Beiträge von Jenny

    "Es wird kein Insolvenzverfahren geben"

    München - "Auch in der nächsten Saison wird in Nordhorn Bundesliga-Handball gespielt." Mit dieser Aussage hat Bernd Rigterink, Manager und Geschäftsführer des Bundesligisten HSG Nordhorn, die Gemüter zu beruhigen versucht.

    Gesagt hat dies der "Macher" des momentanen Bundesliga-Zweiten (Stand 26. März) am Rande der Pressekonferenz zum Final-Four um den DHB-Pokal. Zum zweiten Mal in Folge stehen die Niedersachsen in der Runde der letzten Vier.

    Doch Rigterink weiß, dass die Lage ernst ist. Schulden in Höhe von 2,3 Millionen Euro lasten auf der HSG Sportmarketing GmbH und Co. KG. Der Manager behaart gegenüber den "Grafschafter Nachrichten" auf der Lösung der Probleme: "Wir sind nicht pleite und es wird auch kein Insolvenzverfahren geben."

    Der Bundesligist müsse vielmehr "langfristige Verbindlichkeiten tilgen", die durch den Bau des "Euregiums" entstanden seien. Rigterink hofft, dass die Politik mit öffentlichen Mitteln den Nordhornern unter die Arme greift. Er sagt: "Wenn man nicht erkennt, welcher Marketingfaktor die HSG ist, werde ich mit einigen Personen sprechen müssen, darunter auch die Spieler. Und ich muss mich fragen, ob unter diesen Bedingungen Bundesliga-Handball in der Grafschaft möglich ist?"

    Hoffnung auf erfolgreiche Zukunft

    Die Antwort auf die Frage gibt Rigterink selbst: "Natürlich müssten wir den Etat für den Spielbetrieb reduzieren. Also müssten Spieler verkauft werden. Aber: Es wird immer Handball in Nordhorn gespielt werden."

    Vorwürfe, er habe schlecht gewirtschaftet, will er nicht akzeptieren: "Nein. Die jetzige Situation hat ja absolut nichts mit dem Spielbetrieb zu tun."

    Sollte die HSG aber ihre wirtschaftlichen Probleme lösen, glaubt der Manager an eine Zukunft im oberen Drittel des Bundesliga: "Dann können wir die HSG für drei bis fünf Jahre auf einer soliden wirtschaftlichen Basis im Spitzen-Handball positionieren."

    By Sport 1.de


    Na hoffentlich hat er da mal recht, Nordhorn würde der Liga sehr fehlen !

    Kandidaten für EM 2004 stehen fest

    Das Rennen um die Austragung der Handball-Europameisterschaft 2004 wird sich zwischen vier Ländern entscheiden. Neben der Schweiz bewarben sich, laut Angaben der EHF, Norwegen, Rumänien und Slowenien als Gastgeber des europäischen Großereignisses. Mazedonien, ursprünglich auch an der Durchführung der EM interessiert, wird nicht kandidieren.

    by Handball-world.de

    TSG Friesenheim will Isländer Atli Hilmarsson als Trainer

    Der Isländer Atli Hilmarsson soll zur neuen Saison beim Handball-Zweitligisten TSG Friesenheim Nachfolger von Trainer Michael Biegler werden. Das bestätigte am Mittwoch der Vereinsvorsitzende Günter Braun vom derezeitigen Tabellendritten in der Gruppe Süd. Der perfekt Deutsch sprechende Coach würde Biegler ablösen, der nach 18-monatiger Amtszeit bei den Ludwigshafenern am Saisonende auf eigenen Wunsch ausscheidet.

    Unabhängig von der noch vakanten Trainerposition stellen die Friesenheimer bereits die Weichen für die kommende Saison. Alle Verträge gelten für die 1. und 2. Liga. Der russische Olympiasieger Lew Woronin ist vertraglich noch bis zum Jahr 2005 an die Pfälzer gebunden, Thorsten Laubscherr steht noch ein Jahr unter Vertrag. Ihre Verträge verlängerten bereits jeweils um ein Jahr der schwedische Nationalspieler Andreas Agerborn, der französische Nationaltorhüter Francis Franck, der polnische Nationalspieler Krzysztof Lisiecki, Uli Spettmann, Steffen Weiß und Tobias Brahm.

