Kronau gewinnt gegen Hamburg mit 30:28
Danke aus Kiel
![]()
Kronau gewinnt gegen Hamburg mit 30:28
Danke aus Kiel
![]()
Göppingen - Kiel 32:39 (17:18)
Halbzeitstand 16:12
ZitatAlles anzeigenNoch drei Spiele: Wer patzt zuerst?
Handball-Bundesliga: Schwere Aufgaben für Kiel und HamburgStuttgart/Mannheim - Der THW Kiel zu Gast bei FA Göppingen, der Rivale HSV Hamburg zeitgleich im "Löwenkäfig" der SG Kronau in Mannheim - drei Spieltage vor dem Saisonende könnte heute Abend eine Vorentscheidung darüber fallen, wer sich am 2. Juni als Meister feiern lassen kann. Im Duell der punktgleichen Klubs (54:8) haben die Zebras dank des Torverhältnisses (plus 97) noch die Nase vorne.
Das Gastspiel bei FA Göppingen ist für die Zebras ein Novum. Erstmals treten sie in der Stuttgarter Porsche-Arena (6200 Plätze) an, die seit Monaten ausverkauft ist. Die nagelneue Halle liegt nur wenige Fußminuten vom Gottlieb-Daimler-Stadion entfernt, in dem sich am Nachmittag die Fußballer des VfB Stuttgart die Krone aufsetzen wollen. Die Göppinger, die hier zum zweiten Mal ein Heimspiel ausrichten - das Debüt verloren sie 26:29 gegen Magdeburg - haben allerdings ganz andere Ziele als der prominente Nachbar.
Das Team um Weltmeister Michael Kraus will sich unbedingt für den EHF-Pokal qualifizieren. Da die deutschen Klubs zuletzt alle internationalen Titel abräumten, könnte nun sogar der Tabellen-Neunte noch ein Ticket für diesen Cup lösen. Derzeit trennen die Badener (30:32/10.) aber drei Punkte vom TV Großwallstadt (33:29/9.). Rechtzeitig vor dem Spiel gegen Kiel konnte der elfmalige Meister, der auf Rechtsaußen Christian Schöne (Bänderriss) verzichten muss, die Akte "Kraus" schließen. Der 23-jährige Mittelmann, bei der WM ins All-Star-Team gewählt, entschied sich am Mittwoch, seinen bis 2008 laufenden Vertrag doch zu erfüllen. Am Montag hatte Kraus noch eine Frist zur vorzeitigen Vertragsverlängerung verstreichen lassen und seinen Wechsel zum TBV Lemgo in der nächsten Saison schien beschlossene Sache. "Ich bin mit Herzen Göppinger", sagte Kraus, der einst als "Bravo-Boy" des Jahres Schlagzeilen machte und heute mit seinem Bruder Christian, einem Säbelfechter, in einer Wohngemeinschaft lebt.
Um 19.30 Uhr wird das vorletzte Auswärtsspiel der Kieler angepfiffen. Zeitgleich will die SG Kronau den HSV-Express stoppen, der seit 22 Liga-Spielen ungeschlagen ist. Die "Rhein-Neckar-Löwen", die den Hamburgern schon im Pokal-Halbfinale (29:28) ein Bein stellten, setzen im Titelrennen auf den THW. Gelingt den Zebras das Double, hätten sich die Kronauer als Pokal-Finalist für den Supercup qualifiziert, um den traditionell Meister und Pokalsieger zum Auftakt der neuen Saison spielen. "Das wäre eine tolle Sache, wenn wir uns dort präsentieren könnten", sagte SG-Rechtsaußen David Szlezak.
Der HSV dagegen hat ganz andere Ziele: Ex-Zebra Roman Pungartnik, der am Mittwoch seinen 36. Geburtstag feierte und sich als elffacher Torschütze einen Sieg gegen den VfL Gummersbach (37:34) schenkte, will nun mit seinen neuen Kollegen Meister werden. "Wenn Kiel einen Fehler macht, sind wir da." Ein Blick zurück: In der vergangenen Saison siegten die Kieler in Göppingen 39:30, die Hamburger verloren bei der SG Kronau mit 28:30.
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 19.05.2007)
ZitatAlles anzeigenKarabatic: "Hamburg verliert kein Spiel mehr"
Kiel - Auch drei Spieltage vor dem Saisonende in der Handball-Bundesliga gaben sich der HSV Hamburg und der THW Kiel (beide 54:8 Punkte) keine Blöße. Den HSV führte das Ex-Zebra Roman Pungartnik am Mittwoch mit elf Toren zu einem 37:34-Sieg gegen den VfL Gummersbach. Die Kieler rangen zeitgleich den SC Magdeburg mit 30:23 (15:14) nieder.
"Ich glaube nicht, dass Hamburg noch ein Spiel verlieren wird", sagte Nikola Karabatic, der nach dem Spiel gegen Magdeburg völlig erschöpft und unter großen Schmerzen vom Feld gehumpelt war. Die Risswunde im Zeh, die er sich vor einer Woche im Hildesheim-Spiel zugezogen hatte, hatte das Gehen zur Qual gemacht. "Da ich nicht ausgewechselt werden konnte, habe ich versucht, nicht daran zu denken", meinte der 23-Jährige, der gestern Besuch von seiner Mutter Lala erhielt und gut gelaunt von "entspannter Lage" sprach.
Am Vatertag stand für die Kieler lediglich Auslaufen mit Co-Trainer Klaus-Dieter Petersen auf dem Programm. "Richtig trainieren können wir im Moment sowieso nicht", meint Karabatic, dessen THW bereits morgen bei FA Göppingen (19.30 Uhr) antreten muss. "Wir sind einfach zu wenige und außerdem alle müde."
Der Gedanke, dass die Schale tatsächlich nach Hamburg umziehen könnte, lässt Karabatic keine Ruhe. "Ich will einfach nicht, dass sie Meister werden." Schließlich, so Kiels Sportler des Jahres, habe seine Mannschaft die ganze Saison "wie die Verrückten" für diesen Titel gerackert.
So wie am Mittwoch, als der Sieg gegen Magdeburg lange auf der Kippe stand. Ein überragender SCM-Keeper Silvio Heinevetter weckte vor allem in der ersten Halbzeit Erinnerungen an das Hinspiel. An jenem denkwürdigen 20. Dezember 2006 führten die Kieler zur Pause mit 18:16 und verloren 24:39 - die höchste Niederlage seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Doch diesmal ließ sich der Rekordmeister die Butter nicht vom Brot nehmen. THW-Trainer Noka Serdarusic nahm in der Pause seinen "Oldie" Andrei Xepkin (42) aus der Partie und setzte in der Defensive auf die flinke 5:1-Formation. Fortan schlug das Pendel zu Gunsten der Kieler aus, die in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit nur vier Gegentore zuließen. Auch, weil Thierry Omeyer nach einer Aufwärmphase zu großer Form auflief. Als der THW mit 27:18 (51.) in Führung ging, setzten auf den Rängen bereits die Feierlichkeiten ein. Als Serdarusic dann in den letzten fünf Minuten noch Weltmeister Henning Fritz ("es ist einfach unfassbar, was diese Truppe spielt") einwechselte und Hallensprecher Rolf Körting die Flensburger Niederlage verkündete, nahm das vorletzte Heimspiel Party-Charakter an.
Den Magdeburgern, die mit Joel Abati (Handbruch) ihren besten Werfer (163 Saisontore) und einzigen Linkshänder im Rückraum nicht ersetzen konnten, fehlte ein Kopf, der die Seinen mit einer ähnlichen Willenskraft anführen konnte, wie der siebenfache Torschütze Karabatic auf des Gegners Seite. Grund zu feiern hatten die Besiegten trotzdem, erhielten sie doch wenige Stunden vor dem Anpfiff den erlösenden Anruf aus der Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga (HBL): Da die Magdeburger in letzter Sekunde ein Etatloch von immerhin 600.000 Euro schließen konnten, erhielten sie wie alle anderen Erstligisten die Lizenz für die nächste Spielzeit.
