ZitatKiel - Aufatmen beim THW Kiel: Nikola Karabatic wird am Sonntag dabei sein, wenn der Meister beim TBV Lemgo (15 Uhr) versuchen wird, die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga zu verteidigen.
Der Franzose hatte sich am Dienstag im Heimspiel gegen Hildesheim (34:28) einen Zeh am rechten Fuß verletzt. Die klaffende Risswunde wurde noch in der Umkleidekabine genäht. Gestern stellte sich bei einer Röntgenuntersuchung heraus, dass der Zeh nicht gebrochen ist. Derzeit passt der Fuß zwar in keinen Turnschuh und Gehen ist dem 23-Jährigen nur unter Schmerzen möglich. Doch Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries gab sich zuversichtlich, dass Karabatic, der erst morgen wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen wird, am Sonntag einsatzfähig ist.
(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 10.05.2007)
Beiträge von Jenny
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Ich denke, hier passt es am besten ...
ZitatAlles anzeigenKieler Nachrichten: Zebras wollen sich nicht abzocken lassen -
Plötzliche Personalnot bringt den THW auf dem Spielermarkt in ZugzwangKiel - Der THW Kiel hat im April zum vierten Mal den DHB-Pokal gewonnen und vor elf Tagen mit dem Sieg in der Champions League den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert. Triumphe, die auch rund 800 000 Euro in die Klubkasse spülten. Rosige Zeiten also bei den Zebras? Keineswegs. Der Blick in die nahe Zukunft fällt auf viele Baustellen.
"Wir sind von den Ereignissen überrollt worden", meint THW-Manager Uwe Schwenker, der seinen Klub in einer "schwierigen und komplizierten Situation" sieht. Der Rekordmeister hatte bei seiner Planung für die Saison 2007/2008 darauf gesetzt, dass Viktor Szilagyi (Kreuzbandriss) und Lars Krogh Jeppesen (Bandscheibe) wieder zur Verfügung stehen würden. Doch die Genesung der Rückraumspieler verläuft nicht wunschgemäß. Derzeit ist völlig unklar, wann sie ihr Comeback feiern werden. Zudem wird Kreisläufer Marcus Ahlm (Sehnenabriss im Oberarm) voraussichtlich erst im September wieder fit sein. "Wir wissen erst seit März, dass wir zwei neue Rückraumspieler brauchen", sagt Schwenker, der in den letzten Wochen ein "Katz-und-Maus-Spiel" auf dem Transfermarkt erlebt hat. Die plötzliche Personalnot des Meisters und die satten Gewinne aus den beiden Cup-Wettbewerben haben Begehrlichkeiten geweckt. Schwenker: "Wir müssen sehr viel Geld in die Hand nehmen, um unseren Kader zu ergänzen." Er rechnet damit, dass der Rekordetat dieser Saison (sechs Millionen Euro) um weitere 600 000 Euro erhöht werden muss, um auch in der nächsten Spielzeit eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen zu können.
In diesem Zusammenhang kündigte der 48-Jährige eine Preissteigerung bei den Dauerkarten an. Sonst, so Schwenker, könne der THW Klubs wie dem HSV Hamburg oder der SG Kronau, die mit potenten Mäzenen wie dem Software-Riesen SAP (Kronau) von wirtschaftlichen Zwängen weitgehend befreit sind, nicht länger die Stirn bieten. "In finanzieller Hinsicht haben diese Vereine uns rechts überholt", behauptet Schwenker, der den Boom seiner Sportart inzwischen auch an den Gehältern seiner Angestellten ablesen kann. "Was Magnus Wislander im Jahr 2002 als unser Top- Verdiener bekommen hat, verdienen heute alle THW-Spieler - mindestens."
Als Nachfolger für Kreisläufer Pelle Linders (wechselt zum FC Kopenhagen) hatten die Kieler Igor Vori (26) auserkoren. Der kroatische Olympiasieger hatte bereits zugesagt, doch sein Arbeitgeber, der FC Barcelona, wollte nur bei einer Ablöse von 300 000 Euro zustimmen. Zu viel. Ähnlich verlief ein Gespräch mit Michael "Mimi" Kraus, Weltmeister und Mittelmann in Diensten von FA Göppingen.
