Beiträge von RiddlerGE

    keine Frage: Den Regeln nach gibt es den "Nullschritt" natürlich.
    ABER: Viele Spieler meinen nur, dass sie einen Nullschritt ausführen. Ich habe in meiner nicht mehr ganz so jungen Laufbahn als Schiedsrichter nur drei, vier Spieler gesehen, die das gleichzeitige Aufsetzen beider Füsse beherrschten. Bedeutet, dass sie bei fünf Versuchen mindesten vier mal erfolgreich waren. Bei allen anderen Spielern ... Selbst bei Länderspeilen und Bundesliga habe ich aber schon beobachtet, dass Schiedsrichter da nicht so drauf achten. Schließlich sollten Profis das können - ist aber nciht so ...

    Gruß, Fred

    Es ist hier nach Regel 4:6 gefragt.
    Einige sollten sich diese erst einmal durchlesen, bevor sie mitdiskutieren ... da ist nichts von Meckern o.ä. die Rede, sondern von nicht regelkonformen Betreten der Spielfläche. Nach einer Disqualifikation wird der Spieler die Spielfläche nicht mehr aus dem Auswechselraum betreten können. Aktionen, die ein disqualifizierter Spieler von der Tribüne aus unternimmt sind so zu ahnden, als ob ein Zuschauer den Platz betritt (evt. auch 7m); bei einem disq. Spieler sollte die Handlung jedoch im Spielbericht eingetragen werden. Es dürfte dann hoffentlich eine Auswirkung auf die Sperrzeit haben.

    Vielleicht ist es nett zu nennen, wenn ein Schiedsrichter den Hinweis gibt, dass es nur noch sehr kurze Zeit bis zum Schlusspfiff ist.
    Hätte der Spieler nach Anpfiff geworfen und das Schlusssignal wäre vor dem Überqueren der Torlinie durch den Ball erklungen, so hätte es kein Tor gegeben. Nach dem Schlusssignal muss der Wurf nochmals angepfiffen werden und die 'Wirkung des Wurfs bleibt abzuwarten.

    Ich persönlich würde einen Spieler nicht darauf hinweisen, weil es ein Eingriff ins Spielgeschehen ist.

    Ich denke, dass die Spieler zuvor durch ihrer Trainer geschult werden sollten, wie sie sich in einem solchen Fall zu verhalten haben.

    Frohe Weihnacht gehabt zu haben und einen guten Rutsch ins neue Jahr .... bleibt alle gesund.

    Hallo Maedi,

    du schreibst immer, was du gesehen hast. Das ist für eine Schiedsrichterentscheidung nicht von belang. Es kommt vor allem darauf an, was die Schiedsrichter sehen. Und wenn die SR in der von dir geschilderten Situation erkennen, dass das Handgelenk gestreift wurde, dann ist das auch so und wird entsprechend (mit 7m) bestraft. Da nutzt es auch nicht, wenn du etwas anderes gesehen hast. Schließlich können die SR nicht vor jeder Entscheidung eine Meinungsumfrage starten ...
    Es gibt sogar Schiedsricher, die, wenn sie höflich von einem Spieler angesprochen werden, ihre Entscheidung kurz begründen, wenn es nicht gerade 20 mal im Spiel vorkommt.

    Grüße aussem Pott

    ... dazu gehört auf jeden Fall nicht, sich durch den Spielverlauf ablenken zu lassen. Allerdings sollte der MV, ersatzweise Spieler, die grüne Karte übergeben und nicht legen. Dadurch wird erreicht, dass sich der Zeitnehmer nicht von anderen Dingen ablenken lässt und sofort reagieren kann.
    Fraglich ist natürlich auch, warum die grüne Karte nicht bereits zum Anfang eine Spielzuges überreicht wird sondern in der Abschlussaktion. Da kann man nur sagen: Selbst schuld ...

    Der Verband / die Verbände könnten ja farblich unterschiedliche Ausweise ausstellen.

    z.B. bei den "Erwachsenen" dürfen nur diejenigen spielen, die einnen weißen Ausweiss haben. Bei den A-Jugendlichen dürfen nur diejenige spielen, die einen blauen Ausweis haben. Erhält ein Jugendlicher ein Doppelspielrecht, so erhält er einen blauen Ausweis mit weißen Rand ... So wären keine Verwechlungen mehr möglich ... Aber wie man sieht, geht es komplizierter und der SR ist schuld ... nicht der umständliche Verband ...

    bei diesen Regelfragen wird immer nur das beachtet, was geschrieben steht und das Geschriebene wird als richtig hingestellt.

    Wer stellt im der Praxis fest, dass einer der eingetragenen Spieler zum Spielbeginn garnicht anwesend war?
    Kann nicht auch unterstellt werden, dass ein Spieler anwesend war; aber ein "besserer" Spieler verspätet eingetroffen ist und man so den Spielbericht manipulieren will?

    Problematisch ist doch, dass genau derjenige, der mit seiner Unterschrift ein richtig ausgefülltes Spielprotokoll bestätigt auch derjenige ist, der anschließend behauptet, dass er ein Fehler gemacht hat ...

    Wer muss also den Nachweis bringen, dass der im Spielbericht genannte Spieler zu Beginn des Spiels nicht anwesend war?

    :/:

    Ich persönlich pfeife das nicht ab... mein SR Partner auch nicht(lege ich mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte das).

    Regel hin oder her... ich finde es gibt Pfiffe, die will niemand sehen... klar laufe ich da Gefahr einen Punktabzug in meiner Bewertung zu bekommen... aber ich belohne dann lieber die gute Aktion vom TW, nehme die Aktion nicht weg, unterbreche den Spielfluss nicht und lass die Pfeife mal unten.

    Ich interpretiere meine Aufgabe als SR nicht als Regelhüter sondern als Spielleiter.

    Ich bastle mir ab heute meine eigenen Regeln ... danke für die Anregung :wall:

    Bei der Fragestellung muss noch berücksichtigt werden, dass, wenn drei Spieler ohne Spielberechtigung auf dem PLatz sind, diese nur nachgetragen werden können, wenn vorher maximal 11 Spieler auf dem Spielbericht eingetragen wurden.

    Es darf nur bis 14 Spielern "aufgefüllt" werden. Eventuell müssen also ein oder mehr Spieler der Bank verwiesen werden.

    Grüße aussm Pott

    Es git diverse Krankheiten die durch Kontakt mit Blut übertragen werden.

    Die Regel 4:10 wurde also zum Schutz der nicht verletzten Personen entwickelt. Die Regel gibt es übrigens auch in diversen anderen Sportarten.


    Andere Bereiche:
    Wenn ich mich nicht irre, riskiert man sogar ein Bußgeld, wenn man keine Einweghandschuhe im Verbandkasten (Auto) mit sich führt.

    Bleibt der Fuß bis zum verlassen der Hand auf dem Boden? Regeltechnisch muss ein teil eines fußes UNUNTERBROCHEN auf dem Boden sein.

    In den höhrern Jugend geht der hinterer Fuß generll vom Boden weg udn muss daher nicht auf diesen achten.


    Generell????

    Ich hoffe, es ist kein Regelverstoß, wenn der Fuß mal am Boden bleibt.
    Unabhängig von irgendwelchen Statistiken hat ein Schiedsrichter auf Einhaltung der Regeln und somit auf bei Füße zu achten. Ich kann doch einen Spieler nicht dafür bestrafen, dass er von dem generellen Verhalten der höheren Jugendlichen nichts wusste ... :)

    Grüße aussm Pott

    Da ein Foul bekanntlich dort ausgeführt werden muss, wo es stattgefunden hat. (Ich weiss, es gibt Ausnahmen) muss dieser Freiwurf also aus dem Kreis heraus ausgeführt werden. Klingt meiner Meinung nach irgendwie wie Abwurf :)

    Ich denke, entscheidend ist, dass die Mannschaft des Torwarts in Ballbesitz kommt.

    ... und das Spiel geht schnell weiter ... nach der Verletzungspause ...

    Sorry, da bin ich wohl von mir ausgegangen.

    Ich finde, ein Schlagwurf ist einer der einfachsten Würfe und am leichtesten zu kontrollieren. Da die werfende Spielerin nicht behindert wurde, darf ich wohl auch davon ausgehen, dass sie da hin wirft, wohin sie auch zielt.

    Da sich die abwehrende Spielern nicht bewegt hat wurde sie also angeworfen. Dadurch nimmt die Werferin ein Gefährdung der Gegenspielerin in Kauf, was nach 8.3/8.4 eine persönlich Strafe nach sich zieht. Wenn die Spielerin im Weichteilbereich getroffen wird, sehe ich sogar eine gesundheitliche Gefährdung.

    Mein kleines Beispiel mit dem Revanchefoul sollte nur dazu dienen zu zeigen, dass der Wurf auf den Gegner ein Foul sein kann. Weil: Das steht ja auch in keinem Kommentar.

    Du hast recht, in einem Trainingsspiel würde ich auch erst einmal von einem Versehen ausgehen; aber sei mal ehrlich. Wie viele Schlagwürfe ohne Behinderung hast du auf einer Entfernung von vielleicht weniger als einem Meter schon versiebt? Da kann man schon eine Absicht erkennen.

    Stellt euch mal vor:

    Ein Spieler wird gefoult, schnappt sich den Ball und wirft ohne großen Druck den foulenden Spieler an ... eure Entscheidung?


    Und nun wollen einige hier den kontrollierten Wurf auf den Oberschenkel der sich nicht bewegenden Abwehrspielerin als eigene Schuld abtun. Warum steht sie denn auch da?!?!?!? Natürlich liegt hier eine Verletzungsgefahr vor und muss geahndet werden. Mindestens zwei Minuten und im Wiederholungsfall auch die direkte rote Karte (ohne eine eventuelle zweite Hinausstellung), da ich dann Absicht unterstelle.

    warum stellst du eine Frage, wenn du sie doch selbst so gut beantworten kannst?

    Ich denke, in einer solchen Situation muss die gesamte Spielsituation gesehen werden und nicht nur die beidem am Foul beteiligten Spieler. Gerade bei der schnellen Mitte kann der angreifende Spieler den Ball einem frei durchgelaufenen Spieler direkt zuspielen. Das Festhalten wäre für mich das Unterbinden einer 100%-igen Torchance.

    Der abwehrende Spieler hat es wohl genauso gesehen. Warum klammert er sonst und zieht den Spieler runter?

    Die von dir gestellte Frage ist also garnicht zu beantworten, wenn man nicht die gesamte Spielsituation kennt.

    Grüße aussm Pott

    Was willst du mit einem Einspruch erreichen?

    Wenn jetzt B-Jugendliche in der D eingesetzt würden, könnte ich dich verstehen. So herum aber finde ich es albern.:pillepalle:

    Sei doch froh, dass die andere Mannschaft viel jüngere Spieler ansetzt ... so habe deine Spielerinnen doch eher eine Chance als gegen Ältere.

    Ich stell mir gerade vor: "Kinders ... auf dem Platz habt ihr gegen zwei bis vier Jahre Jüngere verloren ... jetzt zeigen wir es ihnen aber mal auf dem Papier ...."

    Grüße aussm Pott


    PS: Handball ist ein Spiel und sollte es zumindest für Kinder auch bleiben ...