19. Mai 2007, Sa.:
15.00: TBV Lemgo - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
Beiträge von Jenny
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19. Mai 2007, Sa.:
15.00: SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
19. Mai 2007, Sa.:
15.00: SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
15.00: TBV Lemgo - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
18.30: VfL Gummersbach - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)
19.15: TuS N-Lübbecke - GWD Minden : --:-- (--:--)
19.30: FA Göppingen - THW Kiel : --:-- (--:--)
19.30: TV Großwallstadt - Wilhelmshavener HV : --:-- (--:--)
19.30: SG Kronau/Östringen - HSV Hamburg : --:-- (--:--)
20.00: HSG Wetzlar - Eintracht Hildesheim : --:-- (--:--)20. Mai 2007, So.:
17.00: MT Melsungen - HSG Düsseldorf : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
und großes Kompliment an WHV ... -
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30:23 gegen Magdeburg - THW bleibt Tabellenführer
Bärenstarke zweite Halbzeit sichert SiegDurch eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel haben die Handballer des THW Kiel den SC Magdeburg klar in seine Schranken gewiesen und damit die Tabellenführung vor dem ebenfalls siegreichen HSV Hamburg verteidigt. Eine starke Abwehrleistung und ein sensationell parierender Thierry Omeyer waren letztlich ausschlaggebend für den 30:23 (15:14)-Sieg und die Revanche für das Hinspiel-Debakel. Bester Torschütze war Nikola Karabatic mit 7/1 Treffern.
Als Silvio Heinevetter den ersten Wurf von Vid Kavticnik parierte, wurden gleich die Erinnerungen wach an das 24:39 des THW in Magdeburg im Dezember, als der Torhüter die Kieler Angreifer schier zur Verzweiflung brachte. Zumindest im ersten Durchgang knüpfte der 22-Jährige an diese Leistung an, parierte gleich 10 Bälle und war starker Rückhalt eines Magdeburger Teams, das von Anfang an auf einen Sieg aus war. Die Mannschaft von Bogdan Wenta spielte ihre Angriffe zunächst ruhig und konzentriert runter. Mit van Olphen sowie den Vize-Weltmeistern Tkaczyk und Bielecki im Rückraum hielt der SCM von Anfang an gegen, während der THW in der Abwehr zunächst den nötigen Biss vermissen ließ und Thierry Omeyer bei den ersten Würfen etwas unglücklich wirkte. So legten die Gäste zumeist vor, der THW kämpfte sich aber trotz mehrerer Unkonzentriertheiten im Angriff und des starken Silvio Heinevetter stets zum Ausgleich, auch begünstigt durch viele "Holztreffer" der Magdeburger Angreifer. Nach 19 Spielminuten stand es 19:19 unentschieden, das von Beginn an nach vorne peitschende Publikum hatte längst begriffen, dass das Spiel gegen die Bördeländer kein Selbstgänger werden würde.
Mittlerweile wurden die auf beiden Seiten recht blassen Abwehrformationen geändert: Die Zebras verzichteten auf einen Mittelblock mit Andrei Xepkin und schickten Dominik Klein als Sonderbewacher gegen Rückraumshooter Karol Bielecki. Gäste-Trainer Bogdan Wenta ließ sogar sowohl Nikola Karabatic als auch Kim Andersson in Manndeckung nehmen, so dass die beiden Kieler oftmals ein Kieler Angriffsspiel "4 gegen 4" von der Mittellinie aus beobachten mussten. Zunächst schien dieser Plan aufzugehen, Magdeburg ging durch Theuerkauf und Sprenger mit 11:9 in Führung. Doch der THW konterte, Kavticnik und der im ersten Durchgang mutlose Kim Andersson per Strafwurf glichen aus, ehe die Kieler gar durch einen weiteren Treffer des Slowenen mit 14:12 (28.) in Führung gehen konnten. Die Hallenuhr musste dem bisweilen hektischen und von vielen Fehlern geprägten Spiel mittlerweile Tribut zollen und verweigerte für die letzten Minuten des ersten Durchgangs den Dienst. Dies irritierte aber den SCM nicht, der nochmal den Ausgleich zum 14:14 schaffte, ehe Karabatic unwissend zu früh die erneute Kieler Führung erzielte. Der SCM hatte noch rund 20 Sekunden Zeit zum egalisieren, aber der sich immer mehr steigernde Thierry Omeyer parierte und verteidigte damit die knappe Führung gegen die Magdeburger, die bislang mehr als nur ebenbürtig waren.
Noka Serdarusic hatte aber offenbar die richtigen Worte in der Kabine gefunden, denn nach Wiederanpfiff wirkten die Schwarz-Weißen endlich bissiger in den Zweikämpfen. Da die Zebras aber im Angriff noch nicht das richtige Zielwasser getrunken hatten - allein Nikola Karabatic warf in dieser Phase gleich zweimal an die Latte -, blieb die Partie auch weiter ausgeglichen. Nach einem Treffer von Karol Bielecki stand es nach 37 Minuten 17:16 für den THW, und nach einem gehaltenen Siebenmeter von Kim Andersson hatte der SCM gar die Chance zum Ausgleich.
