02. Juni 2007, Sa.:
15.00: TuS N-Lübbecke - Eintracht Hildesheim : --:-- (--:--)
Beiträge von Jenny
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02. Juni 2007, Sa.:
15.00: HSG Wetzlar - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
02. Juni 2007, Sa.:
15.00: TV Großwallstadt - SG Flensburg-Handewitt : --:-- (--:--)
live im DSF -
02. Juni 2007, Sa.:
15.00: THW Kiel - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
live im NDR -
02. Juni 2007, Sa.:
15.00: THW Kiel - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
live im NDR
15.00: TV Großwallstadt - SG Flensburg-Handewitt : --:-- (--:--)
live im DSF
15.00: HSG Wetzlar - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
15.00: TuS N-Lübbecke - Eintracht Hildesheim : --:-- (--:--)
15.00: VfL Gummersbach - HSG Düsseldorf : --:-- (--:--)
live im WDR
15.00: SG Kronau/Östringen - GWD Minden : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
15.00: TBV Lemgo - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
15.00: FA Göppingen - HSV Hamburg : --:-- (--:--)
live im NDR
15.00: MT Melsungen - Wilhelmshavener HV : --:-- (--:--) -
Verdienter Sieg der SG mit 41:36 ... naja am letzten Spieltag Meister werden, hat ja auch was

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Original von Mini
Ja soweit ich weiß ist das doch in Göppingen momentan nicht anders?(
Jedenfalls ist dort auch das Dauerkartenkontingent voll ausgeschöpft. Und bissel mehr Geld auf den Tisch legen, das ist man in Kiel ja nun gewohnt und scheint es auch ohne großartig Konsequenzen zu ziehen zu tun.Hat ja auch niemand behauptet, dass es nur in Kiel so ist, außer vielleicht, dass das in Kiel seit 20 Jahren oder so ist und dass die Stammblätter sogar vererbt werden ... und ne das liegt nicht an der Altersstruktur in der Ostseehalle

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Zitat
Original von Mini
Mir stellt sich bei den Kieler-Dauerkarten und dem Aufheben, das um das Stammblatt gemacht wird, dann doch eine Frage. Was ist ein Stammblatt anderes als ein Vorkaufsrecht bei anderen Vereinen? Das Stammblatt ermöglicht doch "nur" sich vor den Zuschauern ohne Dauerkarte erneut eine Dauerkarte zu sichern? Das gilt doch für jeden anderen Bundesligisten auch...Jap nur dass es davon in Kiel ca 10000 gibt und es quasi unmöglich ist an so ein Stammblatt zu gelangen, außer man legt ein bissel mehr Geld auf den Tisch ...
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Original von Lippa
Naja irgendwie ist das ja inkonsequent von dir. Wenn du dir die Karten erst holst und dann die Hälfte weiterverkaufst, schmeißt du dem THW ja wohl doch das Geld in den Rachen. Und wenn alle so handeln und weiter ihre Karten kaufen, dann hat der THW doch alles richtig gemacht. Bis auf kurzfristigen Ärger der Fans, der aber ohne Konsequenzen verfliegt, ist dann doch nichts gewesen. Das einzige was gegen die hohen Preise hilft, ist halt keine Karte zu kaufen. Die Gesetze des Marktes lassen sich halt nicht durch nörgeln außer Kraft setzten.
Naja aber wenn man Schwenker glauben schenken darf, werden die Preise ja nur erhöht, weil die bösen anderen Vereine ihre Vertraglich gebundenen Spieler nicht für nen Apel und nen Ei gehen lassen wollen

Ja darauf wird es auch hinauslaufen, dass sich jeder wieder die Karten holen wird und ich nehme mich da auch nicht auch aus.
Meine Konsequenz ist schlichtweg nur, dass ich keine 640 Euro für einen "Sahneplatz in der Geraden" ausgeben werde.
Dass man dann nicht komplett auf den Handball verzichtet, ist auch irgendwie logisch, weil es wird einem ja schon was geboten und ja sein Stammblatt möchte man auch nicht verlieren.Die Frage ist nur einfach, warum ein DHB Pokalsieger , Champions League Sieger und höchstwahrscheinlich auch Deutscher Meister es nicht schafft Sponsoren an Land zu ziehen, um eben nicht bei den Fans so tief in die Tasche greifen zu müssen. Klar es gibt Preiskategorien da beträgt die Erhöhung gerade mal 88 Cent pro Spiel ... alles gut und schön und heile Welt, aber die Relation zu den anderen Erhöhungen ist dann auch ganz und gar nicht mehr gegeben. Na gut, wenn Herr Schwenker noch ein paar Anzugträger mehr in der Halle haben will ... meinetwegen, aber dann soll er sich künftig nicht beschweren, wenn bei den weniger attraktiven Spielen sich jeder lieber mit seinem Sitznachbarn über das Mittagessen am nächsten Tag unterhält.
Desweiteren spricht Schwenker davon, dass die Zuschauer Weltklassehandball als Gegenleistung erhalten ... Natürlich mag das zutreffen .. schaue ich mir jedoch den bisherigen Kader des THW für die neue Saison frage ich mich, wer uns diesen Weltklassehandball bieten soll. Ein Karabatic, Lövgren etc. halten so eine Saison wie diese sicher kein zweites mal aus und dann bleibt der versprochene Weltklassehandball auf der Strecke ...
Beim THW gibt es derzeit mit Linders, Fritz und wohl Jeppessen drei Abgänge .. Zugang ist bislang lediglich Daniel Wessig ... Wow ...beeindruckende Bilanz. Da hilft auch ein Jammern von Schwenker nicht, er müsse die Spieler jetzt immer aus den Verträgen herauskaufen .. Tja hätte er mal ein bisschen früher gehandelt, sähe die Lage vielleicht ganz anders aus.
Aber was bringt es ... in der nächsten Saison denkt keiner mehr über die Erhöhung nach und alle sitzen wieder lieb und brav auf ihren Sitzplätzen und erfreuen sich im heimischen Wohnzimmer Ostseehalle .... -
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"SG-Trainer Andersson: "Revanche an Kiel" -
Flensburger wollen den HSV Hamburg zum neuen Handball-Meister machenKiel/Flensburg - Der Weg des THW Kiel in die Handball-Geschichtsbücher führt einmal mehr über Flensburg. Ausgerechnet in der "Hölle Nord" des schleswig-holsteinischen Rivalen können die Kieler die 13. deutsche Meisterschaft und damit zugleich das Triple perfekt machen.
Bei einem Sieg am Sonnabend in der Campushalle gegen die SG Flensburg- Handewitt dürfte der THW bereits am vorletzten Spieltag der Handball-Bundesliga die Korken knallen lassen - egal wie der HSV Hamburg als einziger verbliebener Verfolger gleichzeitig in der ausverkauften Color-Line-Arena gegen den TBV Lemgo spielt. Diebeiden Spiele überträgt das NDR-Fernsehen ab 14.15 Uhr in einer Konferenzschaltung. Schon im DHB-Pokal (Halbfinale) und in der Champions League (Finale) setzte sich Kiel gegen die Flensburger durch, die nach der peinlichen 32:34-Niederlage in Wilhelmshaven um die Qualifikation für die europäische Königsklasse bangen müssen. "Die Champions League erreichen und Revanche an Kiel. Das sind unsere Ziele", sagt Trainer Kent-Harry Andersson. "Wir werden alles geben, damit Hamburg Meister wird."
