sollte bad wildungen nicht eigentlich ursprünglich hauptsächlich überbau für das jugendleistungszentrum sein?
Beiträge von Troya
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oder sie hätten schon hohe ziele, wollen aber auch frühzeitig planen können ... ich weiß es zwar nicht, aber ich vermute, dass in erfurt bislang immer etwas eher vertragsgespräche stattgefunden haben als das in nürnberg bis zuletzt üblich war ...
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Wrath: jein. die freizeitversion unterscheidet sich von den aktuellen handball-spezial modellen, die ja jetzt ein dämpfungssystem und auch das torsionsystem haben. sie sind aber identisch mit den spezial, die früher genau so gespielt wurden. im übrigen auch praktisch identisch mit dem torhüterschuh von hummel...
@cassie: einen volleyballschuh zum laufen zu verwenden würde ich dir allerdings dann doch nicht empfehlen. da solltest du schon einen echten laufschuh benutzen!
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genau letzteres scheint aber ja die gängige praxis bei den kritisierten kandidaten zu sein ...
problem ist dadurch halt, dass viele dorfvereine ihre talente gar nicht mehr zu den sichtungslehrgängen schicken, weil sie genau davor angst haben. das mag kurzfristig gedacht sein, ist aber halt dann doch irgendwie nachvollziehbar.
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Zitat
Original von wollicious
dip'n grip ist auch wasserlöslich nur im haft stärker und lässt sich schnell reinigen
... und kostet dafür das dreifache ...
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Zitat
Original von Konbert
Es ist mit Sicherheit ein Fehler die Breite zu vernachlässigen. Ohne sie wird nie ne Spiltze entstehen.
schon richtig ... aber die breite ist halt nicht aufgabe der hbl ... die kann maximal als vorbild dafür herhalten.
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es spricht aber absolut auch nichts dagegen, wenn du mit den spezial spielst. das ist schließlich ursprünglich kein freizeitschuh, sondern ein echter handballschuh und es gibt auch noch genügend handballer (auch in der bundesliga) die damit spielen. der einzige unterschied zu den neueren modellen ist das dämpfungssystem. das ist bei den spezial nämlich praktisch nicht vorhanden. sofern du aber nicht von vorne herein irgendwelche gelenkschäden mitbringst oder einen bmi von 30 hast, sollte das zunächst mal kein problem sein. die umknickgefahr ist dadurch sogar geringer als bei stabil&co, weil die sohle nicht so hoch und dadurch natürlich auch der hebel, der beim umknicken auf dei bänder wirkt, nicht so groß ist.
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bei einer 13-jährigen stimme ich dir da absolut zu!
bei etwas älteren sehe ich da kein problem einer erstkontaktaufnahme auf diesem weg. bei einem persönlichen gespräch sollten dann aber natürlich die eltern dabei sein bzw. auch schon gleich der nächste ansprechpartner sein.
tja... wenn die kontaktaufnahme vor einem lehrgang passiert, scheint man sehr gute informanten zu haben, auf die man sich offenbar blind verlässt. sagt ja dann letztlich schon alles über die eigene qualität aus ...
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Balljäger: ok. aber das ist doch letzlich der normale weg. da kann man blomberg wohl keinen vorwurf machen. "verwerflich" wäre es dagegen, wenn der zuständige auswahltrainer den spieler/innen dieses schreiben im anschluss an den lehrgang in die hand drückt bzw. ihnen dieses gezielt nahe legt, weil er selbst im betreffenden internat aktiv ist...
Steinar: der nutzen von für bayern sollte mittelfristig aber natürlich sein, dass die eine oder andere mannschaft aus anderen gebieten in bayern leistungsstärker wird und insgesamt die leistungsdichte wieder steigt.
@all: mir ging es beim verhalten vom hblz v. a. um das oben angesprochene thema und um die in diesem thread angesprochenen ereignisse, die ich - wenn sie so stimmen - einfach nicht gut heißen kann ...: http://forum.bhv-online.de/viewtopic.php?t=1358&sid=
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wer lesen kann ist klar im vorteil ... ja. das hblz gibt es erst seit zwei jahren. da es neu ist, müssen wohl einige spieler dorthin gewechselt sein, denn sonst wäre es schließlich nicht spielfähig. und woher kamen die meisten davon?
dass es noch nicht viele abgänge gegeben haben kann, ist aufgrund der altersstruktur und der bestehenszeit logisch. daher habe ich ja geschrieben: wechseln anschließend wohl ...
die zu vermutendenden zielorte nach der ausbildung im hblz dürften wohl für die talentiertesten in großwallstadt, kirchzell und obernburg liegen. alles orte, die zwar geografisch in bayern liegen, aber nicht dem bhv angehören. was bringt das hblz dann - in der momentanen ausrichtung - dem bayerischen handball?
wie gesagt: grundsätzlich halte ich das hblz für eine gute sache. auch mit dem speziellen modus. nicht allerdings die art und weise wie damit derzeitig umgegangen wird. näheres dazu entnimmst du bitte dem forum beim bhv...
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Ok. Dass die Nachwuchsarbeit in der Breite stirbt hat mit der Talentförderung an der Spitze gar nichts zu tun. Es finden sich einfach immer weniger Trainer mit Tagesfreizeit, die eine gute und engagierte Jugendarbeit leisten können. Die bisherige Hauptalternative waren Lehrer, die dank Einführung des 8-jährigen Gymnasium am Nachmittag ebenso keine Zeit mehr haben wie die gesuchte Zielgruppe. Es bleiben als potenzielle Nachwuchstrainer also nur Hausfrauen oder Studenten. Was der Forderung nach "die besten Trainer in den Jugendbereich" aber nur selten gerecht wird.
Folge: es werden immer weniger Kinder, die dank der parallel eingestampften Schulsport-Angebote immer weniger mitbringen, zu weniger - und teuerer werdenden - Hallenzeiten von quantitativ und qualitativ weniger Trainern betreut werden.
Lösung: Hauptamtliche Trainer, die sich ganztags um die Kinder kümmern können und an den Schulen auch sportartspezifische Angebote zur Mitgliedergewinnung durchführen.
Aber wer kann das bezahlen?
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wie gesagt: die qualität von dem wallauer trainer kann ich nicht beurteilen. aber hohe dekorationen müssen nicht unbedingt immer für qualität (beim trainer) sprechen. manche waren auch immer zur richtigen zeit am richtigen ort oder hatten sogar mal die qualität aber haben sich nicht mit dem handball weiterentwickelt und und und ...
aber mal ehrlich: wenn du mit 22 jahren im aktivenbereich (also in max 5 saisons) schon 5 trainer hattest... wie willst du dann die qualität eines trainers richtig einschätzen, der evtl. nicht die zeit hatte sein - mittelfristiges - konzept umzusetzen? oder sie waren tatsächlich so schlecht, dass das auch nicht unbedingt der richtige vergleich für den einzig brauchbaren wäre ... du weißt ja: unter den blinden ist der einäugige könig ...

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ohne den angesprochenen trainer persönlich zu kennen: aber ich vermute mal, dass du mit 22 noch nicht soviele trainer hattest, die dir einen entsprechenden vergleich ermöglichen würden. und vielleicht beurteilst du manches in ein paar jahren mit ein bisschen mehr erfahrung und wissen auch selbst ganz anders ...
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es ist halt letztlich die frage, was gewollt ist. eine schlanke spitze ist natürlich deutlich stärker und sorgt dafür, dass alles was darunter ist an qualität gewinnt, weil es eben - im idealfall - tatsächlich nur die besten nach oben schaffen. weniger kaderplätze bei den bundesligisten könnten sogar das gehaltsgefüge wieder ein bisschen auf ein normales niveau bewegen. zwangsläufig. denn wieviele vereine in deutschland haben schon tatsächlich die finanzkraft auf dauer in der bundesliga mitzuspielen? es haben ja noch nicht mal alle bundesligisten die finanzkraft sich neben ihrem topteam noch eine ausbildungsmannschaft in der 3. oder 4. liga zu leisten...
allerdings in einem gebe ich dir recht: wenn ein auswahltrainer einem talent, das bereits in der regionalliga SPIELT empfiehlt, künftig 4.-klassig aber in der 2. mannschaft eines bundesligisten zu spielen, hat er sein amt verfehlt. sitzt das talent beim regionalligisten nur auf der bank, kann ein schritt zurück auch ein anlauf sein.
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@ Lord Vader: 100% Zustimmung.
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eher gering. selbst wenn man es schafft, 6-7 spieler auf ein gutes niveau zu bekommen, wird es immer welche geben, die deutlich abfallen. und wenn dann nicht der dorfverein anfängt woanders abzuwerben ...
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dem letzten absatz stimme ich zu 100% zu. im optimalfall hat die homegene trainingsgruppe aber nun halt mal ein hohes niveau. adäquate trainingsumfänge sind in einem leistungszentrum eher zu realisieren als bei einem "dorfverein". die spielklasse auf hohem niveau gibt es nicht überall im richtigen alter. und ein guter trainer ist natürlich grundvoraussetzung.
wenn es diese idealvoraussetzungen aber oft genug gäbe, bräuchte auch kein talent in der nächsthöheren altersklasse spielen ...
und dummerweise konzentrieren nun mal die hbl-vereine den größten anteil an finanzkraft, die in den handball fließt. warum also sie nicht dazu bewegen, dass sie ein bisschen was davon in die jugendförderung an der spitze stecken. sie müssen halt irgendwann dann auch kapieren, dass sie auch selbst dafür verantwortlich sind, dass der roi passt ...
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manchmal wird in anderen vereinen sogar besser gearbeitet. manche auswahltrainer nutzen da aber wohl ein wenig ihre macht aus. fakt ist aber halt, dass sich ein spieler dann optimal weiter entwickelt, wenn er möglichst gute mit-/gegenspieler im training und im spiel hat. und einen guten trainer. haken ist aber halt, dass es nicht soo viele gute spieler gibt. also macht es sinn, sie bei wenigen vereinen zu konzentrieren. ob das zwangsläufig beim auswahltrainer sein muss, sei mal dahingestellt. das ist ja schließlich kein zertifiziertes qualitätsmerkmal.
die vereine müssen sich aber halt mal fragen, warum sie wollen, dass sich ihre jugendmannschaft für die regionalliga qualifiziert.
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womit wir das nächste problem hätten, wenn landesauswahltrainer nicht unabhängig arbeiten ...
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der einzige aktiv abwerbende in bayern ist das hblz, das arbeitet aber bundesweit ... wäre jetzt aber auch nicht grundsätzlich verwerflich, wenn sich dort die größten talente von bayern sammeln würden - vorausgesetzt dort würde gut gearbeitet ... ist aber offenbar nicht so ...
in den von dir genannten bundesländern hast du natürlich aber auch eine deutlich höhere dichte als in bayern oder den östlichen bundesländern. vorbildlich wird sicherlich auch in württemberg gearbeitet. wenn die fahrtstrecken größer werden, ist das ganze aber halt nicht mehr von einem hauptamtlichen, der am rand der fläche lebt und ein paar "minijobblern" abzudecken ...