Beiträge von Jenny

    Ein dritter Schwede vom Spitzenklub Redbergslid IK nimmt Kurs auf Kiel. Nach Magnus Wislander und Stefan Lövgren kommt im Sommer Martin Boquist über die Ostsee - Kiel und Göteborg liegen eben nur eine Schiffsreise voneinander entfernt.

    Es gibt wohl keine zwei Städte in der Welt des internationalen Handballs, die so eng miteinander verbunden sind wie Kiel und Göteborg. Und das liegt nicht allein an den täglich auf beiden Seiten der Ostsee ablegenden Fährschiffen der Stena Line. Genauso wie in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt wird auch in der schwedischen 600.000 Einwohner zählenden Metropole Handball der internationalen Spitzenklasse gespielt. Was der THW Kiel im vergangenen Jahrzehnt für die Bundesliga war, ist der Redbergslid IK für die schwedische Elitserien. Garanten für große Erfolge auf beiden Seiten waren und sind große Namen, die sowohl dies- als auch jenseits der Ostsee auf Torejagd gingen.

    So entwickelten sich Spieler wie Magnus Wislander und Stefan Lövgren im RIK zu Weltklassespielern, im Trikot des THW wurden sie zu Weltstars ihres Sports. Als Magnus Wislander 1990 als frisch gebackener Weltmeister aus Göteborg nach Kiel kam, ging es mit den "Zebras" steil bergauf. Zwölf Jahre später kehrte der inzwischen 38-Jährige um mehr als ein Dutzend Titel reicher als "Welthandballer des Jahrhunderts" heim. Sein Trikot mit der Nummer zwei ist Legende - und zurück bei RIK trägt er inzwischen die 22. Doch der Erfolg ist geblieben. Mit dem "alten Schweden" in seinen Reihen dominiert RIK derzeit unangefochten die schwedische Meisterschaft und schaffte erstmals seit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1959 wieder den Sprung in ein Europapokal-Finale. Für Wislander allerdings nichts besonderes mehr: Mit dem THW Kiel gewann er zweimal den EHF- Pokal und stand zudem im Finale der Champions League.

    Wislander machte den Anfang, im Sommer 1997 folgte ihm sein Landsmann Stefan Lövgren, der ihn schon in Göteborg und in der schwedischen Nationalmannschaft als Spielmacher beerbt hatte. Auf dem Sprung ist inzwischen ein weiterer aufgehender RIK-Stern. Ab dem kommenden Juli wird Martin Boquist das THW-Trikot tragen. Momentan spielt der 25-jährige Göteborger noch äußerst erfolgreich an der Seite von Magnus Wislander - Tendenz aufsteigend.

    Mit seinen 24 Treffern und zahlreichen sehenswerten Anspielen gegen den TBV Lemgo warf Boquist Redbergslid fast im Alleingang in das bevorstehende Endspiel des europäischen Pokalsieger-Wettbewerbs. "Es waren vielleicht meine besten Spiele im Trikot von RIK", kommentierte Boquist sein beeindruckendes Auftreten bescheiden. Die Kieler Fans jedenfalls dürfen sich auf einen weiteren Klassemann "made in Göteborg" freuen.

    Kein Wunder, dass der Spielgestalter und halblinke Rückraumspieler in einer Person zahlreiche Angebote aus der gesamten Bundesliga und dem europäischen Ausland hatte. Dass er sich letztlich für den THW Kiel entschieden hat, ist die fast logische Konsequenz. "Der THW gehört zu den führenden Adressen in Europa", ist sich Boquist bewusst, "wenn Kiel anfragt, sagt man nicht einfach nein danke." Dass er dabei auch auf die Meinung seines Mannschaftskameraden Magnus Wislander hörte, liegt nahe. Dass die Nähe zu Göteborg ein zweiter Grund für seine Entscheidung pro THW war, ebenso. "Wenn ich mich beeile, brauche ich 30 Minuten mit dem Fahrrad zum THW", sagt Boquist scherzhaft. "25 Minuten von meiner Wohnung bis zur Fähre, und fünf Minuten am nächsten Morgen von der Fähre bis zur Ostseehalle."

    Interview

    Living Sports:
    Herr Wislander, seit nunmehr über neun Monaten sind Sie zurück in der schwedischen Heimat. Hat für Sie inzwischen ein neues Leben begonnen?
    Magnus Wislander:
    Ja, selbstverständlich ist hier alles ein bisschen anders als in Kiel. Für mich selbst ist es wohl der größte Unterschied, tagsüber allein zuhause zu sein. Meine Frau arbeitet und die Kinder gehen in die Schule. Währenddessen bin ich allein zuhause und muss mich nun selbst ein bisschen mehr um den Haushalt kümmern.

    Living Sports:
    Aber Sie kommen zurecht?
    Magnus Wislander:
    Ja. Mir geht es gut und der Familie auch.

    Living Sports:
    Sportlich läuft es ebenfalls hervorragend. Sie sind fit und haben Ihren Vertrag gerade um ein weiteres Jahr verlängert...
    Magnus Wislander:
    Ich fühle mich einigermaßen fit und es macht mir Spaß auch in Schweden zu spielen, vielleicht sogar mehr Spaß als ich von Anfang an denken konnte. Und deswegen habe ich meinen Vertrag auch noch einmal verlängert.

    Living Sports:
    Was haben Sie vorher gedacht?
    Magnus Wislander:
    Man hatte vorher viel darüber gehört, dass einige Spiele einfach langweilig sind und nach ein paar Partien das Publikum ausbleibt und alles ein wenig mehr zum Alltag wird. Aber ich habe das noch nicht erlebt, stattdessen glaube ich, der Handball boomt ein bisschen in Schweden. Der Zuschauerschnitt ist um dreißig Prozent gestiegen und überall wo wir gespielt haben, waren die hallen fast ausverkauft. So macht mir das Spaß, muss ich sagen. Nächstes Jahr kommt zudem noch Staffan Olsson zurück und dann kann es noch einmal richtig heiß in der Liga werden.

    Living Sports:
    Herr Boquist, Magnus Wislander ist für einen Profihandballer schon sehr alt und Redbergslid IK ist ansonsten ein sehr junges Team. Macht das irgendwelche Unterschiede zwischen ihm und Ihnen aus?
    Martin Boquist:
    Ich kann nicht behaupten, dass Magnus aus meiner Sicht alt wäre. Natürlich ist er älter, sogar zwanzig Jahre älter als ein Teil seiner Mitspieler. Er hat andere Interessen: Er hat Kinder, seine Mitspieler gehen abends in die Kneipe. Aber wenn wir gemeinsam auf dem Spielfeld stehen, dann kann man es nicht fühlen. Manchmal ist er zwar nicht so hungrig wie die anderen, aber ich kann wirklich nicht behaupten, dass er alt wäre.

    Living Sports:
    War es rückblickend die richtige Entscheidung für Sie, zwölf Jahre lang in Kiel zu spielen?
    Magnus Wislander:
    Es ist schwer zu sagen, ob das die richtige Entscheidung war oder nicht. Es war jedenfalls der richtige Zeitpunkt um aufzuhören, weil nach solch einer Saison wie wir sie letztes Jahr in Kiel hatten etwas besonderes hatte zurück zu kehren. Zudem gefällt uns das Leben hier in Schweden, die Kinder fühlen sich wohl, fast wohler als in Deutschland. Sie waren zwar keine traurigen Kinder in Deutschland, aber hier haben sie noch einen Schritt aufgelebt. Alle fühlen sich sehr, sehr wohl. Und ich habe die ganze Zeit gesagt, dass ich noch gern ein Jahr in Schweden spielen möchte - und jetzt werden es zwei. Aber na gut, das ist viel ein Bonus, oder nicht?

    Living Sports:
    Was ist nach zwölf Jahren Abenteuer Bundesliga hängen geblieben?
    Magnus Wislander:
    Das erste Jahr war wohl ein Abenteuer, die anderen Jahre danach danach nicht mehr. Kiel war für mich eine zweite Heimat und ich habe mich auch dort sehr, sehr wohl gefühlt, sehr viele neue Freude gewonnen. Noch immer sind sehr viele Sachen im Kopf drin und man vermisst auch ein paar Leute, den Handball selbstverständlich und die Ostseehalle. Aber gleichzeitig so richtig was hängengeblieben, das kann ich gar nicht ganz sagen.

    Living Sports:
    Der THW Kiel steht in den kommenden Monaten vor einem Umbruch und einem einschneidenden Verjüngungsprozess. Glauben Sie, dass in diesem Sommer noch einmal eine ähnliche Erfolgsperiode beginnen kann, wie es bereits vor zehn Jahren in Kiel der Fall war?
    Martin Boquist:
    Natürlich hoffe ich das, aber es für mich sehr schwer vorherzusagen, denn noch kenne ich nicht sonderlich viel vom THW Kiel. Ich denke, es ist vielleicht ein guter Moment, um jetzt nach Kiel zu kommen, eine Menge neuer Spieler, die noch jung sind und darauf hoffen, die Erfolgserie wieder herzustellen oder eine gänzlich neue zu starten. Aber ich kann nicht vergleichen, ob es wirklich wie in der Saison 1993/94 ist - ich war damals erst 15 oder 16 Jahre alt. Aber es ist schwer zu vergleichen, es ist heute ein härterer Wettbewerb und es gibt mehr gute Teams, die wirklich gewinnen wollen.

    Living Sports:
    Was würde es bedeuten, wenn der THW Kiel im nächsten Jahr nicht international spielen würde?
    Martin Boquist:
    Für mich wäre es momentan noch kein großes Problem, eher schon für den Klub. Für mich wäre es natürlich schön Champions League zu spielen, aber diese Chance ging schon vor einiger Zeit verloren. Selbstverständlich macht es Spaß international zu spielen.
    Magnus Wislander:
    Der THW hat sich einen Namen in Europa gemacht und sich in den anderen Ländern Respekt erarbeitet. Daher ist es sicher auch für die Wettbewerbe selbst nicht sonderlich gut, wenn Kiel nicht dabei ist. Noch hat der THW eine kleine Chance, denn ich glaube, es wird mit einem sechsten Platz reichen. Und ich hoffe natürlich, dass es die Kieler noch schaffen, auch wenn es wohl ziemlich eng wird.

