Hat sich schon erledigt ![]()
Beiträge von Jenny
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Der TVG scheint sich auf dem Platz ganz weit entfernt von gut und böse ziemlich wohl zu fühlen ... schade, dass man diese Saison wohl im Niemandsland beenden wird .... Da wäre durchaus mehr drin gewesen ....
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Original von scrollan
warum? weil noka fast 20 min gebraucht hat, um auf eine 5:1 abwehr umzustellen. viel taktik haben die spieler selbst gemacht.und weil er einen superschwachen kim einem zeitzi vorgezogen hat.
und weil beide torhüter immer schlechter werden.
Naja für diese unbedeutende Mannschaft von San Antonio haben diese ganzen schwachen Leute ja noch gereicht ....

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Hallo, sagt Geist Nummer 1;)
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Ein sehr gelungenes Wise Guys Lied

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THW-Trainer Noka Serdarusic:
[ob die Umstellung auf 5-1 mit Klein gegen Balic spielentscheidend war]
Portland hat sehr stark gespielt, wir lagen mit vier Toren zurück. Ich war also als Trainer gefragt und musste reagieren. Wir haben schon im Hinspiel die 5-1 gespielt, da haben wir aber einige Fehler gemacht. Dominik hat das aber heute sehr gut gemacht.[zu den letzten 7 Sekunden]
Wir haben drei Tore Vorsprung gebraucht. Als wir mit sechs Toren führten, hatten sich meine Spieler schon sicher gefühlt. Wenn wir vier Tore Vorsprung gebraucht hätten, hätten wir das auch geschafft.[ob es eine Trendwende in der Champions League zugunsten Deutschlands gibt]
Früher gab es nur Barcelona. Jetzt gibt es viel mehr Mannschaften, die nach dem Titel greifen wollen.[ob er Flensburg die Daumen drückt, weil Valladolid beim Finale Heimrecht im Rückspiel hätte]
Ich nehme es so hin, wie es kommt. Es bringt nichts, darüber zu diskutieren.[zur Verpflichtung von Xepkin]
Er hat zwei Jahre lang keinen Handball gespielt. Aber wenn er bis Saisonende so weitermacht, kann ich mir gut vorstellen, für zwei bis drei Jahre mit ihm zu verlängern.San Antonio-Trainer Javier Equisoain:
Es war ein Superspiel. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, auch die ersten zehn bis fünfzehn Minuten des zweiten Durchgangs. Dann haben wir leider viele leichte Tore kassiert.
[ob in diesem Halbfinale die beiden besten Mannschaften Europas standen]:
Das ist gut möglich. Dennoch hoffe ich als spanischer Trainer, dass Valladolid die Champios League gewinnt.[zur Schiedsrichterleistung]:
Ich war weder im ersten noch im zweiten Spiel zufrieden mit der Schiedsrichterleistung.[ob es eine Trendwende in der Champions League zugunsten Deutschlands gibt]:
Die letzten zehn Jahre hat Spanien dominiert. Es ist aber normal, dass Deutschland und Spanien die Champions League beherrschen, weil die Ligen die stärksten Europas sind. Dies wird auch weiterhin so sein.THW-Torhüter Mattias Andersson:
[zu seiner Verletzung]
Ich habe einen Schlag gegen das Knie bekommen. Wir haben nur ein bisschen Eis raufgemacht, damit es nicht anschwillt. Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.THW-Kapitän Stefan Lövgren:
[zur Verpflichtung von Tschepkin]
Es ist super, dass der Verein es geschafft hat, ihn zu verpflichten. Er ist ein sehr erfahrener Spieler, hat nicht nur in der Champions League gespielt, sondern sie vor allem auch gewonnen. Er wird uns den Rest der Saison noch sehr helfen können.[zur Stimmung in der Ostseehalle]
Heute war das eine wirklich gute Stimmung. Wir hatten ja die Fans dazu aufgefordert, und das war super, die haben uns echt geholfen! Wir haben ein bisschen mehr Glück auf unserer Seite gehabt als letztes Mal, aber wir stehen verdient im Finale.[Was würde Ihnen der CL-Pokal bedeuten?]
Nicht nur für mich persönlich sondern für den ganzen Verein ist das natürlich ein sehr großes Ziel. Wir haben an Europas Spitze solange gekämpft, das bedeutet sehr viel. Es ist nicht so leicht, das CL-Finale zu erreichen, man muss hart dafür kämpfen, das haben wir getan und nun stehen die Chancen 50:50 das zu gewinnen und wir werden versuchen, unsere Chance zu nutzen.Dominik Klein:
Zum Schluss habe ich ein bisschen öfter auf die Uhr geschaut. Wir wurden zum Ende ein bisschen hektisch, aber das ist ganz egal, wir haben uns das redlich erkämpft und - wenn man diese Leistung sieht - verdient den Finaleinzug geschafft.
[Sie sind Weltmeister geworden, aber ist es nicht auch unglaublich viel Wert, ins Champions-League-Finale einzuziehen?]
Ja natürlich, das ist die Arbeit mit der Mannschaft, da haben wir im Sommer angefangen. Für so etwas hier kämpft man. Jetzt freuen wir uns auf eine Woche mit der Nationalmannschaft, wo man ein wenig den Kopf frei kriegt, und dann kommt der Endspurt in der Bundesliga, das Final Four und dann das Champions-League-Finale.[Ihr Wunschgegner?]
In Spanien war's ganz schön, aber mir ist das egal. Jetzt kann kommen wer will, bei dieser Ostseehalle, bei diesen enthusiastischen Fans, die uns hier so unterstützt haben, da kann jeder kommen.Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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So leider hat das mit dem Aufnehmen mal wieder nicht so geklappt, wie gewollt ... Hat zufällig irgendwer das Spiel aufgezeichnet und könnte mir eine Kopie zukommen lassen - die Unkosten zahle ich natürlich
...Wenn ihr mir helfen könnt , bitte einfach ne PN schreiben

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Ich habe ja die Vermutung, dass bei der derzeitigen Verletztenliste der Fokus ganz klar auf der CL liegt .... und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kraft für mehr als einen Titel in dieser Saison noch reicht ...
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So die T-shirts für die Kieler sind nun auch da
... man hat sich quasi in der Kreativität überschlagen ... ein gigantischer Vorschlag schlug den nächsten ... Das Ergebnis ist folgendes 
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Original von Meikel
Man hätte Dich auch besser vorher fragen sollen...

Endlich mal jemand, der es ausspricht
...Einen Sinn kann ich da echt nicht erkennen, nur weil eine Mannschaft noch nicht in einem Finale stand, soll sie diesen vermeintlichen Vorteil bekommen ? ... und vor allem, warum hat der THW dann damals gegen Barca kein Rückspiel zuhause gehabt ? .... aber wahrscheinlich hat sich ein ganz witziger diese Regelung erst vor kurzem überlegt ... Applaus dafür

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Mal ehrlich, diese Regelungen sind doch total überflüssig.
Egal bei welcher Konstellation sollte auf jeden Fall gelost werden, aber neeee ....
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Champions League: Wenn nicht jetzt, wann dann? THW im Finale!
"Wenn nicht jetzt, wann dann?" Seit der WM kennt jedes Kind den Song der Kölner Kultband "De Höhner". Wenn im hohen Norden 10250 Kehlen völlig entrückt diese Zeilen mitschmettern, muss etwas Besonderes passiert sein. Und das war es auch, an diesem Freitag Abend: Getragen von einer Welle euphorischer Fans schwammen sich die Zebras in der zweiten Halbzeit des Rückspiels im Champions League-Halbfinale gegen Portland San Antonio frei, erkämpften sich zwischenzeitlich eine Sechs-Tore-Führung, die in den Schlusssekunden dahin schmolz, am Ende aber reichte: Der THW Kiel steht erstmals seit dem Jahr2000 wieder im Champions League Finale! Garant des 37:34 (20:19)-Erfolges, der das 28:30 aus dem Hinspiel wettmachte, war dieses Mal nicht nur ein einziger Spieler.
Aus dem geschlossensen THW-Team mag man keinen Spieler explizit als Matchwinner bezeichnen, denn angefangen vom tollen Torhütergespann Omeyer/Andersson, das sich perfekt ergänzte, über den nimmermüden Kapitän Stefan Lövgren, acht Mal erfolgreich, die Außen Dominik Klein (7 Tore) und Vid Kavticnik (7/1 Tore), bis hin zum in der ersten Halbzeit überragenden Nikola Karabatic, der sieben seiner zehn Tore in den ersten 30 Minuten erzielte, boten alle Zebras eine grandiose Leistung. San Antonio halfen da weder die genialen Schachzüge und zehn Tore eines Ivano Balic noch die zwölf Treffer von Carlos Ruesga.
Viel "Alarm" hatte sich nicht nur Dominik Klein vor der Partie in der Ostseehalle gewünscht - und die Zuschauer machten Alarm. Mit stehenden Ovationen und schwarz-weißen Girlanden aus Krepppapier empfingen sie "ihre" Zebras und zeigten, dass es an nötiger Unterstützung von den Rängen nicht fehlen würde. Derart beflügelt machte der THW von Beginn an Dampf - Vid Kavticnik erzielte aus dem Rückraum und per Tempogegenstoß das 3:1 (3.). Doch aus welchem Holz Portland San Antonio geschnitzt ist, zeigten die Gäste nun immer auffälliger: Kühl spielten die ihre Angriffe aus, verzichteten auf die im Hinspiel kritisierten Pausen - und hatten in Ruesga einen wurfgewaltigen Spieler in ihren Reihen, der es genau verstand, die Lücken in der neuformierten Kieler 6:0-Abwehr zu nutzen. Im Zusammenspiel mit einem an diesem Abend überragenden Ivano Balic kippte die Partie langsam in Richtung Portland San Antonio. Beim 6:7 (9.) erzielten die Spanier ihre erste Führung, erhöhten kurz darauf durch das einzige Tor des blassen Renato Vugrinec auf 9:7 (11.).
Doch die Zebras hielten in Gestalt von Nikola Karabatic dagegen. Zunächst drosch er einen Rückraumwurf mit 102 Stundenkilometern in die Maschen, ehe er kurz darauf einen Tempogegenstoß gar mit 111 km/h abschloss. Der THW hatte wieder ausgeglichen. Bis zum 11:12 blieben die Kieler immer in Reichweite, die Balic dann allerdings auflöste. Unglaublich seine patziert-schnellen Würfe, toll seine Anspiele. Bis auf 15:11 zogen die Gäste mit beeindruckend abgeklärtem Spiel davon, profitierten dabei auch von einigen Fehlern im Kieler Angriff und einer nicht eingespielten Kieler Abwehr, in der Xepkin nach nur drei Trainingseinheiten mit seinen Kollegen noch nicht die ihm zugesprochene Rolle ausfüllen konnte. Noka Serdarusic reagierte, brachte Mattias Andersson auf der Torhüterposition und schickte Klein auf die vorgezogenen Position, um die Kreise von Balic und Ruesga einzuengen. Der Erfolg dieser Maßnahmen ließ nicht lange auf sich warten. Karabatics Heber zum 15:16 und Klein per Tempogegenstoß nach einem Traum-Pass von Mattias Andersson brachten den Ausgleich zum 16:16 (24.), als der Kieler Linksaußen kurz darauf zwei blitzsaubere Gegenstöße im Tor von Kasper Hvidt unterbrachte, riss es die Fans wieder von den Sitzen. Stehende Ovationen für einen THW, der sich zurück in die Partie gekämpft hatte - auch wenn Portland San Antonio vor der Halbzeit noch auf 19:20 verkürzen konnte.
Die Pause schien dem THW gar nicht bekommen zu sein. Hvidts Paraden, Fehlwürfe des bisherigen "Mr. 100 Prozent" Karabatic und ein Fehlpass von Lövgren brachten die Spanier wieder in eine ausgezeichnete Ausgangslage. Fünf Minuten gelang den Zebras nicht viel - und San Antonio bedankte sich mit drei Ruesga-Toren zum zur erneuten Gäste-Führung (22:21, 36.). Der THW konterte, ausgeglichen blieb das Spiel trotzdem. Bis zur 40. Minute. In dieser musste Perez für zwei Minuten auf die Bank, Mattias Andersson leicht angeschlagen wieder seinen Platz für Omeyer räumen. Bis dato war das Kieler Überzahlspiel kein Inbegriff für Gefährlichkeit, jetzt aber drehte der THW in diesen zwei Minuten richtig auf: Angetrieben vom immer stärker agierenden Lövgren suchte der THW die Führung. Omeyer griff sich einige Würfe und schickte den THW-Temoexpress mit Namen Kavticnik/Klein auf die Reise. Das Resultat: 27:24 (42.) und eine Halle, die schon jetzt den Begriff Hexenkessel verdient hatte. Richtig entfacht, trieb er die Zebras weiter unermüdlich an. Als kurz darauf Karabatic das 29:25 erzielte (45.) glaubte man an das Weiterkommen. Als der franzose kurz darauf von seinen Landsleuten Bord/Buy auf die bank geschickt wurde, zweifelte man wieder. Und dann kam Omeyer. Andorinhos Ball sollte unter gar keinen Umständen ins Tor, auf allen vieren robbte der Kieler Kepper dem Leder hinterher und hielt es schließlich fest. Der Rest war Chefsache. Lövgren per Temogegenstoß (!) und noch einmal durchsetzungsstark - zwei Tore in Unterzahl, 31:25 (48.). San Antonios Coach Equisoain reichte es, nahm seine Stars ins per Auszeit ins Gericht. Zunächst ohne nennenswerten Erfolg, hämmerte Karabatic doch bei angedrohtem Zeitspiel den Ball mit 108 Stundenkilometern in den rechten Winkel (32:26, 51.), düpierte Klein die hochgelobte Abwehr der Gäste aus der mittleren Rückraumposition mit einem 102-km/h-Kracher zum 34:28 (55.), schoss Kavticnik Kasper Hvidt aus dem Rückraum das Leder zwischen den Beinen hindurch zum 35:29 (55.) ins Netz.
Spätestens als Lövgren zwei Minuten vor dem Ende das 37:31 erzielte, waren die Zeichen auf Final-Feiern gestellt. Doch zu früh. San Antonio zeigte, dass es auch schnell agieren kann. Die Gäste suchten in dieser Phase nur noch Ivano Balic, der Welthandballer sollte es richten. Zum Entsetzen der Zuschauer erledigte er diesen Job gründlich: Zwei schnelle Tore binnen vierzig Sekunden brachten dien Spanier urplötzlich wieder in Final-Reichweite, kurz darauf rutschte Lövgren bei einem Pass aus, Davor Dominikovic konnte dreißig Sekunden vor dem Ende auf 34:37 verkürzen - ein Gegentor noch, und alle Kieler Mühen wären vergebens gewesen. Ballbesitz, Auszeit. Sieben Sekunden noch zu spielen. Die längsten sieben Sekunden der Saison, wie Hallensprecher Rolf Körting bemerkt. Lövgren macht es selbst, läuft parallel zur Mittellinie, die Lücke in der offenen Manndeckung der Spanier suchend. Kavticnik ist frei, prellt den Ball zwei Mal, passt zu Karabatic - der Rest ist Jubel.
Hüpfende Zebras, singende Fans, La Ola - und eben dieses "Wenn nicht jetzt, wann dann?" der Höhner. Wird die Hymne der WM auch zum Kieler Champions-League-Song? Nach diesem starken Auftritt gegen Portland San Antonio sind die Hoffnungen darauf nicht unbedingt kleiner geworden...
Jetzt schaut man in Kiel gebannt auf das Rückspiel der SG Flensburg-Handewitt bei CBM Valladolid. Kommt Valladolid ins Finale, bedeutete dies nach einer EHF-Regelung, dass die Spanier auf jeden Fall im Rückspiel Heimrecht genießen würden. Heißt der Gegner hingegen Flensburg, würde das Rückspiel in der Ostseehalle ausgetragen. Wer letztlich Gegner des THW sein wird, entscheidet sich am Sonntag um 19 Uhr. Eurosport zeigt das Spiel ab 19 Uhr live.
(Christian Robohm)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
Eine Frage ... ich wusste, dass Valladolid auf jeden Fall das Rückspiel zuhause hat, aber ich dachte, wenn der Gegner Flensburg heißt, wird gelost ???
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Jaaaaaaaaaaaaaaaaa ! Es ist vollbracht
- eine gigantische Leistung vom THW , allen voran Lövgren, Karabatic und Klein
... irgendwie fehlen noch ein wenig die Worte, aber der Traum rückt immer näher 
Ein super tolles Bild - bei sport1 gefunden

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Champions League
Das Ziel ist nah: Freitag geht es um den FinaleinzugDas Ziel ist erstmals seit dem Jahr 2000 zum Greifen nah: Am Freitag kämpft der THW Kiel im Champions-League-Halbfinale gegen den spanischen Top-Klub Portland San Antonio um den Einzug ins Finale der europäischen Königsklasse. Nach der 28:30-Niederlage im Hinspiel ist die Ausgangslage klar: Gewinnt der THW mit drei oder mehr Toren, kann er weiter vom Titelgewinn träumen. Bei einem Zwei-Tore-Erfolg dürften die Kieler nicht mehr als 27 Gegentreffer kassieren - auch dann wäre der THW im Finale. Spannung und Dramatik scheinen garantiert. Das Spiel in der seit Wochen restlos ausverkauften Ostseehalle beginnt um 19 Uhr, Eurosport überträgt live.
Die Wellen schlugen nach dem harten Duell im Hinspiel hoch. San Antonios Trainer Javier Equisoain beklagte sich nach den ersten 60 Minuten über "die schlechteste Schiedsrichter-Leistung, seit wir Champions League spielen." Ins gleiche Horn stieß die spanische Presse, so wusste "Diario de Navarra": "Als die Kräfte der Deutschen schwanden, verstanden die Schiris die Intensität in der Deckung falsch und erschütterten mit ihren Entscheidungen die einheimische Stammkundschaft." Und "ABC" ergänzte: "Eigene Fehler, fragwürdige Schiedsrichter, die die Härte der Deutschen nicht unterbanden ließen Pamplona leiden." "El Mundo" wollte dem in nichts nachstehen:" Obwohl sich Portland ins Spiel kämpfte, sorgten die Schiedsrichter dafür, dass Pamplona noch um den zweiten Final- Einzug hintereinander zittern muss."
Auf Kieler Seite reagierte man gelassen auf die in der Tat fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichter-Duos, die mit ingesamt neun Zeitstrafen für die Kieler Defensive und die Hinausstellung von Kim Andersson nach seiner dritten Zeitstrafe in Anzahl und Qualität der Bestrafungen ein gewisses Ungleichgewicht erkennen ließen. Auch die "Fallsucht" der spanischen Offensive, die sich die nötige Luft gegen einen schnell spielenden Gegner oftmals durch übertrieben lange Behandlungspausen holte, interessierte nach dem Spiel keinen der Kieler Offiziellen mehr. Die Verletzung von Marcus Ahlm ließ keine Zeit für Rückblicke. Da der Kieler Weltklasse-Kreisläufer bis zum Saisonende ausfällt, musste schleunigst reagiert werden. Ein Wettlauf mit der Zeit begann direkt nach dem Spiel, am Ende konnte THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker kurz vor Ablauf der EHF-Meldefrist für das Rückspiel mit Andrej Teschepkin einen im wahrsten Sinne "gigantischen" Transfercoup vermelden. Der 2,05-Meter-Hüne, der 2005 seine einzigartige Karriere für den FC Barcelona beendete, wird im Abwehrverband des THW für nötiges Schwergewicht gegen San Antonios Kreisläufer Nikolic sorgen - und ganz nebenbei die Personalsorgen der Kieler, bei denen neben Marcus Ahlm auch Henning Fritz, Viktor Szilagyi und Lars Krogh Jeppsen fehlen werden, ein wenig lindern.
Während man beim THW damit beschäftigt war, Tschepkins Transfer in trockene Tücher zu bringen, konnte man in Pamplona den angeschlagenen Leistungsträgern ein wenig Ruhe gönnen, sodass Equisoain am Freitag auf sein komplettes Star-Ensemble zurück greifen kann. Den Kader Portland San Antonios stellten wir Ihnen bereits im Vorbericht zum Hinspiel ausführlich vor.
Große Unterstützung erhofft sich der THW Kiel im bisher vierten Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams vom Publikum. "Die Ostseehalle muss wie ein Mann hinter unseren Jungs stehen", fordert der Uwe Schwenker "10.000 enthusiastische Fans". Denn auch das Rückspiel werde äußerst intensiv geführt werden. Der Heimvorteil der Kieler ist es auch, der Ex-Zebra Demetrio Lozano vor seiner Rückkehr an die Förde Sogen bereitet: "28 Gegentore? Das wird eng in Kiel." Lozano hofft derweil auf längere Einsatzzeiten gegen seinen ehemaligen Klub, war nach dem Hinspiel einigermaßen angesäuert ob seines Kurzauftrittes: "Die Frage, warum ich so wenig gespielt habe, muss der Trainer beantworten. Ich bin jedenfalls total enttäuscht."
Freitag ist es soweit, dann hat das Vorgeplänkel ein Ende. Gegen 21 Uhr wird feststehen, ob der THW mit Hilfe seiner Fans den vorletzten Schritt auf dem Weg zum großen Triumph genommen haben wird. Schiedsrichter der Partie sind die Franzosen Gilles Bord und Olivier Buy. Handballfans wissen: Die beiden pfiffen das WM-Finale 2007, an dessen Ende Deutschland den Titel gewann - ein gutes Omen. EHF-Delegierter ist der Däne Bjarne Munk Jensen.
(Christian Robohm)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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15. April 2007, So.:
18.00: Eintracht Hildesheim - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
Nachholspiel vom 22. Spieltag -
12. April 2007, Do.:
20.30: VfL Gummersbach - TuS N-Lübbecke : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
11. April 2007, Mi.:
20.15: HSG Nordhorn - SG Flensburg-Handewitt : --:-- (--:--) -
11. April 2007, Mi.:
20.15: HSV Hamburg - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
live im DSF -
11. April 2007, Mi.:
20.00: THW Kiel - HSG Düsseldorf : --:-- (--:--) -
11. April 2007, Mi.:
19.30: SG Kronau/Östringen - MT Melsungen : --:-- (--:--)