Beiträge von RiddlerGE

    LagoTrainer ... warst du der MV?

    Zum Einen ist der Mannschaftsverantwortliche er "Verantwortliche" für alles, was auf der Bank passiert. Das "Kampfgericht" hat lediglich die Aufgabe, dem MV ein Zettel zu überreichen oder sichtbar aufzustellen, auf welchem steht, welche(r) Spieler(in) bestraft wurde und zu welchem Zeitpunkt diese Spielerin wieder die Spielfläche bereten darf (die Mannschaft sich also vervollständigen darf). Alles Weitere obliegt der Bank selbst.

    Ich als Schiedsrichter halte es so, dass ich die Anzahl der Spieler kontrolliere und bei Abweichung den MV vorab entsprechend informiere. Ich halte jeodch nicht nach, um welchen Spieler es sich handelt. Es kann also auch vorkommen, das 1. Anzahl richtig und 2. Spieler trotzdem falsch ... und wieder ist der Mannschafts"verantwortliche" nicht verantwortlich?!?! Wozu gibt es den überhaupt noch?!?

    Viel Spaß dabei, immer die Fehler bei anderen zu suchen ...

    Ich bin ein wenig verwundert.

    Erst dachte ich, ich würde alt; aber dann habe ich mir noch einmal die Erläuterung 5 durchgelesen. Darin steht (Zitat): Die Schiedsrichter müssen zudem berücksichtigen, dass die Mitspieler des Werfers die Mittellinie überqueren dürfen, sobald der Pfiff erfolgt ist. (Dies ist eine Ausnahme von der Grundregel bei der Ausführung von formellen Würfen.)

    http://www.handballregeln.de/

    Demnach darf der Schiedsrichter nur vor Anpfiff korrigieren. Danach braucht er nur noch auf den Ausführenden achten, ob dieser nicht vorher losläuft oder dribbelt oder was auch immer falsch macht. Der 15.6 gilt nur für den Zeitraum bis zum Anpfiff.

    Sportliche Grüße aussm Pott

    ich interpretiere die Regel so:

    Wenn der abwehrende Spieler nur den Abstand nicht einhält, würde ich weiterlaufen lassen. Der angreifende Spieler muss zumindest versuchen den Freiwurf auszuführen und nicht nur auf den fehlenden Abstand aufmerksam machen. Irritieren ist für mich kein Verhindern.

    Wenn abwehrende Spieler aktiv versucht, einen Pass nach vorn zu unterbinden und ihm dies gelingt, dann rot mB. Wenn der Pass ankommt, das Spiel nach Vorteilsregel laufen lassen und bei Unterbrechung mit gelb bestrafen.

    Grüßles :)

    Ich habe eine Frage zu einer Situation vom vergangenen Wochenende:
    Das Spiel war aufgrund einer Verletzung unterbrochen, unser Zeitnehmer ruft den Schiedsrichter zu sich und teilt ihm mit, dass der Gegner kurz vor der Unterbrechung einen Wechselfehler begangen hat. Kommentar des Schiedsrichters: Kann er nicht bestrafen, da er ihn nicht gesehen hat!
    Ist es nicht die Aufgabe des Zeitnehmers auf Wechselfehler zu achten und den Schiedsrichter zu informieren, der dann die entsprechende Strafe ausspricht?
    Wir haben das Spiel knapp gewonnen, von daher egal, aber mir geht es nur ums Prinzip und ob ich die ganze Zeit etwas falsches angenommen habe.

    1. Zeitnehmer muss "sofort" ein Signal geben und die Zeit anhalten.
    2. Wenn Schiedsricher Wechselfehler sieht und der Zeitnehmer nicht, so muss er trotzdem Wechselfehler pfeifen.
    3. Schiedsrichter hat trotz Antwort korrekt gehandelt. Durch das fehlerhafte Verhalten des Zeitnehmers kam es zu einer neuen Situation, die der Schiedsrichter geahndet hat. Ein nachträgliches Bestrafen ist nicht möglich.

    Man stelle sich vor, ein Zeitnehmer sammelt Wechselfehler und berichtet dem Schiedrichter erst in der 58 Minute davon. Soll der Schiedsrichter dann alle Spieler hinausstellen? ;)

    M.E. nach darf ein Jugendspiel ohne einen mindest 18-jährigen Begleiter auf der Bank (Mannschaftsverantwortlicher) nicht angepfiffen werden.

    Im Gegensatz zu Dany, bin ich der Meinung, dass es nicht die Aufgabe des Schiedsricher sein kann, eventuelle Einverständniserklärungen von Eltern zu beurteilen oder zu kontrollieren. Dafür sind die Vereine zuständig.

    Es dürfte aber wohl nichts dagegen sprechen, wenn ein begleitendes Elternteil die Position des Mannschaftsverantworlichen ausfüllt, die Spielanweisungen aber von einem Jugenspieler erteilt werden.

    Hallo erstmal,

    ich habe zwar keine juristische Ausbildung; aber ich denke, es kann nicht allzuviel nachkommen.

    Es heisst, dass auf dem Spielbericht eingetragene Spieler spielberechtigt sind. Der jeweilige Schiedsrichter hat diese Berechtigung vor dem Spiel zu prüfen. Entsprechend haben im Eurem Fall die Schiedsrichter gepennt.
    Ich denke, dass euch vielleicht nicht einmal für das letzte Spiel eine Strafe aufgebrummt werden kann, denn wenn der Schiedsrichter die fehlende Doppelspielberechtigung erkannt hat, die Spielerin aber spielen lies, so hat er zwar aufgepasst; aber falsch gehandelt.

    Viele Grüße aussm Pott

    HI Danny,

    der Eigentümer, bzw. sein Erfüllungsgehilfe dürfen wohl ein Verbot aussprechen. Es wird wohl so sein, das ab der Regionalliga die Vereine die Reinigung der Hallen übernehmen oder dem Eigentümer die Reinigung bezahlen.

    In Hallen, in denen auch Schulsport betrieben wird, ist es schon recht unangenehm, wenn die Kleidung der Schüler bei Bodenübungen ständig durch Harz versaut wird. Die Reglung, kein Harz zu verwenden ist ja nicht eingeführt worden, um die Handballspieler zu ärgern, sondern um die Renigungskosten für die Hallen niedrig zu halten.

    Das diese Regelung dann immer sofort für einen Kreis/Bezirk/Verband gilt hat wohl damit zu tun, dass sich eine harzende Mannschaft einen ungerechtfertigten Vorteil verschafft, weil die andere Mannschaft vielleicht in einer Halle trainiert, in der Haftmittelnutzung verboten ist und somit auch damit nicht trainieren kann (auch Harzen will gelernt sein)

    Und mal ganz ehrlich ... muss bei den heutigen guten Bällen geharzt werden? Die saugen sich ja schon fast an die Hände.

    Grüße aus dem harzfreien Kreis Industrie :))

    Regel 4:8
    Die Spieler müssen auf dem Rücken mindestens 20 cm und auf der Brust mindestens 10 cm hohe Ziffern tragen. Diese sollten Nummern von 1 bis 20 sein. Spieler, die zwischen Feldspieler und Torwartposition wechseln, müssen die gleiche Nummer benutzen.
    Die Farbe der Ziffern muss sich deutlich von der Farbe und dem Design der Spielkleidung abheben.


    Eigentlich beantwortet :)

    Das Problem beim Nullschritt mit parallelen Bodenkontakt beider Füße ist wohl, dass viele Spieler meinen, sie würden einen Nullkontakt haben, der Schiedsrichter aber ein Nacheinanderaufsetzen der Füße erkennt.

    Ich denke dann oft, da muss der Schiedsrichter einfach recht haben, denn "gleichzeitig" ist ein verdammt kurzer Zeitraum :)

    Grüße aussm Pott

    Situation I:

    Entscheidung vollkommen richtig wenn zusätzlich ein 7-Meter gegeben wurde.


    Situation II:

    Der Schiedsrichter sollte die Anzahl der Spieler nach jedem Timeout überprüfen und dann erst anpfeifen. Sollte heisst aber nicht "muss".