"Gerade die Preise für deutsche Spieler haben sich inflationär entwickelt", sagt Schwenker, der auch Kreisläufer Sebastian Preiß (TBV Lemgo) an die Förde zurückholen wollte. Der Preis für Preiß, der sich in Kiel einst gegen Ahlm nicht durchsetzen konnte und im WM-Finale lediglich auf der Tribüne saß: Das doppelte Linders-Gehalt.
Um sich auf die größeren Baustellen zu konzentrieren, haben die THW-Verantwortlichen nun eine kleinere mit dem Rotstift geschlossen. Da sich Jung-Nationalspieler Jürgen Müller (20/Balingen), Wunschkandidat als Nachfolger von Henning Fritz (wechselt zur SG Kronau) für den HSV Hamburg entschied, starten die Zebras ohne einen dritten Torhüter in die neue Saison.
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 10.05.2007)
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Original von - F -
Dann sag mir mal, welcher Spieler Neo momentan adäquat ersetzen könnte.Gibt es nicht ...
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Mit Kopf und Körper am Ende - Titel-Entscheidung im Lazarett?
Mit Tunnelblick zum Titel: Obwohl Kopf und Körper längst am Ende sind, verlieren die Handballer des THW Kiel und des HSV Hamburg die Bundesliga-Meisterschaft nicht aus den Augen. "Wir tun alles, was möglich ist, und ziehen das jetzt gnadenlos durch", sagte HSV-Trainer Martin Schwalb nach dem 29:24 am Dienstag gegen den TV Großwallstadt. Auch Kiel löste seine Pflichtaufgabe mit einem ungefährdeten 34:28 gegen Schlusslicht Eintracht Hildesheim und hat damit fünf Spieltage vor Saisonende weiter dank des klar besseren Torverhältnisses die Nase vorn. "Wenn wir alles gewinnen, werden wir Meister", lautet die logische Rechnung von Rechtsaußen Vid Kavticnik.
Die Entscheidung aber, wer am 2. Juni mit der Meisterschale feiern darf, könnte eher im Lazarett als auf dem Parkett fallen. Nach acht Monaten Dauerstress mit über 70 Spielen für manche Leistungsträger ist für einen Endspurt kaum noch Puste übrig. "Eigentlich geht bei mir körperlich gar nichts mehr", sagte HSV-Weltmeister Torsten Jansen, den nur noch die Aussicht auf den zweiten Saisontitel nach dem Europapokal der Pokalsieger beflügelt: "Solange man so ein Ziel vor Augen hat, geht alles." Während der HSV immerhin in voller Besetzung trainieren und spielen kann, ist bei Titelverteidiger Kiel nach einer bösen Verletzungsserie kaum noch eine Mannschaft übrig.
"Ich bin froh, dass wir nur noch fünf Spiele zu überstehen haben", sagte Trainer Zvonimir Serdarusic, dem zuletzt nur noch acht gesunde Feldspieler zur Verfügung standen. "Die Mannschaft stellt sich beinahe schon von selbst auf, taktisches Spiel ist dadurch nicht mehr möglich", betonte er. Am Mittwoch kamen neue Sorgen dazu: Nikola Karabatic zog sich in den Schluss-Sekunden eine Risswunde am rechten Fuß zu, die genäht werden musste. Eines ist klar: Fällt beim THW auch noch Karabatic - für Serdarusic der "beste Halblinke der Welt und der kompakteste Spieler in ganz Europa" - aus, dürfte das erhoffte Triple nach Pokalsieg und Champions League-Triumph nicht zu erreichen sein.
Ohnehin übt sich Kiel bereits seit Wochen in Understatement - eine Strategie, die schon bei den Champions League-Finals gegen die SG Flensburg-Handewitt aufging. "Es spricht nicht viel für uns", sagte Serdarusic, und auch Karabatic meinte: "Wir sind so wenige Spieler, da glaube ich, dass der HSV Favorit ist." Dass der THW jedoch neben individueller Klasse auch Kampfgeist und Siegermentalität besitzt, hat er bereits mit dem Erfolg in der "Königsklasse" bewiesen.
Während Kiel und Hamburg zumindest schon für die kommende Saison in der Champions League planen können, muss der dritte deutsche Europapokal-Sieger, der SC Magdeburg, um einen erfolgreichen Saison- Abschluss bangen. Neben den Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Schwarzgeldkassen plagen den Club auch große sportliche Sorgen: Die Leistungsträger Joel Abati (Hand-OP) und Oliver Roggisch (Nasen-OP) fallen für den Rest der Spielzeit aus.
Quelle: http://www.handball-world.de
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Weiß gar nicht, warum sich manche hier so darüber lustig machen ...
Wer weiß, was manch einer von uns in so ner Situation so von sich gegeben hätte
- außerdem bin ich ja leicht neidisch - hätte auch gerne mal die Chance so viel Geld zu gewinnen 
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13. Mai 2007, So.:
15.00: TBV Lemgo - THW Kiel : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
12. Mai 2007, Sa.:
19.15: TuS N-Lübbecke - HSV Hamburg : --:-- (--:--) -
12. Mai 2007, Sa.:
19.00: HSG Wetzlar - GWD Minden : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
12. Mai 2007, Sa.:
18.00: MT Melsungen - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--) -
12. Mai 2007, Sa.:
17.00: SG Flensburg-Handewitt - Eintracht Hildesheim : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
12. Mai 2007, Sa.:
15.00: SG Kronau/Östringen - FA Göppingen : --:-- (--:--) -
12. Mai 2007, Sa.:
15.00: VfL Gummersbach - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
live im WDR -
11. Mai 2007, Fr.:
19.30: TV Großwallstadt - HSG Düsseldorf : --:-- (--:--) -
11. Mai 2007, Fr.:
19.30: SC Magdeburg - Wilhelmshavener HV : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
11. Mai 2007, Fr.:
19.30: SC Magdeburg - Wilhelmshavener HV : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
19.30: TV Großwallstadt - HSG Düsseldorf : --:-- (--:--)12. Mai 2007, Sa.:
15.00: VfL Gummersbach - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
live im WDR
15.00: SG Kronau/Östringen - FA Göppingen : --:-- (--:--)
17.00: SG Flensburg-Handewitt - Eintracht Hildesheim : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
18.00: MT Melsungen - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)
19.00: HSG Wetzlar - GWD Minden : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
19.15: TuS N-Lübbecke - HSV Hamburg : --:-- (--:--)13. Mai 2007, So.:
15.00: TBV Lemgo - THW Kiel : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
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Pleiten, Pech und Pelle
THW Kiel müht sich gegen Eintracht Hildesheim zu einem 34:28 (19:12)
Kiel - Für Lars Walther, Trainer von Eintracht Hildesheim, spiele der THW Kiel in der Ersten Bundesliga und auch sonst "Handball von einem anderen Planeten". Beim 34:28 (19:12)-Sieg der Kieler gestern Abend waren die Zebras für 60 Minuten zurück auf der Erde. Gegen Hildesheim änderte allerdings auch eine zuweilen miserable Chancenverwertung nichts an einem sicheren Sieg.Die erste Halbzeit stand unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pelle". Gegen engagierte Hildesheimer, die zuletzt aus einem Sieg gegen den SC Magdeburg Selbstvertrauen geschöpft hatten, gestaltete sich das Kieler Spiel zunächst zäh, taktisch jedoch wirkungsvoll, auch dann, wenn die Zebras im Zuge der zweiten Welle mit dem furios aufspielenden Pelle Linders und Andrei Xepkin im "Doppelpack" für Unruhe im gegnerischen Mittelblock sorgten. Einzig die Tore gelangen seltener als erhofft. Zum einen, weil mit dem Litauer Arunas Vaskevicius Hildesheims größte Trumpfkarte zwischen den Pfosten zu Höchstform auflief und am Ende des Spiels 24 Paraden auf seinem Konto verbuchte. Zum anderen, weil die THW-Akteure ein ungewohnt schwaches Nervenkostüm im Abschluss offenbarten. So scheiterten Henrik Lundström per Tempogegenstoß und von Außen (9., 15.), Andrei Xepkin vom Kreis (10.) und Dominik Klein, der zunächst nur die Latte (28.) traf und später beim Tempogegenstoß an Vaskevicius scheiterte (30.).