    Bisher einziger Neuzugang ist Allrounder Michael Baus (SGLeutershausen). Den Verein verlassen werden Alexander Job (VfLPfullingen), Torhüter Michael Köstler (HSG Oftersheim/Schwetzingen)und Marc Nüßel (TV Hemsbach). Der ehemalige Junioren-NationalspielerAxel Wilbrandt wechselt aus gesundheitlichen Gründen in die zweiteMannschaft der TSG Friesenheim, die in der Oberliga spielt.

    by Handball-world !

    Michel zu Frankreichs Meister Chambery

    München - Der Wechsel von Volker Michel in die erste französische Liga ist perfekt. Der ehemalige Nationalspieler, der insgesamt neun Mal das Trikot der DHB-Auswahl trug, verlässt den Altmeister und heuert beim aktuellen französischen Titelträger SO Chambery an.

    In Chambery erhält der 29-Jährige, an dem unter anderem die HSG Wetzlar interessiert war, einen Vertrag bis 2004.

    Zuvor hatte sich Michel nicht mit Essen über eine Vertragsverlängerung einigen können. Der TuSEM hat für die neue Saison auf Michels Position bereits den französischen Weltmeister Patrick Cazal vom spanischen Erstligisten Elgorriaga Bidasoa Irun unter Vertrag genommen.

    by Sport 1 !

    Hedin verlässt Schwerin

    München - Der schwedische Legionär Robert Hedin und sein Verein Post SV Schwerin haben ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt. Die Auflösung des eigentlich bis 2004 datierten Kontrakts geschah im beiderseitigen Einvernehmen.

    Hedin war erst zu Beginn dieser Saison zu den Schwerinern gewechselt. Er konnte sich jedoch nie auf seiner Position im linken Rückraum durchsetzen.

    Der 36-Jährige holte mit Schweden 1992 und 1996 jeweils Olympia-Silber. Zudem wurde er bereits zweimal WM-Zweiter. Für sein Land bestritt Hedin bis dato 196 Länderspiele.

    by Sport 1 !

    Liga Asobal: Statistik zum 22. Spieltag

    PORTLAND - CANTABRIA 28:17 (16:7)
    Portland: Hombrados; Ortigosa (7/3), Mainer (4), Garralda (3), Kiselev, Richardson (3), J. Pérez (2), Martín (1), Urdiales (4/2), Jakimovic (4), Beuchler.
    BM Cantabria: Rodríguez, Ruesga, Chechu Fernández (1), Peillitero (1/1), Avila (2), Reñones, Arlhelius, Hernández, Bosco (2), Alonso, Sanchagarre (3), Ben Amor (2), Río (3/1), Fernández (3).
    Spielverlauf: 1-1, 2-2, 6-3, 9-4, 13-6, 16-7, 18-9, 19-13, 21-16, 24-16, 26-17, 28-17.
    Zuschauer : 2000


    BARAKALDO - ADEMAR LEON 19:31 (10:14) Barakaldo-UPV: Uriarte; Vico (1), Santos (1), Veselinovic, Radoncic (7/1), De Toro (3), Aurrekoetxea (3), Kovalev (1), Bueno (3), Roberto.
    Ademar León: Hvdit, Krivochlykov (1), Belaustegui (9/2), Pérez Marne (1), Kjelling (11), Colón (1), Juanin (2), Torrego; Errekondo (1), Rodríguez, Entrerríos (3), Castresana, Cartón (2).
    Spielverlauf: 0-3, 3-4, 5-7, 7-8, 9-11, 10-14, 10-17, 11-19, 12-22, 15-23, 18-27, 19-31.
    Zuschauer: 1000


    GALDAR - BARCELONA 34:36 (20:18) Gáldar: Moyano, Arrieta (4), Carvajal (6), Prieto (6), Hermida (2), Israel, Javi, Rubén (3), Molina, De la Hoz (7), Rajic (5), Dani, Ayoze, Kim (1).
    FC Barcelona: Svensson, Chtchepkine (3), O'Callaghan (2), Masip (10), Ferrer (2), Nagy (5), Ortega (2), Barrufet, Hernández (2), Lapcevic, Bustos, Bojanovic (7), Entrerríos (3).
    Spielverlauf: 2-3, 6-5, 8-7, 10-10, 15-14, 20-18, 21-20, 23-22, 26-25, 30-28, 30-32, 34-36.
    Zuschauer: 700


    CIUDAD REAL - VALLADOLID 32:27 (16:14) BM Ciudad: Núñez; Trives (3), Fog (2), Ortega (6), Dujshebaev (7), Lubián, Pogorelov (1/1), Urios (3), Pérez Canca, Julio Muñoz (5/3), Hjermint (3), Iker Romero (2).
    BM Valladolid: Malumbres; Martínez (2), Paco López (3), Raúl González (6), Garabaya (2), Chema Rodriguez (8), Rocas (2), Sierra, Roberto García, César Montes, Pisonero (4/1), Cortés.
    Spielverlauf: 4-2, 7-3, 9-6, 12-8, 14-11, 16-14; 19-18, 22-20, 24-21, 28-24, 30-25, 32-27.
    Zuschauer: 1800


    ALTEA - GRANOLLERS 32:22 (16:9)
    Altea: Norklit; Jacobsen (9/4), Jiménez (1), Barbeito (3), Jorgenssen (3), Yukov, Marcos Fernández (4), David, Arro (2), Milinovic (6/4), Jaime García (3), Luis González (1), Espar.
    KH-7 Granollers: Losert; Denis (1), Fernández, Ugalde (3), Amargant (2p), Campos (3), Atavin (2), Pérez, Goran (1), Ferrer (5/3), Puch (4), Masachs, Malmagro (1).
    Spielverlauf: 3-2, 5-5, 8-6, 10-7, 13-8, 16-9, 19-11, 21-13, 23-16, 26-16, 28-19, 32-22
    Zuschauer: 500


    FRIGORIFICOS VALENCIA 33:30 (18:15) Frigorificos del Morrazo: Vicente Alamo; Javi Rodríguez (1), Suso Soliño (7), Kis (6), Sánchez (2), Kobine (5), Fontán, D. Benaches (1), García Vega (1), Celes (6), Angel Soliño (2/2), Redondo.
    BM Valencia: Martínez, M.A. Tarrasó (4), Andreu (6), Jordi Fernández (8/5), Bilic (3), Jorge Fernández (2), Esquer (5), Bruixola, Recatala, Serrano (1), J. Tarrasó (1).
    Spielverlauf: 2-3, 4-5, 6-6, 10-10, 14-13, 18-15, 20-16, 23-20, 25-22, 27-24, 29-28, 33-30.
    Zuschauer : 1800


    IRUN - ROQUETAS DE MAR 32:23 (16:13) Bidasoa: Barreto; J. Domínguez (4/1), Cazal (4), Josemi Marcos (4), Paredes (6), J. Aguinagalde (2), Embil, D. Rodríguez, Lendvai (3), Arroyo (2), Bartolomé (1), E.Domínguez (6/2), G. Aguinagalde, Asier Antonio
    Roquetas: Miras; Arance (3), E. Sánchez (3/3), De la Haza (2), Rojas (4/2), Aguirre (2), Vilchez (1), Pogodaev, Aguilera (2), Capel (1), Almenara (5), M. López.
    Spielverlauf: 2-2, 6-4, 9-6, 11-8, 13-11, 16-13, 20-15, 24-17, 25-17, 27-18, 29-20, 32-23
    Zuschauer: 400


    TEUCRO - PILOTES 32:27 (14:11)
    Caixanova Teucro: Javi Díaz, Yuri Nesterov (4), Rafa Dasilva (8), Coque Fontenla (4), De Uribe (2), Vargas (6/2), Valenzuela (7), Jesús Soliño, Pablo Novas, Diego Camino, Fernando Eijo (1), Iván Martínez, Piña.
    Pilotes Posada Academia Octavio: Pasqui, Chema Cid (4/3), Rubén Peña (5), Iván Infestas (7), Lamarca (1), De la Puente, José Luis Cid (4), Fosseng, Gabi (4), Cutura (2), Macías, García, Fernández.
    Spielverlauf: 2-2, 4-4, 7-5, 9-7, 12-8, 14-11, 17-14, 19-17, 23-19, 25-21, 29-24, 32-27.
    Zuschauer: 1400

    by Sport 1 !

