Beim HBW: Frank "Litty" Ettwein, was nicht nur Florian Kehrmann bestätigen wird ![]()
Beiträge von HBW - Allen
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Original von shivy
Wenn ich sehe wie stark Balingen in der Rückrunde spielt, bin ich wirklich zufrieden mit unserm 27:25 Heimsieg.
Der bekommt jetzt nachträglich sogar ein bisschen Glanz...
Da war ja auch die halbe Balinger Mannschaft Grippe geschwächt, sonst hätte das Spiel natürlich ein ganz anderes Ende genommen

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Mit Kainmüller wird nicht verlängert und Kovar ist im Moment nur ausgeliehen.
Bleiben also Job und Strobel.
Ich kann mir die Verpflichtung so erklären, dass M. Strobel im Falle eines Abstieges nicht zu halten ist. Auf der anderen Seite ist Alex Job enorm verletzungsanfällig, deshalb macht es in meinen Augen Sinn einen weiteren RM in seinen Reihen zu haben.
Stevic hat zweifelsohne viel für den HBW geleistet aber ob er uns jetzt weiterbring? Ich weiß nicht, ich weiß nicht... -
HBW holt Stevic zurück
Vom Regionalligisten TSG Söflingen kehrt Alexander Stevic zurück, der zur Saison 2004/2005 vom HBW zum damaligen Bundesligisten Vfl Pfullingen wechselte.
Er unterschrieb einen Vertrag bis 2009. -
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Original von Schwaniwolli
Ihr dürft mich alle ab sofort mit : YODA ansprechen. Es hat mir ja niemand geglaubt.Und hier die nächsrte Verhersage, es wird noch ein "Kracher" zur SG Kronau/Östringen wechseln.
Möge die Macht mit Euch sein
ist Baur ein Kracher?
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Entscheidung vertagt
Bundesliga: Weitere Gespräche mit Trainer Dr. Rolf Brack
In der nächsten Woche sollen die abschließenden Vertragsgespräche zwischen dem HBW und Trainer Dr. Rolf Brack geführt werden.
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Die Personalie Dr. Rolf Brack bleibt beim Bundesliga-Neuling weiter offen - zumindest bis nach dem Spiel in Magdeburg. Termingründe gibt der 53-jährige Erfolgstrainer als Erklärung an.
Balingen, 15.03.2007Vor dem richtungsweisenden Spiel beim Mit-Aufsteiger Eintracht Hildesheim will Balingens Trainer Dr. Rolf Brack die Vertragsgespräche mit den HBW-Granden abschließen. Bis dato hakte es an Kleinigkeiten - oder dem dicht gedrängten Terminkalender in der Handball-Bundesliga. "Wir wollen versuchen, dass wir nächste Woche die Sache einen Knopf hinbekommen", erklärt der Sportwissenschaftler aus Ostfildern, welcher seinen Kontrakt sehr wahrscheinlich verlängern wird, "sofern die Rahmenbedingungen stimmen", wie es der Professor der Universität Stuttgart formuliert. Er sehe eine sehr gute sportliche Perspektive in Balingen, so Brack weiter, "unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit". Er verweist auf das "große Potenzial in dieser Mannschaft - sofern sie zusammenbleibt." Deshalb rückt er die Personalie Cho in den Vordergrund. "Wir müssen ihn unbedingt halten", fordert der Sportwissenschaftler, welcher bei Martin Kovar zu Geduld mahnt: "Wir sollten seine Entwicklung abwarten."
Im Abstiegsfall dürfte für die Balinger eine weitere Personalie akut werden. Martin Strobel, welcher erst vor kurzem seinen Vertrag verlängert hat, besitzt eine Aufstiegsklausel, sofern der HBW in der Saison 2007/08 nicht mehr erstklassig ist. Ohne Zweifel ist der Junioren-Europameister für viele Klubs interessant, wenngleich Brack beste Einwicklungsmöglichkeiten für den hochtalentierten Rückraumspieler in Balingen ausmacht. "Er ist noch kein etablierter Bundesliga-Spieler", betont der Erfolgstrainer und zieht den Vergleich zu Weltmeister "Mimi" Kraus. Seine Entscheidung in Göppingen zu bleiben, "war absolut richtig. So konnte er sich im heimischen Umfeld weiter entwickeln." Doch Brack kennt auch die Gesetze der Branche: "Steigen wir ab, wird es sehr, sehr schwer werden, Martin Strobel zu halten."
