Beiträge von BerndO

    Erst einmal: Herzlich willkommen in der Handballecke.

    In einigen Verbänden ist es üblich, in den unteren Jugendmannschaften "pädagogische" Strafen auszusprechen, d.h. ein Spieler muss zwar das Spielfeld für 2 Minuten verlassen, darf aber durch einen anderen ersetzt werden.

    Über Sinn und Unsinn dieser Bestrafung wurde hier schon mehrfach diskutiert. Einfach mal die Suchfunktion benutzen.

    OK, nach nochmaliger Begutachtung kann man wirklich nicht sagen ob das Spiel unterbrochen worden ist (ein Pfiff ist nicht zu hören, auch nach der Aktion nicht), letztendlich ist es aber eindeutig, dass es sich nicht um einen Torwurf oder ein gezieltes Abspiel handelte. Damit ist es eine Tätlichkeit.

    Zitat

    Original von eisbeer
    Mannschaft tritt mit 7 Spieler an, mehr nicht. Wer unterschreibt und wer ist für die Nachwelt als MV gekennzeichnet? -Es wird die Nummer des "Spielers und MV in Personalunion" in die 1. Zeile der Offiziellen als MV eingetragen.

    Mal rein theoretisch gefragt: Wieviele Offizielle dürften in dem Fall nach Spielbeginn denn noch nachgemeldet werden? 3 oder 4? (OK ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass gleich 4 nachkommen, aber vielleicht ist das Auto mit den Offiziellen im Stau stecken geblieben ;))

    Ach so, so schlecht sind die Fort-/Ausbildungen bei Euch nicht, jedenfalls waren sie es nicht so vor ungefähr 20 Jahren :P

    Gruß in die alte Heimat :hi:

    Zitat

    Original von Lasse
    Außerdem verstehe ich die ganze Diskussion nicht. In diesem Thema sind sich alle einig, dass es einen Ausschluss geben muss, obwohl es sich um eine ähnliche Szene handelt (aus dem laufenden Spiel heraus wird dem Gegner der Ball an den Kopf gedroschen) und jetzt auf einmal kann man froh sein, wenn es dafür FW gibt? ?(

    Einspruch, in der Szene war das Spiel zum Zeitpunkt der Aktion unterbrochen, es handelte sich NICHT um eine Aktion aus dem Spiel heraus.

    Wenn sich 8:5b) auch auf Aktionen mit dem Ball beziehen würde, müsste dem Wortlaut nach jeder Treffer des Kopfes/Hals mit dem Ball mit einer DQ bestraft werden (egal ob direkter FW/7m und/oder ob sich der Gegenspieler bewegt hat). Zudem werden solche Vergehen mit Ball nochmals explizit in 8:5e) genauestens erwähnt.

    Auch ich schliesse mich der vorherrschenden Meinung an: Regeltechnisch ist eine DQ bei Kopftreffer mit Ball nicht möglich.


    Schwaniwolli: Vielleicht "Gefährliches Spiel" = "gefährden" - siehe Regel 8:2 d) Es ist nicht erlaubt: den Gegenspieler mit oder ohne Ball regelwidrig zu stö ren, zu behindern oder zu gefährden.

    Dany: Nein, es war nicht korrekt, denn

    B3 erhält 2+2 und B2 eine Zeitstrafe
    d.h. B spielt 2 Minuten mit 4/1 und weitere 2 Minuten mit 5/1

    Die Aussage von Theo und Schieri_Neu stimmt so nicht, denn eine Mannschaftszeitstrafe gibt es immer nur in Form von 2+2. Insofern wird die Mannschaft nicht stärker dezimiert sondern länger.

    Aber in den vorigen Beiträgen konnte man das auch schon nachlesen.

    Leider kann ich hierzu nicht mit Links oder ähnlichem dienen, aber ich müsste mich arg täuschen, wenn es da nicht, zugegebenermassen bereits vor einigen Jahren, schon mal Versuche gab, dies zu etablieren.
    Kann sich vielleicht noch jemand etwas detaillierter dran erinnern? Ich meine die Angriffszeit lag damals bei 80 Sekunden..

    Theo: Da wär ich mir aber nicht so sicher, zumal es schon Feldversuche im fernen Russland damit gegeben hat.

    Und das Problem vom mhs ist mir auch nicht fremd.

    Wie handhabt ihr das mit dem Vorwarnzeichen, wenn eine Mannschaft sich zum wiederholten Male hat festmachen lassen? Hebt ihr die Hand schon während der FW-Ausführung oder geht bei Euch die Hand nur hoch, wenn der Ball im Spiel ist?

    Pfeifft ihr u.U. auch Zeitspiel bei angezeigtem Vorwarnzeichen, wenn ersichtlich ist, dass die Mannschaft wiederholt nur die aussichtslose 1:1-Situation sucht und klar ist, dass die Abwehr wieder entsprechend festmachen wird (wohlgemerkt kein Stürmerfoul oder sonstiger technischer Fehler des Angriffs)?

    Dany: Ein Jugendspiel ist auf jeden Fall durchzuführen, d.h. die beteiligten Mannschaften müssen sich auf einen SR einigen. Ob neutral oder nicht, ob geprüft oder nicht ist mehr oder weniger egal. Das spielt nur bei der Auswahl eine Rolle, wenn mehrere "Kandidaten" anwesend sind.

    Hier gab es schon Fälle, dass ein wegen SR-Mangel ausgefallenes Jugendspiel für beide Mannschaften als verloren gewertet wurde.

    Nachdem seit gestern abend nach dem 25:33 Erfolg der SG Kronau/Östringen II (Regionalliga) über den Landesligisten TSG Ketsch ja der erste Teilnehmer des diesjährigen Final Four Turniers im BHV bei den Männern feststeht, wollte ich mal fragen, welche Pläne denn für dieses Event bereits existieren? Den Austragungsort wird man wohl erst festlegen, wenn alle Teilnehmer feststehen. Aber einen Termin wird's doch wohl schon geben, oder?

    Wäre doch toll, wenn man die gelungene Veranstaltung vom letzten Jahr incl. dem geselligen Beisammensein diverser HE-User wiederholen könnte, auch wenn leider der Veranstaltungsort wohl definitiv ein anderer sein wird.

    Hier noch die restlichen Viertelfinalpaarungen:

    23.03. HC Neuenbürg - SG Nussloch (beide Badenliga)
    01.04. TSV Buchen (Bezirksliga) - TV Hemsbach (Regionalliga)
    05.04. HSG LiHoLi (Badenliga) - TSV Birkenau (BWOL)

    EDIT: Termin aktualisiert

    Meine ursprüngliche Frage wurde allerdings noch nicht beantwortet. Wird der Anwurf "wiederholt" oder geht's mit FW (evtl. zumindest theoretisch 7m) weiter, wenn der Ball die Hand noch nicht verlassen hat?

    Alle die, die Szene bislang beschrieben haben (ich hab sie ja auch nicht gesehen), sprachen von einer "klaren Torgelegenheit". Dieses mal vorausgesetzt ist hier eine 7m-Entscheidung regeltechnisch überhaupt möglich? Ich bin der Meinung eben nicht. Und dies halte ich dann schon für eine Lücke im Regelwerk.

    Die andere Frage, die sich stellt, handelt es sich überhaupt um eine klare Torgelegenheit, wenn sich zwischen Angreifer und leerem Tor noch Abwehrspieler befinden und der Angreifer zu einem direkten Wurf ansetzt?

    Schwaniwolli: Mal eine weiter Frage hierzu:

    Ist es die Aufgabe der spielleitende Stelle von sich aus die Spielberechtigung aller eingetragenen Spieler, unter Berücksichtigung von Sperren bzw. Festspielen zu überprüfen? Oder geschieht dies nur stichprobenartig oder gar nur auf Antrag eines Vereins, der vermutet, dass da was nicht mit rechten Dingen zugegangen ist?

    Muss ein solcher Antrag von Vereinsseite irgendwelchen formellen Ansprüchen genügen?

    Ob jetzt Lücke oder nicht, sei jetzt mal dahin gestellt.

    Aber kann man sich darauf einigen, dass es auch wenn bereits angepfiffen gewesen wäre, es niemals eine andere Spielfortsetzung als Anwurf geben kann, solange zum Zeitpunkt des Vergehens der Ball die Hand des Anwerfenden nicht verlassen hat?

    Wenn ja, wären sowieso alle Forderungen nach einem 7m hinfällig, und wenn der Ball schon unterwegs ist, wartet man doch auch den Vorteil ab...

    härter_schneller: Wie würdest Du die Situation bewerten, wenn es sich nicht um einen Anwurf gehandelt hätte? - Alle Abwehrspieler in der noch gegnerischen Hälfte und das eigene Tor verwaist, und der auf Höhe der Mittelllinie stehende ballbesitzende Angreifer wird beim direkten Wurf umgerissen - Restspielzeit 3 Sekunden - Spielstand unentschieden