Fridulin: Es gab diese Saison nur für Schulze Ablöse, bei Kramaczyk und Kudlacz-Gloc zahlt jetzt nur jemand anders das Gehalt, ebenso aktuell bei Hubinger & Mietzner, demnächst noch bei Lang.
Generell lief es für KSH einfach zu lange zu gut, d.h. das Minus konnte gestemmt werden und ich meine mich sogar an (mind.) einen Geschäftsbericht zu erinnern, als sogar abgebaut wurde. Beim letzten akuten Engpass gab es ein langfristiges Darlehen von (vermutlich) nebenan. Somit konnte und evtl. wollte man so weitermachen und hat dabei natürlich auch bei diversen Verpflichtungen und Rausschmissen gut Geld versenkt, unabhängig davon wie marktgerecht die Bezahlung beim HCL ist/war.
Jetzt kommen ein umkämpfterer Sponsorenmarkt dazu + hohe Schulden + Sponsorenausfälle und eine sich weiter verschlechternde Einnahmesituation. Das kann nicht aufgehen und alles was auf Naht genäht oder schlecht kalkuliert war fliegt jetzt dem HCL um die Ohren. Das man Geld fest verplant oder sogar schon ausgibt bevor es auf dem Konto ist, ist unsauber und wird trotzdem vielerorts praktiziert. Je nach dem wie weit man das "ausreizt", ist der Spielraum klein bis eigentlich gar nicht mehr vorhanden - sollten Unwegbarkeiten auftreten. Wie gesagt, nicht sonderlich seriös, aber weit geübte Praxis und durchaus auch im Millionenbereich möglich (s.a. die Fußballer von HH, Madrid, Barcelona & Co.).
Wie der Schulden-Abbau durch die aufgeführten Maßnahmen funktionieren soll, erst recht mit der Frist bis zur Lizenzbeantragung, weiß ich ehrlich gesagt nicht und hoffe nicht auf weitere Jahre der Mauschelei, weil es ja so gute Erfahrungen damit gegeben hat
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Trotzdem hoffe ich auf eine Möglichkeit den Verein/die Lizenz zu retten und in den nächsten Jahren ein paar Schulden abzubauen, sodass man vielleicht wieder in ruhigere Fahrwasser kommt - alles natürlich mit diversen größeren ? verbunden. Eine komplette Entschuldung wird sich allerdings ohne Insolvenz nicht erbringen lassen. Nach einem evtl. Schuldenabbau und einer hoffentlichen Lizenzerteilung sollte dann aber versucht werden, wenn es auch dem ach so verwöhnten Publikum widerstrebt, die nächsten Spielzeiten ohne allzu große neue Schulden durchzuführen. Ob dafür allerdings KSH der Richtige ist
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