Und hier das Interview mit dem Insolvenzverwalter: LVZ
Beiträge von Mooch
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Die Insolvenz habe „auf jeden Fall“ juristische Folgen für den Geschäftsführer der GmbH, Kay-Sven Hähner. Der wiederum habe erklärt, „dass er sich zurückziehen und aufhören will“.
Vermutlich ausgestattet mit betr. Haftpflicht- und RS-Versicherung geht das Mandat dann an die Haushaltshaupteinkommensträgerin
. . . Klar zieht er sich zurück, denn in dem Job ist er erst mal "verbrannt", aber seine Verbindungen sind weiterhin gut und deshalb wird er sicherlich - abhängig vom juristischen Ausgang - irgendwann wieder auftauchen und das nicht als Tellerwäscher.
Bin dann auf das Interview morgen gespannt, denn mir ist weiterhin nicht ganz klar, warum man die GmbH nicht einfach an die Wand fährt? -
Oder damit wurden schon laufende Ausgaben gedeckt, also so für ganz dringende Fälle . . .
. Wieso kommen eigentlich hier immer mehr Fragen auf, als "erfüllende" Antworten
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na ja-
erstmal werden aus der masse andere bedient.....bei dem verhältnis tippe ich auf nichteröffnung mangels masse
Welche "anderen" sollen das denn sein? Meines Wissens nach können nach I-recht nur alle gleich bedient werden, also hier im Eintrittsfall mit Peanuts. Wie will man denn die GmbH mit 50Tsd. entschulden, nur G-verzicht ist ja eine schwache Basis? Da ist es doch günstiger abzuwickeln, oder?
Der Punkt der mich aber am meisten interessiert: Angeblich fehlten ja nur ein paar Cent von den 600.000 € zur Lizenzerteilung auf dem Konto (s.a. frühere HCL-PM). Was ist mit dem Geld passiert, wenn nur noch 50.000 übrig sind und davon ein Teil Inventar ist?
Zitatman sollte es deutlicher ausdrücken : trotz besseren wissens zuviel geld ausgegeben
Das ist unstrittig und wurde von KSH ja auch zugegeben und trotzdem halte ich es auch für möglich, dass Sponsoren bestehende Veträge nicht eingehalten bzw. Zahlungen nicht geleistet haben/nicht mehr leisten konnten. Das Geld war dann schon verplant, denn man wusste ja, dass "eigentlich" regelmäßig zum Zeitpunkt x Sponsorengelder eingehen, dann aber irgendwann auch nicht mehr. Ist halt wie überall im Leben, erst kommen die Ausgaben und dann erst die Einnahmen, nur sollte das natürlich auch im sinnvollen Verhältnis stehen. Am Ende wird wahrscheinlich nur der Insolvenzverwalter (fast) alle Hintergründe kennen . . .
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HCR-PM: Zwei Verstärkungen wird es noch geben, verrät Präsident Andreas Zschiedrich. Stefanie und Jacqueline Hummel vom ehemaligen Zweitligakonkurrenten SV Union Halle-Neustadt haben die Trainer beim Probetraining am Montag durchaus überzeugt und sollen noch verpflichtet werden. Die Vertragsunterzeichnung wird noch in dieser Woche über die Bühne gehen.
Öööhmmm, hat man hierzu mal wieder was gehört
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@ ich...du kleiner klugscheisser..sie ist ihrer pflicht nachgekommen...dies nahrungsergänzungsmittel sind ihr von eimen arzt der hcl empfohlen worden....aber sicher sind nicht alle so klug wie du und wissen was alles ganz genau enthalten ist...ich hoffe dein frühstücksei mit flohpestiziden hat dir heute früh geschmeckt !!! sowas wie dein kommentar lösst beim mir nur ein kopfschütteln aus....

Da scheint jemand schlecht geschlafen zu haben
. . . Die Pflicht liegt ganz klar beim Sportler und dabei spielt es keine Rolle, ob auf Empfehlung von irgendeinem Doc oder dem Papst höchstpersönlich eingenommen. Die Urteile der Vergangenheit, egal welchen Sportler international betreffend, haben das gezeigt und sollten deshalb den Beteiligten bekannt sein. Anders verhält es sich bei verunreinigten (Lebens-)Mitteln, wobei die Beweislast hier wohl beim Sportler liegt und im Nachweisfall dann auch Schadensersatz geltend gemacht werden kann. Die Substanzen sind zudem auf den Seiten der WADA und wahrscheinlich auch auf der NADA-Seite veröffentlicht, also für jeden frei zugänglich.