Doch es kam anders, denn der THW bog nun in seine stärkste Phase ein: Die Abwehr erzwang einen technischen Fehler der Gäste, im Gegenzug fand Karabatic den eingelaufenen Dominik Klein zum 18:16. Dann hielt der meisterliche Omeyer gegen Bielecki und Lundström erhöhte von außen auf 19:16 - die erste Drei-Tore-Führung in diesem Spiel. Die Zuschauer merkten, dass die Zebras nun "den Sack zumachen" wollten und peitschten ihr Team mit "Schwarz und weiß"-Gesängen weiter nach vorne. Eine weitere Parade Omeyers gegen den diesmal mit vielen Fehlwürfen auffallenden Grzegorz Tkaczyk, ein Strafwurf von Karabatic sowie ein Steal von Dominik Klein, der anschließend Pelle Linders bediente, bedeuteten gar das 21:16 (42.) und die Vorentscheidung.
Der THW spielte sich nun in einen Rausch, der SCM ging gegen den bissig zu Werke gehenden Tabellenführer nun unter. Spätestens, als auch bei Kim Andersson endlich der Knoten platzte und dieser mit einem Doppelschlag auf 23:17 (46.) erhöhte, war allen klar, dass das Spiel entschieden war. Bei Magdeburg kam nun durch mehrere Pfosten- und Lattentreffer auch noch Pech hinzu, so dass der THW bis zur 51. Minute sogar auf 27:18 davonzog - bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste gerade mal vier Treffer im zweiten Durchgang erzielt.
Erst mit der Gewissheit des sicheren Sieges schalteten die Zebras nun einen Gang zurück und ließen die Magdeburger ein wenig Ergebniskosmektik betreiben. Das bestens gelaunte Kieler Publikum bekam als Belohnung noch das Ostseehallen-Comeback von Henning Fritz präsentiert, der in der Schlussminute mit einer starken Parade gegen Bielecki auftrumpfte und somit den 30. THW-Treffer durch Christian Zeitz einleitete - die längst von ihren Plätzen aufgesprungenen Zuschauer hatten bis zum Schlusspfiff allen Grund zur Freude.
Mit diesem Sieg bleibt der THW weiterhin an der Spitze, allerdings bleibt der HSV dem Rekordmeister durch ein 37:34 gegen den zweiten Rekordmeister VfL Gummersbach weiter dran. In den letzten drei Saisonspielen in Göppingen, in Flensburg und zu Hause gegen Nordhorn benötigt der THW somit weiterhin jeden Punkt, um den Titel zu verteidigen und das Triple einzufahren.
(Sascha Krokowski)
Stimmen zum Spiel:
SCM-Trainer Bogdan Wenta:
Die ersten 30 Minuten waren spannend, Silvio Heinevetter hatte stark gehalten, wir haben konsequent und ruhig gespielt. Aber Kiel hatte später so viel Biss und Vertrauen Richtung Tor. Nach 13 Minuten in der zweiten Halbzeit habe ich auf die Uhr geschaut - da hatten wir erst zwei Tore erzielt, das Spiel war gelaufen. Kiel hatte jedes Mal eine Antwort. Da Flensburg heute aber auch verloren hat, haben wir weiterhin eine Chance auf die Qualifikation zur Champions League. Diese wollen wir am Wochenende in Flensburg suchen.THW-Trainer Noka Serdarusic:
Wenn man Nikola Karabatic in den letzten fünfzehn Minuten gesehen hat, hatte man jederzeit die Befürchtung: "Jetzt bricht er zusammen". Meine anderen Spieler haben noch Reserven, können die letzten drei Spiele noch Gas geben. Wir hatten vor diesem Spiel kaum trainiert, hauptsächlich die Taktik.THW-Manager Uwe Schwenker:
Wir denken weiterhin immer von Spiel zu Spiel. Göppingen wird schwer, denn die Mannschaft kämpft noch um den Einzug in den Europapokal, zudem sind dort wieder alle Spieler fit. Aber der Druck ist bei uns nicht so groß, wir haben schon zwei Titel und haben nichts mehr zu verlieren.Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Titel-Rennen nun auf der Zielgeraden -
Kiel erwartet Magdeburg, Hamburg den VfL GummersbachKiel - Showdown in der Handball-Bundesliga: Auf der Zielgeraden spitzt sich das Duell zwischen dem THW Kiel und dem HSV Hamburg (beide 52:8 Punkte) zu. Die Zebras empfangen heute Abend den SC Magdeburg (20.15 Uhr, live im DSF), die Hamburger - seit 21 Liga- Spielen ungeschlagen - den VfL Gummersbach.
Angesichts der Dramatik dieses Spieltages, verpassten die deutschen Nationalspieler aus Hamburg und Kiel gestern eine besondere Ehrung: In Berlin wurde Nationaltrainer Heiner Brand im Schloss Bellevue mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Weltmeister-Mannschaft, aus der elf Spieler angereist waren, erhielt aus den Händen eines sichtlich gerührten Bundespräsidenten Horst Köhler ("das war eine grandiose Mannschaftsleistung") das Silberne Lorbeerblatt, die höchste vom Bund verliehene Auszeichnung für Sportler.
Für die Magdeburger (46:14 Punkte) geht es heute in der Ostseehalle zwar nicht mehr um die Meisterschaft. Aber der EHF-Cup-Sieger will den vierten Platz verteidigen, um sich für die Champions League zu qualifizieren. Allerdings geht auch das Team von Bogdan Wenta mittlerweile am Stock. Neben dem Franzosen Joel Abati (Handbruch) wird auch Abwehrchef Oliver Roggisch fehlen, der sich seine gebrochene Nase richten ließ. Den polnischen Silbermedaillen-Gewinner Grzegorz Tkaczyk, von Hause aus ein Rechtshänder, plagte zuletzt die Schulter so stark, dass er im Training die Bälle nur mit der linken Hand werfen konnte. "Jetzt müssen die Jungs Charakter zeigen", meinte Wenta, der drei Tage später bei der SG Flensburg erneut eine harte Nuss zu knacken hat. "Wenn sie alles zeigen, was sie können, dann ist alles möglich." In Kiel gewannen die "Gladiators" allerdings erst einmal - im April 2003 (32:29).
"Wenn wir gewinnen, dann sind wir in der Meisterschaft richtig gut unterwegs", sagt THW-Kreisläufer Pelle Linders, der ein "ganz enges Spiel" erwartet. Außerdem, so der Schwede, wolle er sich mit seinen Mannschaftskollegen unbedingt für die bittere 24:39-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Zur Pause hatten die Kieler in der Bördelandhalle noch mit 18:16 geführt. "Das war mit Abstand unser schlechtestes Spiel in dieser Saison", erinnerte sich Linders mit Gänsehaut an den 20. Dezember 2006. Während sich die Zebras auf den Endspurt in der Bundesliga vorbereiten, reist Manager Uwe Schwenker derzeit quer durch Europa, um die Lücken im THW-Kader aufzufüllen. Michael Kraus, Mittelmann von FA Göppingen, kann er von der Einkaufsliste streichen. Der Weltmeister ließ am Montag eine Frist zur vorzeitigen Verlängerung seines bis 2008 laufenden Vertrages verstreichen und wird den Klub, der seinen Monatslohn auf 11 000 Euro netto anheben wollte, zum Saisonende verlassen. Angeblich ist der TBV Lemgo bereit, 400 000 Euro Ablöse für den 23-Jährigen zu bezahlen, der bereits heute einen Vertrag bei den Westfalen unterschreiben soll. Möglicherweise wird damit der Weg für den Tschechen Filip Jicha (25) frei, der in Lemgo bis 2008 unter Vertrag steht, gerne aber schon in der nächsten Saison seine Tore in Kiel werfen will.
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 16.05.2007)
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Original von owl-andy
Dazu im erweitererten Kader dann noch Christophersen und Hegemann!!!
Der TBV ist an einem gestandenen Kreisläufer dran, soll diese Woche auf einer PK mit anderen Neuigkeiten bekannt gegeben werden!!
Xepkin geht doch zurück nach Spanien

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Wenn man aber bereit ist für Kraus 400000 Euro zu zahlen, warum zahlt man dann nicht für einen adäquaten Jicha Ersatz auch nen bissel was, zumal der THW doch noch was dazu legen würde ? Sagte man da nicht, dass die Spieler, die der TBV für die Jicha Position hätte holen wollen, zu teuer wären ? ...
Aber 400000 für Kraus und 8 Millionen Etat sind mal schicke Aussagen ... puh
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Vorletztes Heimspiel der Saison: THW empfängt Magdeburg am Mittwoch
Es geht weiter Schlag auf Schlag für die dezimierten Zebras: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 35:31-Erfolg beim TBV Lemgo empfängt der THW den SC Magdeburg. Kein leichtes Unterfangen, verloren die Kieler in der Hinrunde doch deutlich mit 24:39 in der Bördelandhalle. Der Anwurf am Mittwoch erfolgt um 20.15 Uhr, das DSF überträgt die Partie aus der ausverkauften Ostseehalle live.
Mit dem Sieg im EHF-Pokalfinale gegen die Spanier aus Aragon krönte Bogdan Wentas Team eine Saison, die nun mit der Qualifikation für die Champions League ein noch versöhnlicheres Ende finden soll. Unabhängig von den Querelen im Umfeld, die mit dem Rücktritt von Bernd-Uwe Hildebrandt einhergingen, hat es der SCM erneut geschafft, sich im oberen Drittel der Liga festzusetzen. Niederlagen in Gummersbach, Nordhorn, Kronau oder Hamburg verhinderten genau wie die Heimunentschieden gegen Nordhorn und Gummersbach sowie die Heimpleite gegen Flensburg einen Sprung nach ganz oben.
Vor allem der Erfolg im EHF-Pokal setzte bei den Bördestädtern neue Energien frei. Schließlich gilt es, in den letzten Saisonspielen sich für die Champions League zu qualifizieren, was nicht nur sportlich, sondern angesichts der neuen Einnahmemöglichkeiten auch finanziell ein lohnendes Ziel ist. Und so forderte Wenta mit drastischen Worten bedingungslosen Einsatz von seinen Mannen. "Der EHF-Pokalgewinn ist nur ein Zwischenziel. Nun müssen wir beweisen, dass dieser Erfolg kein Zufall war. Ich hoffe, die Jungs haben richtig gefeiert, denn jetzt geht es weiter", schrieb Wenta seinen Spielern ins Stammbuch, um wenig später "Kampfgeist, Blut, Schweiß und Leidenschaft" vom SCM-Team zu fordern - und die Spieler werden ihrem Coach gut zugehört haben. Am Ende der Saison soll sie schließlich genommen werden, die letzte Ausfahrt zur Champions League. Und die Mannschaft ist auch auf einem guten Weg: Mit derzeit 46:14 steht der SCM immerhin auf dem vierten Tabellenplatz und kämpft somit mit Flensburg (47:13), Gummersbach (46:14) und Nordhorn (44:16) um die verbleibenden zwei Champions League Plätze (siehe auch Kurve Magdeburg und Tabelle).
Dass der SCM in dieser Saison solange oben mitspielt, war vor der Spielzeit nicht unbedingt erwartet worden. Doch Neu-Trainer Bogdan Wenta gelang es, mit einer geschickten Transferpolitik und einigen Änderungen im Traings- und Spielablauf erneut eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, dessen Kader wir Ihnen bereits im Vorbericht zum Hinspiel ausführlich vorgestellt haben. Der erfolgreichste Torschütze beim SCM ist der Halbrechte Franzose Joel Abati (168/63), den es nach der Saison voraussichtlich nach Montpellier ziehen wird. Auch die beiden Weltmeister Oliver Roggisch (Kronau) und Torhüter Johannes Bitter (Hamburg) sowie Spielmacher Oleg Kuleschow (Gummersbach) werden den Verein zur nächsten Saison verlassen, mit den Shootern Alexandros Vasilakis (HSG Düsseldorf), Damien Kabengele (Eintracht Hildesheim) und dem norwegischen Schlussmann Ole Erevik (Bidasoa Irun) stehen aber bereits prominente Neuzugänge zur nächsten Spielzeit fest.
In bislang 37 Pflichtspielduellen behielten die Zebras 21 Mal die Oberhand, 12 Partien konnte der SCM für sich entscheiden. Unvergessen blieben vor allem zwei jüngere Duelle, die beide am ominösen 20. Dezember ausgetragen wurden. Im Jahr 2005 feierten die Zebras in der Ostseehalle das legendäre 54:34-Schützenfest gegen die Bördeländer und sorgten mit diesem Ergebnis für etliche Rekorde. Ähnlich spektakulär allerdings verlief die Revanche genau ein Jahr später in der Magdeburger Bördelandhalle, als die Kieler ein 24:39-Debakel erlebten - die höchste Niederlage seit über 20 Jahren machte ein sensationell parierender Silvio Heinevetter und eine letztlich kopflos anrennende Zebra-Herde möglich. In der Ostseehalle hingegen gelang dem SCM in 16 Vergleichen nur ein einziges Erfolgserlebnis, als man in der Kieler "Seuchensaison" 2002/2003 mit 32:29 erfolgreich war (siehe auch Gegnerdaten Magdeburg).
Die Schiedsrichter am Mittwoch sind Jutta Ehrmann und Susanne Künzig (Odenthal/Karlsruhe).
(Christian Robohm / Sascha Krokowski)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Bildausstellung zum Champions League Triumph ab 18. Mai im CITTI-PARK
Das dramatische Champions League-Finale des THW Kiel gegen die SG Flensburg-Handewitt: Emotionen, hitzige Duelle und am Ende ein Kieler Jubelrausch. Den Triumph in Bildern hat die Kieler Agentur living sports festgehalten.
Dem historischen Champions League-Sieg des THW wird vom 18. bis 26. Mai eine große Ausstellung im Kieler CITTI-PARK gewidmet. Das Einschwören vor dem Hinspiel in Flensburg, der aufopferungsvolle Kampf des THW in der "Hölle Nord", die Emotionen nach Christian Zeitz' Kopftreffer gegen Jan Holpert, die Rückkehr des Kapitäns Stefan Lövgren, das die Müdigkeit wegpeitschende Kieler Publikum, Kim Anderssons finaler Treffer, die Pokalübergabe im Feuerwerk - die beiden Finalspiele boten alles, was den Handball so besonders macht. Tolle Geschichten, unglaubliche Dramatik und am Ende überschäumende Jubelszenen.
Immer mittendrin: Die Kieler Bild- und Sportjournalismus-Agentur living sports, die auch das THW-Bundesliga-Magazin "zebra" produziert. Mit etlichen Kameras hielt living sports die größten Momente dieses unglaublichen Triumphes in Bildern fest, war nach dem Sieg in der THW-Kabine und auch bei den Feierlichkeiten auf dem Europaplatz und in Toni's Restaurant ganz dicht dran an den Zebras. Entstanden sind dabei hunderte Fotos, die schönsten, eindruckvollsten und aussagekräftigsten präsentiert living sports nun in einer einmaligen Ausstellung: Im Kieler CITTI-PARK wird der THW-Champions-League-Sieg vom 18. bis 26. Mai wieder lebendig. Die Ausstellung, bei der natürlich auch der Champions-League-Pokal zu bewundern sein wird, zeigt in einmaligen und zum Teil bisher nicht veröffentlichten Bildern, wie aus den THW-Spielern in 120 Minuten Helden einer ganzen Stadt wurden.
Geöffnet ist die Ausstellung vom 18. bis 26. Mai zu den Öffnungszeiten des CITTI-PARKs: Montag bis Samstag von 9 bis 20 Uhr, Donnerstag sogar bis 22 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint am 18. Mai der 40-seitige Hochglanz-Katalog "THW Kiel triumphiert in der Champions League - Der Traum in Bildern von living sports" mit zahlreichen Fotos, Statistiken und Berichten zum einzigartigen Sieg des THW Kiel in der Champions League. Dieser ist zum Preis von 5 Euro ebenfalls im CITTI-PARK erhältlich.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Naked Raven - Memorable year
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THW ließ sich auch von Jicha nicht "Kiel holen" -
Der Handball-Meister bewies beim 35:31-Auswärtserfolg über Lemgo StehvermögenHalle/Westfalen - Der THW Kiel gibt sich keine Blöße: Vier Spieltage vor dem Saisonende in der Handball-Bundesliga gewannen die Zebras gestern beim TBV Lemgo verdient mit 35:31 (17:15) und dürfen nach dem Triumph im DHB-Pokal und der Champions League weiter vom "Triple" träumen.
Kiel gegen Jicha - auf diesen Nenner ließ sich der zehnte Erfolg in Folge gegen Lemgo und der erste Auftritt des Rekordmeisters im Gerry-Weber-Stadion bringen. Die Redaktion des Hallenheftes schien dieses Duell bereits geahnt zu haben. In einem Comic durfte Lemgo, nach zuletzt sieben Siegen in Folge, den selbstbewussten Piraten auf Kaperfahrt spielen. Für die Kieler blieb die Rolle des gekrönten Zebras, das nach der Champions-League-Sause noch Sterne sah und "Kiel geholt" werden sollte. Das schwankende Zebra auf der Planke eines Piratenschiffes, das nur eine Kanone ("Jicha") hatte. Ein Geschütz - mehr hatten die Westfalen, die zu ihren Heimspielen in Halle ebenfalls im Mannschaftsbus anreisen müssen, im Angriff tatsächlich nicht zu bieten. Der famose Tscheche, der spätestens in der Saison 2008/2009 das THW-Trikot tragen wird, traf 15 Mal. Zum Vergleich: Die anderen vier Rückraumspieler des TBV warfen zusammen acht Tore.
Lemgo begann mit Dampf, doch die stattliche Kulisse nahm den Funken nicht auf. Die meisten der 10 700 Zuschauern waren neutrale Beobachter, die den Zebras einen herzlichen Empfang bereitet hatten. Zumal THW-Trainer Noka Serdarusic nach auskuriertem Bänderriss überraschend Weltmeister Henning Fritz aufgeboten hatte, der einen Siebenmeter von Markus Baur mit dem Kopf parierte und anschließend von der Kulisse wie zu WM-Zeiten gefeiert wurde. Kein Wunder, hatte die deutsche Nationalmannschaft doch während der "Operation Gold" auch in Halle Station gemacht.
Die Kieler bewiesen von Beginn an Stehvermögen. Da Christian Zeitz als Mittelmann ungestüm begann, gab Serdarusic schnell den Taktstock an Kim Andersson weiter, und der Schwede löste die Aufgabe mit Bravour. Immer wieder fasste sich der Linkshänder ein Herz und warf aus ungewohnter Position auf das Tor, in dem Carsten Lichtlein und später Jörg Zereike nicht das Format von Kiels Thierry Omeyer erreichten. Im Mittelblock mühten sich Jicha, Schwarzer und später der Ex-Kieler Sebastian Preiß vergeblich, den elffachen Torschützen zu stoppen.
Ein souveräner THW kam erst in den letzten Minuten in Not, als die Westfalen mit dem Mute der Verzweiflung einen Vier-Tore-Rückstand (25:29) verkürzen konnten (29:30/54.). Doch als die Gastgeber dachten, Andersson, Zeitz und Nikola Karabatic endlich im Griff zu haben, fasste sich Rechtsaußen Vid Kavticnik ein Herz und traf aus dem Rückraum zum wichtigen 31:29 für die Kieler, hinter deren Ersatzbank sich bereits Minuten vor dem Abpfiff zahllose Autogrammjäger um die besten Plätze balgten.
Auf den Rängen feierten da bereits die rund 800 mitgereisten THW-Fans, die in ihrem Übermut sogar eine La-Ola-Welle in der Mehrzweckarena anstimmten, die direkt nach Abpfiff ihr Kleidchen wechselte. Das Handballfeld, auf zwei Meter hohen Stelzen über dem Hallenboden angebracht, wurde abmontiert und durch Rasen ersetzt. Am 9. Juni beginnen die "Gerry Weber Open", Deutschlands Antwort auf Wimbledon, und im Rahmenprogramm wird dann Boris Becker aufschlagen. Er wird sich strecken müssen, um einen ähnlichen Unterhaltungswert zu bieten wie gestern ein meisterlicher THW Kiel.
THW-Spieler Kim Andersson gegenüber den KN:
Wir haben heute auch ein bisschen Glück gehabt und nicht so viele Fehler gemacht wie die Lemgoer. Jicha war eigentlich der einzige, der bei ihnen erfolgreich war. Er ist ein echter Bomber und wahrscheinlich der beste Spieler, den sie im Moment haben.THW-Spieler Thierry Omeyer gegenüber den KN:
Wir waren gewarnt, weil Lemgo zuletzt eine gute Serie gespielt hatte. Aber wir haben verdient gewonnen, schließlich lagen wir meistens in Führung. Für uns war es egal, wie viele Tore Jicha wirft. Wenn einer oft trifft und die anderen nicht, ist für uns alles in Ordnung. Er kam oft direkt am Kreis zum Wurf. Wenn er von der Mitte und aus nur sieben Metern Torentfernung werfen kann, sind seine Bälle kaum zu halten.TBV-Spieler Filip Jicha gegenüber den KN:
Wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Unser System in der Abwehr hat zwar gestimmt, aber Zeitz, Karabatic und Andersson haben es mit ihren Einzelaktionen über den Haufen geworfen. Mir persönlich ist es egal, ob ich 15 oder zwei Tore werfe - ich wollte der Mannschaft zum Sieg verhelfen, das ist nicht gelungen. Jetzt werde ich alles versuchen, damit wir Hamburg schlagen und Kiel Meister wird. Außerdem will ich dafür kämpfen, dass ich schon in der nächsten Saison in Kiel spielen darf.TBV-Spieler Sebastian Preiß gegenüber den KN:
Wir haben heute in den entscheidenden Momenten zu viele leichte Fehler gemacht und Kiel hat die eiskalt bestraft. Die haben einfach einen guten Lauf und werden am Ende auch wieder Meister.(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 14.05.2007)
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Original von ATOM
Jenny
ich habe keine Namen ins Spiel gebracht sondern nur den Fakt wieder gegeben, dass mit vielen Spielern gesprochen wird!!! Das macht auch euer Uwe gerne
... Harbock, Schwarzer, Fritz, Roggisch, Buday... alles Namenlose und heisse Luft - meine Meinung über dich festigt sich
Das habe ich nicht gesagt, aber es sind auch nicht die Überflieger, wie man aus deinen Aussagen manchmal hätte schließen können
... so wie du dich manchmal ausgedrückt hast, klang das schon eher nach Spielern von dem Balic Kaliber und dazu gehört ein Roggisch für mich beispielsweise wirklich nich 
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In Mannheim kann man meinetwegen kaufen, was man will
.. Sie können auch gerne zehnmal Ivano Balic kaufen ...kein Problem, nur zu ... 