    Living Sports:
    Wie eng ist Ihr Kontakt zum THW Kiel heute noch? Mitunter hat man den Eindruck, Sie agieren mittlerweile als Spielervermittler.
    Magnus Wislander:
    Davon musste ich auch schon hören. Diesen Ruf will ich nicht haben! Aber was man schreibt und was wirklich die Wahrheit ist, sind immer zwei verschiedene Dinge. Selbstverständlich hat Martin mich um meinen Rat bezüglich Kiel gebeten - aber nicht als Spielervermittler, sondern als Freund. Ich habe als Freund auch kein Problem, als Freund kann man soetwas tun. Aber Spielervermittler machen etwas anderes, diesen Titel möchte ich nicht haben!

    Living Sports:
    Uwe Schwenker wurde zitiert, dass Martin Boquist so etwas wie ein Schlüsselspieler für den THW Kiel seien könnte, der weitere junge schwedische Talente wie zum Beispiel Kim Andersson veranlassen könnte, ebenfalls zu diesem Klub zu wechseln. Was halten Sie davon?
    Martin Boquist:
    Wenn Uwe Schwenker das gesagt hat, bin ich sehr verblüfft. Aber ich weiß auch nicht, was er genau damit meint. Wenn andere Spieler wegen mir ebenfalls in Kiel spielen wollen, ist es für mich persönlich natürlich etwas großartiges. L

    iving Sports:
    Aus welchen Gründen haben Sie sich dafür entschieden, nach Kiel zu wechseln?
    Martin Boquist:
    Zuerst muss erwähnen, dass auch andere Vereine sehr gute Eindrücke auf mich machten, aber Kiel ist neben Barcelona einer der europäischen Klubs, die man als junger Spieler hier in Göteborg kennen muss - Magnus spielte dort seit 1990. Kiel ist für den Handball so etwas wie Manchester United im Fußball. Wenn man also die Chance bekommt dorthin zu gehen, dann muss man diese Chance nutzen!

    Living Sports:
    Welche Rolle spielt die Nähe zwischen beiden Städten? Martin Boquist:
    Mein erster Eindruck war natürlich "Oh, perfekt! Es gibt diese Fährlinie nach Göteborg". Ich weiß allerdings nicht, wie oft ich selbst diese Verbindung nutzen kann, aber wahrscheinlich werden sich meine Eltern besonders darüber freuen. Ich denke, es ist einer dieser Vorzüge, auf die man fokusiert, wenn irgendwo an neuen Ort hinkommt - in meinem Fall die Fähre oder dass Lövgren beim THW spielt. Aber wenn man wirklich angekommen ist, dann lebt man sich ein, trifft neue Freunde - man könnte auch in Afrika leben.

    Living Sports:
    Welchen Einfluss hatte Magnus Wislander auf Ihre Entscheidung?
    Martin Boquist:
    Ich habe Magnus gefragt, was er über den THW Kiel denkt. Und natürlich war er sehr positiv angetan vom Klub, von der Stadt, vom Trainer. Er sagt mir, dass es gut für mich sei, dorthin zu gehen. Aber das war nicht entscheidend, denn schließlich wusste ich, dass Kiel ein guter Verein ist und viele schwedische Spieler dort für lange Zeit spielten oder noch immer spielen.

    Living Sports:
    Was bedeutet die Persönlichkeit Magnus Wislander für Sie?
    Martin Boquist:
    In meinen Augen ist er jetzt mein Mannschaftskamerad, was er zuvor schon in der Nationalmannschaft war. Ich denke, wir kommen sehr gut miteinander zurecht. Aber natürlich ist Magnus "Magnus". Er spielte schon 1990 das Endspiel um die Weltmeisterschaft, als ich gerade einmal 13 Jahre alt war. Magnus ist Magnus. Wenn ich rausgehe und mit meinen Freunden spreche, dann fragen sie nach Wislander. Aber ich denke nicht so. Vielleicht bin ich in zwanzig Jahren sehr froh darüber, zusammen mit Magnus Wislander gespielt haben zu dürfen.

    Yves Grafenhorst unterschreibt Vetrag bei den Gladiators bis 2005

    Der SC Magdeburg bindet mit dem in Staßfurt geborenen Yves Grafenhorst ein weiteres Talent. Der 19jährige Linksaußen unterschrieb ein Vertrag bis zum 30. Juni 2005.
    Ins Rampenlicht rückte der "Youngster" schon bei seinem Debüt im Bundesligateam am 5. März in Flensburg. In der torreichen Begegnung in der Campushalle (am Ende eine unglückliche 35:34-Niederlage der Gladiators) gelangen ihm auf Anhieb vier Treffer. Auf Grund seiner guten Trainings- und Wettkampfleistungen in der Jugend und im Team der Febro-Youngsters setzte Trainer Gislason den Juniorenauswahlspieler auch im Viertelfinale der Champions League ein. Yves düfte mit diesem Kontrakt seinem sportlichen Ziel, in der Bundesliga Handball zu spielen, ein großes Stück näher gekommen sein.Nachricht mailen!Nachricht ausdrucken!

