Beiträge von Jenny

    Zitat

    Original von jhl

    Wow, mit 10 Jahren habe ich noch keinen Verein so genau beobachtet. :)

    Ich finde der TVG hat sich gut verstärkt. Natürlich haben sie sich in Wallau "bedient", aber warum auch nicht? Ich kann da nix schlimmes finden.

    Gruß Jan

    Zitat

    Ab 20.ooUhr is Jürgen anstelle von Simon online

    Tarp - THW 24 : 45

    Der THW Kiel hat am Mittwoch Abend sein Testspiel bei der HSG Tarp-Wanderup souverän mit 45:24 (21:14) gewonnen. Vor rund 600 begeisterten Zuschauern in der Treene-Halle zeigte sich Vid Kavticnik in seinem ersten Spiel für den THW von seiner treffsicheren Seite: Gleich zwölfmal beförderte der slowenische Neuzugang den Handball in die Maschen und war damit erfolgreichstes Torschütze des THW-Teams, in dem auch Adrian Wagner mit acht Toren zu überzeugen wusste.
    Die Reise nach Tarp konnten Henrik Lundström, der Schulterprobleme hat, und Christoph Schindler, der an den Folgen einer im Trainingslager erlittenen Blutvergiftung leidet, allerdings nicht antreten. Kim Andersson zeigte sich hingegen von seiner "Zehen-Eigen-Operation" wieder gut erholt und konnte klar machen, warum man sich solange um seine Verpflichtung bemüht hatte. Lundströms Position übernahm von Beginn an Wagner, außerdem bildeten Henning Fritz, Frode Hagen, Viktor Szilagy in der Rückraum-Mitte, Christian Zeitz, Pelle Linders am Kreis und Kavticnik auf Rechtsaußen die Startformation.

    Vom Anpfiff an entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem der THW sofort die Initiative ergriff, schnell mit fünf Toren in Führung ging. Munter wechselte Noka Serdarusic auch seine Abwehrformationen, in der 6-0-Variante bildeten Marcus Ahlm und Linders den Mittelblock. Im Angriff überzeugte vor allem Kavticnik, der trotz der Querelen der letzten Tage pfeilschnell auf die Reise ging und zumeist kraftvoll vollenden konnte. Dies änderte sich auch nicht, als nach 15 Minuten Nikola Karabatic, Stefan Lövgren und Kim Andersson die Rückraumpositionen besetzen durften. Über 15:9 und 17:10 kam der THW schließlich zu einem 21:14-Halbzeitstand.

    Auch in der zweiten Hälfte begannen die Kieler engagiert, bauten auch dank eines schnellen und treffsicheren Adrian Wagner ihre Führung konsequent aus. Wenngleich in einigen Situationen das Team noch leichte Abstimmungsprobleme zu haben schien - was in dieser Phase der Vorbereitung auch nicht weiter verwunderlich sein sollte - führte der THW beim tapfer dagegen haltenden Regionalligisten nach 50 Minuten mit 38:21. Nun machte sich der Substanzverlust nach den harten Tagen des Trainingslagers deutlicher bemerkbar, die Beine der Zebras wurden schwerer. Dennoch konnte man souverän einen weiteren Testspiel-Erfolg auf der Habenseite verbuchen.

    Am Freitag spielt der THW in Glücksstadt beim Hummel Charity Cup gegen den MTV Herzhorn und den TBV Lemgo.

    (Christian Robohm)


    Testspiel: 03.08.05, Mi., 19.30: HSG Tarp-Wanderup - THW Kiel: 24:45 (14:21)HSG Tarp-Wanderup:

    erfolgreichste Torschützen:
    Pieper (6/4), Petersen (4), Römpke (4)
    THW Kiel:
    Fritz (1.-15., 30.-47.), M. Andersson (16.-30., 47.-60.); Linders (2), K. Andersson (3/1), Kavticnik (12), Hagen (2), Lövgren (1), Wagner (8), Ahlm (6), Szilagyi (3), Zeitz (4), Karabatic (4/2); Trainer: Serdarusic

    Siebenmeter:
    HSG: 6/5 ;
    THW: 4/3

    Spielfilm:
    1. Hz.: 1:4 (5.), 4:9 (10.), 7:12 (15.), 9:15 (20.), 10:17 (25.), 14:21;
    2. Hz.: 15:25 (35.), 16:29 (40.), 20:33 (45.), 21:48 (50.), 23:40 (55.), 24:45.
    Zuschauer:
    ca. 600 (Treene-Halle, Tarp)


    Quelle : http://www.thw-provinzial.de/thw

    Einmal ne Zusammenfassung ( entnommen der THW Homepage )

    Flensburg: 6 Bälle (Meisterschafts-Favorit) - "Kiels Herausforderer Nummer eins."
    Lemgo: 5 Bälle (Champions League-Kandidat) - "Qualifikation für Champions League realistisch."
    Magdeburg: 5 Bälle (Champions League-Kandidat) - "Kann den Großen im Titelkampf die Suppe versalzen."
    Gummersbach: 5 Bälle (Champions League-Kandidat) - "Im Kampf um die Königsklasse nur Außenseiter gegenüber Kiel, Flensburg, Lemgo und Magdeburg."
    Hamburg: 4 Bälle (Europapokal-Kandidat) - "Dieses Hamburger Team steht am Scheideweg."
    Nordhorn: 4 Bälle (Europapokal-Kandidat) - "Ziel kann nur Platz sechs sein."
    Göppingen: 4 Bälle (Europapokal-Kandidat) - "... werden die Süddeutschen neben Nordhorn und Hamburg ein Wörtchen um Platz sechs mitreden."
    Großwallstadt: 3 Bälle (Mittelfeld-Platz) - "wird sich zwischen acht und elf platzieren."
    Kronau/Östringen: 3 Bälle (Mittelfeld-Platz) - "spielt um die Plätze neun bis zwölf."
    TuS N-Lübbecke: 3 Bälle (Mittelfeld-Platz) - "Ziel wird es sein, ein ausgeglichenes Punktekonto zu erspielen."
    HSG D/M Wetzlar: 2 Bälle (Unteres Mittelfeld) - "... wird Martin Schwalb die neue Respektsperson in Wetzlar."
    Wilhelmshavener HV: 2 Bälle (Unteres Mittelfeld) - "qualitativ stärker als vergangene Saison"
    GWD Minden-Hannover: 1 Ball (Abstiegskampf): "Die dünne Spielerdecke könnte ... zum Problem werden."
    HSG Düsseldorf: 1 Ball (Abstiegskampf) - "Problem: das schwere Auftaktprogramm."
    MT Melsungen: 1 Ball (Abstiegskampf) - "... geht es allein um den Klassenverbleib."
    VfL Pfullingen: 1 Ball (Abstiegskampf) - "... wird bis zum Saisonende um den Klassenerhalt." zittern.
    Concordia Delitzsch: 1 Ball (Abstiegskampf) - "... fast eine 'Mission Impossible'"

    KN-Interview mit Noka Serdarusic: "Wir haben nicht viel Zeit""
    Größere Chance" in Champions League

    Noka Serdarusic: "Den größten Druck mache ich mir sowieso immer selbst."
    Aus den Kieler Nachrichten vom 01.08.2005:

    Kieler Nachrichten:
    Morgens Joggen, anschließend Krafttraining, abends noch einmal Taktikschule. Hätte Ihnen das als Spieler gefallen?
    Noka Serdarusic:
    Gelaufen bin ich immer gerne, auch als ich noch morgens um fünf Uhr aufgestanden bin, um als Medizintechniker acht Stunden am Tag zu arbeiten. Nach meinem Kreuzbandriss als 27-Jähriger wurde Laufen aber zur Qual. Vor dem Frühstück elf Kilometer laufen, wie die Jungs in Varel, hätte mir auch keinen Spaß gemacht. Aber um Spaß geht es nicht in erster Linie - Laufen gehört zum Grundlagentraining einfach dazu.

    Kieler Nachrichten:
    Neun Tage Varel - warum so lange und an diesem Ort?
    Noka Serdarusic:
    Erstens bin ich als Spieler ein 14-tägiges Lager gewohnt. Am ersten und letzten Tag machen wir nur eine Einheit, also auch nicht mehr als zu Hause. Die zählen nicht. Also bleibt eine Woche und das ist nicht viel. Warum Varel? Das ist ein richtig verschlafenes Dorf. Da kommt keiner auf die Idee, an etwas anderes zu denken als Training, Schlaf und Massage. Wir haben hier kein Problem mit der Hitze, wie vielleicht in Spanien, und weg von zu Hause sind die Spieler trotzdem.

    Kieler Nachrichten:
    Sie haben mit Varel und Edewecht Testspielgegner gewählt, die dem THW nicht das Wasser reichen können. Warum?
    Noka Serdarusic:
    Manche Kollegen handhaben das tatsächlich anders. Ich melde im Trainingslager jedoch grundsätzlich nicht für Turniere und spiele auch nicht gegen starke Gegner. Ich schicke meine Spieler in kein hartes Spiel, wenn sie darauf körperlich nicht vorbereitet sind.

    Kieler Nachrichten:
    Während des Trainingslagers wurden im Team Posten wie Video- oder Kaffeewart besetzt. Wie wichtig sind solche Ämter?
    Noka Serdarusic:
    Als ich damals nach Kiel kam, hatte ich ein Bild im Kopf, wie die Mannschaft funktionieren soll. Heute läuft es so. Jeder kümmert sich, jeder hat eine Aufgabe, alle wollen immer spielen. Dahin müssen sie aber auch gebracht werden. Schließlich bin ich für sie nicht nur Trainer, sondern auch Erzieher.

    Kieler Nachrichten:
    Sie müssen fünf Neue integrieren, von denen mit Viktor Szilagyi nur einer Deutsch spricht. Bis wann müssen die Spieler die Kommandos auf deutsch verstehen?
    Noka Serdarusic:
    Die Sprache ist ein echtes Handicap. Deshalb habe ich im Trainingslager dafür gesorgt, dass Spieler sich ein Zimmer teilen, die sich verständigen können. So wie Christian Zeitz und Kim Andersson, die Englisch miteinander reden. Zeitz muss nicht übersetzen, was "angeln" heißt, aber was "kreuzen" und "doppelkreuzen" bedeutet. Wir benutzen ungefähr 100 verschiedene taktische Anweisungen. Die sollten die Neuen nach drei Wochen auch auf Deutsch verstehen.

    Kieler Nachrichten:
    Welche Rolle spielt dabei Ihr Kapitän Stefan Lövgren?
    Noka Serdarusic:
    Ich habe in meiner 37-jährigen Handballkarriere nur einmal einen Kapitän wie ihn erlebt. Da war ich selbst noch aktiv. Er kümmert sich um alles - vom Einkleiden der Spieler bis zum Dolmetschen auf dem Platz. Als Trainer hatte ich noch nie einen besseren Kapitän. Diese Rolle darf einen Spieler nicht belasten, schließlich soll er in erster Linie seine Leistung bringen. Lövgren belastet sie nicht.

    Kieler Nachrichten:
    Die ersten Trainingseinheiten haben gezeigt, dass die Neuen zumindest menschlich gut in die Mannschaft passen, oder?
    Noka Serdarusic:
    Am Anfang passt es immer. Das ist in der Ehe auch so, da ist zu Beginn auch alles toll. Trotzdem werden viele Ehen geschieden. Ich habe beim THW oft genug erlebt, dass in den ersten drei, vier Monaten alles gut aussah. Dann kam aber doch der Moment, wo ich den Spieler am liebsten sofort wieder nach Hause geschickt hätte.

    Kieler Nachrichten:
    Wie lange wird es dauern, bis die Neuen auf dem Platz integriert sind?
    Noka Serdarusic:
    Das wüsste ich auch gerne. Junge Spieler wie Kim Andersson oder Nikola Karabatic müssen nicht nur das taktische Spiel lernen, sondern auch individuell noch viel arbeiten. Jeder Schritt muss exakt passen, da wird die Fehlerquote zunächst hoch sein. Aber wir haben nicht viel Zeit, schließlich wollen wir auch in dieser Saison um die Meisterschaft mitspielen. Auch in der Champions League haben wir mit der Qualität dieser Mannschaft jetzt eine größere Chance. Erfolgsdruck verspüre aber ich nicht, den größten Druck mache ich mir sowieso immer selbst.
    (Aus den Kieler Nachrichten vom 01.08.2005, das Interview führte Wolf Paarmann)

    Zitat

    Barrichello wechselt zu BAR
    Budapest (dpa) -
    Der Brasilianer Rubens Barrichello verlässt Ferrari nach dieser Saison und wechselt zum britischen Formel-1-Team BAR-Honda.

    Neuer Teamkollege von Weltmeister Michael Schumacher soll 2006 Felipe Massa werden. Dies erfuhr dpa beim Großen Preis von Ungarn in Budapest aus mehreren Quellen, die damit einen Bericht der "Bild am Sonntag" bestätigten. Der Brasilianer Massa fährt derzeit für Sauber-Petronas. 2003 arbeitete er als Testpilot bei Ferrari. Barrichello steht bei den Italienern seit 2000 unter Vertrag.

    THW BESIEGT DEN VFL EDEWECHT MIT 46:16

    Der THW hat am Freitagabend sein zweites Testspiel im Rahmen des
    Trainingslagers in Varel-Obenstrohe erfolgreich absolviert.
    Gegen den niedersächsischen Regionalligisten VfL Edewecht siegten die
    Zebras ohne Kim Andersson und Vid Kavticnik locker mit 46:16 (21:9).

    Bester Torschütze bei den Kielern war Adrian Wagner mit 9 Treffern.
    Die Torhüter Mattias Andersson und Henning Fritz parierten je zwei
    Strafwürfe.

    Trainer Noka Serdarusic ärgerte sich, dass seine Mannschaft ohne die
    Neuzugänge Kim Andersson und Vid Kavticnik antreten musste, denn "gerade
    die taktischen Dinge müssen unsere neuen Spieler noch lernen."
    Aber der Trainer lobte auch seine "müden Spieler":
    "Das Engagement der Jungs ist voll da. Natürlich müssen nun auch
    qualitativ sehr gute Leute auf der Bank Platz nehmen. Jeder will sich
    daher seinen Stammplatz erkämpfen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich
    allerdings noch nicht sagen, welche Spieler unsere Anfangsformation bilden
    werden. Dafür ist es einfach noch zu früh."

    STATISTIK

    Testspiel:
    VfL Edewecht - THW Kiel 16:46 (9:21)

    THW Kiel:
    Fritz (15.-30./45.-60.), M. Andersson (1.-15./30.-45.) ; Linders (6), K.
    Andersson (n.e.), Lundström(6/1), Hagen (1), Lövgren (2/2), Wagner (9),
    Ahlm (4), Schindler (3), Szilagyi(3), Zeitz (6/1), Karabatic (6/2),
    Kavticnik (n.e.); Trainer: Serdarusic

    Zeitstrafen:
    THW: 3 (Ahlm, Lundström, Szilagyi)

    Siebenmeter:
    THW: 6/6

    Zuschauer:
    ca. 1.000 (Breeweg-Halle Edewecht, ausverkauft)

    Quelle : THW Newsletter