Ich glaube, Wieland weiß gar nicht, dass es dieses Forum gibt ![]()
Beiträge von Jenny
-
-
-
naja stimmt ja nicht wirklich !
-
Jetzt ist hier aber niemand mehr

-
Zitat
Original von Moose
Schiedsrichteransetzungen:28.11.2006 18:45 THW Kiel - TUSPO Obernburg Berning, Thiemann
und? Kommentare?

Wer ist das ..... ?
-
Abwesend vom 17. - 21.11 und dann wieder vom 23. - 27.11
...dann gehts mal wieder in Süden
ich freu mich 
-
Zitat
Und eine Notverpflichtung als Rettungsanker, zum Beispiel Frode Hagen, der im Sommer zu seinem Heimatklub Drammen zurückgekehrt war? Schwenker sieht kaum eine Chance. "Wir diskutieren und prüfen einige Optionen", sagt er. "Aber Spieler, die uns helfen könnten, sind zurzeit nicht da."
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 10.11.2006)
Frode Hagen wäre meiner Meinung nach die beste Lösung, die man zur Zeit finden könnte ....ich gebe die Hoffnung nicht auf

-
ZitatAlles anzeigen
Im Rahmen des Projektes "Zeitung in der Schule" (ZiSch) der Sparkasse Kiel und der Kieler Nachrichten führten Timo Karstens, Justus Bresse und Sven Vollbehr aus der Klasse 9a im Gymnasium Altenholz ein Interview mit Nationalspieler Dominik Klein.ZiSch:
Wann hast Du mit dem Handballspiel angefangen?
Dominik Klein:
Seitdem ich Bälle mit der Hand halten kann, da meine ganze Familie Handball spielte. Zuerst trainierte mich meine Mutter, dann übernahm mein Vater das Training und dann mein Bruder.ZiSch:
Wer war Dein Idol?
Dominik Klein:
Mein Idol war immer mein Bruder, er war derjenige, bei dem ich sagen konnte, dass ich genauso werden wollte wie er. Er war Kapitän der deutschen Jugendnationalmannschaft. Ich hätte nie daran geglaubt, dass ich so werde wie er.ZiSch:
Welches war Dein Wunschverein in der Jugend?
Dominik Klein:
Man konnte sich nicht vorstellen, dass man jemals so weit kommt - doch es war von Anfang an der THW Kiel.ZiSch:
Hast Du in Deiner Zeit als Jugendlicher auch schon als Linksaußen gespielt?
Dominik Klein:
Teilweise. In meiner Jugend spielte ich Rückraum Mitte, auf derselben Position meines Bruders, von dem ich viel gelernt habe. Linksaußen spiele ich erst, seitdem ich in der 1. Bundesliga bin.ZiSch:
Wolltest Du immer schon Profi-Handballer werden?
Dominik Klein:
Das war von Anfang an klar, dass ich mein Hobby, den Sport, zum Beruf machen wollte.ZiSch:
Hast Du aufgrund des intensiven Trainings in der Jugend auf viele Dinge verzichten müssen - und hat Dich das gestört?
Dominik Klein:
Ja, verzichtet habe ich auf einige Freunde und die Feiern mit ihnen zusammen. Aber ich lernte durch den Handball neue Freunde kennen.ZiSch:
Siehst Du einen Unterschied zwischen dem Spiel in Großwallstadt und Kiel?
Dominik Klein:
Wir spielen in Kiel Tempohandball, wie man an den Durchschnitt der geworfenen Tore (über 35 Tore im Schnitt - die Redaktion) erkennen kann. In Großwallstadt war dies auch unsere Philosophie, aber beim THW ist es intensiver.ZiSch:
Erlebst Du einen Konkurrenzkampf mit Henrik Lundström?
Dominik Klein:
Nein, ich habe das von Anfang an so gesehen, dass wir zusammen und nicht gegeneinander auf einer Position spielen. Wir werden beide eingesetzt, und man braucht auch zwei Kräfte bei über 50 Pflichtspielen im Jahr. Durch die vielen Verletzten mussten wir auch viel aushelfen, was mir nur zu Gute kam, da ich so auf Rückraum Mitte und Rückraum Links kam. Ich bin mit Henrik sehr gut befreundet.ZiSch:
Wie waren Deine Gefühle beim Spiel gegen den TV Großwallstadt?
Dominik Klein:
Gemischt. Einerseits freute ich mich, die Jungs zu sehen, mit denen ich zwei Monate vorher noch trainiert habe. Andererseits war es mein erstes Spiel in der Ostseehalle, was großartig war.ZiSch:
Was sind Deine persönlichen Ziele mit dem THW und der Nationalmannschaft?
Dominik Klein:
Mit dem THW weiterhin so erfolgreich Handball zu spielen wie jetzt, und ich finde es super, dass ich so viele Spielanteile vom Trainer bekommen habe. Was die Nationalmannschaft betrifft, möchte ich bei der WM im Heimatland spielen.ZiSch:
Hast Du schon persönliche Pläne für eine Zeit nach dem THW?
Dominik Klein:
"Ich hoffe, dass meine Zeit nach den drei Jahren beim THW nicht zu Ende ist, ich fühle mich hier sehr wohl. Und was danach kommt? Keine Ahnung! Ich lasse mich einfach überraschen und hoffe, dass ich irgendwo im Sport unterkomme."(von Timo Karstens, Justus Bresse und Sven Vollbehr, aus den Kieler Nachrichten vom 09.11.2006)
-
Zitat
Original von Bienchen
1. In jungen Jahren einmal einen Splatterfilm angeschaut.
2. Abartig! Ekelhaft! Filme, die die Welt nicht braucht.Besser kann man es nicht sagen

-
Mhm jetzt hab ich extra vorgestern auf das Spiel gegen Melsungen verzichtet, damit ich dieses Spiel nun sehen kann und nun steht wieder mal nicht fest ob ich überhaupt hinfahren kann
....Ansonsten wird das Spiel wohl auf jeden Fall in der aktuellen Situation wohl spannender als das Spiel der letzten Saison, aber das ist auch nicht wirklich schwer

-
Zitat
Original von Ronaldo
Habe mir in den letzten Tagen das Juli-Album mehrfach angehört (Empfehlung für alle Bahn-Vielfahrer: im November Kopfhörer einpacken
und werde es mir morgen wohl zulegen.Sehr interessant
.... schön, dass ich im November so einige Male ICE fahre ...so spare ich einige Batterien für den MP3 Player 
-
Seite wurde überarbeitet

-
Solch ein Allrounder muss aber auch dann immer noch den Ansprüchen genügen.... und ich glaube nicht, dass da so viele von auf dem Markt sind/waren.
-
Zitat
Original von OsloStar
Oder man hätte einfach einen weiteren Rückraumspieler verpflichtet, anstatt einen dritten Torhüter!Auf dieses Argument habe ich gewartet .... eure Sprüche hätte ich lesen wollen, wenn man bei dem bestehenden Kader noch einen weiteren RL oder RM Spieler verpflichtet hätte. Dann hätte es genau dasselbe Theater gegeben wie jetzt bezüglich der drei Torhüter. Oder zeig mir einen Verein, der zwei so weltklasse Leute wie Jeppessen und Karabatic auf einer Position hat und dann noch einen dritten dazu holt.
Die Verpflichtung von Omeyer war der Situation angemessen und ist auch nach wie vor absolut vertretbar. Niemand aber auch wirklich niemand kann ein solches Verletzungsproblem ahnen. -
Mir würde da spontan ein Spieler einfallen, der uns sehr wohl weiterhelfen könnte....hat sich am Ende der letzten Saison in Richtung Norwegen verabschiedet und hat in Kiel das ein oder andere Mal bewiesen was für ein wichtiger Spieler er sein kann

-
-
ZitatAlles anzeigen
Karabatic muss operiert werden - Jetzt schon vier langfristig Verletzte
Wie ein Häufchen Elend saß Nikola Karabatic am Mittwoch auf der Kieler Ersatzbank. Zwar im Trikot, aber gleichwohl wissend, dass er dem Team nicht wird helfen können. Dieses gewann zwar nach toller Leistung mit 43:22 gegen Melsungen, musste aber die nächste Hiobsbotschaft verkraften. Auch Nikola Karabatic wird dem THW wochenlang fehlen.
In den letzten Tagen waren die Schmerzen im Wurfarm des Franzosen unerträglich geworden. Diagnostiziert wurden frei Gelenkkörperchen im Ellenbogen des rechten Arms. Am Donnerstag wird Nikola Karabatic bereits operiert. "Ich weiß nicht, wie lange er ausfallen wird, da müssen wir erst die Operation abwarten", gab THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker bekannt, "aber mehrere Wochen müssen wir ohne Nikola planen."
Sein Trainer fasste mit ernstem Gesichtsausruck die unglaubliche Kieler Verletztenmisere zusammen, damit auch niemand der Anwesenden "Gefahr" lief, angesichts der Vielzahl von Langzeit-Verletzten den Überblick zu verlieren:"Fangen wir mit Viktor Szilagyi an, er braucht nach seinem Kreuzbandriss noch mindestens zwei Wochen, ehe er ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Von diesem Zeitpunkt sind drei Wochen Trainingszeit realistisch, ehe Viktor uns wieder helfen kann. Kommen wir dann zu Vid Kavticnik. Er konnte nach seinem Bänderriss im Fuß die letzten Tage nicht laufen, heute nur humpeln. Auch mit Vid kann ich die nächsten zwei bis drei Wochen nicht rechnen. Lars Krogh Jeppesen wird nach seinem erneuten Rippenbruch wahrscheinlich auch mindestns zwei, eher drei Wochen ausfallen. Und Nikola hatte solche Schmerzen, dass er nicht mal mehr werfen konnte."
Uwe Schwenker schloss unterdessen weitere Verpflichtungen kategorisch aus, auch "weil der Markt derzeit keinen Spieler hergibt, der uns kurzfristig weiterhelfen könnte." Man könne an der Situation, dass gleich drei Spieler auf einer Position ausfallen, eben nichts ändern. "Gleichwohl können wir unter diesen Umständen nicht mehr an den Erwartungen vor der Saison gemessen werden. Es kommen harte Wochen auf uns zu, aber da müssen wir gemeinsam durch."
(Christian Robohm)
[Blockierte Grafik: http://www.thw-provinzial.de/thw/06110891.jpg][Blockierte Grafik: http://www.thw-provinzial.de/thw/06110852.jpg]
Quelle : http://www.thw-provinzial.de/thw
-
Ziemlich harte Worte findet man im Bericht auf der THW Homepage ( http://www.thw-provinzial.de/thw)
ZitatAlles anzeigenTHW besiegt krisengeschüttelte MT Melsungen deutlich - Karabatic fällt aus
Unter der Woche krachte es mächtig im Gebälk der MT Melsungen. Am Ende musste der bekannteste Spieler der Hessen, Olympiasieger Goran Sprem, gehen. Am Mittwoch dann präsentierte sich das Viel-Nationen-Team in der Kieler Ostseehalle nicht als Einheit und ermöglichte dem THW einen nie gefährdeten 43:22 (21:10) - Erfolg. Bester Werfer im Zebra-Dress war Henrik Lundström mit 9/3 Toren.
Vor dem Spiel bereits hatten die Zebras die nächste Hiobsbotschaft zu verkraften. Nach Viktor Szilagyi, Vid Kavticnik und Lars Krogh Jeppesen, dem im Länderspiel gegen Polen erneut eine Rippe brach, musste auch noch Nikola Karabatic passen - mit ihm fällt nun auch der letzte etatmäßige Halblinke des THW langfristig aus. Am Donnerstag wird Karabatic am Ellenbogen des rechten Wurfarmes operiert, es müssen freie Gelenkkörperchen entfernt werden. "Wir wissen nicht, wie lange Nikola ausfallen wird", zeigte sich Kiels Manager Uwe Schwenker geschockt, "aber es werden mit Sicherheit mehrere Wochen sein." Einen weiteren Transfer schloss er hingegen weiter kategorisch aus: "Das liegt nich nur am Geld, momentan ist kein Spieler auf dem Markt, der uns schnell weiter helfen könnte."
Angesichts dieser fatalen Meldungen geriet das Spiel fast zur Nebensache. Trotzdem wollten die Zebras alles geben, um den Gegner möglichst früh in die Schranken zu weisen. Viele hatten bei der MT nach den Querelen der letzten Woche mit einer Trotzreaktion gerechnet, doch die blieb vollkommen aus. Obwohl bis auf Kontic, Kurtagic und Wöhler nur Nationalspieler bei Melsungen im Kader standen, bot das Team auf dem Ostseehallen-Parkett eine Leistung, die vor allem in der ersten Hälfte selten Regionalliga-Niveau erreichte: Kaum ein Pass kam an, das Zusammenspiel funktionierte zwischen keinem der Mannschaftsteile - die Gäste legten einen Offenbarungseid ab, der das fachkundige Publikum in der Ostseehalle sogar vereinzelt zu Pfiffen animierte.Freuen konnten sich die 10250 allerdings über ihre Zebras, die mit Pelle Linders für Karabatic in der Abwehr begannen. Im Angriff rückte Dominik Klein auf Halblinks, während zumeist Henrik Lundström für Linders auf die Platte kam. Und dieses Notsystem funktionierte nach ausgeglichenen drei Minuten wie am Schnürchen und immer nach dem gleichen Prinzip: Fehler Melsungen oder erkämpfter Abwehr-Ball, schneller Pass nach vorn, wo zumeist Lundström oder Klein warteten, um zu vollstrecken. Von 8:4 bauten die Kieler ihre Führung binnen sechs Minuten auf 12:4 (17.) aus, mehr als eine Vorentscheidung gegen einen Gegner, der von Beginn an versuchte, durch lang ausgespielte Angriffe nicht zu arg unter die Räder zu kommen. Einen Strich machte ihnen bei diesem Unterfangen zumeist die aufmerksame Kieler Abwehr, sodass die schnellen Angriffe weiter rollen konnten. Bei all dem Kieler Angriffswirbel verging Tausendsassa Zoran Djordjic im Melsunger Tor sogar beinahe gänzliche seine Angriffslust, lediglich einmal tauchte er in den ersten dreißig Minuten vor dem Kieler Tor auf - da war der Halbzeitstand von 21:10 gerade gefallen...
In der zweiten Hälfte änderte sich wenig am Spielverlauf. Der THW schaltete und waltete, nur wenn die Zebras es durch einige Unachtsamkeiten zuließen, durfte MT ein wenig mitspielen. Diese Chancen wusste vor allem Petr Hruby zu nutzen, der gleich fünf seiner insgesamt sieben Treffer im zweiten Durchgang erzielte. Die schöneren Tore aber gingen immer wieder auf das Konto der Zebras, die von den schlechten Nachrichten um das Zebra-Lazarett so gar nicht beeindruckt schienen. Klein foppte Djordjic mit einem Schuss durch die sprichwörtlichen "Hosenträger", Lövgren glänzte mit Traumanspielen und verwandelte alle seine Siebenmeter sicher - den letzen gar per frechem Heber. Und bei Kleins 32:14 dauerte es ganze vier Sekunden, bis der Ball von Mattias Andersson über Lövgren zu Klein und von dort ins Tor flitzte (45.), ehe kurz darauf Kim Andersson seine erneut tolle Leistung mit einem 105-km/h-Geschoss krönte. All dies wurde Michal Kraus offenbar zu bunt, völlig unmotivierte schubste er Zeitz in die Bande, als der Ball schon längst wieder auf dem Weg zum gegnerischen Tor war. Nur eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt der Tscheche für dieses Frustfoul, das dem THW kurzfristig auch noch einen weiteren Linkshänder raubte: Zeitz musste sich behandeln lassen, für ihn rückte Henrik Lundström auf Rechtsaußen. Einen treffer erzielte er von der spiegelverkehrten Seiten, weiteren Toren standen einmal Djordjic und zweimal der Pfosten im Wege.
Fünf Minuten vor dem Ende durfte Moritz Weltgen dann ran, und rückte auf die Mittelposition. Auch er wurde Zeuge des schnellsten Kieler Angriffes der Saison: Parade Andersson, nach der der Ball vom Fuß des Kieler Keepers genau in die Arme von Klein sprang - 42:22, kurz darauf war nach Linders' 43:22 Schluss. Der THW hatte im Spiel eins ohne Karabatic überzeugend locker gewonnen, traf dabei aber auch auf einen völlig indisponierten Gegner. Die nächsten Wochen werden ungleich härter für den THW, gilt es doch, mindesten die Spiele gegen Constanta, Kronau, in Wilhelmshaven, gegen Obernburg und wahrscheinlich auch das Champions League-Achtelfinale mit nur acht gesunden Feldspielern zu bestreiten - harte Zeiten brechen an...
(Christian Robohm)
ZitatAlles anzeigen
Zebras sammelten Punkte im Spaziergang einKiel - Training in der Ostseehalle und mehr als 10 000 Zuschauer waren dabei. Der 43:22 (21:10)- Sieg des Handball-Bundesligisten THW Kiel gegen MT Melsungen gestern Abend hatte von Beginn an den Charakter eines Benefizspiels. Mit einem kleinen Haken für die Hessen - sie waren an den Einnahmen nicht beteiligt.
Der Tag, der mit dem 13. Pflichtspielsieg in Folge endete, hatte für den THW Kiel allerdings mit einer Hiobsbotschaft begonnen. Im Ellenbogen des Franzosen Nikola Karabatic wurden freien Gelenkkörperchen entdeckt - der 22-jährige Europameister muss operiert werden und kam nicht zum Einsatz.