    1. Nach Feststellung des Fehlers muss natürlich die Mannschaft um einen Spieler reduziert werden, um die gegen den TW gegebenen Zwei-Minutenstrafe zu realisieren.
    2. Ein Wechselfehler (Hinausstellung ist kein Wechsel) liegt meiner Ansicht nach nicht vor ... ergo keine "persönliche" Bestrafung eines weiteren Spielers.
    3. Der Mannschaftsverantwortliche ist seiner Aufgabe nicht nachgekommen und ist progressiv zu bestrafen. Gelb oder wenn bereits gelb, dann 2-Minuten gegen die Bank. -> Reduzierung auf vier Feldspieler.

    Die Argumentation des Schiedsrichters "Kampf"-gericht sei Verantwortlich" ist allerdings ein Witz :). Wenn es soetwas wie eine Kampfgericht geben sollte, dann ist der Schiedsrichter wohl der oberste Richter und nicht der Zeitnehmer und/oder der Sekretär.

    Grüsse aussm Pott

    Bei uns brauchen Sekretär und Zeitnehmer keinen Eintritt zu bezahlen :) :) :)

    In unserem Bezirk dürfen zwar die Positionen besetzt werden ohne das ein entsprechender Ausweis (Nachweis für einen Schulung) vorliegt; aber das Fehlen wird ins Protokoll eingetragen und der Verein mit einer entsprechenden "Gebühr" belegt. Ich meine, das sind 10 Euro.
    Für die Vereine könnte es also sinnvoll sein, ihren Vertretern am Zeitnehmertisch einen kleinen Obulus zu entrichten.
    In meinem Verein ist dies nicht üblich. Es ist wohl auch so, dass viele die diese Aufgaben ausführen sich mit dem Verein verbunden fühlen und garnicht an eine Bezahlung denken.

    Ob es sich "lohnt"??

    Es lohnt sich nicht einmal als Schiedsrichter. Die Fahrtkostenerstattung reichen nicht für die Autonutzung und die 10-13 Euro für eine Abwesenheit von 4 Stunden (2,5 die Stunde) ... da würde ich doch lieber für Häkeln gehen; aber Handball ist interessanter :)

    In diesem Sinne ... Grüße aus dem Pott

    Hallo erstmal,

    wenn der Spieler mir nicht zeigt, dass er den Ball unter Kontrolle hat, dann ist es wohl auch noch nicht so.
    Somit ist nur Abwurf, wenn der Torwart zum Abwurf bereit steht oder ich als Schiedsrichter auf Abwurf entschieden und angezeigt habe.

    Extrembeispiel:
    Ball rollt langsam Richtung 6-m-Linie. TW stürzt hinterher und spielt den Ball nach hinten .... ins Tor .... Doppelpfiff .... Torerfolg ....
    Einen kontrollierten Ball hätte der TW einfach aufnehmen können.

    Dies ist übrigens auch recht interessant, wenn der TW einen noch nicht liegenden Ball aus Wut über Mitspieler ist eigene Tor tritt :)
    Ist Meiner Meinung nach viel besser als eine Bestrafung wegen Unsportlichkeit :wall:

    Wenn das Spiel mit Abwurf weiterging, dann stand der Spieler noch im Kreis oder der Ball rollte im Kreis, als er aufgenommen wurde.
    Hätte der Schiedsrichter eine Behinderung gepfiffen, so wäre es mit Freiwurf weitergegangen.

    Kann es sein, dass Du nur annimmst, dass der SR eine Behinderung gepfiffen hat? Hast du ihn dazu befragt?

    Gruß aussm Pott

    Wie wirken sich Beleidigungen eigentlich auf das Unterbewusstsein eines Schiedsrichters aus? Ich könnte mir vorstellen, dass es reagiert auf solche Beschimpfungen.

    - der vierte Schritt bei der generischen Partei wird nicht so gepfifen
    - Vorteile werden abgepfiffen
    - Spieler begene Schrittfehler, obwohl sie dies nicht tun

    Alles Dinge, die die Zuschauer wohl noch mehr auf die Palme bringen; aber mit dem Schiedsrichterbewusstsein: Sie haben ja recht *lach*

    Ich bin der Meinung, das die Pöbel-Zuschauer ihrem Verein keinen Gefallen tun.

    Jeder von uns versucht so unparteiisch wie möglich zu pfeifen. Aber wohl niemanc von uns kann etwas gegen sein Unterbewusstsein ausrichten.
    Gut Pfiff!!!