Mir ging es eher darum, dass Atom hier schon öfters große Namen angekündigt hat, aber dabei blieb es bisher auch ...

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THW bleibt nach Sieg über Lemgo Tabellenführer
Der THW Kiel hat die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga auch am 30. Spieltag verteidigt. Rund zwanzig Stunden, nachdem der HSV Hamburg vorgelegt hatte, gewannen die Zebras im mit 10.700 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Gerry-Weber-Stadion beim TBV Lemgo mit 35:31 (17:15). In einer bis in die Schlussminuten spannenden Begegnung war Kim Andersson mit 11 Treffern bester Schütze bei den Kielern, für Lemgo traf Filip Jicha sogar fünfzehnmal.
Der TBV Lemgo trat mit dem Selbstvertrauen einer Mannschaft auf, die die letzten acht Punktspiele allesamt gewonnen hatte: Carsten Lichtlein parierte die ersten Würfe von Christian Zeitz und Nikola Karabatic, auf der Gegenseite brachte Kapitän Markus Baur die Gastgeber mit zwei Schlagwürfen mit 2:0 in Führung. In einer rasanten Anfangsphase kamen nun aber auch die Zebras zum Zug, allen voran der wurfgewaltige Kim Andersson sorgte mit drei Treffern nach fünf Minuten zum 4:4-Ausgleich. Bis dahin konnte sich auch Thierry Omeyer schon zweimal auszeichnen, anschließend parierte er auch gegen den brandgefährlichen Filip Jicha, doch dieser schnappte sich den Abpraller und brachte den TBV erneut in Führung. Kavticnik erzielte per Strafwurf den nächsten Ausgleichstreffer, und nachdem die Protagonisten der Anfangsphase, Jicha und Andersson jeweils einen weiteren Treffer erzieltem, war es wieder der Slowene vom Siebenmeterpunkt, der in der 10. Spielminute die erste Gästeführung zum 7:6 markierte. Als Christian Zeitz, der sich erneut mit Kim Andersson auf der Mitte abwechselte, nach 12 Minuten gar auf 9:7 erhöhte, waren erstmals die rund 400 mitgereisten Kieler Schlachtenbummler im weiten Rund deutlich zu hören.
Lemgo aber konterte, Jicha per Strafwurf und zwei Treffer von Sebastian Preiß gegen die allerdings stark rackernde 6:0-Abwehr des THW brachten das 10:9 für die Lipperländer, weil Christian Zeitz im Angriff zweimal ungestüm scheiterte. Doch nun waren wieder die Zebras an der Reihe: Der sechste Treffer von Kim Andersson und ein Gegenstoß von Dominik Klein ließen die Kieler wieder jubeln, ehe sich Christian Zeitz in der Abwehr den Ball stibitzte und auf Carsten Lichtlein zulief. Dem Linkshänder wollte zwar auch diesmal kein Tor gelingen, doch nur wenige Sekunden später bekam er erneut die Gegenstoß-Chance, die er diesmal zum 12:10 nutzte - der Knoten bei "Zeitzi" war nun endlich geplatzt!
Diesen 2-Tore-Vorsprung nahm der THW auch mit in die Kabine. Die Abwehr stand gut, der TBV Lemgo konnte sich einzig bei Filip Jicha (9 Tore) und dem gut parierenden Carsten Lichtlein bedanken, dass die Gastgeber noch auf Tuchfühlung waren. Bei den Kielern war es in den Schlussminuten insbesondere Nikola Karabatic, der die Akzente setzte - seine am Dienstag beim Heimspiel gegen Hildesheim erlittene Fußverletzung schien ihn immer weniger zu irritieren.
Nach dem Wechsel verkürzte Jicha mit seinem zehnten Treffer erst auf 16:17, ehe der THW seine beste Phase hatte: Karabatic bediente den erneut emsigen und viele Strafwürfe herausholenden Pelle Linders am Kreis zum 18:16, Thierry Omeyer parierte gleich drei Würfe, darunter einen Siebenmeter, von Jicha, und Karabatic und Kim Andersson erhöhten auf 20:16 (34.) - es wurde stiller in der Halle. Laut wurde es erst, als der TBV einen weiteren Siebenmeter zugesprochen bekam. Mittlerweile hatten Kavticnik und Zeitz auf 22:17 für den THW erhöht, ehe Weltmeister Henning Fritz sein Bundesliga-Comeback feierte und den Strafwurf von Markus Baur mit dem Kopf parierte.
Die Kieler behielten die Partie bis zur 50. Minute im Griff. Auch, obwohl Volker Zerbe Jörg Zereike für den schwächer gewordenen Carsten Lichtlein einwechselte und die Kieler zudem einige Minuten auf Christian Zeitz verzichten mussten, nachdem sich dieser bei einem Angriff unglücklich den Kopf stieß. Doch mit großer Routine gegen besonders im Angriff oftmals zu hektisch agierende Gastgeber behielt der THW die Führung, nach dem 28:24 durch Linders (50.) hörte man wieder nur die Kieler Fans in der Halle.
Volker Zerbe nahm aber nun seine Auszeit, ließ Nikola Karabatic, der mittlerweile auf der Spielmacherposition agierte, in Manndeckung nehmen. Und plötzlich kämpfte sich der Gastgeber wieder heran, nach einem Doppelschlag von Jicha und Hallgrimsson waren die Lipperländer wieder bis auf ein Tor am THW dran (29:30, 55.). Nun übernahm der wiedergenesene Christian Zeitz die Inititive, erkämpfte sich bei seinem Breakthrough einen Strafwurf, den der nervenstarke Kavticnik zum 31:29 verwandelte. Anschließend parierte der erneut überragende Thierry Omeyer einen Rückraumwurf vom unauffälligen Logi Geirsson, Kim Andersson wuchtete den Ball mit seinem zehnten Treffer zum 32:29 in die Maschen. Jicha und Zeitz legten nach, ehe Hallgrimsson mit seinem Rückraumwurf 90 Sekunden vor Schluss nur den Pfosten traf - das Spiel war entschieden, "Schwarz und weiß" wurde lauthals in der Halle gesungen.
Der THW Kiel hat mit einem nicht unbedingt erwarteten Sieg beim TBV Lemgo den nächsten Angriff des HSV Hamburg auf die Tabellenspitze abgewehrt, das nächste Fernduell steigt bereits am kommenden Mittwoch, wenn der THW den SC Magdeburg, der HSV Hamburg den VfL Gummersbach empfängt. Noch vier Spiele zum Tripel!
(Sascha Krokowski)
Stimmen zum Spiel:
TBV-Trainer Volker Zerbe:Wir hatten uns mehr Chancen ausgerechnet. Wir haben zu viele leichte Gegentore kassiert, die der Hauptgrund für die Niederlage waren. Wir hatten einen guten Start und haben durch den Schlendrian verloren. Das kann ich nicht schönreden.
[auf die Frage, ob er beim Stand von 29:30 auf einen Kräfteverschleiss bei Kiel hoffte:]
Wir haben zu diesem Zeitpunkt unser Tempospiel gemacht, aber das kann man nicht in den letzten 5 Minuten machen. Damit kann man keine Müdigkeit beim THW entstehen lassen. Man muss 60 Minuten Gas geben. Das konnten wir nicht. Das war für mich ausschlaggebend.[auf die Frage, ob der Applaus für Henning Fritz Markus Baur irritiert hätte:]
Das ist eine Wertschätzung der Person Henning Fritz. Es hat aber keine Überlegungen bei Markus Baur gegeben. Baur hat sich dadurch nicht beinflussen lassen.THW-Trainer Noka Serdarusic:
Mein Team überrascht mich immer wieder. Nur Wenige haben an diese Leistungen geglaubt. Ich selbst bin auch ein wenig überrascht darüber, dass diese Mannschaft nun das vierte oder fünfte Mal mit diesem kleinen Kader so spielt. Es war ein sehr faires Spiel in einer sehr schönen Kulisse. Thierry Omeyer hat sensationell gehalten und hat uns mit seinen Paraden geholfen, den Vorsprung auszubauen.[zur Verpflichtung von Filip Jicha:]
Wir versuchen immer gute Spieler zu verpflichten. Aber auch wenn er da ist, werden ein Karabatic oder ein Andersson mal auf der Bank sitzen, da sie nicht immer gut spielen.Ich will Jicha haben. Ich weiß, wie gut er ist. Wenn Lemgo ihn heute nicht gehabt hätte, wäre das Spiel sehr einseitig gewesen.
TBV-Manager Fynn Holpert:
Auch mein Glückwunsch an den THW zu diesem verdienten Sieg. Ich glaube, wir haben den THW dennoch geschlagen. Zumindestens bei den Zuschauerzahlen. 10.700 sind mehr als in Kiel.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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THW Kiel holt sich mit abgeklärtem Auftritt die Tabellenführung zurück
Der THW Kiel hat mit einer sehr starken Leistung die Tabellenführung durch einen 35:31 (17:15)-Erfolg beim TBV Lemgo zurückgeholt. Während Lemgo zu statisch im Angriff agierte, konnte Kiel mit einer souveränen Leistung im Angriff die eigene Fähigkeit, auf hohem Niveau zu improvisieren unter Beweis stellen. Der lange verletzte Henning Fritz feierte sein Come-back im Kader des THW und parierte einen Siebenmeter. Bester Werfer bei den Gastgeber war Filip Jicha (15/6), Kiel konnte vor allem auf Kim Andersson (11 Tore) setzen.
Beide Teams starteten mit enormem Tempo in das Spiel. Kurze Aufbauzeiten und ein dynamisches Spiel auf die Nahtstellen waren Trumpf. Während aus der Kieler Abwehr vor allem Tchepkin oder Karabatic offensiv wurden, deckte Hallgrimsson sehr offensiv auf Karabatic. Im Angriff sorgten Filip Jicha für Lemgo und Kim Andersson für die entscheidenden Akzente. Sowohl Thierry Omeyer wie auch Carsten Lichtlein lieferten eine starke Leistung ab.
Lemgo sorgte durch zwei Schlagwürfe von Markus Baur für eine schnelle 2:0 Führung. Insbesondere Kim Andersson sorgte für den Ausgleich, der dem THW mit dem 4:4 (5.) gelang. Der Anfangselan der Gastgeber war nun etwas dahin, beide Teams neutralisierten sich insbesondere im Positionangriff. Einzig die individuellen Qualitäten von Jicha und Andersson sorgten für die Treffer. Kiel markierte durch einen Siebenmeter von Vid Kavticnik beim 6:7 die erste Führung. Filip Jicha warf nun übers Tor und Omeyer hielt die Führung mit Paraden gegen Kehrmann fest. Unterdessen zog Nikola Karabatic zwei Spieler auf sich und schaffte es auch noch, den Ball zu Kim Andersson weiterzuleiten – Resultat war das 6:8 (12.)
Während bei den Gastgebern vor allem Jicha Aktivposten war, konnte sich beim THW nun Karabtic verstärkt aus der offensiven Deckung befreien. Auch Linders am Kreis brachte sich nun effektiver in das Angriffsspiel des THW ein. Lemgo hatte im rechten Rückraum deutliche Defizite, konnte aber mit dem Wechsel von Preiß zu Schwarzer neue Kräfte freisetzen. Lohn war die 10:9 Führung durch Sebastian Preiß in der 17. Minute. Der TBV leistete sich nun allerdings wieder einige Schwächen im Aufbau, Christian Zeitz konnte im zweiten Anlauf einen Konter zum 10:12 ins Lemgoer Tor bringen. Nikola Karabatic hämmerte einen Wurf aus der Distanz zum 11:14 in die Maschen. Die Führung des THW hatte bis zur Pause Bestand. Kiel sorgte mit einer perfekt ausgespielten zweiten Welle durch Zeitz für das 14:17 (28.), Lemgo konnte nur noch auf 15:17 verkürzen.
Kiel konnte im zweiten Durchgang Lemgo einige unlösbare Aufgaben stellen. Karabatic sorgte für das 16:19 (32.), dann standen erst einmal die Torwarte im Mittelpunkt. Omeyer parierte gegen Baur und Jicha, Lichtlein siegte gegen Andersson und Karabatic. Kim Andersson sorgte dann mit einem wuchtigen Kracher für das 16:20. Kiel agierte aggressiver, Lemgo blieb zu unpräzise in seinen Angriffsbemühungen. Christian Zeitz sorgte dann für eine Fünf-Tore-Führung beim 17:22 (37.). Kurz darauf kam Henning Fritz bei einem Strafwurf zu seinem Come-back. Während ihn die Zuschauer noch feierten, „köpfte“ der Keeper den Siebenmeter von Markus Baur ins Aus.
Schrecksekunde dann eine Viertelstunde vor Schluss, als Christian Zeitz unkontrolliert auf den Boden prallte, nachdem ihn Hegemann und Preiß hart angegangen waren. Der Meister zeigte sich allerdings völlig unbeeindruckt, Lundström kam auf Linksaußen, Klein übernahm die Mitte und Karabatic den Torwurf – es stand 23:26. Binder scheiterte an Omeyer, der Lemgoer Linksaußen lieferte dann auch noch zwei Fehlpässe ab, Einladungen, die der THW gerne annahm. Linders fand die Lücke am Kreis zum 24:28 – TBV-Trainer Volker Zerbe legte die grüne Karte und ließ fortan Nikola Karabatic kurz decken.
Aber Kiel konnte erneut reagieren, Dominik Klein präsentierte sich als echter Allrounder und spielte mittels Rückhand Lundström zum 25:29 (51.) frei. Asgeir Hallgrimsson brachte den TBV wieder heran, der Anschlusstreffer wollte allerdings nicht fallen. Kavticnik traf per Siebenmeter zum 27:30. Filip Jicha hatte immer noch Kraft, der Tscheche tankte sich zum 28:30 durch. Halgrimsson schaffte dann den ersehnten Anschluss zum 29:30 im Konter. Kiel behielt die Nerven, Kavticnik mittels Strafwurf und dann Andersson nach einem ganz abgezockt vorgetragenen Angriff sorgten wieder für eine 29:32 Führung des THW.
Lemgo fand weiterhin vor allem durch Jicha statt. Ein technischer Fehler knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende brachte die Chance zur Vorentscheidung für Kiel. Ein Fehlwurf von Halgrimsson brachte Kiel entscheidend voran. Als Vid Kavticnik 70 Sekunden vom Siebenmeterpunkt traf, war das Spiel beim 30:34 entschieden.
Kiel hatte in jeder Hinsicht mehr aufzubieten als Lemgo. Während die Lipper vor allem mit Filip Jicha (15 Tore) torgefährlich waren, war Kiel in der Lage, im Spiel auf alle Herausforderungen zu reagieren. In der Abwehr waren beide Teams auf Augenhöhe, im Angriff dagegen konnte Kiel schlicht mehr Klasse mobilisieren. Überraschend war sicherlich auch die unerwartete mentale und vor allem physische Stärke des THW, der sich auch in dieser Hinsicht dem TBV überlegen zeigte. Die Partie war hart, aber wohltuend fair, einzig Sebastian Preiß musste zwei Minuten auf die Strafbank.
Quelle: http://www.handball-welt.de
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Wir erstarren schon jetzt in Ehrfurcht

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16. Mai 2007, Mi.:
20.15: THW Kiel - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
live im DSF -
16. Mai 2007, Mi.:
20.00: GWD Minden - MT Melsungen : --:-- (--:--) -
16. Mai 2007, Mi.:
20.00: Wilhelmshavener HV - SG Flensburg-Handewitt : --:-- (--:--)