Beiträge von RiddlerGE

    Sunny

    eher dreht man sich im Kreis.
    Ob die Vereine jetzt die Trikots zahlen oder die Strafen für zuwenig gepfiffene Spiele.
    So sieht es zumindest bei uns im Kreis aus. Herrenspiele der 4. KK werden garnicht mehr mit Schiedsrichtern besetzt. Oft werden Leute von den Heimmannschaften eingesetzt, die auch mal was zu sagen haben wollen, leider aber die Regeln garnicht beherrschen oder nach den Regeln von 1990 pfeifen.

    Abrechnungsbeispiel:
    - Mannschaft bekommt einen Schiedsrichter für Spiele gestellt
    - Mannschaft stellt einen Schiedsrichter
    - Mannschaft hat 12 Heimspiele
    - eingesetzter Schiedsrichter pfeift 20 Spiele
    - wegen der wenigen Schiedsrichter sollte der Schiedsrichter jedoch 22 Spiele pfeifen

    Folge: Verein darf für zwei Spiele Strafe zahlen, obwohl 8 Spiele mehr gepfiffen wurden als selbst an Leistung erhalten wurde.

    Ich kann da nur hoffen, dass es in anderen Kreisen, Bezirken usw. gerechter zugeht, so dass uns die Vereine mit nur einer Mannschaft erhalten bleiben.

    Sunny
    Du hast recht: für mich und bestimmt auch für dich ist es eine nette Anerkennung. Leider sind nicht alle berufstätig und bei Sozialgeldempfängern wird das Sozialgeld gekürzt, wenn herauskommt, dass die Gelder fließen. Toller Anreiz, gell???

    Ich habe da eine Lösung:
    Sorgt dafür, dass die Schiedsrichter ein wenig besser bezahlt werden.

    Die Aufwandsentschädigung für die Anreise mit dem PKW ist wohl mit 30+5 cent das absolute Minimum. Vielleicht reicht das sogar aus, wenn man ein Dreiliterauto fährt, welches in der Anschaffung unter 15.000 Euro Neupreis gekostet hat. Ein Antrittsgeld von 10 Euro für eine Abwesenheit von daheim von 4 Stunden ... bedeutet 2,50 Euro je Stunde. Haaaaaalloooooo! Bei den meisten ist es neben der Arbeit eine zusätzliche Leistung und kein 1 Euro-Job.
    Wenn SR nicht mein Hobby sondern meine Arbeit wäre, dann wäre ich wohl ALG II - Empfänger.
    Viele kleinere Vereine können den SR nicht einmal die Kleidung usw. stellen. Das bedeutet bei Hose und Trikot 70 Euro also 7 Antrittsgelder!!!!

    Vorschläge:
    Schiedsrichter erhalten eine Pauschale von 120 Euro je Saison für Trikot, Trainingsanzug, Schuhe, Pfeife usw. Der Betrag ist auf die Vereine zu verteilen nach Anzahl der Spiele, die offiziell gepfiffen werden müssen.
    Erhöhung des Antrittsgeldes (Beobachtung des preisindexes und regelmäßige Anpassung)
    Erhöhung des Kilometergeldes unter Berücksichtigung der realen Kosten und nicht der steuerlichen Pauschbeträge.

    Gruß

    I. Wie soll der Schiedsrichter beurteilen, dass der Spieler die 7-Meter-Marke überschreitet, wenn der Spieler sich daneben aufstellt?

    II. Wenn der Werfer sich seinen Standort suchen darf. Wie soll sich die gegnerische Mannschaft positionieren, wenn sie sich dem Werfer nur auf 3 Meter nähern dürfen? Müssen sie zurücikweichen???

    Der Spieler muss also hinter der Linie stehen.
    Ich hätte an Stelle des Schiedsrichters jedoch etwas anders gehandelt:

    1. Spieler auf falsches Stehen aufmerksam machen;
    2. den Spieler bitten, auszuführen;
    3. eventuell wegen nicht korrekter Stellung Freiwurf für die andere Mannschaft.

    Höchstwahrscheinlich 4. wegen Meckerns die gelbe Karte bzw. Progression ....
    Im Prinzip also wie bei einem Freiwurf, bei dem die Linie übertreten wird ....

    Eines weiß ich auf jeden Fall: Ein Schiedsrichter darf nie mit Spielern diskutieren. Das ist etwas für den Stammtisch!

    Gruß aus dem Kohlenpott


    PS: Ich habe einen Beitrag gelesen, indem es darum ging, dass man ja auch einen Freiwurf neben einer Mauer ausführen darf. Da würde ich sagen, die Mauer steht falsch, da der Schiedsrichter bestimmt, wo der Freiwurf ausgeführt wird und nicht die abwehrende Mannschaft.

    Bei uns im Bezirk ist das ganz einfach ...
    Es gibt ein allgemeines Haftmittelverbot. Die Schiedsrichter sind angehalten, einen Verstoß in den Spielbericht einzutragen. Bei Strafen die bei 250 Euro beginnen, überzeugen die Übungsleiter ihre Schützlinge recht schnell, dass richtige Handballer auch ohne Haftmittel auskommen.
    Ich bin einer von den bösen Schiedsrichtern, die darauf achten.

    Komischerweise hat sich noch kein Spieler, den ich zum Waschen geschickt habe, darüber beschwert, dass er das Zeug nicht abbekommt :lol: Natürlich werden vor dem Spiel zwei haftmittelfreie Bälle gefordert. Kam schon vor, dass man sich Bälle von der Gastmannschaft ausleihen musste.

    Übrigens ... es gibt wohl auch noch einige Spieler, die diesen Kunstbaumwachs benutzen. hier ist zur Vorsicht zu raten, da in dem zeug krebserregende Stoffe sein könnten. Bitte also auch das kleingedruckte Lesen. Wenn daraufsteht "Bitte nicht mit Haut in Berührung bringen" ist dies nicht, weil das Zeug klebt!!!

    Grüße aus dem Kohlenpott

    interessant wird das Ganze, wenn beide Mannschaften in schwarz antreten und die Gastmannschaft (wechselpflichtig) keine anderen Trikots oder Leibchen dabeihaben. Wenn du als Schiedsrichter dann mitbekommst, dass die Heimmanschaft wohl andere Trikots dabeihat aber aus Werbegründen auf die schwarzen Trikots besteht ...
    Also ... ich würde in diesem Fall mein schwarzes Trikot anziehen und auf ein Wechsel dre Trikots bestehen.

    Ansonsten ... ich habe immer drei Farben dabei ... im Allgemeine reicht das aus ....
    Übrigens .... die Sache mit dem Wiese-Trikot bringt mich auf die Idee, warum pfeifen wir nicht alle in zartrosa ... da wird wohl kaum einen Mannschaft mithalten wollen *lach*

    Berndo hat natürlich absolut recht

    Die 4-Minuten-Strafe
    Hat ein Spieler eine Hinausstellung bekommen und verhält sich daraufhin vor dem Wiederanpfiff unsportlich, kann er nun eine zusätzliche 2-Minuten-Strafe bekommen. War diese Hinausstellung bereits seine dritte und führte damit zur Disqualifikation, führt das unsportliche Verhalten dennoch zu einer zusätzlichen 2-Minuten-Strafe für seine Mannschaft. Auch wenn sich der Spieler nach einer Hinausstellung grob unsportlich verhält und deswegen disqualifiziert wird, bedeutet dies eine zusätzliche 2-Minuten-Strafe. Gleiches gilt für weiteres (grob) unsportliches Verhalten nach einer Disqualifikation: auch hier erhält die Mannschaft eine zusätzliche 2-Minuten-Strafe. In allen Fällen wird die Mannschaft auf der Spielfläche für vier Minuten um einen Spieler reduziert. (Regel 16:12)

    Ich kann mir nur vorstellen, dass einer der Offiziellen sich ebenfalls auf ein Wortgefecht eingelassen hat und dass es deshalb zu der zusätzlichen Manschaftsreduzierung gekommen ist.

    bodycheck nicht gesundheitsgefährdend????
    nunja, wenn die spieler wie eishockeyspieler ausgerüstet wäen, dann wäre ein bodycheck wohl auch nicht das problem. da dem aber nicht so ist und die folgen eines sturzes immer eine verletzung zur folge haben können, würde ich nach heftigkeit des checks urteilen.
    wenn ich einen vorsatz erkennen würde, dann bliebe mir als schiedsrichter nur die rote karte ... auch bei 15-jährigen ...

    Duzen als Beleidigung
    Der herablassende Beiklang des Duzens ('von oben nach unten') kann durchaus als gezielte Unhöflichkeit benutzt werden.

    Juristisch wird dementsprechend von deutschen Gerichten ein nicht ausdrücklich erlaubtes Duzen immer als Beleidigung gewertet, auch bei Privatpersonen und nicht nur dann, wenn Amtsträger wie beispielsweise Verkehrspolizisten geduzt werden. Doch wird dieses Vergehen, wie alle Formen der Beleidigung, nur auf Antrag des Beleidigten strafrechtlich verfolgt.

    Allerdings gab es eine Ausnahme, als Dieter Bohlen im April 2005 in einen Konflikt mit einem Polizisten geraten war, nachdem Bohlen ihn geduzt hatte. Die Hamburger Staatsanwaltschaft beantragte deshalb beim Amtsgericht einen Strafbefehl gegen ihn, der allerdings von den Amtsrichtern abgelehnt wurde, weil Bohlen angeblich jeden duzt.

    Die Rückkehr zum Siezen oder allgemeines Siezen hingegen wird strafrechtlich nicht als Beleidigung aufgefasst. Es wird dennoch gezielt eingesetzt um eine besondere Distanz auszudrücken und eine Person aus dem Kreis der Vertrauten auszugrenzen, aber auch um zu signalisieren dass man jemanden für arrogant hält und nichts mit ihm zu tun haben will.

    [Quelle: Wikipedia]


    Die Frage, die sich mir stellt: "Will ich überhaupt eine Person, die sich so aufführt duzen?" Es sollte unter Sportskameraden - wie unter Gewerkschaftsangehörigen üblich - das du verwendet werden. Mein Respekt einer Person gegenüber entspringt nicht der Anrede (sonst hätten wohl die Nutzer vieler fremder Sprachen ein Problem, da es keine Unterschiede zwischen du und sie gibt) sondern seinem handeln.

    Wenn ich es mir genau überlege, dann werde ich zukünftig alle SpielerInnen siezen, da sie sich ja meinen Respekt erst verdienen müssen. :)