    Portland marschiert Richtung Titel

    München - Am 22. Spieltag der spanischen Liga Asobal sind die Überraschungen ausgeblieben. Das Quartett an der Spitze hielt sich schadlos.

    Während Tabellenführer Portland San Antonio seinen komfortablen Drei-Punkte-Vorsprung durch das 28:17 gegen BM. Cantabria verteidigte, behauptete Ciudad Real Position zwei. Die Mannschaft um Ex-Nationaltorhüter Henning Wiechers besiegte BM. Valladolid 32:27.

    Barcelona gewinnt Generalprobe

    Dritter bleibt der FC Barcelona, der in Galdar 36:34 siegte. Beide Teams treffen am Wochenende bereits wieder aufeinander. Dann spielen sie um den Einzug ins Finale des europäischen EHF-Pokals.

    Meister Leon scheint die letzten Pleiten gut verkraftet zu haben. Beim 31:19 bei U.P.V. Barakaldo zeigte sich Ademar gut erholt.

    Real muss kämpfen

    Ciudad Real hatte erhebliche Mühe mit Valladolid. Der Außenseiter spielte von Beginn an ohne Respekt und gestaltete, obwohl immer in Rückstand, die Partie spannend. Nach einem 3:7 (10.) und dem 6:11 (17.) kämpften sich die Gäste dank des starken Chema Rodriguez (8) auf 14:16 zur Pause heran.

    Beim 18:19 (35.) schien die Begegnung sogar zu kippen. Doch Ciudad behielt die Ruhe. Ortega und Duschebajew wirbelten im Angriff. Mit einem 6:1-Zwischenspurt setzte sich der Favorit Mitte der zweiten Hälfte entscheidend auf 26:21 ab. Durch den Sieg bleibt Real Portlands härtester Konkurrent im Titelkampf.

    Leichtes Spiel hatte Portland San Antonio mit Cantabria. Diesmal blieb der Deutsche Dirk Beuchler ohne Torerfolg. Dafür traf Ortigosa (7) nach Belieben. Auch Jackson Richardson erwischte einen guten Tag.

    Die Gastgeber zogen nach ausgeglichenem Beginn (2:2, 10.) über 6:3 auf 9:4 davon und lagen schon zur Pause vorentscheidend vorn (16:7).

    Nach dem Wechsel wurden die Stars für das Champions-League-Halbfinale Sonntag bei Fotex Veszprem geschont. Portland siegte ohne Mühe 28:17.

    by Sport 1 !

    Fritz: "Ich rechne mit Pfiffen"

    Henning Fritz wechselte vor der Saison vom SC Magdeburg zum THW Kiel
    Kiel - Seit einem dreiviertel Jahr spielt Henning Fritz beim THW Kiel. Bereits ein Wiedersehen gab es für Deutschlands Nummer eins mit seinem Ex-Klub Magdeburg.

    Zur Einweihung der neuen Ostseehalle gewannen die Schleswig-Holsteiner das Duell gegen den Meister mit 30:28.

    Nun kehrt Fritz erstmals mit dem THW in seine Heimat zurück. Sport1 sprach mit dem Keeper über seine Gedanken und Gefühle und die Bedeutung des Top-Spiels im Titelrennen.

    Sport1: Im Augenblick tanzt der THW noch auf drei Hochzeiten. Was hat man für Gedanken, wenn man eine erfolgreiche Saison spielt, dennoch auch damit rechnen muss, unterm Strich mit leeren Händen dazustehen?

    Henning Fritz: Nun, was wir bislang erreicht haben, hat noch nichts zu bedeuten. Dessen ist sich jeder bei uns bewusst. Wir können alle drei Titel holen, aber auch keinen...

    Sport1: Jetzt kehren Sie mit dem THW in Ihre Heimat zurück...

    Fritz: Nach dem letzten Spiel fängt man an, sich Gedanken darüber zu machen. Für den THW ist es ein Spiel wie jedes andere, für mich ist es etwas ganz Besonderes. Zum ersten Mal nach meinem Wechsel spiele ich vor dem Magdeburger Publikum. Ich freue mich auf dieses Spiel.

    Sport1: Was glauben Sie, wie die Fans Sie empfangen werden?

