Beiträge von Hawkwind

    Nach 39:03 Minuten stand es sogar schon 17:7 für Trier. Das war ein netter kleiner Zwischenspurt...

    Für den FHC habe ich mich gefreut, dass nach dem verkorksten Beginn noch ein Unentschieden raus kam!

    Und auch ich danke dem MDR für die 20 Minuten Berichterstattung! Dort weiß man wenigstens auch den Frauenhandball zu schätzen!

    Laut Zeitungsartikel (NZ) sind die beiden Außen Sara Walzik und Katrin Engel wieder fit und am Sonntag in Göppingen mit dabei. Vor allem auf Linksaußen eine sehr gute Option, dadurch können sich Wohlbold, Iskenderoglu und Rösler auf ihre Rückraumpositionen konzentrieren.

    Ich glaube auch an Leverkusen. Wenn nicht dieses Jahr, wann dann? Schließlich haben sie sich gezielt verstärkt und hatten eh schon ein starkes Team in der letzten Saison.

    In den Play-offs sehe ich sonst noch Leipzig, Trier und entweder den THC oder Nürnberg. Beim 1. FC Nürnberg ist die Frage, ob man ohne die verletzten Spielerinnen wie gewohnt oben mitspielen kann oder ob es evtl. in der Vorrunde nur fürs Mittelfeld reichen wird. Und bei Leipzig muss man sehen, wie schnell sich die neuen Spielerinnen finden und einspielen werden. Für Leipzig was der Play-off Modus in der letzten Saison das Beste, was ihnen passieren konnte...

    Jammerschade für Franzi Beck! Ihre Leistung in den Vorbereitungsspielen ließ für die Saison viel erwarten. Nun muss man sich fragen, ob sie überhaupt noch mal ein Bundesligaspiel bestreiten wird.

    Dem Beitrag von meteokoebes kann man noch folgendes hinzufügen:

    Die Horror-Nachricht ereilte den 1. FC Nürnberg am späten Freitagabend. Außenspielerin Franziska Beck hat sich im Testspiel am Donnerstag in Weißenburg gegen HCM Roman (35:27) ihren dritten Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Das ergab die Kernspintomographie am Freitag. Mannschaftsarzt Dr. Udo Linde konnte das nur schwer glauben. "Aber es ist leider wahr, das vordere Kreuzband ist durch." Trainer Herbert Müller rang merklich um Fassung. "Ich habe drei Anläufe gebraucht, um vor die Mannschaft zu treten. Was diesem Mädel passiert, das kann ich nicht fassen und darüber kann ich auch nicht hinweg kommen."

    Beck hatte sich bereits im März und Oktober 2004 zwei Kreuzbandrisse zugezogen, wobei letzterer erst im September 2005 operiert werden konnte. Danach war Beck auf dem besten Weg zu alter Form. "Sie hatte sich in die erste Sieben gespielt, war nicht mehr aus dem Stamm wegzudenken. Sie war defensiv wie offensiv eminent wichtig und stand für den neuen Jugendstil in der Mannschaft", so Müller. In einem intensiven Gespräch hat der Coach mit seinem Schützling darüber Einigkeit erzielt, dass Franziska es ein drittes Mal probiert, sich heranzukämpfen. Damit könnte sie in der Endphase der Saison noch zum Einsatz kommen. Ob nun ein weiterer Transfer getätigt wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

    Der Club ist damit wie noch nie vom Verletzungspech gebeutelt. Neben Beck fallen auch Stephanie Ofenböck (ebenfalls Kreuzbandriss) und Barbara Strass (Achillessehnenriss) bis Jahresende aus. Dazu stellte sich der Muskelfaserriss bei Sara Walzik als verkalkter Knorpel heraus, so dass sie zwei Wochen völliges Sportverbot hat und somit in den ersten Saisonspielen ebenfalls fehlt. Sie könnte in vier Wochen wieder im Kader stehen. Katrin Engel hat ihren Muskelfaserriss ebenfalls noch nicht kuriert und konnte zuletzt in den Tests ebenfalls nicht eingesetzt werden.