Die Hamburger allerdings glauben bei zwei Punkten Rückstand und dem um 106 Treffer schlechteren Torverhältnis nicht mehr an ihre Chance. "Das war's", resümierte Trainer Martin Schwalb nach dem 28:30 bei der SG Kronau am vergangenen Sonnabend. Präsident Andreas Rudolph gratulierte dem THW sogar schon. "Kiel ist zu Recht Meister. Wir haben nie wirklich an diesen Titel gedacht", sagte er, nachdem die Serie von 22 Liga-Spielen ohne Niederlage zu Ende gegangen war. Mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger und der Vizemeisterschaft hat der HSV seine Ziele ohnehin übertroffen.
(Aus den Kieler Nachrichten vom 24.05.2007)
ZitatAlles anzeigenDer "Beverly Hills"-Gott - Fünftes Derby gegen Kiel: SG-Kreisläufer Johnny Jensen will nicht schon wieder verlieren
Flensburg - "Kiel wird Meister." Daran gibt es für Johnny Jensen am vorletzten Spieltag der Handball-Bundesliga keinen Zweifel. "Aber sie sollen diesen Titel in ihrer Halle feiern und nicht bei uns." Der Gedanke, dass der THW Kiel heute (14.15 Uhr, live im NDR Fernsehen) in seiner Campushalle die 13. Meisterschaft perfekt machen kann, lässt dem Kreisläufer der SG Flensburg-Handewitt keine Ruhe."Ich habe in dieser Saison so oft gegen Kiel verloren, damit muss jetzt Schluss sein", meint der 35-Jährige, der vor den Leistungen des dezimierten THW-Kaders seinen Hut zieht. "Ich habe großen Respekt vor dieser Mannschaft."
In Flensburg wird Jensen, der hier noch bis 2008 unter Vertrag steht, als "Handball-Gott" gefeiert. "Als ich das zum ersten Mal hörte, habe ich es nicht verstanden", sagt der Norweger, der zuvor für den VfL Bad Schwartau und den ThSV Eisenach gespielt hatte. "Und dann bin ich vor Verlegenheit ganz rot geworden. Das ist eine große Ehre." Gott in Flensburg, Buhmann im Rest der Republik - Jensen, der in seiner Heimatstadt Sandefjord fünf Jahre als Zimmermann arbeitete, hat sich an die Rolle des "bad boy" längst gewöhnt. "Früher hat es mich nervös gemacht, wenn ich ausgepfiffen wurde. Heute ist es mir egal. Die Zuschauer haben bezahlt, also dürfen sie auch über mich schimpfen."
Privat ein ruhiger Typ, verwandelt sich der Hobby-Gärtner, sobald er die Astschere gegen den Handball tauscht. "Vor dem Spiel ziehe ich mir eine Maske über den Kopf und werde ein anderer Mensch." Hart und voller Emotionen - für den Sieg reibt sich der Vater von Filip (9) und Mille (5) stets völlig auf. "Ich hasse Niederlagen, auch im Training." In dieser Saison hat er bereits zwei besonders schmerzhafte einstecken müssen - beide in der Ostseehalle. Mit seiner Nationalmannschaft scheiterte er in der WM-Vorrunde an Dänemark und mit seinem Klub verlor er das Champions-League-Finale.
"Ich habe nicht geglaubt, dass so viel Unglück möglich sein könnte", meint Jensen, der seinem Image als "Raubein" im Halbfinale des DHB-Pokals neue Nahrung gab. Da stieß er mit dem Kopf wie ein Stier in die Hüfte des Kielers Nikola Karabatic, der anschließend behandelt werden musste. "Keine Absicht", beteuert Jensen. "Hätte ich ihn verletzten wollen, dann sicherlich nicht auf so dämliche Art und Weise." Gerade vor Karabatic hat er großen Respekt. "So einer fehlt uns." Der SG-Kroate Blazenko Lackovic sei zwar ein ähnlicher Typ, aber aufgrund zahlreicher Verletzungen in dieser Saison nicht in Schwung gekommen.
