit 70,5 Prozent der Stimmen wählten die User der THW-Homepage Nikola Karabatic zum "THW-Spieler der Saison 2006/2007". 10,8 Prozent votierten für Christian Zeitz, 5,0 Prozent für Stefan Lövgren, 3,7 Prozent für Andrei Xepkin und 2,9 Prozent für Dominik Klein. Insgesamt wurden 518 Stimmen abgegeben.
Hier das Endergebnis:
Wer ist THW-Spieler der Saison 2006/2007?
1. Nikola Karabatic 70,5%
2. Christian Zeitz 10,8%
3. Stefan Lövgren 5,0%
4. Andrei Xepkin 3,7%
5. Dominik Klein 2,9%
6. Henning Fritz 1,5%
6. Kim Andersson 1,5%
6. Thierry Omeyer 1,5%
9. Marcus Ahlm 1,2%
10. Pelle Linders 1,0%
11. Henrik Lundström 0,2%
11. Mattias Andersson 0,2%
Anzahl Stimmen: 518
ZitatOriginal von Hereticus
T-League ... T-HBL
Bloß nicht. ![]()
Das klingt zu sehr nach dem Sponsor des ehemaligen Radsportteams von Jan Ullrich.
Dann müssen die Spieler am Ende noch dopen ![]()
ZitatOriginal von spike211177
Aber ich denke mal es sollte nicht schwer sein für den thw einen neuen sponsor zu finden
Dann nenn doch mal bitte irgendein Unternehmen hier in Kiel oder Umgebung, daß mal eben mehr Geld locker machen könnte als die Provinzial.
Mir fällt da nämlich irgendwie keines ein.
Und an ein überregionales Sponoring (also ein Sponsor der nicht aus S-H kommt), mag ich nicht so recht glauben.
ZitatOriginal von scrollan
trotzdem hat der t*w nur genausoviele punkte geholt wie der HSV.
Aber dreimal soviele Titel ![]()
ZitatOriginal von scrollan
fast jeder andere verein wäre kaputt gegangen, wenn er in einer saison 2 spieler wie fritz und jeppesen verheizt hätte...
Wieso wurden die beiden verheizt? Kannst du das mal bitte ausführlich erläutern?
ZitatAlles anzeigenTHW-Fan-DVD erscheint am kommenden Samstag
Die Saison 2006/2007 war die erfolgreichste in der über 100-jährigen Geschichte des THW Kiel. Gekrönt wurde die Spielzeit, in der sich die Zebras trotz großer Verletzungssorgen unsterblich machten, durch die drei Titel. Das Triple aus DHB-Pokal, Meisterschaft und Champions League - bisher einmalig. Die Bilder dieser tollen Saison - einmalig! Grund genug, diese auf einer Fan-DVD zu verewigen! Diese ist ab kommenden Samstag im Handel.
Die offizielle DVD holt die sportlichsten, schönsten und emotionalsten Momente dieser tollen Saison in Ihr Wohnzimmer. Die rund siebzig Minuten lange DVD bietet unter anderem ausführliche Berichte zur Meisterehrung und der Titelsause auf dem Rathausplatz, einen ausführlichen Bundesliga-Saisonrückblick, Berichte vom Final Four und natürlich vom Triumph in der Champions League.
Die DVD ist ab dem 9. Juni erhältlich bei
* CITTI, Mühlendamm 1
* Plaza Kiel, Winterbeker Weg 44
* Schäfer-Shop, Schwedendamm 22
* Karstadt, Sophienhof
* Karstadt Sporthaus, Holstenstr.
* Kieler Tourist-Information, Andreas Gayk Str.Außerdem wird die DVD während des Dauerkartenverkaufs auch im Ostseehallen-Ticketcenter zu erwerben sein.
Die DVD ist ein absolutes Muss für jeden THW- und Handball-Fan und kostet 10 Euro.
ZitatAlles anzeigen"Kiel hat noch nie ein Talent hervorgebracht"
Trotz einer Saison der Superlative mit Erfolgen auf allen Ebenen sieht Heiner Brand die Entwicklung des Handballs in Deutschland kritisch. Im Gespräch mit WELT ONLINE moniert der 54-jährige Bundestrainer den Egoismus der Spitzenklubs und sorgt sich um das Niveau der Auswahlmannschaft.WELT ONLINE: Herr Brand, mit dem All Star Game in Berlin geht am Dienstag die erfolgreichste Saison zu Ende, die der deutsche Handball je erlebt hat. Waren derartige Triumphe für Sie vorher denkbar?
Heiner Brand: In dieser Geballtheit sicher nicht. Für die Bundesligaklubs ist im Europapokal traditionell viel möglich, auch wenn es nun fünf Jahre gedauert hat, ehe mit dem THW Kiel wieder ein deutscher Verein die Champions League gewonnen hat. Da musste man also schon damit rechnen, dass sie mal alle drei europäischen Titel abräumen. Die größte Überraschung war unser WM-Gewinn mit der Nationalmannschaft, das hatte ich wirklich nicht erwartet.
WELT ONLINE: Was hat Sie an der Bundesliga-Saison besonders begeistert?
Brand: Die gesamte Saison war überaus spannend. Am letzten Spieltag erst wurde die Meisterschaft geklärt, auch die Abstiegssituation war bis zum Samstag offen. So etwas ist positiv. Auf der anderen Seite hat sich eine Drei-Klassen-Gesellschaft in der Liga von Anfang an abgezeichnet.
WELT ONLINE: Der THW Kiel hat eine perfekte Saison gespielt, wurde Pokalsieger, Champions-League-Gewinner und schließlich – mit nur noch acht gesunden Feldspielern – auch noch Deutscher Meister.
Brand: Das zeigt, dass die Spieler dort eine absolute Siegermentalität haben. Die Kieler ziehen eben ihr Ding durch und sind deswegen auch zu Recht der deutsche Vorzeigeverein, das Bayern München des Handballs. Und davor kann man nur den Hut ziehen.
WELT ONLINE: Kiel will sich nun weiter verstärken, allerdings erneut vorwiegend mit ausländischen Spielern. Sehen Sie das zwiespältig?
Brand: Nicht unbedingt. Die Kieler haben sich auch um deutsche Nationalspieler wie Sebastian Preiß oder Mimi Kraus bemüht. Es ist nur klar, dass die seit der WM ein wenig teurer geworden sind. Was ich bemängele, ist die Tatsache, dass die Kieler noch nie ein deutsches Talent hervorgebracht haben. Es wäre in meinem Interesse, wenn da mehr jüngere Spieler mitmischen würden. Aber Uwe Schwenker (Kiels Manager – d.Red.) geht seinen Weg und sieht nicht die Interessen des Handballs insgesamt. Das muss ich so akzeptieren. Auch wenn es mir schwerfällt.
WELT ONLINE: Klingt verbittert.
Brand: Mit der Gesamtdarstellung des Handballs in Deutschland kann ich mit Sicherheit immer noch nicht zufrieden sein. Es gibt Bestrebungen, die dem Handball wehtun, wie etwa der Zusammenschluss der europäischen Spitzenklubs, die G 14. Wenn ich lese, dass es ein Geheimtreffen im Haus des HSV-Präsidenten Andreas Rudolph auf Mallorca gegeben hat, muss ich sagen: Die Vereine sehen nur noch ihre Eigeninteressen – und das gefährdet die Existenz des Handballs.
WELT ONLINE: Was meinen Sie konkret?
Brand: Wenn wir etwa über eine Reduzierung des Terminplans reden, die absolut sinnvoll ist, müssen wir uns an einen Tisch setzen. Da geht es nicht, dass etwa Schwenker kritisiert, die Klubs würden als Sponsoren die Auftritte der Nationalmannschaft finanzieren. Das ist eine isolierte Betrachtungsweise, bei der der Handball auf der Strecke bleiben könnte.
WELT ONLINE: Übertreiben Sie bewusst?
Brand: Ich habe große Bedenken – nicht in meiner Funktion als Bundestrainer, denn ich werde Änderungen wohl eh’ nicht mehr zu spüren bekommen. Es geht mir um den Handball insgesamt. Dazu zählt auch ein anderer Punkt: Wenn die Entwicklung in Europa so weiter geht und zahlreiche Länder ihre besten Spieler verlieren, blutet der Vereinshandball in Europa aus. Dann gibt es irgendwann nur noch Spanien und Deutschland, und dann stellt sich auch mal die Frage, wie lange Handball noch bei Olympischen Spielen präsent ist.
WELT ONLINE: Wie kann man solch eine Entwicklung aufhalten?
Brand: Etwa durch die Reduzierung der Zahl ausländischer Spieler in der Liga. Ich bin da mit meinem Vorschlag nach mindestens zwei deutschen Spielern pro Verein und Spiel aber gescheitert. Da wird es keinen neuen Dialog geben. In dieser Sache sind die Verantwortlichen der Bundesliga teilweise zu naiv. Was passiert denn, wenn die Nationalmannschaft mal wieder drittklassig wird? Dann interessiert sich niemand außerhalb der großen Standorte für Handball. Deshalb kann man doch nicht sagen, dass die Vereine die Nationalmannschaft finanzieren – gerade im Jahr der Heim-WM¿
WELT ONLINE: ...die einen Boom auslöste.
Brand: Jeder hat doch gesehen, was so ein Turnier für die Sportart bedeutet. Da kann auch Schwenker nicht dran vorbeigehen. Aus seiner Mannschaft kann er außerhalb von Kiel doch nur einen Dominik Klein, Henning Fritz oder Christian Zeitz auf die Straße stellen. Die anderen kennt doch kein Mensch. Nikola Karabatic ist sicher eine Granate, aber in der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland nicht existent. Die Trennung zwischen Vereinen und Nationalmannschaft, die Schwenker immer wieder vornimmt, ist die größte Gefahr für den Handball. Wir müssen uns als Einheit sehen.
WELT ONLINE: Haben Sie noch Hoffnung?
Brand: Ich habe viele Hoffnungen dran gegeben. Ich kämpfe seit elf Jahren als Bundestrainer gegen solche Tendenzen, ohne in der Liga Gehör zu finden. Natürlich weiß ich auch, dass Erfolge mit der Nationalmannschaft die besten Gegner meiner Argumentation sind.
WELT ONLINE: Ihr Vertrag als Bundestrainer läuft bis zum Herbst 2008. Werden Sie verlängern?
Brand: Bisher habe ich noch nicht die Ruhe gefunden, um darüber nachzudenken. Ich hoffe, dass ich ab Mitte Juni Gelegenheit habe.
WELT ONLINE: Eine neue Fremdsprache lernen Sie aber noch nicht?
Brand: Nein. Aber die Fremdsprachen, die in Frage kommen, würde ich als alter Lateiner rasch lernen.
Es kann aber auch einfach sein, daß man beim THW davon ausgeht, daß Jeppesen noch längerfristig nicht zum Einsatz kommen wird, und man ihn deshalb von der Lohnliste streichen möchte.