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HSV Hamburg: Englische Wochen
Ohne Verschnaufpause geht’s mit den Englischen Wochen für die Handballer des HSV weiter. Nach dem 30:27-Auswärtssieg bei der MT Melsungen steht für die Hamburger das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Plan, dieses Mal im DHB-Pokal Achtelfinale. Bereits morgen gastiert der HSV dann beim Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Hildesheim in der Halle 39. Um 20.00 Uhr wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Jutta Ehrmann und Susanne Künzig (Odenthal/Karlsruhe) angepfiffen. Das Spiel wird live im DSF ab 19.45 Uhr übertragen. In der Bundesliga musste der HSV bereits im September bei der Eintracht antreten, nach anfänglichen Schwierigkeiten stand am Ende ein verdienter 26:17-Erfolg zu Buche. Verzichten muss HSV-Trainer Martin Schwalb im Vergleich zum Hinspiel allerdings weiterhin auf Iwan Ursic und Pascal Hens, für den wieder Youngster Jan Schult in das Team rückt. Kapitän Guillaume Gille, der in Melsungen teilweise sehr hart angegangen wurde, leidet derweil unter diversen Prellungen, sein Einsatz ist jedoch ebenso wenig gefährdet wie der von Top-Shooter Kyung-Shin Yoon, der sich am Samstag eine leichte Kapselblessur im Daumen zuzog.
Der HSV-Tross wird am Dienstagvormittag um 10 Uhr vom Trainingsgelände Ochsenzoll Richtung Hildesheim aufbrechen, gegen Mittag wird wie auch schon beim Liga-Spiel das Parkhotel Berghölzchen aufgesucht. Nach einem abschließenden Videostudium geht es um 18 Uhr in die Halle 39.
Christian Fitzek, Sportliche Leiter des HSV, erwartet wie schon am Samstag in Melsungen ein Kampfspiel. „Auch gegen die Eintracht wird es darauf ankommen, den Kampf von der ersten Minute an aufzunehmen. Unsere Mannschaft hat in den letzten Auswärtsspielen gezeigt, dass sie dazu in der Lage ist. Wir fahren daher sehr optimistisch nach Hildesheim und wollen ins Viertelfinale einziehen.“
Im Gegensatz zum Hinspiel wird allerdings nicht mehr Valerij Gopin an der Seitenlinie des Aufsteigers stehen. Nach dem Trainerwechsel zum 41-jährigen Dänen Lars Walther, der bis dato den slowenischen Erstligisten Gorenje Velenje betreute, gab’s für die Eintracht erst einmal einen herben Dämpfer im Kampf um Klassenerhalt. Sein Punktspiel-Debüt am 12. November verlor Walther deutlich in der Halle 39 mit 22:29 gegen den Wilhelmshavener HV. Zurzeit liegt das Team mit 4:18 Zählern auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. Für Aufsehen sorgten die Hildesheimer zu Saisonbeginn, als der große Favorit SG Kronau/Östringen mit 35:27 geschlagen wurde.
Mit dem Litauer Marius Kasmauskas und dem Russen Wjatscheslaw Gorpishin sowie dem Ex-Lemgoer Sven-Sören Christophersen, der zusammen mit Stefan Schröder am vergangenen Mittwoch für die DHB-Auswahl gegen Österreich auf dem Parkett stand und dort drei Tore warf, stehen gute Spieler in den Eintracht-Reihen. Routinier Sven Lakenmacher und Talent Rene Boese sind für die Tore von den Außenpositionen zuständig.
Allerdings hat Walther momentan Verletzungssorgen zu beklagen. Der Trainer musste in den letzten Tagen ohne Michael Thiede, Dennis Mathews und Marius Kasmauskas auskommen. Dennis Mathews zog sich einen doppelten Bänderriss zu, Michael Thiede erlitt einen Muskelfaserriss und Marius Kasmauskas laboriert an einer Rückenverletzung.
Quelle: HSV Hamburg