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 18.05.2007)
Wegen der puren Nächstenliebe zu Göppingen nicht wahr ? ![]()
ZitatOriginal von Ingo
Bloß eine Sache fande ich sehr zum schmunzeln.
Ihr habt Hennig Fritz bei jeden gehaltenden Wurf gefeiert wie ein Held.
Hat mich schon sehr an den australischen Torhüter bei der WM erinnert, als er einen Ball gehalten hat.
Das war von der Mehrzahl der Zuschauer wohl einfach nur eine Art Danke und auch Tschüß zu sagen
... Man weiß schließlich nicht, ob er die Chance im letzten Heimspiel nochmal bekommt ...
ZitatOriginal von Loran
Warum so bescheiden? Kein Balic für den THW?
Nö !
Zur Zeit wünsche ich mir für den THW ...
Alexander Petersson vom TVG ...
Michael Knudsen aus Flensburg ..
und Mimi Kraus aus Göppingen ...
aber wird wohl keiner kommen, schade schade ![]()
ZitatAlles anzeigenTHW am Samstag zu Gast in Stuttgart bei Frisch Auf Göppingen
An den folgenden drei Samstagen entscheidet sich endgültig das Rennen um die deutsche Meisterschaft. Kopf an Kopf liegen Tabellenführer THW Kiel und Verfolger HSV Hamburg, der Rekordmeister kann dank des besseren Torverhältnisses aus eigener Kraft das Triple wahr machen. Einen weiteren wichtigen Schritt dorthin will die dezimierte Zebraherde am Samstag bei Frisch Auf Göppingen unternehmen. Los geht's in der Stuttgarter Porsche-Arena um 19.30 Uhr, aktuelle Spielstände und Infos rund ums Spiel bekommen Sie auf http://www.kiel-liveticker.de.
Das Fernduell um den Meistertitel geht somit am Samstag in die drittletzte Runde. Zeitgleich tritt der HSV Hamburg nur 130km entfernt in der Mannheimer SAP-Arena bei der SG Kronau/Östringen an und will Revanche für die Niederlage beim Final Four im eigenen Wohnzimmer.
Während es aber für die "Kröstis", als Pokalfinalist automatisch für den Europapokal qualifiziert, in den letzten Saisonpartien "nur" noch um die eigene Ehre geht, benötigt Frisch Auf Göppingen noch dringend jeden Punkt. Mit 30:32 Punkten stehen die Baden-Württemberger zwar eigentlich im grauen Mittelfeld der Bundesliga auf Platz 10, doch durch das historische Tripel der deutschen Clubs in den Europapokals berechtigt diesmal gar noch Platz 9 für die Teilnahme am EHF-Pokal. Der Rückstand von FAG auf den TV Großwallstadt, der diesen Platz momentan inne hat: 3 Zähler. Kein leichtes Unterfangen für die Spieler von Velimir Petkovic, warten mit Nordhorn (A) und am letzten Spieltag ausgerechnet Hamburg (H) auf die Grün-Weißen - Göppingen könnte also zum Zünglein an der Waage werden im Fernduell um den deutschen Meistertitel.
Nach gutem Saisonstart mit zwischenzeitlich 17:5 Punkten - bei allerdings hauptsächlich Vergleichen mit den "Kellerkindern" der Liga - kehrte zum Ende der Hinrunde Ernüchterung in Göppingen ein: Vier deutliche Niederlagen in Folge in Kiel, Lemgo, Hamburg und gegen Nordhorn bedeuteten den Absturz auf Rang 8. Zu Beginn der Rückrunde kämpfte sich die Mannschaft um Spielmacher Michael Kraus wieder heran, ab Mitte März jedoch sorgte eine Negativserie von 2:14 Punkten für das Abrutschen auf Platz 10. Verantwortlich dafür war auch eine Verletztenmisere bei FAG, so dass man selbst in Wetzlar (26:28), Lübbecke (27:30) und in eigener Halle gegen Melsungen (29:30) jeweils knapp den Kürzeren zog. Die Verletztenliste hat sich aber mittlerweile minimiert, und so kehrte zuletzt auch zumindest wieder ein Teilerfolg nach Göppingen zurück: Am Mittwoch trotzte man dem TBV Lemgo ein 31:31 ab, Schweikardt (7/2), Kraus (6) und ein stark parierender Martin Galia waren der Schlüssel zum Punktgewinn (siehe auch Tabelle und Gegnerkurve Göppingen).