    [Blockierte Grafik: http://www.scm-gladiators.de/icon/news_img/grafenhorst1.jpg]

    Oh oh Benno bekommt Konkurrenz :lol:

    Quelle > SCM Homepage

    ( Quelle > http://www.thw-provinzial.de )

    Nach 13 Jahren Bundesliga kehrt Staffan Olsson nach Schweden zurück. Zweifelsohne verliert die Liga damit eines ihrer Originale. Selbst die Kritiker unter den gegnerischen Fans werden die sensationellen Spurts, die der 39-Jährige nach Torerfolgen zurück in die eigene Deckung hinlegt, vermissen. Auf seiner Abschiedstour ist der mehrmalige Weltmeister ein gefragter Interviewpartner. Auch http://www.handball-world.com liess sich nach dem Spiel gegen die SG Wallau/Massenheim die Gelegenheit nicht entgehen, mit dem "Alten" die 13 Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen. Wieland Berkholz sprach mit Staffan Olsson.

    Handball-World:
    Herr Olsson, nach 13 Jahren Bundesliga nehmen Sie nun Abschied. Könnten Sie noch einmal die drei Stationen in Deutschland beschreiben?
    Staffan Olsson:
    Die ersten zwei Jahre habe ich Hüttenberg gespielt. Damals durfte in jedem Team nur eine Ausländer spielen, egal ob aus der EU oder nicht. Hüttenberg war ein guter Klub, um in Deutschland Fuß zu fassen. Leider haben wir den Aufstieg in die erste Bundesliga nicht geschafft.
    Die vier Jahre in Niederwürzbach haben mir auch sehr gut gefallen. Das ist ein echter Dorfklub, wie man so sagt. Rudi Hartz war der große Macher dort. Wir waren immerhin Vize-Meister und auch City-Cup-Sieger. Als ich dann 1996 mit 32 Jahren nach Kiel ging hätte ich natürlich nicht gedacht, dass es hier noch sieben Jahre werden.

    Handball-World:
    Der THW Kiel besitzt mit seinem riesigen Zuschaueranhang ja eine ziehmliche Ausnahmestellung. Finden Sie die Bezeichung "FC Bayern der deutschen Handballs" gerechtfertigt?
    Staffan Olsson:
    Ich kenne natürlich nicht die anderen Spitzenklubs in Europa so intensiv, aber ich denke schon, dass der THW zu den besten drei europäischen Mannschaften zählt. Die Zuschauer sind wirklich außergewöhnlich.

    Handball-World:
    Bei allen Erfolgen in den letzten Jahren, hätten Sie sich jemals träumen lassen, dass es einmal zu Hause gegen eine Mannschaft wie die HSG D/M Wetzlar nur zu einem Unentschieden reichen würde?
    Staffan Olsson:
    Im Sport ist nun einmal alles möglich. Das Ergebnis passt zu unserer derzeitigen Lage.

    Handball-World:
    Ihr Manager Uwe Schwenker wirft den Spieler, die den Verein verlassen werden, vor, dass sie den letzten Einsatz vermissen lassen. Auch wenn er Sie vermutlich von der Kritik ausnimmt, stimmen Sie dem zu?
    Staffan Olsson:
    Nur teilweise. Die meisten Stammspieler hatten in dieser Saison mit langwierigen Verletzungen zu kämpfen. Die Sicherheit fehlt einfach. Nach der Serie von schlechten Spielen hat sich in den Köpfen eine Blockade aufgebaut. Da kann man den Hebel nicht einfach umlegen. Der Blick auf die Tabelle trägt natürlich nicht gerade zur Motivation bei.

    Handball-World:
    Sie sind ein Spieler, der zwar respektiert wird, dem einige Fans jedoch auch eine gewisse "Fallsucht" nachsagen. Werden Sie die "herzlichen" Begrüssungen, beispielsweise der Flensburger Fans, vermissen?
    Staffan Olsson:
    Ach darüber kann ich doch nur lachen. Bei den Derbys mit den Flensburgern ist immer eine ordentliche Portion Haßliebe dabei. Mich motiviert es eher, wenn ordentlich Stimmung, auch gegen mich, in der Halle ist. Über solcher Kritik steh' ich wirklich drüber.

    Handball-World:
    Der THW Kiel ist ja sehr stark an der Verpflichtung Ihres Landsmannes Kim Andersson interessiert. Haben Sie mit Kim darüber gesprochen und ihm den THW empfohlen?

    Staffan Olsson:
    Nein, nicht direkt. Er weiß durch Gespräche mit den anderen beiden Nationalmannschaftsspielern Stefan Lövgren oder Mattias Andersson natürlich gut über die Kieler Verhältnisse Bescheid. Ich habe mit ihm in der Nationalmannschaft bisher kaum zusammen gespielt.

    Handball-World:
    Apropos Nationalmannschaft. Sie haben fast alles erreicht, waren jedoch nie Olympiasieger. Ist Athen 2004 für Sie noch ein Ziel?
    Staffan Olsson:
    Es ist ein Traum aber kein Ziel. Das ist ein Unterschied, denn in meinem Alter denkt man nicht mehr so weit. Meine Knieverletzung in dieser Saison hat mir gezeigt, dass die Karriere sehr schell zu Ende sein kann. Außerdem muss sich Schweden erst einmal gegen sehr schwere Gegner qualifizieren. Zudem müsste mich Bengt Johansson auch erst einmal nominieren.