    Nürnberg gewinnt auch letzten Test

    Mit einem Rumpfteam hat der 1. FC Nürnberg am gestrigen Samstag auch den letzten Test gewonnen. Im Rahmen des Tages der offenen Tür gab es ein klares 33:20 (20:08 ) gegen den HCM Roman. Die Rumäninnen hatten erneut nicht den Hauch einer Chance. Nach dem 5:3 zog der Club auf 16:3 davon und erlaubte sich nur in der zweiten Halbzeit eine Schwächephase, als den Gästen vom 30:13 zum 30:19 sechs Treffer in Serie gelangen.

    "Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer, die Konzentration über 60 Minuten zu halten. Aber wir haben uns weiteres Selbstvertrauen geholt. In Göppingen müssen wir so auftreten, wie in der ersten Hälfte. Insgesamt haben wir zu viele Chancen versiebt, sonst wäre ein höheres Ergebnis drin gewesen", sagte Trainer Herbert Müller.

    Nürnberg:
    Gubova, Krause, Harlander;
    Rohde (3), Iskenderoglu (9/5), Wohlbold (5), Simakova (5), Rösler (4); Tobiasz (3); Blacha (2), Dinis-Virtic (2)

    Roman:
    Buzila, G. Stoleru;
    Tita (3), Mojoiu, Radulescu (3), Totir, Demeterca (9/3), Moldovan (4), C. Stoleru, Dudescu (1), Girju

    Siebenmeter: 5/5 - 5/3
    Strafminuten: 6 - 12

    Das vorletzte Testspiel auf die am 3. September beginnende Bundesliga-Saison hat der 1. FC Nürnberg in Weißenburg gegen den rumänischen Erstligisten HCM Roman 35:27 (13:13) gewonnen. Dabei gab es in der Anfangsphase große Probleme, als der Club vor 400 Zuschauern 0:3 und 4:10 zurück lag. Bis zur Pause hatten sich die Gastgeber auf 13:13 heran gekämpft, ehe es nach dem Seitenwechsel doch noch zu einem deutlichen Erfolg reichte.

    Zu Beginn hatte weder offensiv noch defensiv etwas geklappt. Roman ließ die etatmäßige Kreisläuferin Corina Demeterca im Rückraum ran und hatte damit durchschlagenden Erfolg. Dazu gaben die Außen, insbesondere Carmina Tita auf rechts, eine gute Figur ab und düpierten die Club-Abwehr ein ums andere mal.

    Erst als Trainer Herbert Müller umstellte, lief es besser. Die konditionell stark abbauenden Gäste konnten sich gegen Ende kaum noch wehren. Vor allem Serpil Iskenderoglu bekam Roman nicht mehr in den Griff. Die Türkin verwandelte wie schon in den vorangegangenen Partie traumhaft sicher die Siebenmeter und riss das Geschehen mehr und mehr an sich.

    "Wir müssen lernen, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein. So ein Rückstand kann in der Bundesliga tödlich sein", kritisierte Müller. Am Samstag (19 Uhr) kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen beider Teams. Beim "Tag der offenen Tür" in der Halle am Berliner Platz treten bereits um 17 Uhr der 1. FC Nürnberg II gegen die A-Jugend an.

    1. FC Nürnberg:
    Gubova, Krause, Harlander
    Rohde (3), Iskenderoglu (10/6), Wohlbold (3), Simakova (7/1), Rösler (2); Tobiasz (3), Beck (4); Blacha, Dinis-Virtic (3)

    HCM Roman:
    Buzila, G. Stoleru
    Paval (4), Tita (7), Mojoiu, Radulescu, Totir, Demeterca (10/5), Moldovan (4), Ilie (1), C. Stoleru (1), Dudescu

    Strafminuten: 10 - 6
    Siebenmeter: 9/7 - 7/5

    Auch das zweite Aufeinandertreffen innerhalb einer Woche hat der 1. FC Nürnberg gegen den serbischen EHF-Cup-Teilnehmer ZRK Knjaz Milos klar für sich entschieden. Am Dienstagabend gab es einen ungefährdeten 38:15 (17:11)-Erfolg, der durchaus noch höher hätte ausfallen können. Das war auch der einzige Kritikpunkt von Trainer Herbert Müller.

    "Wir haben 14:5 geführt und verwarfen zwei Konter. Milos dagegen nutzte das zu zwei Toren und statt 16:5 stand es 14:7." In einer Auszeit stauchte Müller seine Truppe, bei der Sara Walzik und Katrin Engel verletzungsbedingt fehlten, zusammen. Dennoch kamen die Gäste bis zur Pause auf 17:11 heran.

    Damit war es aber auch schon vorbei mit der Gastfreundschaft. Fortan spielte nur noch ein Team. Überragend war dabei vor allem Jana Krause. Die Torfrau, in der 38. Minute eingewechselt, ließ eine Glanzparade nach der anderen folgen und musste nur zweimal hinter sich greifen. Unfassbare 83 Prozent Fangquote erreichte sie in diesem Test. Ebenfalls einen starken Eindruck hinterließ Ania Rösler, die in ihre Rolle als Allrounderin immer besser hinein wächst. Am treffsichersten zeigte sich jedoch Franziska Beck, die vor allem bei Tempogegenstößen kaum zu bremsen war und siebenmal einnetzte.

    "Das war ein weiterer Schritt Richtung erstes Punktspiel. Wir werden in den letzten beiden Tests weiter probieren. Ich denke, wir sind schwerer ausrechenbar als vergangene Saison. Wir haben sehr viele Mädels im Team, die sehr variabel eingesetzt werden können", so Müller. Am Donnerstag, 19 Uhr, tritt der 1. FC Nürnberg in Weißenburg in der Landkreissporthalle zum nächsten Test gegen den rumänischen Erstligisten HCM Roman an.

    1. FC Nürnberg:
    Harlander, Gubova, Krause
    Rohde (4), Wohlbold (4), Simakova (6/2), Rösler (4); Tobiasz (3), Iskenderoglu (6/1), Beck (7); Blacha (3), Dinis-Virtic (1)

    ZRK Knjaz Milos:
    L. Mihajlovic, Milenkovic, Tosovic
    Vojcic (3), Leordean (2), Rajovic (5/3), Koperec (1), Kuharovic, Toth (1), Matic, Radojcic, Nisavic (2), Mitrovic, Ristanovic, B. Mihajlovic (1)

    Siebenmeter: 3/3 - 6/3
    Strafminuten: 8 - 12
    Rote Karte: Rajovic (49.) wegen Schiedsrichterbeleidigung

    Saisoneröffnung mit Tag der offenen Tür

    Noch bevor der 1. FC Nürnberg am 3. September bei Aufsteiger Frisch Auf Göppingen in die neue Spielzeit startet, gibt es schon am kommenden Wochenende den ersten Höhepunkt. Der Club lädt am Samstag ab 16.30 Uhr zu einem Tag der offenen Tür in die Halle am Berliner Platz ein.

    Bei freiem Eintritt stellen sich die Mannschaften vor, die das Gesicht des FCN in den kommenden Monaten prägen werden. Neben den Profis sind dies die Regionalliga-Truppe sowie die A-Jugend. Nach einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Kader treffen um 17 Uhr der 1. FC Nürnberg II und die A-Jugend aufeinander. Um 19 Uhr spielen die Bundesliga-Handballerinnen gegen den rumänischen Erstligisten HCM Roman. Die Partie gegen den letztjährigen Fünften der dortigen Meisterschaft bildet den Abschluss der Vorbereitung.

    Trainer Herbert Müller freut sich auf diesen Tag. "Mein Traum ist es ohnehin, dass wir mal einen Spieltag erleben, wo von nachmittags bis abends Handball zu sehen ist. Von der Jugend bis zur Bundesliga quasi." Die Mannschaft freut sich vor allem auf die Sportfans, die bislang nicht oder nicht allzu oft den Weg in die BBZ-Halle fanden. "Deshalb ist es gut, dass wir keinen Eintritt nehmen. Wer am Frauen-Handball zweifelt, kann ganz unverbindlich vorbei kommen, ohne was zu zahlen", frohlockt Müller. Und er powert weiter: "Ich verspreche, wer einmal in der Halle war, kommt wieder."

    Beim Tag der offenen Tür gibt es natürlich auch die Dauerkarten für die neue Saison zum Preis von 90 und 110 Euro zu kaufen.


    Zwei weitere Tests in dieser Woche

    Bereits am heutigen Abend um 19 Uhr trifft der 1. FC Nürnberg in der Halle am Berliner Platz zum zweiten Mal binnen einer Woche auf den serbischen Erstligisten ZRK Knjaz Milos. Am Donnerstag um 19 Uhr ist in Weißenburg der HCM Roman aus Rumänien der Kontrahent.


    1. FC Nürnberg beim Supercup

    Heute Abend präsentiert sich der 1. FC Nürnberg beim Super-Cup-Spiel der Männer in München. Am Rande der Partie zwischen Meister THW Kiel und Pokalsieger HSV Hamburg wirbt der Club um neue Fans. "Vielleicht können wir den einen oder anderen Zuschauer dafür gewinnen, sich auch mal ein Spiel der Frauen-Bundesliga anzuschauen. Wir wissen, dass auch aus Franken viele Leute nach München fahren und hoffen, dass wir eine positive Resonanz finden", sagt Geschäftsführer Andreas Michallek.

    DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Zehn Tage vor dem Start in die Bundesliga- Saison hat die Deutsche Handball-Bundesliga (HBL) nach einem Bericht des 'Handelsblatt' (Montagausgabe) den Grundstein für die Fernseh- Vermarktung in den kommenden Jahren gelegt. Nach Informationen der Zeitung hat sich die HBL mit Sport A, der gemeinsamen Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, und mit dem Hamburger Sportvermarkter Sportfive geeinigt. Beide Verträge sollen bis Dienstag unterschrieben werden. 'Davon gehe ich aus', bestätigte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der Zeitung.

    Mit dem neuen Vertrag soll die Handball-Bundesliga mindestens eine Million Euro pro Saison erlösen. Er sieht ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Free-TV und Pay-TV vor. Das sei der beste TV- Vertrag, den wir je hatten, zitiert die Zeitung Uwe Schwenker, den Manager des deutschen Meister THW Kiel und Mitglied der TV-Kommission der Liga. Knapp 500.000 Euro pro Jahr solle Sport A zahlen um vor allem in den Dritten Programmen mehr Handball senden zu
    können. 'Die Sportchefs in den Handballregionen haben starkes nteresse
    signalisiert, mehr Handball zu zeigen', sagte Maike Bremer, die
    Verhandlungsführerin der Agentur. Mindestens 300.000 Euro pro Jahr fordere die HBL vom Deutschen Sportfernsehen (DSF), das weiterhin 40 Spiele pro Saison übertragen will.

    Die Verhandlungen mit dem DSF seien allerdings noch nicht beendet.
    Außerdem lasse sich die HBL die Auslandsvermarktung, die der Liga bislang kein Geld einbrachte, und die restlichen Spiele im Pay-TV mit mindestens 200.000 Euro vergüten./jz/DP/he

    Quelle: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH

    Der 1. FC Nürnberg gewann gestern ein Vorbereitungsspiel gegen ZRK Knjaz Milos mit 48:27 (20:10, 13:9, 15:8 ). Das Spiel ging über 3 mal 25 Minuten.

    Beste Torschützin: Miriam Simakova mit 12 Treffern. Neuzugang Serpil Iskenderoglu traf 11 mal. Bei ihr waren tolle Ansätze erkennbar, die Bindung zur Mannschaft fehlt in dieser frühen Phase natürlich noch etwas. Auch die anderen Neuzugänge Jana Krause und Kerstin Wohlbold zegten sehr ansprechende Leistungen. Bei Kerstin Wohlbold konnte man erkennen, warum sie Torschützenkönigin der 2. Liga Süd war: sie ist sehr beweglich, ballsicher und abschlußsicher.

    Und natürlich: Beck is back! Franzi Beck spielt, als wenn es keine Verletzungspause gegeben hätte. Sie knüpft nahtlos an ihre tollen Zeiten vor der langen Pause an. Da werden wir uns noch an vielen tollen Aktionen erfreuen können.

    Falls Du nicht so viel Geld investieren willst: beim Final Four der Damen in Riesa kostete das Ticket 20 oder 21 Euro.
    Klar: ist nicht Hamburg, aber dafür recht überschaubar und familiär!

    Das Spiel des 1. FC Nürnberg am Montag gegen Rostock ist wegen Personalproblemen der Rostockerinnen ausgefallen.

    Dafür spielt der 1. FC Nürnberg am 16.08.2006 um 19:00 Uhr in der heimischen BBZ-Halle gegen den serbischen EHF-Cup-Teilnehmer ZRK Knjaz Milos. Hierbei wird die türkische Nationalspielerin Serpil Iskenderoglu ihr Debüt für Nürnberg geben.

    Quelle: http://www.hbvf.de

    Zitat

    Die Handballerinnen von Vizemeister Bayer Leverkusen werden nicht an der Champions League teilnehmen. Dies teilte der Club am Montag mit. Der Europäische Handball-Verband (EHF) hatte die Ulrich-Haberland-Halle als Spielort abgelehnt. Ein Umzug in eine andere Halle würde nach Angaben des Vereins "enorme technische Zusatzkosten" verursachen und sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich.

    Als Vizemeister ist Bayer Leverkusen neben Titelträger HC Leipzig für die Relegation zur europäischen Königsklasse qualifiziert. "Beim Erreichen der Gruppenphase hätten wir ein zusätzliches Budget von mindestens 300 000 Euro benötigt, das sogar über die normale Förderung durch den Hauptsponsor Bayer AG für eine ganze Saison hinaus geht", sagte Bayer-Sportbeauftragter Meinolf Sprink. Ob eine andere deutsche Mannschaft für Leverkusen in die erste Qualifikationsrunde nachrückt, entscheidet die EHF am Dienstag.

    Nun ist es offiziell! (Quelle: http://www.hbvf.de)

    Zitat

    1. FC Nürnberg verpflichtet Serpil Iskenderoglu

    Handball-Bundesligist 1. FC Nürnberg hat die türkische Nationalspielerin Serpil Iskenderoglu verpflichtet. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2007 mit Option für eine weitere Saison. Nach Kerstin Wohlbold (SV Allensbach) ist die Rückraumspielerin von Anadolu University der zweite Neuzugang.

    Trainer Herbert Müller fiel die Türkin in zwei Länderspielen gegen Östererreich auf. "Seitdem ist der Kontakt nie abgerissen. Ich habe sie dann im Europacup gegen Bayer Leverkusen noch mal ganz genau beobachten lassen und denke, sie wird uns sehr helfen", sagte er. Iskenderoglu hat bereits vor gut zwei Jahren erste Bekanntschaft mit dem FCN gemacht, als sie im Challenge Cup mit ihrem Verein zwei Niederlagen gegen die Fränkinnen kassierte. "Damals ist sie mir nicht aufgefallen. Sie hat aber ab diesem Zeitpunkt eine gehörige Entwicklung genommen."

    Ursprünglich war die Allrounderin für die Linksaußen-Position eingeplant. Nun aber soll sie vorwiegend für Corina Christenau, die ihre Karriere beendete, auf Rückraum Mitte zum Zug kommen. "Außer am Kreis kann sie überall spielen und hat das in der Türkei auch getan. Sie ist schnell, quirlig und hat ein gutes Auge. Somit macht sie ihre mangelnde Körpergröße wett", hofft Müller. In Nürnberg soll Iskenderoglu einen weiteren Schritt nach vorn machen und sich der internationalen Klasse nähern, was mangels spielerischen Niveaus in der türkischen Liga kaum möglich war. "Die Bundesliga ist für sie eine Herausforderung und überaus reizvoll."

    Am 8. Juli wird der Neuzugang in Nürnberg erwartet und feiert bereits eine Woche später seinen 24. Geburtstag.

    Aus der Nürnberger Zeitung (http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=514516&kat=32)