"Meine beiden Linksaußen haben heute zwölf hundertprozentige Chancen vergeben", rechnete THW-Trainer Noka Serdarusic nach dem Schlusspfiff vor und formulierte sogleich eine Hoffnung für die kommenden Partien: "Ich denke, die Zuschauer wissen, dass wir mit der Aufstellung nicht in der Lage sind, das zu spielen, was sie früher von uns gesehen haben."
Es ist folglich zu konstatieren, dass der THW zwar gestern Abend nicht zu dem im Stande war, was noch am Sonnabend für ein souveränes 40:20 gegen den Wilhelmshavener HV gesorgt hatte. Dass aber schließlich auch gegen Hildesheim der Vorsprung nie auf ein Besorgnis erregendes Mindestmaß schrumpfte. Auf dem Weg zum 19:12 zur Pause blieb immerhin Zeit für neun Treffer des am Kreis ackernden Pelle Linders, der dabei zweimal zum 10:5 (17.) und 11:6 (18.) von Nikola Karabatic mit einem Rückhand-Anspiel der Marke Weltklasse bedient wurde.
Nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Klein und Karabatic scheitern frei vor Vaskevicius (32.), Hildesheim verkürzt sogar bis auf 16:21(38.), und doch blieb alles beim alten. Thierry Omeyer hielt die wichtigen Bälle, auf die es ankam, während der Frust seiner Mitspieler von Minute zu Minute wuchs. Eben jenen Frust durfte Dominik Klein erst in der 43. Minute bei seinem ersten Treffer zum 27:19 hinauspressen, seinem inneren Zorn Luft verschaffen.
Das Signal zu einem furiosen Endspurt war damit keineswegs gegeben, das muntere Chancenauslassen auf dem Planeten Erde ging weiter und fand seine Personifizierung ausgerechnet in dem Publikumsliebling Xepkin, dem an diesem Tag im Angriff nichts gelingen mochte. Das Vermögen der eigenen Fähigkeiten bescherte den Zebras am Ende einen ungefährdeten Sieg ohne Wert. "Wenn wir besser in der Abwehr spielen, haben wir in Lemgo eine Chance", sagte Pelle Linders nach dem Schlusspfiff.
Dass Nikola Karabatic nach dem Spiel wegen einer Risswunde über dem vierten Zeh am rechten Fuß genäht werden musste, die er sich in der Schlussminute zugezogen hatte (unklar blieb, ob bei einer Aktion auf dem Feld oder bei einem wütenden Tritt gegen die Auswechselbank nach einer Zweiminutenstrafe) und dass Karabatic deswegen heute geröntgt werden muss, erhöht nun die eigene Unsicherheit in Bezug auf die verbleibenden Saisonspiele. Pelle Linders sagt: "Wir sind immer noch die Nummer eins."
(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2007)
ZitatAlles anzeigenStimmen zum Spiel:
THW-Trainer Noka Serdarusic:
Unsere heutige Leistung hat nichts mit Frische zu tun. Wenn meine Linksaußen, die heute zwölf einhundertprozentige Chancen verworfen haben, nur ihre gewohnten mindestens 80 Prozent der Würfe reinmachen, stellt sich die Frage nach der Frische überhaupt nicht. Die Fans wissen, dass wir nicht in der Lage sind, solch einen Handball wie mit komplettem Kader zu spielen. Sie haben dafür Verständnis. Ich bin froh, dass wir nur noch fünf Spiel zu überstehen haben. Die Mannschaft stellt sich beinahe schon von selbst auf, taktisches Spiel ist dadurch nicht mehr möglich. Wir können leider auch nicht davon ausgehen, dass bis zum Saisonende alle Spieler, die heute auf dem Parkett standen, weiterhin einsatzfähig sind. Karabatic hat sich heute verletzt.Eintracht-Trainer Frank Walther:
Für uns spielt der THW Kiel Handball wie von einem anderen Planeten. Deshalb haben wir heute eine gute Leistung gezeigt. Sieben bis acht Minuten haben wir uns in der ersten Halbzeit ein bisschen aufgegeben, was der THW genutzt hat. In der Halbzeitpause haben wir uns vorgenommen, die zweite Hälfte nicht zu verlieren. Das haben wir erreicht, alles in allem ein vernünftiges Resultat erzielt. Nur mit sechs Toren in Kiel zu verlieren, ist für uns gut. Jetzt schauen wir von Spiel zu Spiel. Der nächste Gegner ist Flensburg, dann sehen wir, was dann passiert.THW-ManagerUwe Schwenker zu Karabatic:
Es gibt keinen neuen Termin für Vertragsverhandlungen. Alles Spekulieren macht aber überhaupt keinen Sinn. Wir halten es wie immer, geben keine Wasserstandsmeldungen ab und werden uns melden, wenn irgend etwas passiert ist. Nikola wird sich jetzt mit seinem Berater und seinem Vater zusammen setzen - aber nochmal: Spekulationen bringen uns nicht weiter!Eintracht-Spieler Sven-Sören Christophersen gegenüber den KN:
Wir können den THW zwar zu Hause nicht besiegen. Aber immerhin hat man gesehen, dass wir die Großen ärgern können. Ich hatte es schwer als Rechtshänder im rechten Rückraum. Darauf hatte sich der THW gut eingestellt. Trotzdem denke ich, dass wir uns ganz gut verkauft haben. Hier sind schon ganz andere Mannschaften mit viel schlechteren Ergebnissen aus der Halle gegangen.THW-Torhüter Thierry Omeyer gegenüber den KN:
Hildesheim ist sicherlich besser, als es die Tabelle aussagt. Trotzdem haben wir heute nicht gut gespielt und zu viele Chancen vergeben. Wichtig ist deshalb, dass wir heute gewonnen haben.THW-Rechtsaußen Vid Kavticnik gegenüber den KN:
Seit dem Finale gegen Flensburg treffe ich nicht mehr so gut. Ich hoffe, dass ändert sich am Sonntag. An Hamburg denke ich nicht. Wenn wir alles gewinnen, werden wir Meister. -
ZitatAlles anzeigen
Nicola Karabatic - Längst kein Talent mehr
Nikola Karabatic galt als "größtes Talent Europas", als er im Sommer 2005 zum THW Kiel kam. Heute ist der 23 Jahre alte Franzose längst einer der besten - und erfolgreichsten.
Als der damals 21 Jahre alte Nikola Karabatic im Sommer 2005 zum THW Kiel kam, da war er bereits Champions-League-Sieger, vier Mal französischer Meister und vier Mal französischer Pokalsieger. Viele europäische Spitzenvereine hatten zuvor um das "größte Talent Europas" gekämpft und wollten den Franzosen mit hohen Geldsummen für sich gewinnen. Doch für den heute 23-Jährigen spielte nur Geld nie eine Rolle. "Mir war es wichtig, dass ich mich sportlich sowie persönlich weiter entwickeln kann", gab Karabatic schon damals zu verstehen. Zwei Jahre nach dem Dienstantritt in Kiel ist er dem nachgekommen. "Ich habe mich entwickelt. Mein Spiel hat sich verbessert und ich weiß mehr über die verschiedenen Spieltaktiken", sagt der Rückraumspieler, der sich von Stefan Lövgrens Spielweise beeinflussen lässt. "Stefan war und ist für mich der kompletteste Handballer der Welt und wenn ich neben ihm spielen darf, dann inspiriert mich das."
Karabatic ist gereift. Der Student, der bereits in jungen Jahren auch in der französischen Nationalmannschaft zu den Leistungsträgern gehört, hat sich nicht verbiegen lassen. Doch er habe Erfahrungen machen dürfen, die ihn weiter gebracht haben. "Ich habe eine andere, eine neue Kultur kennen gelernt, ich spreche deutsch und ich bin offener geworden", denkt der Franzose, der aus einer serbokroatischen Familie stammt und seine Kindheit im Land der Tri-Color verbracht hat. "Ich habe viele neue Menschen kennen gelernt und bin mit der Zeit erwachsener geworden."