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Währenddessen will sich Jürgen Müller nicht länger mit der Reservisten-Rolle abfinden und hat seinen Vertrag, welcher noch bis 2008 läuft, gekündigt. Der Junioren-Nationaltorhüter, welcher mit einem Zweitspielrecht für den klassentieferen TV Bittenfeld ausgestattet ist, pocht auf größere Spielanteile, um seine Position im DHB-Nachwuchsteam nicht zu gefährden. In der laufenden Saison kam der 20-jährige Schramberger allerdings über Kurz-Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse nicht hinaus.
ZollernalbkurierDass Martin Strobel im Falle eines Abstieges kaum oder zumindest nur sehr schwer zu halten wäre, ist klar.
Nicht verstehen kann ich aber, dass man dieses Saison Jürgen Müller nicht mehr Spielanteile gab/gibt. Er gehört sicherlich zu den Nachwuchsspielern, die früher oder später im Blickfeld des Bundestrainers auftauchen werden.
Natürlich ist Milos Slaby unsere unangefochtene Nummer eins im Tor, trotzdem halte ich persönlich sehr viel von Müllers. Er hat vielleicht nicht die Erfahrung sicher aber das Potential unseres zweiten Torhüters, Milan Kosanovic, der in den allermeisten Spielen den Vorzug erhielt.
Auf jeden Fall sind Müller und Strovel Spieler, die die anderen Bundesligavereine interessieren werden. -
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War er nicht vorher Trainer in Pfullingen und hat mit denen auch dort gespielt ? Ich kenn die Zusammenhänge nicht so genau, das kennen Leute aus der Spätzle Franktion sicher besser.Ich meine auch einmal gelesen zu haben, dass es Dr. Brack durchaus nochmals reizen würde einen Zweitligisten in die erste Liga zu führen und dort mittelfristig zu etablieren. Allerdings unter der Bedingung, dass dieser in der Porsche-Arena spielt und somit die räumliche Distanz zu seinem Wohn- und Arbeitspöatz nicht so groß wäre.
Ich denke, dass HBR Ludwigsburg (oder HBR Stuttgart (?)) durchaus in dieses Anforderungsprofil passt. -
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Original von Rückräumer
ein Wechsel von Herth nach Gummersbach würde meiner Meinung nach keinem der drei Beteiligten wirklich weiterhelfen...
seh ich genauso. -
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INTERVIEW Der frischgebackene Handball-Weltmeister Markus Baur möchte am liebsten zurück in den Südwesten
»Ich hatte schon so etwas geahnt«
REUTLINGEN. Er ist frischgebackener Weltmeister, hat über 200 Länderspiele und 12 Jahre in der Nationalmannschaft hinter sich: Markus Baur ist Vollblut-Handballer und auf dem Parkett eine ebenso charismatische Führungspersönlichkeit wie außerhalb ein eloquenter Vorzeigesportler. Für Bundestrainer Heiner Brand ist er der »unumstrittene Kopf der Nationalmannschaft«, und auch Bundesligist TBV Lemgo sagt über seinen Mittelmann: »Er ist unser Leistungsträger«. Trotzdem muss sich der zweifache Familienvater und 36 Jahre alte Handballer des Jahres 2000 und 2002 am Ende der Bundesligasaison nach sechs Jahren beim TBV einen neuen Verein suchen. Am liebsten würde er in den Südwesten zurückkehren, sagte der gebürtige »Seehase« GEA-Redakteurin Gabriela Thoma.
GEA: Wie geht's Ihnen?
Markus Baur: Gut, ich bin zurzeit nur ein bisschen erkältet.
Ist auch die Waden-Zerrung von der Weltmeisterschaft schon ausgeheilt?
Baur: Ja, ich habe bereits seit der letzten Woche wieder im Vereinstraining mitgemacht.
Ist das nicht besonders bitter für Sie, dass ausgerechnet Ihre handballerische Herzensangelegenheit, der TBV Lemgo, Sie als sein Leistungsträger bezeichnet, Sie dann aber trotzdem nach dem Saisonende nicht mehr haben will?