Somit sehe ich das wie "ich" in Beitrag 77. -
Das nennt man dann wohl "sich aus dem Staub machen" . . .
Die ganzen Rücktritte könnten aber noch in 2 Bereichen interessant werden - Entlastung und Handlungsfähigkeit. Der LVZ-Artikel lässt zumindest eine (gewisse) Handlungsfähigkeit erahnen, sofern eine saubere Kooptation von Herrn Hennig stattfand und entsprechende Satzung vorausgesetzt. Interessanter wäre zu wissen, ob ein zurückgetretenes Vorstandsmitglied von der MV noch entlastet (oder auch nicht) werden muss oder man sich mit dem Rücktritt dieser Dinge "entziehen" kann. Durch eine fehlende Entlastung ergibt sich ja die Möglichkeit gegebenenfalls Ansprüche gg. den alten Vorstand geltend zu machen usw..
Bleibt spannend oder so
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Am Ende der Saison wurden bereits 8 Spielerinnen verabschiedet.Es müssen also andere Spielerinnen nachrücken.Wer wird das sein?
Irgendwie fehlen mir da ein paar zu den mir bekannten Namen (Laneus, Detjen, Funke, Kreibisch, Reißberg, evtl. Schierbok). Bisher war das "Auffüllen" aus der III. und "Zugängen" am Gymnasium nicht das Problem, was aber natürlich für einen sofortigen Aufstieg nicht reichen wird. Und lt. Herrn Hennig wären ja alle Kaderplanungen damals abgeschlossen gewesen (pre-Insolvenz). Abhängig von den Zielen dürfte sich auch der Trainer klären . .
Alles in Allem noch reichlich offene Fragen.

aus der bisherigen Bundesliga-Mannschaft ist ja noch ein Co-Trainer verfügbarUnd auch Herr Rentsch sucht noch
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In HCL-Kreisen kursiert die Info (ich kann allerdings keine konkrete Quelle benennen) dass am 17.8.der Verein ein neues Präsidium wählen könnte/würde.
So mal ganz unfachmännisch gefragt: Müsste das dann nicht via (außer)ordentlicher MV stattfinden, also so mit Einladung und Fristen? Mal davon abgesehen, dürfte das alte Präsidium keine Entlastung finden, aber das ist ja dann eher formeller Natur, oder?
Genauso wichtig ist die Frage, wie es denn im operativen Management weiter geht. In ein paar Wochen beginnt die 3.Liga, und wenn da nicht von Beginn an Nägel mit Köpfen gemacht werden (Mannschaft? Trainer? Betreuerstab? Rahmenbedingungen?), wird es wohl mit dem sofortigen Wiederaufstieg nix werden. Bisher ruht der See noch sehr still ...
Eine Mannschaft für die 3.Liga + Betreuerstab gibt es ja schon länger, nur wird die nicht aufsteigen - also qualitativ gesehen. Und mal so auf die Schnelle Verstärkungen verpflichten wird für den e.V. ohne zusätzliche Sponsorengelder nicht gehen, allerdings dürfte davon der Großteil in der Insolvenzmasse der GmbH gebunden sein. Das natürlich jetzt in kürzester Zeit das Konzept für die 3.Liga überarbeitet werden muss, sofern sofortiger/zeitnaher Aufstieg tatsächlich geplant, ist auch klar und nicht mal von heute auf morgen gemacht. Die Zeit rennt, der Spielerinnen-Markt wird nicht besser und nach den ersten langfristigen Verletzungen nach Start aller Vorbereitungen in den Ligen auch in Zukunft nicht besser werden. Ich vermute mal 1 Jahr Übergang und dann... oder warten/organisieren bis Jahresende und wenn die Liga was hergibt (Stärke, Aufstiegschancen etc.) evtl. Verstärkungen. Alles sehr vage.
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Das ist ja dann noch "schlechter" gleaufen, weil das Geld jetzt für die Zukunft weg ist und die Schulden daraus bedient werden, sprich es steht dem HCL für die kommenden Aufgaben im Spielbetrieb nicht zur Verfügung. Wäre nichts gezahlt worden, könnten jetzt die Investoren entscheiden, ob man in die HCL-Zukunft investiert, wobei wenn KSH weiter Manager bleibt
. . . ich hoffe nur zuständig für die GmbH.Das Gute an der ganzen Sache ist, dass nun hoffentlich die Spielerinnen daraus einen Teil der offenen Gehälter erhalten . . . in ein paar Monaten.
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Wenn man bedenkt, dass in Rödertal das Budget nur um 100Tsd. (300>400Tsd.) steigen soll und dann möchte man gleich 4 bisher recht "verwöhnte" Ex-HCL Spielerinnen verpflichten. Einfache Strecke L > R ist ca. 150km bzw. 1,5h, von den 4 sind 2x Studis (Rode vermutlich auch) + 1x Vollprofi (fällt ja dann auch weg). Kurzke könnte sicherlich (teilweise) in L. trainieren, da aufgrund Studium tagsüber eingeschränkt und bei 3h Fahrzeit. Egal wie, wird sportlich . . .
Kann das sein, dass das dann der niedrigste Etat in der 1.Liga ist?
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Ich hatte ja das Wort "Aufstiegssperre" hier ins Spiel gebracht. Ich bezog mich dabei auf meine Erinnerungen zum Fall Frankfurter HC, der meiner Meinung nach sehr ähnlich gelagert ist:
Insolvenzverfahren von Frankfurt beendet - Aufstieg ab 2016 möglich
Der FHC durfte zwei Spielzeiten nicht aufsteigen. Und genau wie der HCL hat der Club im Juli Insolvenz angemeldet und hatte gleichzeitig bereits seine zweite Mannschaft für die 3. Liga gemeldet. Allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob der FHC überhaupt eine Spielbetriebs-GmbH hatte. Eventuell liegt genau dort der Unterschied.Wenn man zu diesem Zeitpunkt schon die Lizenz hatte, wonach es aussieht (1.Absteiger), wäre das ja stimmig. Eine GmbH oder nicht dürfte da meines Erachtens keine Rolle spielen.
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Und in Leipzig werden offensichtlich schon wieder Luftschlösser gebaut...man spricht schon wieder vom Aufstieg in die 1.Liga

Was hast du erwartet? "Wir wollen uns in den nächsten 10 Jahren in der 3.Liga etablieren???"
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Imho: Die Saison wurde zuende gespielt, Lizenz für 17/18 war nie erteilt. Man hatte "nur" gemeldet. Zum 1.7. war man ein Drittligist mit der 1.Mannschaft, zumindest was die Spielberechtigung für eine Liga betrifft. Entscheident aus meiner Sicht also der Punkt: "... der Bundesligen gemeldet und eine Lizenz erhalten haben..."
Eine so genannte Aufstiegssperre wäre für mich auch dann kein Thema, wenn man nach dem vorletzten Spieltag auscheidet und die erwähnten Zahlungen geleistet hat. -
so nicht richtug..die insolvenz wurde in der spielzeit 17/18 gestellt..also in der neuen spielzeit die am 1.7 begann..der HCL hat bis zum 14.07. der 1 Liga angehört...
Und auf welcher Basis soll diese Ligazugehörigkeit gegeben gewesen sein? Dafür braucht man doch die Lizenz, die man nie hatte und nur versucht hatte wieder zu "erklagen". Aber wie bereits geschrieben, dass sollen dann die "Fachleute" auskaspern . . .
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Von der B-Jugend gleich in die 3. Ligga??? Au weia.abgesehen davon, wer sagt, dass die alle in Leipzig bleiben und bei dem Chaos nicht lieber bei einem seriösen Verein anheuern
Auch wenn es Graphitteller eigentlich schon beantwortet hat, trotzdem noch ein paar Worte von mir dazu. Im Juniorteam haben, rein aus dem Kopf, mind. 5 Spielerinnen die dt. Meister geworden sind zu den Stammkräften gezählt. Davon 3 mit diversen Einsätzen in BL & CL (auch Spielzeit!) und weitere B-Jugendliche mit Einsätzen in der 3.Liga. Die Meisten gehen aufs nahe gelegene Sportgymnasium und wohnen teils im Internat. Warum sollten die wechseln? Das kann maximal nach dem Abi passieren, wenn die Perspektive nichts hergibt, oder andere Gründe vorliegen.