Neben den Verletzungssorgen war vor allem die Zukunft von Nationalspieler Michael Kraus das Topthema in Baden-Württemberg. Der Mittelmann, der durch die Verletzung von Markus Baur in der Hauptrunde der WM ins internationale Rampenlicht rückte, ließ ein Vertragsangebot seines Noch-Clubs in dieser Woche verstreichen, wodurch die Verhandlungen nun als beendet erklärt wurden. Während der 23-jährige Weltmeister nun zur Saison 2008/2009 zu einer vertraglich festgelegten Ablösesumme wechseln kann, wird gemunkelt, dass "Mimi" bereits zur kommenden Saison Frisch Auf verlassen wird. Als erste Adressen gelten derzeit der TBV Lemgo und die SG Kronau/Östringen.
Den Kader von FA Göppingen haben wir Ihnen bereits im Vorbericht zum Hinspiel vorgestellt, das der THW souverän mit 39:26 für sich entschied. Beste Torschützen bei Göppingen sind in dieser Saison Linksaußen Dragos Oprea (147/35) und Rückraumspieler Vukasin Rajkovic (135/3).
In bislang 35 Ligavergleichen ging der THW 24 Mal als Sieger vom Parkett, bei Kieler Auswärtsspielen siegten beide Clubs in 17 Duellen je achtmal. Seit dem Wiederaufstieg Göppingens im Jahre 2001 gab es 3 Siege für den THW und 2 Niederlagen. In der letzten Spielzeit gab es ein deutliches 39:30 für die Zebras in der Hohenstauffenhalle, als Henning Fritz mit 19 Paraden in 40 Minuten den Gastgebern den Zahn zog. Erstmals aber treten die Kieler statt in der "Hölle Süd" in der 6300 Zuschauer fassenden Porsche-Arena gegen Frisch Auf an, die ihr Debüt in Stuttgart gegen den SC Magdeburg allerdings am 10. März mit 26:29 vergeigten.
Die Schiedsrichter der Partie am Samstag sind Uwe Prang und Uwe Reichl (Bergheim/Köln).
(Sascha Krokowski)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
Roger Cicero - Kompromisse
ZitatOriginal von scrollan
sachlich stimmt es einfach, dass der turnverein die meisten dauerkarten weltweit verkauft...
.. und da die Preise zur neuen Saison mal wieder schön erhöht .. da kommt Freude auf
... aber passt hier gar nicht rein ... was solls ...
Zum Thema passend:
ZitatAufmerksam wurde in der Ostseehalle vermerkt, dass neben Stefan Lövgren auf der Kieler "Verletztenbank" Sebastian Seifert saß. Der schwedische Mittelmann, der noch bis 2009 beim dänischen Erstligisten KIF Kolding unter Vertrag steht, war denn auch Thema in der Pressekonferenz. "Ich habe ihn nicht gesehen", entzog sich aber THW-Manager Uwe Schwenker den Fragen der Journalisten und beteiligte sich nicht an Spekulationen.
Quelle: http://www.handball-world.com
Die Kröten machen die Zebras zum Meister ![]()
20. Mai 2007, So.:
17.00: MT Melsungen - HSG Düsseldorf : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
19. Mai 2007, Sa.:
20.00: HSG Wetzlar - Eintracht Hildesheim : --:-- (--:--)
19. Mai 2007, Sa.:
19.30: SG Kronau/Östringen - HSV Hamburg : --:-- (--:--)
19. Mai 2007, Sa.:
19.30: TV Großwallstadt - Wilhelmshavener HV : --:-- (--:--)
19. Mai 2007, Sa.:
19.30: FA Göppingen - THW Kiel : --:-- (--:--)
19. Mai 2007, Sa.:
19.15: TuS N-Lübbecke - GWD Minden : --:-- (--:--)
19. Mai 2007, Sa.:
18.30: VfL Gummersbach - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)