Klar, hier geht's mit Abwurf weiter, da er in Richtung Torauslinie rollt.
Rollt er in Richtung Spielfeld, so wird auf Freiwurf entschieden.
Aber ohne gefährdung eines Gegenspielers darf es in solch einer Situation keine persönliche Bestrafung geben.
Klar, hier geht's mit Abwurf weiter, da er in Richtung Torauslinie rollt.
Rollt er in Richtung Spielfeld, so wird auf Freiwurf entschieden.
Aber ohne gefährdung eines Gegenspielers darf es in solch einer Situation keine persönliche Bestrafung geben.
ZitatOriginal von TLpz
Wieso soll das passive Spiel aufgehoben sein? Regelbezug?
Erläuterung Nr. 4 zum Regelwerk - Thema Handhabung des Warnzeichens
Das sollten sie hoffentlich aufgehoben haben...
ZitatOriginal von Coco
Ich finde schon, dass die Spielerin sich einen Vorteil verschafft hat, da sie dan Ball anders nicht mehr hätte fangen können und der Ball im aus gelandet wäre. Aber gut, das ist wohl Auslegungssache.
Genauso hätte ich auch argumentiert, wenn man die Entscheidung hinterfragt hätte.
Allerdings muss ich Eisbeer recht geben: Die Entscheidung muss Freiwurf lauten.
Das mit den 6 Minuten ist in der Tat eine tolle Idee. ![]()
Für mich sind auch 1) und 2) beides Regelverstöße.
ad 1) Die zweite Zeitstrafe ist falsch, sofern sie lediglich für das angeblich falsche Verlassen der Spielfläche gegeben wurde. Bei einer 2+2 Strafe gilt generell die Mannschaft wird um einen Spieler für 4 Minuten reduziert (und NICHT um 2 Spieler für 2 Minuten). Und warum wurde die Zeit nicht angehalten, wo doch eine Hinausstellung gegeben wurde?? Dies kann jedoch nicht der Grund für die zusätzliche Strafe gewesen sein.
ad 2) hier hätte es inder Tat eine 2-Minutenstrafe geben!! seltsam, warum gibt er sie bei 1) aber bei 2) nicht???? Umgekehrt wäre es besser gewesen ![]()
ad 3) Meiner Meinung nach, ja hier hätte man auf Einwurf entscheiden müssen.
Du musst da schon unterscheiden, ob Massnahmen von den SR oder demjenigen ergriffen werden, der das Hausrecht hat (muss nicht zwangsläufig jemand sein, der dem Heimverein wohlgesonnen ist)
Ich denke, mal Wolfgang meint dies in etwa so:
Erteilen SR "Anweisungen", die vom Regelwerk nicht abgedeckt sind, so haben diese wohl keinen Bestand vor den Rechtsinstanzen.
Macht jemand von seinem Hausrecht Gebrauch und verweist jemanden wegen Harzens der Halle, so wird ein Einspruch dagegen vor einem Sportgericht keine Chance haben.
Deswegen: SR untersagen niemandem, der beim Harzen erwischt wird, weiterhin Harz zu verwenden. Es wird eifrig notiert, und der Ball gewechselt, bis keine mehr da sind
Deswegen kann das wiederholte Harzen auch nicht unsportlich (regeltechnisch) sein.
ZitatOriginal von Jungpfeife
Was wird hier eigentlich noch diskutiert?(
Diese Aussage war doch wohl eindeutig, oder?
Harzen ist natürlich keine grobe Unsportlichkeit! Wenn jedoch die Verbände das Harzen untersagen, ist es zumindestens eine Unsportlichkeit, die im Wiederholungsfalle auch mit Hinausstellung zu ahnden ist.
Man beachte, dass bei der 1. Feststellung von Harz Ballverlust erfolgt!
Lasse: Das hast Du nun davon, jetzt werden hier wieder die wildesten Gerüchte in Umlauf gebracht...
Jungpfeife: Deinen Beitrag kann man so nicht stehen lassen, schon gar nicht so allgemein gehalten...
Ich kenne mindestens einen Verband, da ist das Harzen zunächst mal verboten (es sei denn die Vereine bringen Genehmigungen von ihren Hallenbetreibern). Aber es wird hier keinerlei Sanktionen, wie Ballverlust oder persönliche Bestrafungen gegen Spieler geben, die gegen das Harzverbot verstossen. Die Anweisung an die SR lautet ganz klar, solche Verstöße im Spielprotokoll zu vermerken, nichts weiter...
Regeltechnisch ist es nämlich keine Unsportlichkeit, da sich das Regelwerk zu diesem Thema überhaupt nicht äussert...
In anderen Bundesländern, äh Landesverbänden ist es auch nicht so, lediglich die Toleranz wird größer je niedriger die Spielklasse.
In Baden wird es bis runter zur Landesliga exakt nach Wortlaut in der Anweisung gehandhabt. In den Kreisen bin ich nicht ganz sicher, aber da wird es wahrscheinlich laxer sein...
Na Vorsicht, eine GROBE Unsportlichkeit ist das definitiv NICHT, also eine rote Karte ist da doch etwas heftig -> Normale Progression
Lasse: Wir hatten das glaube ich schon lange nicht mehr: Harzen ist KEINE Unsportlichkeit
Bestrafung für den Abwehrspieler, ich hab das bislang aber immer nur von Torleuten gesehen. So ein nasser Ball kann beim 7m ja schon mal leicht aus der Hand rutschen...
Kein Wechselfehler und daher auch keine 2 Minuten.
Es wird lediglich auf Ballverlust entschieden, wenn das Spiel gerade läuft - es ist ja anzunehmen, dass die auswechselnde Mannschaft gerade in Ballbesitz ist.
Ruht das Spiel, also z.B. Time-Out oder irgeneine Wurfentscheidung wurde getroffen und dieser noch nicht ausgeführt, so ist lediglich die "Anzugsordnung" zu monieren - sprich der Spieler hat die Platte zu verlassen.
Ach ja, spielen die übrigen Feldspieler in grün, so handelt es sich in der Tat um einen Wechselfehler.
Details siehe hier: Schreiben von Hans Thomas unter "falsche / fehlerhafte Trikotfarbe"
Schon klar, dass Göppingen ein Farbenproblem hatte.
Der Ballbesitz wechselt in so einer Situation nur dann, wenn in dem Moment das Spiel läuft, d.h. es ist keine Wurfentscheidung getroffen worden. Dies war jedoch hier der Fall, denn nach dem Torerfolg von Nordhorn muss es ja mit Anwurf weitergehen. Egal was dazwischen passiert, es kann keine andere Spielfortsetzung geben als Anwurf.
Eine Zeitstrafe für Göppingen ist falsch und ein FW für Nordhorn wäre genauso falsch gewesen.
Sicherlich sollte jede (BuLi-)Mannschaft in der Lage sein sich entsprechende Leibchen in der richtigen Farbe zu besorgen, aber sollte wegen einer falschen Farbe tatsächlich eine Zeitstrafe ausgesprochen worden sein, so handelt es sich hier meines Erachtens um einen Regelverstoss (zumindest um einen Verstoss gegen SR-Anweisungen).
Siehe dazu Schreiben von Hans Thomas auf der DHB-Webseite, wo unter "Fehlerhafte Trikotfarben" ganz klar festgehalten wird, dass hier lediglich auf Ballverlust (bei laufendem Spiel) und Abstellung des Mangels zu entscheiden ist. Da hier ja bereits auf Anwurf entschieden war, hätte es ohne Konsequenzen für Göppingen weitergehen müssen.
Ja, es sei denn, die Farbe des Leibchens entsprach der Trikotfarbe der übrigen Feldspieler, dann ist es klar ein Wechselfehler...
Aber spielte Göppingen nicht in Grün und das Leibchen war gelb statt blau??
Oder vielleicht gab's die zwei Minuten ja wegen was ganz anderem? ![]()
Wenn er, der ZN (den Sekretär geht das überhaupt nichts an) einen Fehler zugibt, so dürfen die SR keine Strafe aussprechen. Aber sie dürfen sich auch nicht von irgenwelchen Trainern beinflussen lassen... ![]()
Fehler von Z/S dürfen nicht zu Lasten eines Spielers gehen. Wenn der Z eingeräumt hätte, dass seine Ansagen durchaus missverständlich waren, so hätte ich als SR keine Zeitstrafe ausgesprochen.