Seit vier Jahren wohnt Johnny Jensen mit seiner Frau Elisabeth und den Kindern in Handewitt, oder wie sein Trainer Kent-Harry Andersson den Flensburger Vorort nennt, in "Beverly Hills". Hier zeigt Jensen, der später einmal als Trainer arbeiten möchte, seine weiche Seite. Anders als sein Kapitän Sören Stryger kann er passabel mit dem Staubsauger umgehen,("Sören macht ihn nur an, damit sein Frau denkt, dass er saugt und setzt sich dann vor den Fernseher"), sein Champions- League-Hemd bügeln und Wischen. "Er ist ein guter Hausmann", lobt Elisabeth, die noch Schwächen beim Aufstehen und in der Küche sieht. "Wenn er Kartoffeln kocht, dann wartet er so lange, bis das Wasser verdampft ist."
Als Jensen noch in Bad Schwartau spielte, überraschte er seine Frau, eine gelernte Arzthelferin, einmal mit einem einem Haus voller Blumen. "Das kam bei meinen Kollegen nicht so gut an. Damit hatte ich die Preise verdorben", meint der 158-fache Nationalspieler, der auch mit Snus hinter der Oberlippe herzlich lachen kann. Heute Nachmittag wird er sich wieder eine Portion Oraltabak gönnen. Nach der Arbeit, nach dem fünften Derby dieser Saison. "Wir wollen endlich ein Spiel gegen Kiel gewinnen und das wird dieses sein."
(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 26.05.2007)
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Kartenvorverkauf für Supercup in München startet am 26. Mai
Die Saison 2006/2007 tritt gerade in ihre entscheidende Phase, da kann man sich bereits für das erste Highlight in der Vorbereitung zur kommenden Saison Tickets sichern. Der Vorverkauf für den Supercup beginnt am 26. Mai!
Am 21. August ist es soweit! Die Handball-Bundesliga (HBL) meldet sich zurück. Mit dem Spiel um den Handball-Super Cup eröffnet die HBL in der Münchener Olympiahalle die Saison 2007/2008. Ab 20.00 Uhr wird dort der erste Pokal der Saison zwischen dem amtierenden Deutschen Meister und dem Pokalsieger 2007 ausgespielt. In den beiden vergangenen Jahren war die Münchener Olympiahalle mit jeweils über 10.000 Zuschauern ausverkauft. Am 26. Mai startet der Kartenvorverkauf für die dritte Austragung des Super Cups in der Bayern-Metropole. Für die Sportfans in München und Umgebung ist das eine einmalige Gelegenheit, in ihrer Landeshauptstadt Spitzenhandball live zu erleben.
Mit dem Kartenvorverkauf zum Super Cup geht die Kooperation zwischen HBL und Ticket Online in die nächste Runde. Dazu Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL): "Das Serviceangebot unseres neuen Ticketing-Partners Ticket Online hat unsere Fans und uns bereits beim ausverkauften All Star Game überzeugt. Auch beim Kartenvorverkauf zum Super Cup freuen wir uns auf eine erfolgreiche Vermarktung."
Alle Frühbucher profitieren von einem Preisvorteil: Im Vorverkauf sind die Tickets bis zu 20 Prozent günstiger als an der Abendkasse. Die Karten kosten zwischen 7,60 _ und 31 _ und können ab sofort über den neuen Ticketshop der HBL auf http://www.handball-bundesliga.de und bei Ticket Online über die Hotline 01805 - 44 70 sowie http://www.ticketonline.com bestellt werden.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Original von Wieland
Niedrige Preiselastizität der Nachfrage nennt man das dann wohl. ich frag mich allerdings, ob es sich wirklich lohnt, dass volk so zu prellen für mehreinnahmen von 220000 euro. das ist gerade mal die hälft der in den sand gesetzten ablöse für jeppesen.
der effekt wird sein, dass das publikum noch älter wird. aber das sind ja alles rüstige rentner und wenn du mal arbeitest, kannst du dir das auch einfacher leisten liebe jenny.Zwischen leisten können und wollen besteht auch noch ein Unterschied. Ich jedenfalls werde mir zwar meine beiden Dauerkarten holen ( eine davon ist die letzte Preiskategorie) , aber dann jeweils die Hälfte verkaufen. Der THW bekommt von mir definitiv keine 800 Euro in den Rachen geschmissen. Ganz gewiss nicht ....
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Ich möchte nur mal kurz zeigen, wie beschissen es auch enden kann, wenn ein Verein zu viel Erfolg und überteuerte Spieler hat ....
Links der Preise für die letzte Saison, Rechts der Preis für die kommende Saison ....Preiskategorie Preis 2006/07 Preis 2007/08
535,00 640,00
465,00 535,00 (1. Reihe Gerade B und E); 515,00 (TV Umfeld) 4,12/2,94
370,00 455,00 (3. Rang Gerade außer Reihe 1); 415,00 (1. & 2. Rang Kurve)
330,00 365,00
285,00 315,00
240,00 265,00
200,00 225,00
(Stehplätze) 145,00 160,00
340,00 380,00
240,00 265,00
205,00 225,00
145,00 160,00Vielen Dank werter THW
Eine Erhöhung von 105 Euro steckt man natürlich ganz locker weg ...
- Ich halte mich hier im Forum immer zurück, wenn es um Kritik am THW geht, aber das ist jawohl der größte Bockmist, den ich je erlebt habe ...Ich hoffe, bei euch sind die Preise erfreulicher
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Original von Alphadex
Zeitz soll auf der Championsleaguefeier ein "Thorsten Storm ist homosexuell" angestimmt haben. Für die Flensburger eine riesen Frechheit, Zeitz will das nicht gesungen haben, es sei aus der Menge gekommen und für Schwenker waren die Aktionen der Flensburger bei deren letzter Meisterschaft viel schlimmer
So hat er das auch nicht gesungen

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Das letzte Derby der Saison: THW reist Samstag nach Flensburg
NDR überträgt in KonferenzschaltungEndspurt in Sachen Meisterschaft, Finale in Sachen Schleswig-Holstein-Derby: Wenn der THW Kiel am Samstag bei der SG Flensburg-Handewitt antritt, ist dies nicht nur das vierte Aufeinandertreffen beider Mannschaften binnen sechs Wochen. Einmal mehr geht es bei diesem Spiel nicht nur um zwei Punkte. Für den THW Kiel bedeutete ein Sieg die Entscheidung im Meisterkampf, für die SG wäre ein Erfolg wahrscheinlich die sichere Qualifikation für die Champions League und damit das versöhnliche Ende einer ansonsten nicht nach Wunsch verlaufenen Saison. Das Spiel in der restlos ausverkauften Flensburger Campushalle beginnt Samstag um 14.15 Uhr, das NDR-Fernsehen zeigt bewegte Bilder in einer Konferenzschaltung mit der Partie HSV Hamburg - TBV Lemgo.
Beinahe schon Normalität: Wenn Flensburg und Kiel im Landesderby die Klingen kreuzen, geht es um Titel oder Vorentscheidungen. Das war am 14. April dieses Jahres so, als der THW auf dem Weg zum DHB-Pokalsieg die SG mit 34:33 (19:12) aus dem Weg räumte. Und das war natürlich auch am 22. und 29. April so. Tage, die man in Kiel nicht vergessen wird. Tage, die in Flensburg noch immer nach unten gezogene Mundwinkel hervorrufen, wenn man sie anspricht. Es ging um Europas Krone, um den ersten Champions League-Titel für Schleswig-Holstein. Und es ging um die Frage, wer wirklich die aktuelle Nummer eins im Land ist. Im Hinspiel erkämpfte sich die Kieler Rumpftruppe ein 28:28-Unentschieden, ehe eine Woche darauf in der Ostseehalle 10250 Fans den Kieler Triumph in der Champions League bejubelten. Das 29:27 des THW im Rückspiel war der wohl süßeste Sieg der Kieler Vereinsgeschichte und gleichzeitig eine saure Überraschung für die SG, denn nie zuvor in 54 Landes-Derbys war ein Sieg so wichtig. Deren 31 zählt inzwischen der THW, 19 Mal konnte die SG das Parkett siegreich verlassen, vier Mal trennte man sich unentschieden.
Kein Wunder, dass man in Flensburg auf eine Revanche am kommenden Samstag hofft. Das würde zwar die Geschehnisse im April nicht vergessen machen, aber zumindest die eigene Anhängerschaft versöhnlich stimmen. Ein Erfolg der Flensburger würde schließlich den HSV Hamburg - ein Sieg der Hansestädter gegen Lemgo voraus gesetzt - weiter im Titelrennen halten - und so ganz nebenbei die eigene Champions League-Qualifikation fast perfekt machen. Das Minimalziel am Ende einer Saison, in der es für die Mannen von der dänischen Grenze nicht perfekt lief, woran der THW mit seinen Erfolgen nicht ganz unschuldig war. Die Bundesliga-Bilanz haben sich die Flensburger allerdings selbst zuzuschreiben. 15 Minuspunkte zieren ihr Konto vor dem vorletzten Spieltag, seit der sensationellen 32:34-Niederlage in Wilhelmshaven musste man bei der SG gar um das Minimalziel Champions League-Qualifikation fürchten. Die Meisterhoffnungen hatte man Mitte Mai längst zu den Akten gelegt. Vier Auswärtsniederlagen in Folge, zunächst das demoralisierende 26:33 beim VfL Gummersbach, dann das 30:34 nach Drei-Tore-Halbzeitführung beim TBV Lemgo, sechs Tage später das 31:33 in Hamburg und zuletzt das 25:29 in Nordhorn, beraubten Flensburg bis Anfang April aller Chancen im Meisterschaftsrennen.
Am vergangenen Wochenende aber zeigten sich die Flensburger wieder von ihrer anderen, ganz starken Seite. Im zum Endspiel um die CL-Qualifikation gewordenen Duell mit dem SC Magdeburg gewann die SG nicht nur deutlich mit 35:28, sondern auch die Sympathien des Anhangs und das eigene Selbstbewusstsein zurück. "Der Druck war heute gewaltig, deshalb haben wir sehr nervös begonnen. Aber die Zuschauer haben uns sehr viel geholfen." Wieder einmal stärkster Akteur bei der SG: Torhüter Jan Holpert, für den das Spiel am Samstag das letzte Derby seiner langen, bewegten Karriere sein wird. Und der deshalb als besonderer Motivator auftritt. "Die Schmach von Wilhelmshaven ist erst getilgt, wenn wir auch das nächste Spiel gewinnen", blickte er nach 21 Paraden gegen Magdeburg sogleich auf das Derby am kommenden Samstag.
In dieses geht die SG bis auf den inzwischen am Knie operierten Blazenko Lackovic in Bestbesetzung, wenngleich einige Spieler angeschlagen sind. Den Kader Flensburg stellten wir Ihnen bereits im Vorbericht zum Hinspiel ausführlich vor.
Auf Kieler Seite hat sich im Vergleich zum Champions League-Rückspiel die personelle Lage kaum entspannt. Einzig Henning Fritz konnte wieder in den Kader der Zebras zurück kehren - und hatte zuletzt mit einigen wichtigen Paraden großen Anteil am 39:32-Sieg der Kieler in Göppingen. Dieser Erfolg war es auch, der dem THW in den verbleibenden zwei Saisonspielen die große Chance auf das begehrte Triple aus DHB-Pokal, Champions League und Deutscher Meisterschaft bescherte. