Stimmen vor dem Spiel
Aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports:
THW-Abwehrchef Klaus-Dieter Petersen:Für uns ist dieses Spiel in jedem Fall das Endspiel, denn sollten wir verlieren, wäre die Meisterschaft wohl entschieden. Anders herum wäre die Sache wieder offen und beide Teams könnten am Ende aus eigener Kraft ganz oben stehen. Wir werden gewinnen, da wir momentan einfach gut drauf sind und nicht mit der Tradition der letzten Jahre brechen wollen, zum Ende der Saison kein Spiel mehr zu verlieren.
SG-Linksaußen Lars Christiansen:Wir haben alles selbst in der Hand. Wenn wir unser Potential abrufen können, dann kann Kiel kommen. Aber Kiel hat zweifelsohne eine großartige Mannschaft, was sie erst zuletzt wieder mit einem verdienten Sieg in Hamburg bewiesen haben. Daher wird es ein offenes Spiel, ein echtes Endspiel. Aber ich bin mir sicher, wir werden gewinnen!
THW-Trainer Noka Serdarusic:Ein Endspiel wird es auf keinen Fall sein, wir müssen noch gegen Magdeburg und Gummersbach spielen. Da wäre es beleidigend, wenn ich sagen würde, es wäre ein entscheidendes Spiel.
SG-Kapitän und -Rechtsaußen Sören Stryger:Momentan sieht alles nach dem erneuten Zweikampf zwischen Flensburg und Kiel aus. Aber jede Mannschaft kann schnell ein oder zwei Spiele verlieren und dann sieht alles wieder ganz anders aus. Wir haben in dieser Saison jedoch großes Selbstvertrauen aufgebaut. Und gerade gegen Kiel haben wir zuletzt sehr gute Ergebnisse erzielt. Ich hoffe, das können wir mit in das bevorstehende Spiel nehmen.
THW-Rückraumspieler Demetrio Lozano:Es ist Anfang April und wir können noch drei Titel gewinnen, das ist super! In Flensburg ist es ein halbes Endspiel, schließlich wird es für uns auch zuhause gegen Magdeburg und Gummmersbach oder auswärts in Eisenach nicht einfach. Aber auf dem zweiten Tabellenplatz liegen wir natürlich in einer guten Position. Eigentlich ist es optimal, jetzt in Flensburg zu spielen.
SG-Trainer Kent-Harry Andersson:Ich hatte schon vor der Saison den THW Kiel neben Lemgo als Favoriten gesehen. Die Kieler sind sehr stark - wir aber auch. Der direkte Vergleich mit den Kielern ist aber nicht alleinentscheidend. Jetzt gibt es nur noch Endspiele.
THW-Torhüter Henning Fritz:Wir brauchen wir nicht mehr viel zu rechnen und mit den Ergebnissen Anderer zu spekulieren. Es liegt allein in unserer Hand, wo wir am letzten Tag stehen.
SG-Manager Thorsten Storm:Ich sehe den THW als stärksten Kontrahenten, auch wenn man Lemgo nicht außer Acht lassen sollte. Es ist ein Vorteil, dass wir gegen diese beiden Mannschaften noch zu Hause spielen. Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Saison irgendeinen Titel holen werden.
(Aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports)