Angeblich fällt Marcus Ahlm 4 - 5 Wochen aus ... ich hoffe, das ist bloß ein blöder Scherz ...
Beiträge von Jenny
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Meine Güte, was freue ich mich auf Freitag

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San Antonio - THW Kiel 30:28 (17:18)
Diese Ausgangsposition kann sich doch sehen lassen
... der Boden in Kiel ist im übrigen nicht so gemütlich wie der in Spanien, vielleicht bleiben die Spanier dann nicht so gerne liegen wie heute 
Ein mega großes Danke geht heute wohl an Thierry Omeyer ... absolut gigantisch

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Wenn das Ergebnis auch am so für den THW spricht, kann man wohl mehr als zufrieden sein ... absolut klasse

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Kann man nicht jetzt noch einmal die Zeit um ne Stunde vorstellen
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Original von Schierli
Man, ich bin so richtig heiß auf das Spiel heute. Ich kann es kaum mehr erwarten. Seit dem WM-Finale habe ich mich nicht mehr so auf ein Spiel gefreut. Hoffe es wird dann auch die Hammerpartie, die ich erwarte. Kann es denn nicht schon 16 Uhr sein???Wie schön, dass ich damit nicht alleine bin

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"Kiel ist das schwerste Los"
München - Mit Portland San Antonio hat der THW Kiel am Sonntag (16 Uhr) im Champions-League-Halbfinale eine harte Nuss zu knacken.
Dirk Beuchler spielte früher in der Bundesliga für den TuS Nettelstedt
Vorschau Dirk Beuchler spielte früher in der Bundesliga für den TuS Nettelstedt
Das Team um den deutschen Kreisläufer Dirk Beuchler sammelte in den vergangen Jahren fleißig Titel und könnte diese Jahr zwei weitere Trophäen ergattern.
Neben der Champions League haben die Mannen aus Pamplona auch gute Aussichten den nationalen Titel zu gewinnen. Nach 21 Spielen führt die mit Stars gespickte Mannschaft souverän die spanische "Liga Asobal" an.
Im Interview mit Sport1.de spricht Beuchler vor dem Hinspiel über Stärken und Schwächen beider Halbfinalisten, Superstar Ivano Balic und verrät den Unterschied zwischen den deutschen und spanischen Fans.Sport1.de: Im Halbfinale geht es gegen den THW Kiel. Wer erreicht das Finale?
Dirk Beuchler: Es wird ein interessantes und schweres Spiel für beide Mannschaften. Pamplona und Kiel sind in den zwei stärksten Ligen der Welt Tabellenführer. Ich erwarte zwei ausgeglichene Duelle, mit einer 50:50-Chance für beide Teams. Kiel hat aber den Vorteil, das Rückspiel in eigener Halle bestreiten zu können.Sport1: Aber Kiel war nicht unbedingt ihr Wunschgegner, oder?
Beuchler: Einige meiner Kameraden hätten lieber gegen eine andere Mannschaft gespielt. Der THW ist amtierender Deutscher Meister und hat die letzten Jahre überragenden Handball geboten. Von den verbleibenden Mannschaften war es das schwerste Los.Sport1: Was macht Kiel so stark?
Beuchler: Kiel hat eine starke Abwehr mit zwei überragenden Torhütern. Dadurch können sie ihr Tempospiel aufziehen. In Spanien wird ein derartiger Tempo-Handball nicht praktiziert. Wir bevorzugen mit teilweise drei Angriffs-Abwehr-Wechseln ein sehr wechsel-intensives Spiel. Kiel wird versuchen, ein sehr hohes Tempo zu gehen, so dass wir Probleme beim Wechseln haben. Ich denke, dass wird ihre Hauptwaffe. Wir müssen uns darauf einstellen, 60 Minuten hoch und runter zu rennen.Sport1: Wie kann Portland den THW knacken?
Beuchler: Es wird schwer, da solche Topmannschaften relativ wenige Schwachpunkte haben. Wir müssen versuchen, eine relativ hohe Chancenauswertung zu erzeugen und unser Angriffsspiel zu verzögern. Dazu darf es den Kielern nicht gelingen, sich mit fünf, sechs Toren abzusetzen.Sport1: Was können Sie den deutschen Fans über Stärken und Schwächen von San Antonio Pamplona berichten?
Beuchler: Wir haben mit Kasper Hvidt und Tomas Svensson zwei sehr starke Torhüter. Zudem verfügt Pamplona über einen sehr variablen Angriff. Das prägende Spiel läuft dabei über den Rückraum. Mit Kristian Kjelling, Ivano Balic und Renato Vugrinec haben wir Spieler in unseren Reihen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Auch am Kreis und auf den Außen sind wir gut besetzt, aber das ist eigentlich jede Topmannschaft.Sport1: Es heißt, Ivano Balic spielt Pässe wie Michael Jordan oder Ronaldinho. Wie kann Kiel den Ausnahmespieler in Griff bekommen?
Beuchler: Einige sagen, es ist am besten, ihn offen in einer 5:1-Deckung zu verteidigen. Das versuchte auch unser Viertelfinal-Gegner Ciudad Real, wo sich Balic aber gut lösen und seine Mitspieler in Szene setzen konnte. Aber so einen Weltklassespieler kann man nur schwer ausschalten. Ivano verfügt über individuelle Fähigkeiten wie fast kein Zweiter: tolle Täuschungen, Wurfvarianten, Pässe. Der THW sollte schon ein besonderes Augenmerk auf ihn legen. Nicht umsonst hat er die vergangenen Jahre bei großen internationalen Turnieren Einzelauszeichnungen bekommen.Sport1: Was erwartet Kiel in ihrer heimischen Universitätshalle?
Beuchler: Die Spanier sagen, dass es in Deutschland immer diesen Einheitsrhythmus gibt. In Spanien ist das Publikum wesentlich lebendiger und emotionaler. Da wird schon mal wild rumgeschrien und gestikuliert. Unsere Halle wird am Sonntag mit 3000 Zuschauern rappelvoll und die Fans unser achter Mann sein. Zudem gibt es in unserer Halle keinen Abstand zwischen Spielfeld und Tribüne - so wie in den großen Hallen in Deutschland. Dadurch können die Fans einen größeren Druck auf die Auswärtsmannschaften ausüben. Kiel sollte sich darauf schon mal moralisch vorbereiten.Sport1: Wie wird ihr Leben nach der Profi-Karriere aussehen?
Beuchler: Ich könnte mir vorstellen, im Trainerbereich tätig zu werden und vielleicht eines Tages in Deutschland einen Verein zu übernehmen. Aber auch als Sportlehrer an Schulen zu arbeiten, wäre interessant.Sport1: Pamplona ist das Mekka des Stierkampfes. Haben Sie schon mal einen besucht?
Beuchler: Meine Freundin hat mich da rangeführt. Und der Stierkampf hat in Spanien bekanntermaßen eine langjährige Tradition. Bei den Festtagen in Pamplona gehe ich schon ein-, zweimal in die Arena oder schau mir morgens die Stierläufe in der Stadt an. Das betrachte ich aber lieber vom Balkon aus und guck mir die Verrückten an, die vor den Stieren herlaufen. Das ist besser und gesünder.Das Gespräch führte Robert Freiberg
Quelle: http://www.sport1.de
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Ich hab gehört, dass Balic nächste Woche gleich in Kiel bleibt und im Tausch dafür bekommt San Antonio Moritz Weltgen

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Das Kreuzen der Hörner, Teil eins - THW-Zebras für den Stierkampf in Pamplona gerüstet
Kiel/Pamplona - Es wird ein "Kampf der Giganten", ein Duell der Systeme, der Spielmacher, der Superstars. Ein "Stierkampf", ein Kreuzen der Hörner der derzeit Führenden der stärksten Handball-Ligen der Welt. Morgen (16 Uhr) will sich der THW Kiel im nordspanischen Pamplona gegen Portland San Antonio eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Halbfinale der Champions League verschaffen.
Während ganz Deutschland den Superstar sucht, wird sich das Parkett im Pabellon Universitario de Navarra morgen in einen funkelnden Laufsteg der europäischen Handball-Größen verwandeln. Der Däne Kasper Hvidt und der Schwede Tomas Svensson im Tor, Kristian Kjelling und Ivano Balic sowie die Ex-Kieler Davor Dominikovic und Demetrio Lozano im Rückraum schillern im Kader von Portland San Antonio. Zwar waren Balic und Kjelling zuletzt angeschlagen, doch Trainer Javier Equisoains Sorgenfalten glätteten sich gestern merklich: "Balic wird spielen, hinter Kjelling steht noch ein Fragezeichen."
Das übliche Taktieren im Vorfeld einer solchen Partie? Zumindest glaubt auch Equisoain, dass die Kadergröße zum entscheidenden Faktor avancieren kann: "Kiel spielt nur mit sieben, acht Spielern. Wir dagegen haben mehr Möglichkeiten zu wechseln." Heute Mittag landet die Chartermaschine des THW nach 1870 Kilometern im Baskenland, um 18 Uhr steht das Abschlusstraining im Pabellon Arrosadia auf dem Programm. "Es ist ein Vorteil, dass wir zuerst auswärts antreten. Im Heimspiel kann man immer noch einiges korrigieren", sagt THW-Manager Uwe Schwenker. Es sein kein Vorteil, dass der THW auf "alte Bekannte" wie Lozano (2001-2004 beim THW) und Dominikovic (2002 - 2003) treffe: "Lozano ist immer bis in die Haarspitzen, die er nicht hat, motiviert." Der 31-jährige Spanier zeigte sich gestern gelassen, chauffierte Tochter Nuria zur Schule und gab anschließend zu Protokoll: "Wir sind sehr stark in der Abwehr, kassieren nicht viele Tore." Viel hänge dabei gegen die schnell spielenden Kieler allerdings von den Wechseln ab: "Wir wechseln manchmal drei Leute zwischen Angriff und Abwehr. Das muss gegen die schnelle Mitte des THW funktionieren." Ob Balic oder THW-Kapitän Stefan Lövgren der bessere Spielmacher sei? Lozano lacht: "Das werden wir nach den Spielen sehen. Stefan ist Weltklasse."
Der Däne Lars Jörgensen, der mit dem 120-Kilo- Koloss Juancho Perez und Dominikovic das Abwehrgerüst bei dem Champions-League-Sieger von 2001 bildet, stellt indes folgende Formel auf: "Wir brauchen nur 26 bis 27 Tore, weil wir nie mehr als 25 kassieren." Allerdings weiß der 29-Jährige auch, dass es möglich ist, "dass wir gegen Kiel ausscheiden".
Nach dem Spiel am Mittwoch in Lübbecke sparte THW-Trainer Noka Serdarusic nicht mit Kritik: "Ich wollte das Spiel nutzen, um die Abwehr zu befestigen. Aber 27 Gegentore sind zu viel, das darf nicht passieren. Ein Kjelling wird am Sonntag 1000-mal schneller, wurfgewaltiger, variabler spielen." Auch Serdarusic rückt einerseits das eigene Tempospiel, andererseits aber auch die Kadergröße der beiden Kontrahenten in das zentrale Blickfeld: "Es könnte ein entscheidender Faktor sein, denn bei Sauerstoffmangel sind die Entscheidungen nicht mehr klar. Aber meine Spieler werden 60 Minuten lang auf die Zähne beißen." Die Abwehr, so Serdarusic, sei die große Stärke von Portland San Antonio, das den THW 1999 im Viertelfinale der Champions-League ausgeschaltet hatte. Im Angriff ragen der Wurf eines Kristian Kjelling und die Ideen eines Ivano Balic heraus. An eine generelle "Sonderbewachung" für den kroatischen Welthandballer von 2003 denkt Serdarusic allerdings vorerst nicht. "Erst wenn unsere 6:0-Deckung nicht läuft, kommt eine 5:1-Abwehr mit Dominik Klein in Frage, denn er spielt sehr aggressiv und schnell."
(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 24.03.2007)
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Tschechischer Nationalspieler unterschrieb einen Dreijahresvertrag beim THW ab 2008
Kiel/Lemgo - Erst kündigte Henning Fritz an, vom Kieler Karussell abzuspringen. 24 Stunden später dreht dieses sich schon wieder. Aufspringen wird Filip Jicha. Der "begehrteste Rückraumspieler der Welt" (THW-Manager Uwe Schwenker) unterschrieb beim Spitzenreiter der Handball-Bundesliga einen Vertrag von 2008 bis 2011."Ich freue mich, dass es geklappt hat. Ich wollte ihn schon vor zwei Jahren holen, aber damals hat er sich für Lemgo entschieden", erklärte Trainer Noka Serdarusic, der den tschechischen Nationalspieler als eine große Bereicherung bezeichnet, menschlich wie sportlich. Schwenker empfindet das genauso: "Ich bin mir sicher, dass Jicha zu unserer Mannschaft und zu unserem Trainer passt." Offen ist, ob der 24-Jährige schon zur nächsten Serie nach Kiel kommen wird. Das hänge, so Schwenker, davon ab, ob der TBV Lemgo bei seiner Suche nach einer Alternative erfolgreich sein werde. "Ich werde mich nicht einmischen, das müssen die Vereine unter sich ausmachen. Ich werde das Ergebnis auf jeden Fall akzeptieren", erklärte Jicha, der den Dreijahresvertrag bereits unterschrieben hat.
Die Vorfreude ist auch beim zweitbesten Schützen der Weltmeisterschaft augenscheinlich groß und nicht nur, weil das Tauziehen jetzt beendet ist. "Ich bin erleichtert, denn die letzten beiden Monate waren wegen der vielen Spekulationen nicht leicht für mich", gab Jicha zu, der unter anderem auch vom FC Barcelona umworben worden war. "Nach Spanien wollte ich aber nicht, ich wollte in Deutschland bleiben", erzählte der Blondschopf in ausgezeichnetem deutsch. Die Sprache der Bundesliga erlernte Jicha, nachdem er vor vier Jahren von Dukla Prag zum TSV St. Gallen gewechselt war. Aus der Schweiz zog es ihn im Sommer 2005 zum TBV Lemgo, mit dem er im vergangenen Jahr den EHF-Cup gewann. Dieser Triumph hat großen Eindruck hinterlassen: "Diesen Titel zu feiern war unbeschreiblich. Ich würde gerne noch mehr Titel gewinnen, deshalb gehe ich nach Kiel. Der Erfolg steht für mich über allem."
Es ist jedoch nicht nur der Erfolgshunger, der den THW so attraktiv für ihn macht. Da ist zum einen Noka Serdarusic, den er von den Gesprächen aus dem Jahr 2005 kennt und schätzt ("Ich denke, dass er mich voran bringen wird"). Zum anderen macht die Aussicht, mit nahezu gleichaltrigen Weltklassespielern wie Nikola Karabatic oder Kim Andersson ("Den kenne ich aus Jugendländerspielen") in einem Team zu stehen, Appetit auf mehr. "Wir werden eine Menge Spaß miteinander haben", ist Jicha sicher. Und es gibt noch einen weiteren reizvollen Aspekt: "Ich habe zur Zeit keine Freundin, habe aber gehört, dass es in Kiel schöne Mädchen gibt."
Mit dem in der Bierstadt Pilsen aufgewachsenen Zwei-Meter-Mann hat er THW nicht nur einen wurfstarken, sondern auch einen spielintelligenten Rückraum-Riesen verpflichtet. Noka Serdarusic hält Jicha für "einen typischen Halblinken, der aber auch auf der Mittelposition eingesetzt werden kann und im Spiel eines gegen eins stark ist". Und wenn der THW-Trainer sogar die Abwehrfähigkeiten des Tschechen als gut bezeichnet ("Er muss nur noch ein bisschen lernen"), so wird klar, dass die Zebras ein Ass mit Allroundqualitäten in der Hand halten. Nur wann sie es erstmals als Trumpf ausspielen können, ist ungewiss.
(von Gerhard Müller, aus den Kieler Nachrichten vom 23.03.2007)
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Champions League: Gipfeltreffen am Sonntag in Pamplona - THW kämpft um gute Ausgangsposition
Mit großer Spannung blickt der THW Kiel auf den Sonntag: Denn im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales kommt es ab 16 Uhr in Pamplona zum deutsch-spanischen Gipfeltreffen. Mit Portland San Antonio und dem THW Kiel treffen die Tabellenführer der beiden stärksten Ligen der Welt aufeinander. Neben einem Wiedersehen mit den ehemaligen Kielern Demetrio Lozano und Davor Dominikovic geht es für die Zebras am Sonntag vor allem darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel am darauf folgenden Freitag in der Ostseehalle zu erkämpfen. Das Spiel wird ab 16 Uhr live auf Eurosport gezeigt.
Denn besonders der Heimvorteil im Rückspiel soll die entscheidenden Prozent bringen, die bei zwei Teams auf Augenhöhe über das Weiterkommen entscheiden können. Dessen war sich auch THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker bewusst, als er sich nach der Auslosung der Halbfinal-Partien freute: "San Antonio ist sicherlich das attraktivste Los. Dort spielen mit Ivano Balic und Kasper Hvidt absolute Weltklassespieler. Unser Vorteil ist vielleicht, dass wir zuerst auswärts antreten."
Mit Hvidt und Balic hatte der Kieler Manager gleich zwei der Superstars des Tabellenersten der Liga Asobal aufgezählt - war sich aber der Unvollständigkeit dieser Aufzählung schnell bewusst. Denn mit Portland San Antonio hat der THW eines der absoluten spanischen Topteams als Gegner zugelost bekommen. 2001 gewannen die Männer aus Pamplona die Champions League, 2000 und 2004 holten sie den Europapokal der Pokalsieger. Spanischer Meister wurde Portland 2002 und 2005, und dieses Jahr könnte ein weiterer Titelgewinn dazukommen, führen die Männer aus der Region Navarra die "Liga Asobal" derzeit doch ungeschlagen mit 40:2 Punkten vor Ciudad Real (37:3) und Barcelona (33:9) an.
Der Kader San Antonios ist gespickt mit Superstars. Im Tor stehen mit Kasper Hvidt und dem ehemaligen Hamburger Tomas Svensson ein dänischer und ein schwedischer Nationalkeeper, die in der spanischen Liga mit 35 beziehungsweise 38 Prozent gehaltener Bälle das Top-Duo bilden. Vor den beiden mischt San Antonio Zement an - und das bestimmt nicht, weil Hauptsponsor "Cementos Portland" mit eben diesem sein Geld verdient. Mit dem dänischen Abwehrgeneral Lars T. Jörgensen, Davor Dominikovic, dem ausgebufften serbischen Kreisläufer Ratko Nikolic oder dem 120-Kilo Brocken und Kapitän Juancho Perez stehen in der Abwehr drei Ausnahmekönner, die die 6:0-Formation zu einer der besten Europas machen.
Im Angriff kann sich Trainer Francisco Javier Equisoain Azanza, wie THW-Coach Noka Serdarusic ebenfalls seit zwölf Jahren bei seinem Verein, auf die Extraklasse seiner Spieler verlassen. Allen voran Demetrio Lozano: Der 31-Jährige Halblinke, der bis zum Jahr 2004 das schwarz-weiße Trikot der Zebras trug, schwingt in Pamplona auf seiner Position derart gekonnt den Taktstock, dass er wieder zu einem der gefragtesten Spieler Europas wurde. 27 Treffer in der Champions League, 78 in der Liga Asobal sind Ausdruck der momentanen Leistungsstärke Lozanos, die ihn in der kommenden Saison wieder zurück zum FC Barcelona führen wird, wo er einen Dreijahres-Vertrag unterschrieb.
Seine Position teilt sich der ehemalige Kieler mit dem norwegischen Nationalspieler Kristian Kjelling, der vor dieser Spielzeit von Ademar Leon nach Pamplona wechselte und bereits 38 Mal in der Champions League ins Tor treffen konnte. Kjelling wird aufgrund einer Adduktoren-Verletzung angeschlagen in die Partie am Sonntag gehen. In der heimischen Torschützenlisten wird Lozano allerdings nur von einem ehemaligen Magdeburger übertroffen: Renato Vugrinec, ebenfalls vor der Saison zu Portland San Antonio gewechselt, traf bisher 112 Mal von der halbrechten Position.
In der Mitte dirigiert ein Mann seine Teamkameraden, der als einer der besten Regisseure der Welt gilt: Ivano Balic, unlängst zum wertvollsten Spieler der WM gewählt, glänzt als Vollstrecker und Passgeber mit einem unglaublichen Auge und viel Gefühl für die jeweilige Spielsituation. Von seinen Anspielen profitieren vor allem die Kreisläufer Ratko Nikolic, serbischer Nationalspieler, und der 2,06-Meter-Hüne Juancho Perez Marquez. Auch auf der Rechtsaußen-Position ist Portland San Antonio mehr als nur gut besetzt. Spaniens Nationalrechtsaußen Nummer eins, Albert Rocas, und David Carvajal waren zuletzt aber angeschlagen, sind jedoch rechtzeitig zum Gipfeltreffen wieder fit (siehe auch Gegnerkader Portland San Antonio (ESP)).
In der diesjährigen Champions-League-Saison belegte San Antonio in Gruppe A punktgleich vor Veszprem den ersten Platz, nachdem man nur in Veszprem eine knappe 21:23-Niederlage hinnehmen musste und ansonsten siegreich blieb. Im Achtelfinale machten die Spanier mit zwei Siegen über RK Gold Club Kozina (CRO) (34:23, 36:29) kurzen Prozess. Im Viertelfinale setzte sich Portland dann - für viele Beobachter überraschend - gegen den Ligakonkurrenten, CL-Favoriten und vielerorts als "Übermannschaft" titulierten Ciudad Real mit 21:26 und 37:29 durch.
Bislang traf der THW in drei Pflichtspielen auf San Antonio (siehe Gegnerdaten). Das letzte Champions-League-Duell liegt dabei schon acht Jahre zurück: In der Saison 1998/99 trafen die beiden Teams im im Viertelfinale aufeinander. Das Hinspiel in der Ostseehalle verlor der THW mit 21:24 (11:12) (siehe Spielbericht), da reichte auch der 27:26-Sieg im Rückspiel (siehe Spielbericht) für das Weiterkommen nicht mehr aus. Das letzte Duell gab es bei der Vereins-EM in der Saison 2001/2002, als der THW in Magdeburg Portland San Antonio im Halbfinale mit 28:29 (25:25, 14:10) nach Siebenmeterwerfen unterlag (siehe Spielbericht).
Der THW Kiel überbrückt die 1870 Kilometer nach Pamplona per Chartermaschine. Am Samstag geht es von Hamburg in die Stierkampfstadt, wo noch am Abend ein Training in der 3000 Zuschauer fassenden Unversitätssporthalle "Pabellon universitario de Navarra" angesetzt ist. Am Sonntag erwartet die Zebras dort ein wahrer Hexenkessel, in dem es zu bestehen gilt, wenn man direkt nach dem Spiel tatsächlich mit einer guten Ausgangsposition die Heimreise aus dem momentan kühlen Pamplona antreten will.
Schiedsrichter sind die Ukrainer Valentyn Vakula und Aleksandr Liudovyk. Als EHF-Delegierter wird der Slowake Vladimir Rancik vor Ort sein.
(Christian Robohm/Dr. Oliver Schulz)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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22.03.2007
Interview mit Filip zum Wechsel nach KielHallo Filip, jetzt ist die Bombe also geplatzt, Du wirst zur Saison 2008/2009 zum THW Kiel wechseln. Was war der Grund für Deine Entscheidung den TBV Lemgo zu verlassen?
Für mich war das alles sehr schwierig, weil ich plötzlich mehrere Angebote bekommen habe und ich mich irgendwie entscheiden musste.
Ich habe mich dann dafür entschieden nach Kiel zu gehen, weil ich denke, dass ich in Kiel sportliche Erfolge feiern kann. Das war mir bei meiner Entscheidung das wichtigste.
Du hast Angebote aus ganz Europa gehabt unter anderem auch aus Spanien. Es war bzw. ist Dein Traum in Spanien zu spielen, warum hast Du Dich gegen eines dieser Angebote aber für Kiel entschieden?Ich bin erst 24 Jahre alt und ich glaube, dass ich mich in Kiel sportlich weiterentwickeln werde und später immer noch in Spanien spielen kann.
Hast Du Dich in Deinen zwei bisherigen Jahren in Lemgo wohl gefühlt?Natürlich fühle ich mich in Lemgo wohl, sonst wäre mir diese Entscheidung leichter gefallen, aber es war sehr anstrengend. Ich bin froh, dass ich das nun hinter mir habe und dass alle in Lemgo weiter Fair zu mir sind. Dafür bin ich allen in Lemgo sehr dankbar!
Was hat Dir die Zeit in Lemgo sportlich und persönlich gebracht?
Sportlich gesehen auf jeden Fall, dass ich in der Bundesliga, die meiner Meinung nach die stärkste Liga der Welt ist, spielen kann und mit dem EHF Cup meinen ersten Titel gewonnen habe - das war ein unglaubliches Gefühl! Das will ich unbedingt nochmal erleben.
Und im persönlichen glaube ich, dass ich hier ein paar sehr gute Freunde kennen gelernt habe!Die Gerüchte besagen, dass wenn der TBV rechtzeitig einen Ersatz für Dich findet, Du vielleicht doch schon zum Ende dieser Saison an die Kieler Förde wechseln kannst/sollst. Wird Dich der Gedanken, dass man Dich „los werden möchte“ in der nächsten Saison beeinflussen, falls es nicht dazu kommt?
Momentan kann ich nichts beeinflussen. Jetzt ist es ein Frage, was die Vereine aushandeln.. Ich kann mich nur weiter auf das Handball spielen konzentrieren und wie vorher mein bestes geben!
Was erwartest Du von Deiner Zeit beim THW Kiel?
Worauf freust Du Dich am meisten?Aus meiner persönlichen Sicht möchte ich mich in Kiel sportlich weiter entwickeln. Für die Mannschaft will ich in meinem Rahmen der Möglichkeiten helfen und mit Kiel wieder das Gefühl eines Erfolges spüren zu können. Das ist das Beste, was es überhaupt gibt.
Natürlich freue ich mich auch auf die Ostseehalle und das Gefühl jedes Spiel in einer ausverkauften Halle zuspielen. -
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Original von Meikel
Natürlich ist bei jedem Kritiker des HSV oder auch der Kröten eine Portion Neid dabei. Und auch verständlich.Warum muss jeder Kritiker immer gleich neidisch auf etwas sein? Ich kann jeden verstehen, der diese Art des sich "nach-oben-kaufen" nicht gerne sieht, weil es die Arbeit von anderen Vereinen kaputt macht.
Vielleicht hat man als Kiel Fan leicht reden, weil man eben mit diesen Vereinen trotzdem noch auf Augenhöhe ist, aber bei anderen Vereinen wird gearbeitet, was das Zeug hält, um ein paar Euros mehr zu haben im Etat und anderswo kommt dann ein x-beliebiger daher und kauft alles nieder, was mal eben da ist. Das muss dann kein Neid sein, sondern einfach Ärger darüber, dass die harte Arbeit des eigenen Verein nie dagegen ankommen wird ....ZitatOriginal von Meikel
Ich könnte regelmäßig kotzen, wenn ich Kommentare von Kieler Fans lese, die von einen scheiss Spiel sprechen, wenn der THW mal einen kleinen Verein nur mit 8 Toren Vorsprung aus der Halle geschossen hat.In eigener Sache dazu noch, weil ich auch zu diesen Leuten gehöre ... Im Laufe der Zeit sind die Erwartungen an die Mannschaft einfach enorm gestiegen und dann erwartet man eben auch, dass die Mannschaft auch gegen einen kleineren Gegner 100 % gibt und versucht tollen Handball zu spielen. Das bleibt aber halt desöfteren auf der Strecke, eben weil die vom Zuschauer gewünschten 100 % nicht gegeben wurden, teilweise sicher, weil sie nicht nötig waren .. dann darf ich mir als zahlender Zuschauer aber auch das Recht rausnehmen eben das zu kritisieren !
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...naja bei diesen ganzen Einbürgerungen komme ich einfach nicht mit ...
... als er seinen Gastauftritt in der Bundesliga beim THW hatte, war jedenfalls noch kein Spanier 
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Original von Alphadex
Julio Fis doch auch, oder
Seit wann ist er denn bitte Spanier ?!
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Original von Linksaussen
bitte zeitlich grob einordnen. gelingt mir nur bei casanova.Lozano war von 2001 - 2004 beim THW ...
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Original von Linksaussen
hm. ich überlege gerade, wieviele spanier schon in der bundesliga gespielt haben. mir fällt nur dushebajev ein, aber wann genau ist der spanier geworden?Demetrio Lozano ...
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Original von barbara
Nagy ist doch eher ungarisch, so von Hause aus.RR und RA sind auch zwei unterschiedliche Sachen
....Aber Nagy ... der hat nen Vertrag bis 2013 in Barcelona .... aber naja ...
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Original von hamster-gestreift
PS für alle Kieler: wer kann sich ein rauchfreies Tucholsky vorstellen, in dem es nur noch heiß und stickig ist?So lange man noch am Boden kleben bleibt, geht das