»Ich möchte noch zwei Jahre in der Bundesliga weiterspielen«
Baur: Im Sport ist das doch eine alltägliche Sache, einen Vertrag eines Spielers nicht mehr zu verlängern. Ich wäre zwar noch gerne ein, zwei Jahre in Lemgo geblieben. Das wäre auch für meine Familie der einfachste Weg gewesen, weil meine Tochter Chiara-Sophie jetzt siebeneinhalb Jahre alt und in der zweiten Klasse in der Grundschule ist. Mein Sohn Nika ist drei Jahre alt.
Das heißt, Sie waren von der Entscheidung der Lemgoer Verantwortlichen überrascht und erschüttert?
Baur: Im ersten Augenblick ja. Doch eigentlich hatte ich schon so etwas geahnt. So etwas spürt man.
Können Sie angesichts der Enttäuschung dann jetzt noch volle Leistung für Lemgo bringen? Hat man da nicht eine Art von Sperre im Kopf?
Baur: Nein. Ich bin Profi-Sportler und Handballspielen ist das, was ich bislang am allerbesten kann. Daran habe ich noch immer großen Spaß, und das habe ich von Grund auf gelernt. Und wenn ich richtig in einem Spiel dabei bin, will ich immer gewinnen und gebe immer mein Bestes.
Wie geht's für Sie konkret weiter?
Baur: Ich möchte noch zwei Jahre in der Bundesliga weiterspielen.
Als aktueller Weltmeister und mit Ihren großen Erfahrungen dürften Sie sich nun vor Angeboten auch als sportlicher Leiter oder Manager eines Klubs wohl nicht retten können?
Baur: Wie gesagt, ich möchte zunächst einmal noch zwei Jahre weiter aktiv spielen. Von daher dürfte es schwer sein, gleichzeitig ins Management eines Klubs oder in die sportliche Leitung hinein zu rutschen. Das wäre dann die Aufgabe der Vereine, sich so eine Struktur aufzubauen und mir dann als Spieler so eine Art Doppelfunktion zu ermöglichen, mich da herantasten zu lassen. Solche Ideen gibt's, doch die Vereine tun sich mit der professionellen Umsetzung noch schwer.
Also, welche Vereine sind nun konkret an Ihnen dran?
Baur: Dazu werde ich nichts sagen. Ich werde erst etwas mitteilen, wenn es wirklich etwas zu sagen gibt. X-, Y-Spekulationen sind nicht meine Sache. Doch in den nächsten Tagen wird die Entscheidung fallen.
Eher für den Südwesten der Republik?
Baur: Eine Rückkehr in den Südwesten wäre für mich und meine Familie schön.
Dann war es also ebenfalls für Sie herb, dass Frisch Auf Göppingen Ihnen schon abgewunken hat?
Baur: Meiner Meinung nach wissen die Verantwortlichen in Göppingen im Gegensatz zu ihrem Trainer Velimir Petkovic nicht, welche Möglichkeiten sie da ausgelassen haben.
Stimmt's denn, dass jetzt Zweitligist TV Kornwestheim mit Ihnen Kontakt hat?
Baur: Das Thema ist längst out. Da habe ich schon abgesagt. Ich will ja in der ersten Liga spielen - und ansonsten kann ich ja gleich nach Pfullingen gehen, die steigen ja in die Oberliga auf.
Also bleiben im Südwesten nur noch Balingen und Kronau-Östringen. . .
Baur: (schweigt)
Was stehen für Sie im Jahr 2007 noch für tief greifende Veränderungen an?
Baur: Ich stehe in meinem Sport-Studium mit meinem Diplom kurz vor der Vollendung.
Haben Sie den Gewinn des Weltmeistertitels denn jetzt nach drei Wochen realisiert und schon verabeitet?
Baur: Dieses außerordentliche Riesen-Ereignis überhaupt einmal richtig verarbeiten zu können, wird wohl erst dann gelingen, wenn man voll vom Handball abschalten kann. Aber ich genieße die Gedanken, Erinnerungen und Bilder daran immer wieder. Ich bin sicher, ich werde ständig und großartig davon zehren können. (GEA)
Reutlinger Generalanzeiger
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HBW
Zugänge:
Chi-Hyo Cho (Wacker Thun)
Martin Kovar (Kadetten Schaffhausen)
(Markus Becker (VFL. Waiblingen))Abgänge:
Christoph Schindler (TSV Bayer Dormagen)
Jörg Kunze (Karriereende)
Alexander Stanojevic (VFL Gummersbach)
(Jürgen Müller -> Zweifachspielrecht bei TV Bittenfeld) -
Baur: "Es gab noch überhaupt keine Gespräche"
Mehrere Medien griffen heute den von der Bild-Zeitung vermeldeten fixen Wechsel von Markus Baur zu Frisch Auf Göppingen auf. Gegenüber handball-world.com stellte der Weltmeister klar: "Es gab noch überhaupt keine Gespräche. Es ist bisher also gar nichts dran."
Unter der Woche war bekannt geworden, dass der Vertrag von Markus Baur beim TBV Lemgo nicht verlängert werden würde. Viele Experten spekulieren mit einem Wechsel Baurs zurück näher an die Heimat in den süddeutschen Raum, mehrere Vereine hatten diesbezüglich bereits ihr Interesse bekundet.
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Original von TBV Thiesi
Naja bin mal gespannt ob es nun wirklich dabei bleibt das Mimi bleibt kann ich mir nämlich nicht vorstellen unter den umständenwarum nicht? Er schwärmte doch immer von seinem guten Verhältnis zu Baur von dem er so viel noch lernen kann.
ZitatHat Dein Verhältnis zu Markus Baur darunter gelitten? Immerhin standest Du danach plötzlich im Rampenlicht.
Ganz im Gegenteil. Markus und ich haben ein super Verhältnis, wir sprechen ja auch die gleiche Sprache. Untereinander nenne ich ihn scherzhaft den König und er mich den Prinzen. Zwischen uns gibt es da überhaupt kein Problem, einer ist für den anderen da. Das gilt übrigens für die gesamte Mannschaft, da gibt es keine Neider. Das hat uns auch so stark gemacht und den Erfolg erst ermöglicht.
12.02.2007 - Ronald Maier - handball-world.com
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Original von Rückräumer
das lag nicht daran weil er Linkshänder ist. Der Junge kann nach über nem halben Jahr vielleicht 5 deutsche Worte und machte keine Anstalten daran wasa zu ändern... Vielleicht kann er ja was, bei uns hat er jedenfalls überhaupt nix, wirklich gar nix, null komma nix gezeigt! Scheinbar lags an den Kommunikationsproblemen... Bei Anweisungen von Trainer und Spielern hat man in seinem Gesicht den planlosen Ausdruck erkannt.
Hoffentlich können die Gummersbacher Serbisch, sonst sage ich selbe Schwierigkeiten voraus...

Er hat ganz sicher großes Potential. Und ich hätte mich auch sehr gefreut wenn er das mal bei uns hätte abrufen können. Allerdings waren die einzigen deutschen Wörter sowas wie: "Lutsch meinen Schwa**". Nichteinmal die grundlegensten Begriffe des Handballspiels hatte er drauf. So spart man beim HBW wenigstens das Geld
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Original von barbara
Seine Frau kommt aus Reutlingen, was nun wirklich nicht weit von Neuhausen/Erms ist. Das lässt sich geografisch belegen, alles andere wohl nicht.Geographisch spricht damit auch nichts gegen den HBW.
Mit Kunze und jetzt Cho machen wir gerne Erfahrungen mit alternden (National-) spieler.
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Ali Trost verlängert beim HBW unabhängig von der Spielklasse bis 2009.
Auch Dennis WIlke bleibt für weitere zwei Jahre.Edit:
ZitatWichtige Bausteine im Planungspuzzle
HBW Balingen-Weilstetten verlängert mit Alexander Trost und Felix Lobedank bis 2009
Alexander Trost und Felix Lobedank bleiben dem HBW Balingen-Weilstetten bis 2009 treu. Diese Vertragsverlängerungen sind für den Verein Teil einer konsequenten Zukunftsplanung.
Balingen, 13.02.2007Manager Günther Kirschbaum wertet die Zusagen von Trost und Lobedank (wir berichteten) als "wichtige Bausteine für die beiden kommenden Spielzeiten." Ein offenes Geheimnis sei gewesen, dass beide Spieler von anderen Klubs heftig umworben wurden, berichtet der HBW-Funktionär. An Rechtsaußen Trost (25) zeigte offenbar unter anderem der aufstrebende Drittligist TSV Neuhausen/Erms massives Interesse. Rückraum-Shooter Lobedank (22) stand bei seinem Ex-Verein HSC Coburg, Spitzenreiter in der Regionalliga, ganz oben auf dem Wunschzettel. Beide Akteure unterzeichneten nun Verträge, die sie bis zum Ende der Saison 2008/2009 an den HBW binden - "und zwar ohne jegwelche Ausstiegsklauseln und unabhängig von unserer Ligazugehörigkeit", wie Kirschbaum betont.