Es hat sich also eine Menge in seinem Leben getan. Und genau deshalb ärgert es ihn ein bisschen, "wenn man mich immer noch als "das vielleicht größte Talent dieser Tage" oder als "eines der größten Talente Europas" bezeichnet". Für jeden Spieler sei diese Bezeichnung eine Ehrung - das war es auch für Karabatic - aber "ich spiele nun schon lange auf einem sehr hohen Niveau und irgendwann will man kein Talent mehr sein", erklärt der Rückraumspieler.
Man könnte nun denken, dass gerade junge Spieler bei so viel medialer Aufmerksamkeit und hochlobenden Ehrungen schnell den Boden unter den Füßen verlieren und abheben. Doch nicht so Nikola Karabatic. Der 23-Jährige ist bodenständig geblieben, geht respektvoll mit seinen Mitmenschen um, arbeitet hart an sich selbst. "Ich musste hier in Kiel bei Null anfangen und zu Beginn war der Druck, der auf mir lastete, sehr groß. In Frankreich war ich damals bei Montpellier ein Star, doch hier beim THW Kiel musste ich mich neu beweisen", erinnert sich der Zwei-Meter-Mann. In seinen Augen habe er es jedoch inzwischen geschafft, die Zuschauer und die Mannschaftskameraden von seiner Leistung zu überzeugen und "ich spüre auch, dass ich das Vertrauen des Trainers und des Teams gewonnen habe".
Der Handball war schon immer sein Leben und seine Leidenschaft. Für ihn gab es nie etwas anderes und auch wenn er mit seinen jungen 23 Jahren schon fast alles erreicht hat, was es im Handball zu erreichen gibt, denkt Nikola Karabatic gar nicht daran, einen Gang zurück zu schalten. "Wenn man Titel gewonnen und diese anschließend mit der ganzen Mannschaft zusammen gefeiert hat, dann schmeckt einem das", versucht Karabatic das Gefühl zu erklären. "Man bekommt Lust auf mehr. Der Erfolgshunger ist groß und dieser will gestillt werden. Mit dem THW Kiel möchte ich noch so viel erreichen", sagt der Rückraumspieler zielstrebig.
Zielstrebig - das sei er sowieso immer gewesen. "Ich wusste schon von Kindesbeinen an, dass ich einer der besten Handballer der Welt werden will - und das war kein Traum, sondern es war mein Ziel. Für dieses habe ich hart gearbeitet und genau so ehrgeizig werde ich auch für die nächsten Ziele, die nächsten Titel arbeiten".
(Aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports)
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1. THW Kiel
2. TBV Lemgo
3. Großwallstadt
4. Nordhorn
5. TuS N-Lübbecke
6. Flensburg
7. Düsseldorf
8. Hildesheim
9. Magdeburg
10. Balingen
11. Wilhelmshaven
12.Wetzlar
13. Göppingen
14. Minden
15. Kronau/Östringen
16. Melsungen
17. Gummersbach
18. Hamburg -
Zitat
Es war eine Unbeherrschtheit des Franzosen, die ihm drei sekunden vor dem Abpfiff nach einem Foul an Damien kabengele eine Zeitstrafe einhandelte, die er gegenüber den Schiedsrichtern mit einer Verbeugung quittierte. Diese Geste brachte ihm eine weitere Zeitstrafe ein, was ihn so in Rage versetzte, dass er mit dem Fuß gegen die Bande trat. Als Karabatic wenig später in der Kabine seine Schuhe auszog, war der Fuß blutüberströmt, sodass er am Zeh genäht werden musste. Ob er sich die Verletzung beim Foul oder beim Tritt gegen die Bande zuzog, ist ungeklärt. Allerdings erscheint sein Einsatz am Sonntag beim schweren Auswärtsspiel in Lemgo nun mehr als gefährdet.Quelle: http://www.handball-world.de
Jetzt machen sich unsere Spieler schon von selbst kaputt ... man man man
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Habe gar nicht editiert
... das würde ja sonst in meinem Beitrag stehen
...Ansonsten bin ich gespannt auf die Stimmen von denen, die in der Halle waren