    Fritz: Ich bin gespannt, was passiert. Erwarten kann man nichts. Jeder macht sich über die Situation sein eigenes Bild. Ich denke, es wird zwei Stimmungen geben. Die einen werden sich freuen, dass ich wieder in Magdeburg bin. Die anderen werden pfeifen. In die Leute kann ich nicht reingucken. Ich rechne mit beidem.

    Sport1: Nenad Perunicic ist von Kiel nach Magdeburg gegangen, Sie wechselten vom SCM zum THW. Welcher Verein hat den besseren Transfer getätigt?

    Fritz: Es ist müßig, darüber zu diskutieren. Ich denke, Magdeburg hat mit Perunicic einen sehr guten Mann gekauft. Ich glaube aber auch, dass der THW Kiel zufrieden mit meiner Verpflichtung ist.

    Sport1: Haben Sie noch Kontakt zum SC Magdeburg?

    Fritz: Relativ wenig. Die Leute, mit denen ich Kontakt hatte, sind nicht mehr da.

    Sport1: Sie verfolgen aber schon den Werdegang. Ist da Wehmut bei, wenn man sieht, dass der SCM vor dem Einzug ins Champions-League-Finale steht?

    Fritz: Ich wusste vorher, dass die Chance, in diesem Jahr die Champions League zu gewinnen, groß ist. Die großen Mannschaften der letzten Jahre, Barcelona und Kiel, sind diesmal nicht dabei. Wenn man ein Halbfinale Magdeburg gegen Kolding sieht - ohne nun einer Mannschaft zu nahe treten zu wollen, war Magdeburg hoch überlegen, auch wenn sie kein Super-Spiel gemacht haben. Ein bisschen Wehmut ist sicher dabei, Ich hätte gern mit Magdeburg ein Jahr Champions League gespielt. Aber ich konnte es mir nicht aussuchen. Kiel wollte eine Entscheidung: Komm jetzt oder gar nicht. Da habe ich mich für den Schritt nach Kiel entschieden.

    Sport1: Haben Sie den Schritt jemals bereut?

    Fritz: Nein. Ich fühle mich sehr wohl in Kiel. Die Mannschaft ist sehr intakt. Ich habe auch das Gefühl, dass ich mich in der Zeit in Kiel weiterentwickelt habe. Das merkt man an Kleinigkeiten, die man nicht in Worte fassen kann. Und auch persönlich habe ich mich weiterentwickelt. Die Erfahrung ist sehr gut.

    Sport1: Will Magdeburg noch einmal in den Titelkampf eingreifen, muss der SCM eine Serie hinlegen. Ist es das Ziel des THW am Mittwoch, sich eines direkten Konkurrenten zu entledigen?

    Fritz: Nein, für uns ist es wichtig, so viele Punkte wie möglich zu holen, egal gegen wen. Es gibt viele Konkurrenten - und wir müssen fast noch alles spielen. Daher müssen wir auf uns achten. Wir haben in Willstätt Punkte verloren, die einkalkuliert waren. Man sieht: Es kann jeden Spieltag etwas passieren.

    Sport1: Der THW könnte wieder Tabellenführer werden. Ein besonderer Anreiz?

    Fritz: Es wäre nicht schlecht, die Führung zu übernehmen. Eigentlich mag ich die Situation, bis kurz vor Schluss aus der Lauerstellung heraus zu agieren. Aber die Spitze ist sehr eng. Die Rolle in Magdeburg kommt uns entgegen. Dort sind wir nicht Favorit.

    Sport1: Ist es ein Vorteil, dass Magdeburg das Rückspiel im Champions-League-Halbfinale im Hinterkopf hat?

    Fritz: Ich hoffe es. Aber so wie ich Mannschaft und Umfeld einschätze, wird der SCM heiß sein. Schließlich geht es gegen den THW Kiel. Zudem will der SCM oben dran bleiben. Denn sollte es nicht klappen mit der Champions League, wäre es wichtig, einen am Saisonende Europapokal-Platz zu belegen. Aber für uns ist es ein Spiel, das wir gewinnen müssen und wollen. So werden wir es auch angehen.

    By Sport 1 !

    Wird die Rückkehr zum Spießrutenlauf?