Diese Woche möchten die HBW-Verantwortlichen die Gesprächsrunden mit den Akteuren des aktuellen Kaders weitgehend zum Abschluss bringen. Dem Vernehmen nach stehen nur noch die Verhandlungen mit Markus Becker und Klemens Kainmüller aus. Alle anderen Balinger Ballwerfer besitzen ohnehin Kontrakte, die zumindest die kommende Saison beinhalten. Einzige Ausnahmen: Die soeben nachverpflichteten Ausleihen Chi-Hyo Cho und Martin Kovar wurden nur bis zum Saisonende engagiert.
Die beiden "Neuen" dürften indes für den Fall des Bundesliga-Klassenerhaltes ebenso ein Thema für die nächste Runde werden. "Wenn wir drinbleiben, wovon ich fest ausgehe, würden wir Kovar und Cho gerne behalten", lässt Günther Kirschbaum wissen. Da die Beiden aber nur ausgeliehen sind und bei ihren Stammklubs Kadetten Schaffhausen (Kovar) und Wacker Thun (Cho) Verträge bis 2008 besitzen, wäre ein weiteres Engagement vermutlich mit der Entrichtung einer Ablösesumme verbunden. Kirschbaum: "Diese Gespräche führen wir frühestens im Mai. Beide haben schließlich erst ein Spiel für uns bestritten."
ZAK -
Trotzdem würde der Kader für das Spiel am Sonntag so gut wie feststehen. Sascha Ilitsch sei nach seiner schweren Verletzung noch ein ganzes Stück von seinem tatsächlichen Leistungsvermögen weg, was man auch ganz deutlich bei seinen Spielen in der zweiten Mannschaft beobachten könne. Gleiches gelte für Aleksandar Stanojevic. Er sei nach der Rückkehr von der Nationalmannschaft zunächst krank gewesen, habe deshalb die Vorbereitung nur bedingt mit machen können.
Deshalb wird auch der Linkshänder am Wochenende mit ziemlicher Sicherheit nicht mit nach Nordhorn fahren, sonder aller Voraussicht nach im Perspektivteam auflaufen. Felix Lobedank sei ohnehin verletzt und würde noch einige Wochen fehlen und auch Alexander Job habe erst vor kurzem wieder angefangen mit der Mannschaft zu trainieren. Damit sei das Problem gar nicht mehr so groß, weil es nur noch ein Spieler zuviel sei und man müsste dann am Sonntag sehen, wer letztendlich auf die Tribüne müsse.
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Neuverpflichtung Chi-Hyo Cho und Martin Kovar
Am späten Montagnachmittag wartete der HBW Balingen-Weilstetten mit einer faustdicken Überraschung auf. Vorstand Arne Stumpp und Manager Günther Kirschbaum gaben die Verpflichtung des koreanischen Nationalspielers Chi-Hyo Cho und des tschechischen Nationalspielers Martin Kovar bekannt.
Während die Gerüchteküche schon seit einigen Tagen brodelte, machten sich Arne Stumpp und Günther Kirschbaum am Montagnachmittag auf den Weg in die Schweiz, um die bereits seit einigen Tagen laufenden Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Da der Großteil der Vertragsverhandlungen bereits im Vorfeld abgestimmt war, konnten die beiden HBW-Funktionäre in den späten Nachmittagsstunden Vollzug melden. „Es war heute alles etwas stressig, aber jetzt bin ich richtig happy, dass wir alles so schnell unter Dach und Fach bringen konnten“, war Manager Günther Kirschbaum die Freude ins Gesicht geschrieben, als er mit den beiden Spielern im Schlepptau rechtzeitig zum ersten Training in der Balinger Längenfeldhalle eintraf. Sowohl Cho als auch Kovar haben sofort das Training aufgenommen und werden, sofern die Spielberechtigung rechtzeitig eintrifft, bereits am kommenden Sonntag beim Spiel gegen Nordhorn mit von der Partie sein.
