Beiträge von BerndO

    Zitat

    Original von Mannem vorne!
    Hallo beisammen :hi:,

    da zeigt sich wieder ´mal der Einfluss der Umgangssprache!

    PENALTY ist jede Strafmaßnahme (auch im Eishockey!!)
    PENALTY SHOT (deutsch: Strafschuss) ist die im Eishockey praktizierte Variante zum Siebenmeter im (Feld-)Hockey oder Handball.

    In der Umgangssprache wird aber der PENALTY SHOT einfach nur PENALTY genannt!

    Und bringen uns diese Ausführungen in irgendeiner Form in Bezug auf das Ursprungsthema weiter???

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Jetzt : trifft er binnen dieser Frist keine Entscheidung ist der Spieler nach Ablauf dieser zwei Wochen vorläufiger Sperre wieder spielberechtigt.

    Aber die Spielleitende kann immer bei einer Tätlichkeit gegen SR zwei Monate Sperre verhängen, egal in welchem Landesverband !!!!!
    Ist die Spielleitende Stelle der Ansicht, für dieses Vergehen ( Tätlichkeit gegen SR ) reichen zwei Monate nicht aus, wird bei der Rechtsinstanz eine weitergehende Bestrafung beantragt. Dies gilt auch in allen LV !!!

    Heisst das jetzt, wenn die spielleitende Stelle eine weitergehende Bestrafung beantragt, also keine eignene Entscheidung bzgl. des Strafmasses trifft, dass der Spieler dann vorläufig (nach Ablauf der 14 Tage) wieder spielberechtigt ist, und zwar solange bis das Urteil der Rechtsinstanz ergeht? Oder greift da dann zumindest vorläufig die Höchstrafe von 2 Monaten??

    Zitat

    Original von Trapp
    Also ich weiß, dass es bei uns in der D-Jugend dem Schiedsrichter möglich ist, zu defensive Deckung mit einem Penalty(kein 7-Meter!!!) zu bestrafen.

    Was ist bitte ein Penalty? Sind wir hier beim Eishockey??

    Rein regeltechnisch sind irgendwelche Strafen wie Ballverlust oder Progression überhaupt nicht mit dem Regelwerk vereinbar (kommt gleich nach Hinausstellung für Harzsünder).

    Deshalb gibt's im Badischen zwar wohl eine Verwarnung für den Trainer, die aber letztlich keinerlei direkte Folgen für das Spiel hat (d.h. er kann dann immer noch für eine Unsportlichkeit verwarnt werden). Solche Verwarnungen werden hinten im SR-Bericht eingetragen und die spielleitende Stelle kann dann damit machen was sie beliebt.

    "Pfosten rettet!!!" - Egal ob vorher vom Abwehrblock geblockt oder nicht, berührt der Ball den Pfosten und kommt dann regelrecht zurück zur angreifenden Mannschaft, so wird "Passiv" aufgehoben.

    Dies gilt also auch wenn der geblockte Ball vom Pfosten ins Tor- oder Seitenaus geht und es mit "Eckball", äh Einwurf, weitergeht.

    EDIT: Morgen Ulle, auch schon wach?!

    Zitat

    Original von harmi

    Meine Frage: Ist ein Torwurf kein ernsthafter Versuch ein Tor zu erzielen? :pillepalle:

    Doch, natürlich, nur der Versuch auf das Tor zu werfen hebt nicht das Vorwarnzeichen für passives Spiel auf. Dadurch wird das Zeichen sofort (am besten schon während der FW-Ausführung) wieder angezeigt.

    Der SR hat ja bereits vor dem Wurf die passive Spielweise erkannt. Aufgehoben wird das Vorwarnzeichen nur dann, wenn der Ball auf das Tor geworfen wird und entweder vom Torwart oder Latte/Pfosten zurück zur angreifenden Mannschaft gelangt. Ebenso wird es aufgehoben, wenn die verteidigende Mannschaft eine progressive Bestrafung (V,2,D,A - egal ob gegen Spieler oder Bank) erhält.

    Ach ja, und natürlich bei Torgewinn oder Ballverlust ;)

    Nachzulesen übrigens im IHF-Brief Nr.4 und IHF-Brief Nr.5

    Also, welcher Teil des Fusses ist egal, die Regel sagt auch nichts von "stehen bleiben", sondern von "ununterbrochen den Boden berühren". Von daher ist ein Drehen um die eigene Achse wohl zulässig, aber irgendwie 100%ig sicher bin ich mir jetzt auch nicht.

    Zitat

    Regel 15:2
    Ausgenommen im Falle der Ausführung des Abwurfs muss der Werfer bei der Wurfausführung mit einem Teil eines Fußes ununterbrochen den Boden berühren (13:1a). Der andere Fuß darf wiederholt vom Boden abgehoben und wieder hingesetzt werden.

    Gemäß Anweisung DHB ist auch bei einem nicht anzupfeiffenden Wurf und der Ausführung im Sprung auf Freiwurf dagegen zu entscheiden.

    Siehe Punkt 7 unter Regelklarstellungen auf www.dhb.de

    Oh, vielleicht ist doch noch ein Getränk für den vr316 drin - ich muss nämlich jetzt zurück rudern. :rolleyes:
    Die SR-Bibel sagt nämlich auf Seite 5/22, dass auch dann auf FW für den Gegner zu entscheiden ist, wenn der FW ausführende Spieler nach korrekter Aufstellung den Ausführungsort verläßt bevor die Hand verlassen hat, und zwar unabhängig davon ob der Wurf anzupfeifen ist oder nicht.

    Ich hab da wohl in der Tat FW ausführenden Spieler und seine Mitspieler durcheinander gebracht.

    Fazit: In allen Situationen die vr316 beschrieben hat, geht's mit FW für den Gegner weiter.

    Habt ihr übrigens gesehen: Bei Olympia hatten auch die SR neuerdings Nummern. Für was das gut gewesen sein soll weiß ich allerdings auch nicht. Die konnten doch gar nicht verwarnt oder hinausgestellt werden... :baeh:

    Ach ja, ich hatte und habe immer noch die 6. Die war halt frei damals und jetzt eben nicht mehr :P

    Hallöchen,

    ad 1) Da nicht angepfiffen werden musste -> Korrektur, Wiederholung mit Anpfiff

    ad 2) Fehlerhafte Ausführung, siehe auch DHB-Anweisungen -> FW für B

    ad 3) das ändert was bei 1), denn hier gibt's jetzt auch wie bei 2) einen FW für B

    Prost
    Bernd