    Handball-World:
    Sie haben immer betont, dass Sie nie Trainer werden wollen. Dem Handball werden Sie doch aber sicher nach Ihrer Karriere erhalten bleiben?
    Staffan Olsson:
    Es wäre natürlich toll, wenn ich auch nach dem Karriereende beruflich mir dem Handball zu tun habe. Aber das ist alles noch sehr unklar. Ich spiele jetzt schon ewig Handball und vielleicht macht es ja irgendwann mal Klick im Kopf und ich will doch auf der Bank sitzen. Im Augenblick bin ich noch viel zu sehr Spieler, um mir die Zeit danach richtig vorstellen zu können.

    Handball-World:
    Ihre langen Haare sind zu Ihrem Markenzeichen geworden. Wird man Staffan Olsson irgendwann einmal mit kurzen Haaren sehen?
    Staffan Olsson:
    Früher hab ich natürlich auch gedacht: "Naja, mit 40 kann man ja eigentlich keine langen Haare mehr haben". Jetzt bin ich bald 40. Ich wüsste aber nicht, warum ich mich von den Haaren trennen sollte. Außerdem sind die ja schon deutlich kürzer geworden. Ich habe seit dem 15. Lebensjahr lange Haare. Früher konnte man nicht einmal meine Rückennummer erkennen.

    Zitat

    Original von jensnoh21


    na... man bekommt das bier ja nicht an den platz gebracht und ich hatte doch so einen durst! aber du bist doch zwischendurch auch ma draussen gewesen? oder??? und du hast mir ja auch kein bier mitgebracht jenny... vielleicht verstehste das... und die halbe minute hat nordhorn doch auch 2 tore geworfen... also wars garnich so schlimm!
    aber war wohl echt toll bei euch in kiel! hab viele nette leute da getroffen! schöne grüsse an alle kieler! jens

    Ich meine auch eigentlich nicht dich , sondern die 3 leute die draußen rumstanden und gemeckert haben.

    Ein sehr genialer Abend ( gruß an Matze :D ) , ich hab es mir ja wirklich angetan und saß zwischen sämtlichen Nordhornern und kam mir während dem spiel in einer Kieler Halle wie ein Außenseiter vor :D, aber war lustig ! Die Unterstützung von denen an ihre Mannschaft war auch supi, nur diejenigen die mitten im Spiel rausgehen,sorry, da hab ich null verständnis für !

    Nordhorn hat sich klar unter Wert verkauft, was da an Fehlwürfen kam, ging ja eigentlich gar nicht mehr. Henning Fritz hat das Torwartduell gegenüber Gentzel klar gewonnen und auch sonst haben mir so gut wie alle Kieler ziemlich gut gefallen. Einzig allein Staffan Olsson machte mir Sorgen ! Alles in allem ein Super Spiel mit einem von mir wahrlich nicht erwarteten Ergebnis :)


    Was man noch anerkennen muss, ist dass der sonst so gefährliche Filip bei uns kein Feldtor erzielen konnte. Lediglich 3 sieben meter gehen auf sein Konto !
    *****************************************

    Stimmen zum Spiel ( entnommen http://www.thw-provinzial.de )

    HSG-Trainer Kent-Harry Andersson:
    Gratulation an den THW. Kiel hatte heute natürlich Druck zu gewinnen. Dadurch war der THW viel viel heißer als meine Mannschaft. Das soll nicht heissen, dass unsere Einstellung schlecht war, aber solche Tage gibt es.
    THW-Manager

    Uwe Schwenker:
    Das Wichtigste war, dass unter der Woche deutliche Worte - auch von Noka Serdarusic - gefallen sind. Es gab eine längere Aussprache, deutliche Worte. Wichtig war, dass wir vernünftig miteinander kommuniziert haben. Heute hat die Mannschaft von Anfang an gewollt, die Einstellung und die Bereitschaft war da.

    Dazu kommt, dass die Mannschaft von Noka Serdarusic hervorragend eingestellt war. Nordhorn brilliert vor allen durch das Zusammenspiel von Gentzel mit den schnellen Außen Jansen und Filip, spielt dadurch geniale Gegenstöße. Und ist es heute hervorragend gelungen, trotz einer guten Leistung von Gentzel, Nordhorn vorne keine Gelegenheit zu Gegenstößen zu geben, das zu hat uns Henning Fritz sehr geholfen. Wichtig war für uns, in Führung zu gehen, dann wurden wir vom Publikum getragen.

    Uns kam heute zudem entgegen, dass wir eine gute Schiedsrichterleistung gesehen haben und dass wir auf einen Gegner getroffen sind, der auf hohem Niveau spielt und nicht nur unser Spiel zerstören wollte.

    Auch im Namen des Trainers ein Riesenkompliment an die Mannschaft.

    Für uns ist es nun sehr wichtig, positiv aus der Saison herauszugehen, egal ob wir die EC-Qualifikation schaffen - damit wir mit Spaß und Freude in die nächste Saison gehen.

    [Frage: Schaffen Sie die Europacup-Qualifikation noch?]
    Natürlich haben wir eine Chance, aber bei unserem Restprogramm wollen wir nicht spekulieren. Wichtig für uns ist, mit einer positiven Grundstimmung am Saisonende herauszugehen, alles andere werden wir sehen. Die Stimmung in der Mannschaft ist nach diesem Erfolg jetzt natürlich gut.


    HSG-Manager Bernd Rigterink:
    [Zum möglichen Wechsel der HSG nach Hannover:]
    Die Preussag-Arena möchte uns gerne haben - aber wir kämpfen dafür, in Nordhorn weiter Handball zu spielen.