Vorstand Arne Stumpp zu der Aktion: „Beide Spieler wurden vom HBW bei ihren bisherigen Vereinen für den Rest der Saison ausgeliehen, um die Chance im Kampf um den Klassenerhalt deutlich zu erhöhen. Dass dies jetzt alles so schnell ging und wir gleich zwei Hochkaräter holen konnten, verdanken wir der Unterstützung einiger Großsponsoren. Nur dadurch war dieser Kraftakt möglich.“
Sowohl Linkshänder Chi-Hyo Cho, als auch Spielmacher Martin Kovar sollen dem HBW-Rückraum mehr Durchschlagskraft verleihen. Vor allem der sprunggewaltige Koreaner gilt als äußerst torgefährlich und hat dies erst kürzlich bei der Handball-Weltmeisterschaft unter Beweis gestellt. Mit 48 Treffern in sechs Spielen war er, noch weit vor dem seinem Landsmann Kyung-Shin Yoon, der für den HSV Hamburg auf Torejagd geht, der überragende Shooter seiner Mannschaft und belegte in der WM-Torschützenliste Platz 15. Hätte man die Torschützenliste nach der durchschnittlichen Quote errechnet, wäre Cho auf dem zweiten Platz.
Auch HBW-Trainer Dr. Rolf Brack zeigte sich sichtlich zufrieden: „Als erstes muss ich den Verantwortlichen zu der Verpflichtung ein ganz großes Kompliment machen. Mit den beiden erhöht sich das Potenzial der Mannschaft erheblich. Wir werden jetzt zusehen, dass wir sie so schnell wie möglich integriert bringen.“ Im Angriff erwartet der Balinger Coach keine Probleme und „wie wir das mit unseren Abwehrblöcken lösen, müssen wir mal sehen“, verabschiedete sich Brack und nahm beide Spieler mit zum Training. Cho und Kovar werden unter einander kaum Probleme haben, denn beide spielten bereits zwei Jahre bei Kadetten Schaffhausen in einer Mannschaft. Auch Verständigungsschwierigkeiten mit dem Rest der Mannschaft wird es keine geben, denn beide sprechen fließend deutsch, wenn auch mit leichtem Schweizer Dialekt.Sowohl Chi-Hyo Cho, der bis zuletzt für Wacker Thun am Ball war und für Südkorea über 170 Länderspiele absolviert hat, als auch für den 50-fachen tschechischen Nationalspieler Martin Kovar, der von Kadetten Schaffhausen zum HBW kommt, haben ein und dasselbe Ziel: „Mit dem HBW den Klassenerhalt schaffen.“ Während der 36-Jährige Koreaner zunächst nur bis zum Saisonende blickt und bereits ausgerechnet hat: „Wir brauchen für den Ligaerhalt, mindestens fünf bis sechs Siege“, und es am Besten wäre kein Heimspiel zu verlieren, sieht Kovar mit dem Klassenerhalt für sich eine Chance, über kurz oder lang in der besten Liga der Welt Fuß zu fassen.
Edit:
ZitatBalingen, 06.02.2007
Die Verantwortlichen des abstiegsbedrohten Branchenneulings haben personell noch einmal nachgelegt und mit Chi-Hyo Cho einen routinierten Rückraumspieler - vorerst bis Saisonende - engagiert. Der technisch versierte Südkoreaner (178 Länderspiele), welcher sich bei den Weltmeisterschaften mit 48 Treffern an zehnter Stelle der Torjägerliste platzierte, kommt von Wacker Thun. Die Berner Oberländer sind Tabellenzweiter in der Swiss Handball League (kurz: SHL), haben jedoch nach dem Wechsel in der Vereinsführung einen strikten Sparkurs eingeschlagen - und da passen Spieler wie Cho nicht ins Konzept.
Mit diesem Transfer hat sich Balingen-Weilstetten zweifelsohne prominent verstärkt. Cho zählt seit über einem Jahrzehnt zu den besten Spielern der SHL auf der rechten Halbposition, kämpfte allerdings zuletzt immer wieder mit Verletzungen. Der Südkoreaner, welcher an fünf Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teilgenommen hat, spielt seit 1995 in der höchsten Schweizer Liga. Mit Pfadi Winterthur gewann er von 1995 bis 2004 sechs Meistertitel und zweimal den Schweizer Cup-Wettbewerb. Danach wechselte Cho zu den Kadetten Schaffhausen, mit welchen er gleich das Double holte. Allerdings verpasste er das Gros der vergangenen Saison wegen einer Schulterverletzung. In dieser Runde hat sich der Südkoreaner - nach seinem Wechsel zu Wacker - eindrucksvoll zurückgemeldet: In den Meisterschaftsspielen war der Routinier 82-mal für Thun erfolgreich - im Europapokal der Pokalsieger erzielte der 36-Jährige 29 Treffer. In der ewigen Torschützenliste der Eidgenossen wird er mit 1718 Treffern an sechster Stelle notiert. "Joe ist ein sehr dynamischer Spieler - stark im Spiel eins gegen eins", erklärt HBW-Coach Dr. Rolf Brack und ergänzt: "Ich habe ihn in etlichen Begegnungen gesehen." Nachdem Jörg Kunze seine Karriere beendet hat und Felix Lobedank verletzt ist, bestand Handlungsbedarf auf der rechten Halbposition, "und wir haben den idealen Linkshändertyp verpflichtet", freut sich der Balinger Trainer über einen "spektakulären Neuzugang".
Neben Cho wechselt Martin Kovar mit sofortiger Wirkung vom Schweizer Meister Schaffhausen zum Bundesligisten. Der 30-Jährige, welcher mit Cho bereits zwei Jahre lang bei den Kadetten zusammengespielt hat, soll die vakante Position im zentralen Rückraum des HBW ausfüllen. Nachdem Alexander Job weiter ausfällt (O-Ton Brack: "Wir müssen seine Entwicklung weiter abwarten."), wollten sich die Balinger Verantwortlichen mit der Verpflichtung des 40-fachen tschechischen Nationalspielers absichern, um im Abstiegskampf kein Risiko zu gehen. "Wir haben diese Spieler ausgeliehen, um unsere Chancen auf den Ligaverbleib zu erhöhen. Dies haben uns erst große HBW-Sponsoren", betont Balingens Manager Günther Kirschbaum, der in den vergangenen Wochen akribisch an dem Engagement der beiden Rückraumspieler gearbeitet hat. "Mit Kovar und Joe haben wir mehr Optionen im Angriff", sagt Brack. Er fügt hinzu: "Die beiden Topspieler bestechen durch ihre Angriffsqualität. Nun müssen sie rasch in die Mannschaft integrieren werden."
Gestern Abend haben die beiden "Neuen" erstmals mittrainiert. "Wir haben die beste HBW-Mannschaft aller Zeiten - was die Einzelspieler betrifft", meint Brack und nimmt sein Team in die Pflicht: "Durch den großen Kader müssen einige Spieler auf die Tribüne. Es ist sehr wichtig Teamgeist zu zeigen und die Konkurrenzsituation richtig zu verarbeiten. Das hat uns die deutsche Nationalmannschaft bei der WM eindrucksvoll vorgelebt."
Zollernalbkurier -
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Original von Rückräumer
Laut Schwabo von heute ist der HBW an Martin Kovar, 30jähriger 40-facher tschechischer Nationalspieler von den Kadetten Schaffhausen, Position Mitte, sowie am südkoreanischesn WM-Torjäger Cho Chi-Hyo, 36 aus Thun, Linkshänder auf halbrechts, dran!Kirschbaum: "Wir wollen uns verstärken, um die Wahrscheinlichkeit des Klassenerhalts zu erhöhen und stehen mit zwei Spielern in Kontakt. Wir haben diesbezüglich am Mittwochabend ein positives Gespräch mit unseren Sponsoren geführt."
Die Namen Cho und Kovar wollte er jedoch nicht bestätigen.
Kovar bestritt allerdings bereits mehrere Probetrainingseinheiten beim HBW.
Manager von Schaffhausen: "Ich gehe davon aus, dass Martin Kovar in der Rückrunde beim HBW spielt."
Eine Verpflichtung von Cho könnte ich nachvollziehen. Er würde sicherlich die Durchschlagskraft des Rückraumes erhöhen (bei der WM hat er das eindrucksvoll unter Beweis gestellt). Ich hoffe in der Rückrunde allerdings auch noch auf Alexandar Stanojevic. Wenn der sein Potential abrufen kann, ist der ein richtig guter RR.