Ohne ihn stellte sich das Team von Noka Serdarusic selbst auf. Der THW-Coach hatte den 19-jährigen Moritz Weltgen auf die Bank gesetzt, der mit einem Doppelspielrecht für Kiel und den Zweitligisten TSV Altenholz ausgestattet ist. Im Rückraum verblieb mit Stefan Lövgren nur noch ein gesunder Rechtshänder. Also kam Linksaußen Dominik Klein an der Seite seines Kapitäns auf ungewohnter Position im rechten Rückraum zum Einsatz.
Trotz der stark gelichteten Reihen begann der Rekordmeister souverän. Ein einziger Fehlwurf bis zur elften Minute. Eine schnelle 8:3-Führung, die das Fundament für einen einseitigen Handballabend liefern sollte. Die harmlosen Melsunger wirkten wie aus einem 80er-Jahre-Video entsprungen. In Zeitlupe wickelten sie ihre Angriffe ab, die nur selten darauf ausgerichtet waren, am Ende auch ein Tor zu erzielen. Kaum zu glauben, dass diese Mannschaft in der vergangenen Saison als Aufsteiger noch mit ihrer aggressiven 4:2-Deckung die Liga erfrischte.
Nach dem kurzfristigen Rauswurf des kroatischen Olympiasiegers Goran Sprem (KN berichtete) versuchte der Diplom-Pädagoge Rastislav Trtik zwar, die alte Taktik aus der Mottenkiste zu holen. Doch die namhafen Neuzugänge, mit denen Melsungen in dieser Saison zu neuen Ufern aufbrechen wollte, suchten in diesem Konzept vergeblich ihren Platz. "Wir haben heute eine Lektion über modernen Handball erhalten", haderte Trtik mit seinen Schützlingen, die ohne Leidenschaft ihr Programm abspulten. Getrieben lediglich von der Hoffnung, der Sekundenzeiger der Hallenuhr möge sich an diesem Abend schneller drehen. Trtik: "Positive Dinge sind mir bei meiner Mannschaft nicht aufgefallen."
Obwohl "Mr. Zuverlässig" Thierry Omeyer nicht ins Spiel fand und es später auch Mattias Andersson im THW-Tor nicht viel besser erging, hatten die Hausherren ihren Spaß. Nur einmal hielten Zuschauer noch den Atem an: In der 49. Minute schubste Michal Kraus den Kieler Christian Zeitz mit Wucht in die Bande. Der Linkshänder musste anschließend am linken Augen behandelt werden. Der Tscheche hatte Glück und musste nur zwei Minuten lang auf der Strafbank büßen. Zeitz kam nicht wieder.
Am Ende schickte Serdarusic ("Ich hätte nicht gedacht, dass wir so hoch gewinnen") auch noch Weltgen aufs Feld. Mit gesenktem Haupt versuchte der gebürtige Schwartauer sein ungläubiges Grinsen zu verstecken. Es war sein erster offizieller Einsatz für den Meister. Als Mittelmann. Als "Chef" seines Idols Stefan Lövgren.
Es war also ein Abend der Geschenke. Für Weltgen. Für die Kieler, die selten so leicht zwei Punkte gewannen. Für die Zuschauer, die sich zumindest am Spiel der Schwarz-Weißen erfreuen konnten. Glück für Kiel, dass angesichts der eklatanten Personalsorgen der Gegner MT Melsungen hieß.
(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 09.11.2006)
-
Und es hört einfach nicht auf
Entnommen: http://www.thw-provinzial.de/thw
ZitatVor dem Spiel bereits hatten die Zebras die nächste Hiobsbotschaft zu verkraften. Nach Viktor Szilagyi, Vid Kavticnik und Lars Krogh Jeppesen musste auch noch Nikola Karabatic passen - mit ihm fällt nun auch der letzte etatmäßige Halblinke des THW langfristig aus. Am Donnerstag wird Karabatic am Ellenbogen des rechten Wurfarmes operiert, es müssen freie Gelenkkörperchen entfernt werden. "Wir wissen nicht, wie lange Nikola ausfallen wird", zeigte sich Kiels Manager Uwe Schwenker geschockt, "aber es werden mit Sicherheit mehrere Wochen sein."Einen weiteren Transfer schloss er hingegen weiter kategorisch aus: "Das liegt nich nur am Geld, momentan ist kein Spieler auf dem Markt, der uns schnell weiter helfen könnte."

-
11. November 2006, Sa.:
19.30: FA Göppingen - TuS N-Lübbecke : --:-- (--:--)