Also Reststrafzeit und Spielfortsetzung gemäß Spielsituation.
Hallo Frodo, immer schön aufmerksam lesen
kreisbomber selber hat KEINE persönliche Bestrafung bekommen.
Ergänzen (als 5. Feldspieler) darf er (Kreisbomber) - oder ein anderer Spieler ausser dem Spielertrainer - nach Ablauf der ersten Strafzeit. Ansonsten könnte er jederzeit - auch vorher - ganz normal eingewechselt werden.
Also, richtige Antwort: Variante 1
Aber im Prinzip hat das Lasse (und auch Frodo) ja schon so geschrieben.
Also ich denke, dass eine Bestrafung nur dann wirklich angebracht ist, wenn es quasi gar keine Möglichkeit gibt, die Beleidigung zu "überhören", es also praktisch jeder in der Halle mitbekommt. Ansonsten sollen die das, wie Thorsten schon gesagt hat, mannschaftsintern regeln.
ZitatOriginal von Waldorf
Torwart B kommt aus dem Torraum, läuft A entgegen und prallt mit A zusammen. B war in der Vorwärtsbewegung.
Tja, ohne es gesehen zu haben: Nach der Beschreibung hätte "Heinz" wohl eigentlich duschen gehen müssen...
EDIT: Und Absicht ist wirklich kein Kriterium in so einer Situation. Man lese hierzu vor allem die Kommentare zu den Regel 8:5 bzw. 8:7:
Zitat8:5 Kommentar:
Auch kleine Vergehen mit geringem Körperkontakt können sehr gefährlich sein und zu schweren Verletzungen führen, falls die Regelwidrigkeit in dem Moment erfolgt, wenn sich der Spieler im Sprung in der Luft befindet und schutz- und arglos ist.
Die Gefährdung des Spielers und nicht die Intensität des Körperkontaktes ist maßgebend für die Beurteilung, ob in dieser Situation eine Disqualifikation geboten ist.8:7 Kommentar:
Eine Tätlichkeit ist im Sinne dieser Regel ein besonders starker und absichtlicher Angriff auf den Körper einer anderen Person (Spieler, Schiedsrichter, Zeitnehmer/Sekretär, Mannschaftsoffizieller, Delegierter, Zuschauer, usw.) definiert, also nicht nur eine Reflexhandlung oder das Ergebnis unachtsamer und übertriebener Methoden beim Abwehrversuch. Anspucken ist, sofern das Opfer getroffen wird, eindeutig eine Tätlichkeit
ZitatOriginal von Zickenbändiger
Genau dieser eine Schritt mehr Anlauf ist seit dieser Saison nach den Regeländerungen mit Freiwurf zu ahnden.
Um genau zu sein: Auch vor den Änderungen war dies bereits mit FW zu ahnden, wenn er sich dadurch unmittelbar einen Vorteil verschaffte. Neu ist hingegen, dass dies bereits im Wiederholungsfall dann geschieht, wenn der SR erkennt, dass der Spieler ausserhalb des Spielfelds steht, der Ball aber noch gar nicht zu ihm gespielt wird.
Ist aber ne schwierige Kiste, dies immer einwandfrei zu erkennen, wenn man mal berücksichtigt, welchen Raum der Tor-SR zu beobachten hat, um ballungebundene Aktionen zu beurteilen.
Ich habe von solch einer Regelung noch nie etwas gehört (soll aber nix heissen), und wenn Euer Stafflelleiter schon sagt, Ihr braucht Euch darum keine Gedanken mehr zu machen, dann wird dem wohl schon so sein. Oder ist er so wenig vertrauenswürdig?
Jedenfalls wird Dir hier niemand genauer darüber Auskunft dazu geben können als er, der es ja wissen muss. Zumal Du keine Angaben über Deine "Herkunft" gemacht hast.
P.S.: Herzlich Willkommen in der "Ecke"