    Ein Gespann im Kieler Tor: Henning Fritz und Mattias Andersson
    Kiel - Jahrelang war er die Nummer eins beim SC Magdeburg. Henning Fritz reifte unter Trainer Alfred Gislason zu einem Weltklasse-Torhüter. Nach der Saison seiner größten Erfolge - mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des EHF-Cups mit seinem Heimatverein - kehrte der Nationaltorhüter Sachsen-Anhalt den Rücken zu.

    Fritz' Wechsel vom SCM zum Rivalen THW Kiel sorgte für viel Aufregung. In Magdeburg wurde er nach Bekanntgabe seiner Absichten kurzzeitig ausgepfiffen. Vom "Verräter" war die Rede. Bitter für einen, der danach großen Anteil am Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des EHF-Pokals haben sollte.

    "Ich freue mich auf das Spiel"

    Jetzt kehrt der 27-Jährige, der in Kiel zur deutschen Nummer eins wurde, mit seinem neuen Klub zurück in seine alte Heimat. Am Mittwoch (19.30 Uhr, live in DSF) kommt es zum Duell des amtierenden Meisters mit seinem Vorgänger.

    Für Fritz ist es kein normales Spiel. Im Sport1-Interview sagt der gebürtige Magdeburger offen: "Für den THW ist es ein Spiel wie jedes andere, für mich ist es etwas ganz Besonderes. Ich freue mich darauf."

    Doch der Nationaltorhüter, der der Garant für den Gewinn der Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Schweden Anfang Februar war, kehrt mit gemischten Gefühlen heim. Er erwartet einen Spießrutenlauf.

    "Ich denke, es wird zwei Stimmungen geben. Die einen werden sich freuen, dass ich wieder in Magdeburg bin", so Fritz. "Die anderen werden pfeifen. Ich rechne mit beidem."

    Davon beeinflussen lassen will er sich nicht. Fritz weiß, wie brisant das Spitzenspiel für den THW im Rennen um die Deutsche Meisterschaft ist. "Für uns ist es wichtig, so viele Punkte wie möglich zu holen - egal gegen wen."

    Übernimmt Kiel die Tabellenführung?

    Der Nationaltorhüter hofft insgeheim, durch einen Sieg in der Bördelandhalle mit Kiel wieder die Tabellenführung zu übernehmen. "Das wäre nicht schlecht. Eigentlich mag ich die Situation, bis kurz vor Schluss aus der Lauerstellung heraus zu agieren. Aber die Spitze ist sehr eng. Die Rolle in Magdeburg kommt uns entgegen. Dort sind wir nicht Favorit."

    Doch der 27-Jährige weiß, dass sein Ex-Klub "heiß" sein wird auf die Partie - trotz des Halbfinal-Rückspiels in der Champions League im Hinterkopf. Denn: "Schließlich geht es gegen den THW Kiel."

    Viel Zündstoff

    Zwar redet in Magdeburg niemand mehr von der Titelverteidigung. Doch Superstar Stefan Kretzschmar, diesmal als Co-Kommentator des DSF auf der Tribüne, meint gegenüber Sport1 vielsagend: "Es ist nicht so, dass der Vorsprung nicht mehr einzuholen wäre. Die anderen kacken ja auch alle ab."

    Ein Sieg gegen Kiel könnte die Initialzündung sein - und zumindest die Fans, die Fritz' Wechsel nicht nachvollziehen konnten und ihm einen unschönen Empfang bereiten, wären versöhnt. Doch der Nationaltorhüter könnte auch einen Traum seines Ex-Klubs vorzeitig beenden - die Titelverteidgung. Für genug Zündstoff ist also gesorgt.

    Österreich verliert Länderspiel gegen Rumänien

    Nach einem Sieg in einem inoffiziellen Trainingsspiel am vormittag musste sich die Herren-Nationalmannschaft Österreichs beim offiziellen Ländervergleich mit Rumänien am gestrigen Abend den Gästen mit 34:35 geschlagen geben, und das trotz einer neun Tore Führung zur Halbzeit. Österreich bereitet sich mit den Länderspielen bereits auf die WM-Play-Offs Ende Mai gegen Spanien vor.

    In den ersten 30 Minuten sahen die 200 Zuschauer im österreichischen Stockerau eine entfesselnd aufspielende Mannschaft des Gastgebers. Das von Rainer Osmann betreute Team dominierte die Begegnung und konnte sich schnell auch deutlich absetzen. 19:10 hieß es zur Halbzeit und nicht nur die Zuschauer vermuteten einen deutlichen Erfolg ihrer Mannschaft.

