Beiträge von Württemberger

    Es zeigt sich eben doch ein Unterschied, ob bei einer Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft, auch wenn die Punkte gegen den Abstieg bereits eingefahren sind, drei erfahrene Leute fehlen, oder bei einer Spitzenmannschaft wichtige Spieler ausfallen, die in etwa kompensiert werden kölnnen.
    Ich hätte mir lediglich ein etwas knapperes Ergebnis gewünscht.

    Ich war uin der Porsche Arena.
    Schade, am Schluss ist der HBW etwas eingebrochen, während die Kieler sich eins ums andere Mal mit Hilfe der Schiedsrichter aus der Schlinge ziehen konnten. Hatten sie verworfen, gabs eben 7 m. Es waren sehr zweifelhafte Entscheidungen, der beiden Unparteiischen.
    Ich glaube die Balinger bekamen lediglich einen 7 m, während der THW mindestens 7, oder 8 bekam. Allerdings hat Ramota mindestens 50% davon entschärft.
    Der Sieg der Kieler geht insgesamt gesehen in Ordnung, war aber um mindestens 4 Tore zu hoch ausgefallen.

    Du bist nicht in Stuttgart? Dann wirst die die Riesensensation leider nicht sehen können. :D

    Rhein-Neckar-Löwen - FA Göppingen
    GWD Minden - HSG Nordhorn
    SG Flensburg-Handewitt - Füchse Berlin
    SC Magdeburg - HSG Wetzlar
    VfL Gummersbach - HSV Hamburg
    TuSEM Essen - TuS N-Lübbecke
    TV Großwallstadt - MT Melsungen
    Wilhelmshavener HV - TBV Lemgo
    HBW Balingen-Weilstetten - THW Kiel einmal müssen die Zebras ja im Süden straucheln.

    Zitat

    Original von rocco1307


    :nein:
    Liebes Lischen,

    es liegt ja eigentlich nicht an mir als HBW Fan Eure Mannschaft zu verteidigen, aber wenn der TuSEM so wenig gekämpft und so schlecht gespielt hätte, wie Deine Argumentation und Rechtschreibung ist, dann wäre die Klatsche noch viel deutlicher ausgefallen. :nein:

    Ich würde mir an deiner Stelle, alles was ich loswerden will, vorher auf Papier aufschreiben und dann ein paarmal durchlesen um dann evtl. festzustellen ob man so einen Stuss wirklich posten kann.

    PS. Fans können und sollen kritisch sein, aber doch nicht so.

    Man muss da jetzt einfach die Enttäuschung verstehen, die viele Fans begleitet. Der TUSEM hatte einen kleinen Lauf und trifft auf einen bis auf die Zähne motivierten Gegner und dann passiert in Halbzeit 1 so ein Desaster, der Gegner nutzt jede noch so kleine Schwäche eiskalt aus.
    Daraus kann die Mannschaft nur lernen und wird es gegen eine ähnlich starke Abwehr der TUSen besser machen.
    TUSEM Essen wird nicht absteigen.

    Endstand TUSEM - HBW 26:34
    Man hatte immer das Gefühl, dass der HBW jederzeit eine Schippe hätte drauflegen können.
    Trotzdem, wird der TUSEM nicht absteigen.

    edit:
    Der HBW hatte eine sehr starke Anfangsphase und führte nach 10 Minuten mit 7:1, danach kam der TUSEM etwas stärker auf und bis auf ein Tor nach 20 Minuten auf 8:9 für die Gäste heran.
    Und wieder legte der HBW eine Schippe drauf, begünstigt durch eine Ballverlusste der Essener und zog bis zur 25 Minute auf (nach 9 Toren hintereinander) 18:8 davon.
    In der zweiten Halbzeit verwaltete der HBW ziemlich geschickt das Ergebnis.

    Quelle: Handball-World

    von Matthias Kornes - handball-world.com

    Erstligist HBW Balingen-Weilstetten steht vor dem Klassenerhalt in der Bundesliga. Ein Ergebnis von innovativer Trainingssteuerung und Spielstruktur, meint Trainer Rolf Brack, der die fehlenden Punkte zum Klassenerhalt so schnell wie möglich einsammeln will. Dass Schlüsselspiel gegen den TuS N-Lübbecke habe sein Team aufgrund der höheren Kompaktheit und des besseren mannschaftlichen Spiels gewonnen, analysiert der einzige Trainingswissenschaftler auf einer Trainerbank in der Bundesliga. „Wir haben mittlerweile sehr viele Automatismen, allerdings gibt es im Team auch die Bereitschaft, Neues auszuprobieren“, sagt Brack.
    Dabei sah es eine Zeitlang so aus, als würde sich im Duell des HBW gegen den TuS Geschichte wiederholen. Rock Feliho traf zum 23:14 (42.), danach kam Nettelstedt bis auf 24:19 (48.) heran – Erinnerungen an das Spiel am 16. Mai 2007 wurden wach, als HBW gegen Nettelstedt eine Neun-Tore-Führung zum schlussendlichen 27.27 verspielet. Eine kritische Phase, sagt Trainer Rolf Brack: „Da kam noch einmal die Angst auf, es war wichtig dass wir diese Phase mit zittrigen Händen überstanden haben und die Kurve bekommen haben.“ Mit 28:23 siegte seine Mannschaft am Ende, ein Resultat, das für Rolf Brack einige Gründe hatte.