    Zitat

    Original von Blackhawk

    Komisch bloß, dass dann hunderttausende einen komischen Geschmack haben!? :pillepalle:
    Ich steh zu Techno.
    Außerdem wollt ich nicht wissen, wer das scheiße findet und gar nicht da war. Ich glaub, dass kann man nur beurteilen, wenn man schon mal anwesend war.

    Und zudem kann ich es nicht leiden, wenn man meint was nachsabbeln zu müssen.

    Aber nun zum eigentlichen Thema, ich würd in meinem Leben da zwar nicht hingehen, aber wenn man auf die musik steht, ist es bestimmt ne Menge Spass !

    Karsten Wöhler scheint sich in Eisenach sehr zum negativen entwickelt zu haben, kann mich nicht daran erinnern, dass er in Kiel auch jemals so negativ aufgefallen ist !

    Ergebnisse :

    Champions League
    Portland San Antonio (ESP) - HB Montpellier (FRA) > 27 : 19

    Europapokal der Pokalsieger
    Ciudad Real (ESP) -Redbergslids IK (SWE) > 33 : 27

    EHF Pokal
    Lukoil-Dynamo Astrakhan (RUS) -FC Barcelona (ESP) > 23 : 35

    Challenge Cup
    "Filippos" Verias (GRE) -Skjern Handball (DEN) > 30 : 27

    *Ergebnisse folgen

    Zitat

    Original von Bjoern

    Woltle auch nicht behaupten,dass du es nicht kannst :D
    Nee,das sagt mir echt gar nix!Was ist das denn für ein Turnier??

    Naja das findet eigentlich jedes Jahr an der Heinrich Heine Schule in Heikendorf statt. Da kommen dann verschiedene Schulen zum Volleyball Turnier und es macht echt ne Menge Spass. Bedauerlicherweise ging der Pokal bisher jedes Jahr an unsere Schule :P

    26. Spieltag

    F.C. Barcelona C. Alcobendas BM. 33 : 23 :)
    Portl. San Antonio B.M. Gáldar 31 : 34 8o8o8o
    Teucro Caixanova Caja Espana Ademar 27 : 29
    BM. Torrevieja Barakaldo U.P.V. 24 : 33
    B.M. Cantabria B.M. Ciudad Real 23 : 26
    C.D. Bidasoa Valencia Airtel :
    KH-7 B.M. Granollers Frig. Morazzo Cangas :
    B.M. Altea B.M. Valladolid :

    1 F.C. Barcelona 26 47 : 5
    2 B.M. Ciudad Real 26 44 : 8
    3 Caja Espana Ademar 26 43 : 9
    4 Portl. San Antonio 26 40 : 12
    5 B.M. Valladolid 25 31 : 19
    6 B.M. Altea 25 28 : 22
    7 Valencia Airtel 25 24 : 26
    8 B.M. Cantabria 26 24 : 28
    9 KH-7 B.M. Granollers 25 23 : 27
    10 B.M. Gáldar 26 19 : 33
    11 Frig. Morazzo Cangas 25 18 - 32
    12 Teucro Caixanova 26 18 - 34
    13 C.D. Bidasoa 25 17 - 33
    14 C. Alcobendas BM. 26 15 : 37
    15 Barakaldo U.P.V. 26 13 : 39
    16 BM. Torrevieja 26 6 : 46

    THW - Nordhorn

    Am Sonntag gastiert die HSG Nordhorn in der Ostseehalle (Anwurf 18 Uhr). Das Team von der niederländischen Grenze ist mit 35:21 Punkten und Platz 5 klar auf Kurs Europapokal-Qualifikation.

    Wieder einmal ist die finanzielle Situation der HSG Nordhorn prekär - mehrere Huntertausend Euro sollen im Etat fehlen. Daher erwägt die Spielgemeinschaft aus wirtschaftlichen Gründen den Umzug in die 11000 Zuschauer fassende Preussag-Arena in Hannover - zum Unmut der Nordhorner Fans.

    Ganz im Gegensatz zur finanziellen Lage steht die sportliche. Seit Saisonbeginn setzten sich die Niedersachsen trotz der hochkarätigen Abgänge in der Spitzengruppe der Liga fest, rangierten meist zwischen Platz vier und sechs. Nur nach der 30:31-Heimniederlage gegen den THW im November fiel die Mannschaft von Kent-Harry Andersson kurz auf Platz neun ab, erholte sich aber schnell wieder und liegt nach den letzten Erfolgen über Magdeburg, in Göppingen und gegen Minden auf Platz fünf der Tabelle. Mit 35:21 Punkten liegt man zwar sechs Zähler hinter dem Vierten TUSEM Essen, aber auch zwei Punkte vor dem Sechsten Gummersbach und gar sieben vor dem THW und Wallau-Massenheim. Damit ist die HSG klar auf Kurs Europapokalplätze.

    In der Ostseehalle konnte die HSG bei vier Auftritten bisher einmal gewinnen. Im letzten Jahr stieß der THW im Meisterschaftsendspurt Nordhorn mit einem 27:22 von der Tabellenspitze.

    Schiedsrichter der Partie am Sonntag sind Lemme / Ullrich (Magdeburg).


    Interview mit HSG-Kapitän Ola Lindgren

    Zebra:
    Zusammen mit Spielern wie Wislander und Olsson gelten Sie im Handballsport als der Inbegriff des sprichwörtlichen "Alten Schweden". Was würden Sie einem jungen Spieler mit auf den Weg geben, damit dieser ebenso lange und erfolgreich im Profisport aktiv sein kann?
    Ola Lindgren:
    Das ist schwer zu sagen. Es hängt natürlich von vielen Faktoren ab, wie lange man durchhält - z.B. vom Verletzungspech. Ich hatte nie besonders schwere Verletzungen, von daher ganz einfach Glück. Das Wesentliche ist aber, dass man wirklich Spaß an dem hat, was man tut. Man muss mit Spaß und Motivation ins Training gehen und die nötige Spielfreude besitzen. Es gibt keine Formel für den Erfolg, man muss hart trainieren, um dann auf ein bisschen Talent und Glück zu hoffen.

    Zebra:
    Auch im kommenden Jahr bleiben Sie dem Handball und der HSG Nordhorn als Nachfolger Ihres Trainers Kent-Harry Andersson erhalten. Wie kam es zu dem Entschluss?
    Ola Lindgren:
    Nun, dies war ein Schritt, den ich schon seit längerem geplant habe und in der nächsten Saison verwirklichen darf. Für mich ist es natürlich ideal, in Nordhorn bleiben zu können, zumal ich die Mannschaft und das Umfeld bereits genau kenne.

    Zebra:
    Freuen Sie sich auf die neue Aufgabe oder überwiegt noch das schlechte Gefühl, bald nicht mehr selber auf dem Feld zu stehen?
    Ola Lindgren:
    Selbstverständlich freue ich mich, sehr sogar! Der Trainerjob ist eine völlig andere Sache aus einer anderen Perspektive. Ich denke, es wird sehr spannend. Sicherlich werde ich es auch vermissen, selber zu spielen. Ich hatte auch schon überlegt, noch ein Jahr dran zu hängen, aber dadurch dass mein Trainer Kent-Harry Andersson nach Flensburg wechselt, war das meine Chance, die ich einfach nutzen musste.

    Zebra:
    Sind Sie schon praktisch an den Trainerjob herangeführt worden? Wie bereiten Sie sich vor?
    Ola Lindgren:
    Noch ist Andersson der Trainer und ich ein Spieler, von daher kann ich jetzt nicht Stück für Stück seine Aufgaben übernehmen. Wir haben sehr guten Kontakt zueinander, die Entscheidungen trifft er aber alleine. Ich habe bisher lediglich mit einigen Neuzugängen gesprochen oder Turniere für die nächste Saison geplant.

    Zebra:
    Sie kamen 1998 zur HSG, mit Ihnen kam der Erfolg - angefangen beim Aufstieg in die 1. Bundesliga bis zum Vizemeistertitel im letzten Jahr. Wie erklären Sie sich diese Erfolgsgeschichte?
    Ola Lindgren:
    Den Erfolg macht die gesamte Mannschaft aus, kein einzelner Spieler. Wir hatten ganz einfach ein tolles Team beisammen, eine eingespielte Mannschaft mit guten Spielern und einem sehr guten Trainer. Es hat halt alles gepasst, die Mannschaft hatte sich gefunden und blieb so relativ lange geschlossen zusammen.

    Zebra:
    Als Abwehrorganisator werden Sie eine große Lücke in der Mannschaft hinterlassen. Haben Sie sich als künftiger Trainer bereits einen Nachfolger ausgeguckt?
    Ola Lindgren:
    Ja, wir haben ihn sogar bereits verpflichten können. Robert Arrhenius wird zur neuen Saison vom spanischen Erstligisten Santander kommen. Ich denke, er wird mich sehr gut vertreten können.

    Zebra:
    Nordhorn hat in dieser Saison bisher das Kunststück vollbracht, trotz eines relativ geringen Etats (1,9 Mio Euro) und der schmerzenden Abgänge diverser Topspieler, wie z.B. Skribic, Hagen oder Solberg (alle nach Barcelona) nicht in die Mittelmäßigkeit abzustürzen. Geht es also auch ohne solche Spielergrößen?
    Ola Lindgren:
    Das stimmt, wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden, die Mannschaft harmoniert auch ohne die genannten Spieler recht gut und die Neuzugänge haben sich ordentlich eingereiht. Allerdings muss ich an dieser Stelle betonen, dass ja noch ein paar Spiele ausbleiben. Es kann noch einiges passieren, der Kampf um die letzten Europapokalplätze wird noch einmal ziemlich hart und spannend.

    Zebra:
    Wird Nordhorn den 5. Tabellenplatz als sicheren Europapokalplatz für sich behaupten können? Wie schätzen Sie persönlich die Schlussphase ein?
    Ola Lindgren:
    Wir sind zuversichtlich, dass wir die momentane Leistung aufrecht erhalten können, ein Selbstläufer wird es aber sicherlich nicht. Wir haben gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben und auch für die eine oder andere Überraschung gut sind. Es wird sich zeigen, wer am Ende die Nase vorne hat, vorhersagen läßt sich das nicht. Wir werden alles geben und auf das Beste hoffen.