Was wir mit einem weiteren Mittelmann wollen offenbart sich mir nicht wirklich. Wir sind doch mit Strobel, Job und Kainmüller ganz gut aufgestellt. Ich sehe da mehr Bedarf an einen Halblinken, der Stefan Kneer entlasten kann. -
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"Extreme Schwankungen in den Mannschaftsteilen", machte Brack aus, welcher insbesondere im rechten Rückraum kaum Alternativen hat. Felix Lobedank ist erneut verletzt und Aleksandar Stanojevic krank. Bleiben Routinier Lars Klüttermann, der in Durchgang eins bei vier Versuchen zweimal traf, und Martin Strobel. Beim Junioren-Europameister sah Brack "Schwierigkeiten auf der rechten Halbposition". Deshalb will der Aufsteiger in der WM-Pause noch einmal personell nachlegen. Aus Thun soll Cho Chi-Hyo kommen. Der 36-Jährige, der an vier Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teilgenommen hat, spielt seit fast zwölf Jahren in der höchsten Schweizer Liga. Mit Pfadi Winterthur gewann der Linkshänder von 1995 bis 2004 sechs Meistertitel und zweimal den Cup. Danach ging er zu den Kadetten Schaffhausen, mit welchen er gleich das Double holte. Bei den Weltmeisterschaften zählte er zu den Aktivenposten der Südkoreaner. In der Gruppenphase, wo der Routinier bereits von den Balinger Granden in Stuttgart beobachtet wurde, traf er in drei Spielen 23-mal und könnte eine echte Verstärkung sein. Ob der Transfer klappt, wird sich wohl in den nächsten Tagen entscheiden. Die klammen Eidgenossen würden ihren Star, der erst in dieser Saison ins Berner Oberland gewechselt ist, gerne abgeben. Der abstiegsbedrohte HBW könnte den wurfgewaltigen Südkoraner dringend gebrauchen, zumal gegen Thun einmal mehr deutlich wurde: Der Balinger Rückraum ist in der ersten Liga nur bedingt konkurrenzfähig.
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Stuttgarter nachrichten, 17.01.07, VON JÜRGEN FREY
HBR-Handballer locken Markus Baur
Team soll für den Neuanfang in Stuttgart hochkarätig verstärkt werden
Stuttgart - Handball-Zweitligist HBR Ludwigsburg sucht hochkarätige Neuzugänge für seine Zukunft in der Porsche-Arena. HBR-Manager Markus Graf bestätigte Gespräche mit Nationalspieler Markus Baur.Wunschdenken? Größenwahn? Solche Begriffe schnellen den Handball-Fans in den Kopf, wenn dieser klangvolle Name mit dem Zweitligisten in Verbindung gebracht wird. Auf den zweiten Blick, erscheint die Personalie jedoch gar nicht so abwegig. Am 22. Januar wird Baur 36 Jahre alt. Der Vertrag des gebürtigen Meersburgers beim TBV Lemgo läuft im Juni aus. Ihn und seine Frau, die aus Reutlingen stammt, zieht es mit den zwei Kindern zurück in den Süden. Klar ist: Der Spielmacher mit den 200 Länderspielen wäre das ideale Aushängeschild für das künftige Team in Stuttgartund könnte dem Projekt den entscheidenden Schub verleihen. "Genau ein solches Zugpferd wie Baur brauchen wir", sagt Graf, der Gespräche mit dem Rechtshänder bestätigte und nun erst einmal die WM abwartet: "Danach werden wir die Kontakte intensivieren." Hinter den Kulissen wurde schon laut darüber nachgedacht, Baur über seine aktive Zeit hinaus an Stuttgart zu binden, als Trainer oder Repräsentant eines Sportartikelherstellers in der Region.
Neben Baur werden auch andere große Namen mit HBR in Verbindung gebracht. Baurs Teamkollege und Freund Christian Schwarzer etwa, dessen Vertrag in Lemgo ebenfalls ausläuft. Oder Volker Michel, der sich bei Frisch Auf Göppingen schon wohler gefühlt hat und den Club am Saisonende verlassen will. Bleibt die Frage, wer solche Hochkaräter bezahlen soll. Graf selbstbewusst: "Wir könnten uns einen Topmann wie Baur erlauben."