    “20 Punkte werden reichen und die wollen wir in Essen holen“

    „Unsere 3:2:1 Deckung hat es dem Gegner sehr schwer gemacht“, analysierte der Trainer. „Immerhin mussten wir mit Felix Lobedank und Sascha Illitsch zwei Deckungsspezialisten ersetzen. Wir hatten auch eine gute Torwartleistung“, fügte Brack an. Auch taktisch sah der Balinger Coach sein Team vorne: „Wir haben ein seit vier Jahren kontinuierlich aufgebautes kompaktes Team, im Gegensatz dazu war der Gegner doch eher ein Ensemble von Einzelkämpfern. Nach den letzten Neuzugängen fehlte da die taktische Feinabstimmung.“
    HBW steht bei nun achtzehn Punkten auf dem Pluskonto fast schon sicher vor dem Klassenerhalt. „Nach den jüngsten Ergebnissen hat sich die Befürchtung, zum Klassenerhalt brauchen wir mindestens 23, 24 Punkte, verflüchtigt. Es werden auch 20 reichen und die beiden fehlenden Punkte wollen wir nun in Essen holen“, bekräftigt Rolf Brack. Der Verantwortliche für die Mission Klassenerhalt schaute schon weiter voraus: „Wenn uns das gelingt, dann können wir auch andere, neue Ziele ausrufen und versuchen, Fühlung zum achten Platz aufzunehmen. Das kann noch einmal eine neue Motivationskraft in der Endphase der Saison sein.“
    Mit wenig Etat viel zu erreichen und den HBW in der Eliteklasse zu halten, war für Trainer Rolf Brack vor allem das Ergebnis akribischer und fundierter Arbeit. Getreu dem Motto „Taktik ist für Schwache“, rüstete Brack seine Spieler mit einigen Feinheiten aus, um in der Bundesliga zu bestehen. „Wir haben mittlerweile sehr viele Automatismen, allerdings gibt es im Team auch die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Dinge wie der Einsatz des siebten Feldspielers brauchten wir in dieser Saison gar nicht so oft einzusetzen. Allerdings haben wir im Angriff mit einer innovativen Strategie gespielt“, erläutert Brack.

    Taktiktafel HBW: „Wir wollen ein Mismatch auf Außen“

    „Wir wählen oft die 4:2 Aufstellung mit vier Rückraumspielern und zwei Kreisspezialisten. Wir haben mit Martin Strobel und Daniel Brack zwei sehr gute Mittelspieler die in einer breiten Aufstellung spielen, dazu kommen dann Chi-Hyo Cho und Stefan Kneer, die jeweils zwischen der Außen- und Halbposition spielen. Dann nutzen wir als Auslöser Sperren, vor allem an den Außen und versuchen in der Zweiergruppe ein Mismatch auf Außen zu provozieren“, beschreibt Sportwissenschafter Brack einen der Erfolgsfaktoren seiner Mannschaft. „Das heißt, die athletisch eher schwächeren Außenverteidiger müssen sich mit Rückraumspielern und Kreisläufern auseinandersetzen. Ich bin kein Freund von Übergängen aus dem Rückraum oder von Außen, da in diesem Fall kein Kreisspezialist als zweiten Kreisspieler agiert. Ein echter Kreisspezialist hat eine höhere Qualität in seinen Sperren. So können wir alle Rückraumspieler einsetzen“. So Brack weiter.
    Brack, der sich in der Debatte über eine deutsche Spielauffassung nicht wieder findet – „Es gibt keine deutsche Spielauffassung, es gibt nur eine Spielauffassung für eine Mannschaft“ – hat seine Mannschaft in der Defensive ebenfalls auf Innovation getrimmt. Um dem Gegner ungewohnte Aufgaben zu stellen und so einen Vorteil zu erlangen, spielt die Balinger 3:2:1 im System weiter. Auch in der Trainingssteuerung nahm Brack aktuelle Tendenzen in seine Arbeit auf. „Wir haben unsere Trainingssteuerung geändert. Auch in der Vorbereitung haben wir auf klassisches Ausdauertraining mit extensivem Training verzichtet. Es gibt derzeit immer mehr Hinweise, dass die Trainingssteuerung durch Laktattests deutlich überbewertet ist und für die Sportspiele, bei denen wie es mit einem immer höheren Spieltempo zu tun haben, nicht hilfreich ist. Dementsprechend haben wir auch in der Winterpause ausschließlich auf Kraft und Schnelligkeit gesetzt“, gibt Brack weitere Details seiner Planung preis.

    Ich sehe dem Spiel auch mit gemischten Gefühlen entgegen.
    Ich erinnere mich noch an die vergangene Saison, als der HBW zur Pause mit, glaube ich, 10 Toren führte. Der TUS hat in der zweiten Halbzeit so richtig aufgedreht und führte kurz vor Schluss plötzlich mit einem Tor, erst Cho mit seinem Treffer in der letzten Sekunde gelang der Ausgleich. Der HBW schoss etwa 22 Minuten lang kein einziges Tor.
    Für mich ist die Begegnung am Samstag vollig offen.