Es ist sicherlich richtig, dass die 3.Liga teils nur mit Unterstützung aus der 1.Mannschaft gehalten werden konnte, aber das warum ist da interessanter. In den Nachwuchsmannschaften hat die Ausbildung (Technik, Taktik, Athletik, Spielverständnis etc.) Vorrang, denn auch deshalb spielt die B-Jugend ebenfalls in einer Frauenliga mit und die weiteren Teams altersmäßig meist 1 Alterstufe höher als "notwendig". Aus diesem Grund und auch aufgrund regelmäßig auftretender Abstellungen zur I. oder diversen Nationalmannschaften sind für mich solche Vergleiche hinkend. Sollte man, mit oder ohne Aufstiegssperre, gezielt einen Aufstieg in Angriff nehmen wollen, sollte das mit minimalen Veränderungen machbar sein. Mit der reinen A-Jugend wird es sicherlich nicht funktionieren, aber so groß ist das Niveau in der 3.Liga Ost bisher nicht gewesen (Ausnahme B 16/17 & vielleicht Kirchhof vor ein paar Jahren), zumal man sich um II.Mannschaften nicht kümmern muss und viele andere gar nicht in die 2.BL möchten. Auch könnte ich mir vorstellen, dass einige durch Studium fest an Leipzig gebundene Spielerinnen evtl. bleiben könnten, aber das ist nur ins Blaue gedacht.Fridulin: Bin ich komplett bei dir und was die "Einordnung" der Insolvenz betrifft, werden sich schon die Juristen irgendwie einigen
. Für mich fällt der Abstieg, ganz laienhaft gedeutet, in die alte Saison (16/17), da man in 17/18 nie der 1.Liga (lizenztechnisch) zugehörig war. Wir werden es sehen
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Wäre dann schon interessant, von welchem Geld Frau RAin Hähner bezahlt wurde, also ob z.B. vom Spendenkonto . . oder ging das vielleicht aufs Haus
?Hier noch mal die LVZ, wenn auch nichts weltbewegend Neues drinnen steht.
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Das Juniorteam (= 90% A-Jugend) spielt nun bereits seit Jahren in der 3.Liga, also sehe ich da momentan kein Problem.
Lt. BILD sollen die Hummeln ja bereits gestern unterschrieben haben, ist jetzt natürlich wieder hinfällig und würde mir wünschen, dass sie nun in Rödertal "auftauchen". Sollte das so stimmen, also nicht vorhandenes Geld ausgeben, kommt uns das doch irgendwie bekannt vor . . .
.Hier auch der nochmals aktualisierte LVZ-Artikel.
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Reichen die Mittel überhaupt für die 3.Liga ?
TV Lützellinden oder Walle Bremen sind ganz nach Unten oder haben sich Aufgelöst , wenn ich mich recht Erinnere.Klar, ist ja nicht die GmbH, sondern der e.V. und der wird von anderen Sponsoren und dem Freundeskreis unterstützt. Zudem gibt es Förderung für den e.V. durch die Stadt, u.a. weil auch Landesstützpunkt Nachwuchs etc.. Sollte also eigentlich keine Probleme geben.
KSH hat weiterhin gute Beziehungen, u.a. auch zum aktuellen Konsum-Chef, der ihm schon mal . . . . d.h. der wird eher weich fallen. Interssant wäre, ob er denn auch "Gehaltsrückstände" bei sich hat
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Man mag ja von ihm halten was man will, aber wenn das stimmt:
ZitatLaut dem Ligavorsitzenden Berndt Dugall war der Schritt schon seit neun
Tagen abzusehen. Dem MDR sagte Dugall: "Es gab einen potentiellen
Investor. Der hatte aber bereits vergangene Woche Mittwoch mitgeteilt,
dass er nach eine Prüfung zur Erkenntnis gelangte, sich nicht zu
engagieren. In dieser Situation sei der Verein nicht sanierungsfähig."Würde am Ende natürlich auch wiederum Sinn ergeben, wenn man - mit genügend Zeit - auf pot. Geldgeberseite entschieden hat, lieber einen Neuaufbau ohne alte Schulden und Führung zu versuchen. Hoffe nun, dass sich die Geldgeber & Sponsoren zum Projekt bekennen und mit einem neuen Management den noch längeren + härteren Weg doch noch in Angriff nehmen.
Ansonsten sehr enttäuscht, aber nicht überrascht und vielleicht kommt es ja jetzt doch noch zu der ein oder anderen Strafanzeige . . .