    Zebra:
    Ist ein Europapokalplatz für Nordhorn überlebenswichtig? Ola Lindgren:
    Ein ganz klares Nein! Es ist für uns absolut kein "Muss", im Europapokal an den Start zu gehen, wir können auch ohne internationale Auftritte überleben. Erstrebenswert ist es jedoch allemal, jeder Spieler ist natürlich heiß darauf, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren und sich mit anderen zu messen, es schafft außerdem eine gewisse Abwechslung zum Bundesliga-Alltag.

    Zebra:
    Wie hoch schätzen Sie Ihre Chancen ein, die Ostseehalle nach dem Jahr 2000 (29:30) ein zweites Mal zu erobern? Ola Lindgren:
    Es wird in diesem Jahr wesentlich schwerer werden als damals. Wir müssen davon ausgehen, dass Kiel alles geben wird, um doch noch das internationale Geschäft zu erreichen, da die Erfolgserwartungen in Kiel extrem hoch sind. Wir wiederum werden alles dagegensetzen, was in unserer Macht steht - ein Sieg in Kiel wäre ein riesiger Erfolg in einem richtungsweisenden Spiel. Dazu muss in allen Mannschaftsteilen alles perfekt zusammenlaufen, sonst hat man in Kiel schnell verloren.

    Zebra:
    Wie tief sitzt die Enttäuschung ob der verlorenen Meisterschaft im Vorjahr gegen den THW Kiel? Will sich Ihre Mannschaft dafür eventuell besonders revangieren? Ola Lindgren:
    Nein, ich denke nicht. Wenn man am Ende der Saison der Sieger mit den meisten Punkten ist, dann hat man den Titel auch ganz klar verdient. Kiel hatte im letzten Jahr mehr Punkte als Nordhorn, dazu kann ich nur gratulieren. Es ist egal, wo wir in der letzten Saison standen, wichtig ist die jetzige, ansonsten kann man keinen klaren Kopf bewahren.

    Also ich glaub die beste Abwehr ist die aus Lemgo, aber auch Flensburg hat im Gegensatz zu den letzten Jahren sehr zugelegt in der Abwehr.
    Es hieß ja mal der THW habe die beste Abwehr der Liga, tja die Zeit ist wohl erstmal ausgeblendet , aber das kommt wieder :P.
    Ansonsten ist die Abwehr vom SC Magdeburg noch sehr stark, obwohl mir da einige Mittel von denen wahrlich nicht gefallen !

    Jacobsens Reaktion auf den Brief von Schwenker ( entnommen http://www.handball-bundesliga.de )

    Liebe Handball-Freunde,
    nach Erhalt des o. a. Briefes von Uwe Schwenker, der gemäß Verteiler u. a. allen Erstligisten vorliegt, sehe ich mich veranlasst, auf folgendes hinzuweisen:

    1. Die Projektgruppe TV/Marketing hat unter der Leitung von Uwe Schwenker bis zum heutigen Tage den Vereinen und dem HBVM-Vorstand keinen eigenen schriftlichen Bericht über Ergebnisse und Stand der durchgeführten Gespräche mit den Vertretern der Fernsehanstalten vorgelegt, obwohl sie dazu von der Ligaversammlung verpflichtet worden ist.


    2. Den am 17. März 2003 in Hannover anwesenden Vertretern der Vereine wurde von mir mitgeteilt, dass die nun abschließenden Verhandlungen mit dem Ziel, einen Vertragsentwurf zu erstellen, vom Vorstand der HBVM geführt werden müssen. Hierzu gab es seitens der Vereinsvertreter keinen Widerspruch. Ganz abgesehen davon können natürlich auch abschließende, unterschriftsreife Verhandlungen nur von den gewählten Vorstandsvertretern vorgenommen werden.

    Dazu gab es auch eine völlige Übereinstimmung mit meinem, der ebenfalls der o. a. Projektgruppe angehörenden Stellvertreter, Bernd-Uwe Hildebrandt. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf mein Schreiben an die Sport A vom 19.3.03, das den Vereinen vorliegt. Darin habe ich auch ausdrücklich auf die Mitwirkung von Uwe Schwenker als Projektgruppenleiter hingewiesen. Aus der Presse musste ich dann leider als Zitat von Uwe Schwenker zur Kenntnis nehmen: "Die sollen ihre Geschichte allein machen!"


    3. Das Schreiben von Uwe Schwenker an mich wurde quasi als offener Brief versandt und damit auch den Medien zur Kenntnis gegeben. Dieses von Uwe Schwenker gewählte Verfahren hat der Liga insgesamt erneut erheblichen Schaden zugefügt, wie schon verschiedene in der Vergangenheit von ihm inszenierten Attacken.
    Es stellt sich für mich die Frage, wie lange die Liga in ihrer Gesamtheit dieses noch hinnehmen kann und will. Für die Abschlussgespräche mit den Fernsehanstalten sowie die Sponsorenpflege und -suche ist ein derartiges Verhalten sicher nicht dienlich.


    4. Zum weiteren Inhalt des Briefes, zu dem es m. E. noch einiges klarzustellen gibt, werde ich bei unserem Treffen am 8. Mai 2003 Stellung nehmen. Dabei gehe ich davon aus, dass die dort anwesenden Vereinsvertreter zu dieser Art des Umgangs miteinander deutlich Position beziehen werden.


    Mit sportlichen Grüßen

    Heinz Jacobsen
    Ligaausschuss-Vorsitzender