    In der zweiten Halbzeit riß dann der Faden bei der österreichischen Auswahl, die mit den Bundesligalegionären Szilagy und Szlezak angetreten war, aber komplett. Zehn Minuten gelang den Mannen aus der Alpenrepublik kein Treffer und so konnten die Rumänen entscheidend verkürzen. Bei Österreich überzeugten in dieser Phase lediglich noch die beiden jungen Abadir und Grissmann, bei Rumänien drehten jetzt aber insbesondere Sania und Jurka richtig auf. Dank ihrer Treffer konnte Rumänien nicht nur ausgleichen, sondern ging in der 54. Spielminute sogar erstmals in Führung und konnte diese bis zur Schlußsirene behaupten.

    Das Länderspiel diente Österreich zur Vorbereitung auf die Play-Off-Spiele um die WM-Qualifikation gegen Spanien, das Hinspiel wird am 31. Mai in Bornbirn ausgetragen. Kurz vor diesem Spiel wird es noch zwei Vergleiche mit der Schweiz geben (27./28. Mai).

    Österreich - Rumänien 34:35 (19:10)

    Torschützen Österreich: Abadir 6, Slezak 6, Szilagyi 6/1, Grissmann 4, M. Günther 3, Galic 3, Gierlinger 3, Kainmüller (1), Wilczynski (1), Lachmann (1)

    Beste Werfer Rumänien: Sania 11/2, Jurka 9/2

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    EC-Einsatz von Fuhrig und Weber gegen Kiel gefährdet
    Der Einsatz von Kapitän Mike Fuhrig und Mittelspieler Steffen Weber im Halbfinal-Rückspiel des Handball- Bundesligisten SG Wallau-Massenheim um den EHF-Cup gegen den THW Kiel ist gefährdet. Dem 29-jährigen Weber wurde fünf Tage vor dem Match am Samstag (16.45 Uhr) in der noch nicht ausverkauften Ballsporthalle Höchst eine Schiene am lädierten Knie. Die Überdehnung des Innenbandes ist trotz intensiver Behandlung immer noch nicht geheilt.

    «Da müssen wir durch», meinte Trainer Martin Schwalb am Dienstag, der sich auch Sorgen um den stark erkälteten Fuhrig macht. Der 36- jährige Routinier musste das Training ausfallen lassen. «Sein Einsatz ist noch längst nicht sicher, aber ich denke, wir haben trotzdem eine gute Chance», sagte Schwalb, obwohl Wallau das Hinspiel gegen den deutschen Handball-Meister in Kiel mit 27:32 verloren hatten.

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    2003 Wechsel in Color-Line-Arena


    Hamburg - Vor einer Rekordkulisse wird die neunte und wahrscheinlich letzte Endrunde um den DHB-Pokal am 6./7. April in Hamburg stattfinden. Denn an beiden Tagen wird die Alsterdorfer Sporthalle mit jeweils 4400 Besuchern ausverkauft sein.

    Dank einer Zusatztribüne konnte das Fassungsvermögen um 200 Plätze im Vergleich zu den Vorjahren erhöht werden. Qualifiziert für das "Final Four" in der Hansestadt sind der deutsche Meister SC Magdeburg und die HSG Nordhorn, die am 6. April (13.00 Uhr) die erste Vorschlussrundenbegegnung bestreiten.

    "Es gibt keinen Favoriten"

    Zwei Stunden später stehen sich Bundesliga-Tabellenführer TBV Lemgo und der THW Kiel gegenüber. Das Endspiel findet am 7. April (14.00 Uhr) statt. "In Hamburg trifft sich wirklich die Creme de la Creme der Bundesliga", sagte Lemgos Manager Fynn Holpert am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Es gibt keinen Favoriten".

    Ab 2003 ist ein Umzug der Veranstaltung in die noch im Bau befindliche Color-Line-Arena geplant, die mehr als 10.000 Zuschauern Platz bietet. "Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und es sich für uns rechnet, wird der Wechsel kommen", sagte dazu Heinz Jacobsen, Chef der Handball-Bundesliga-Vereinigung.

    by Sport 1 !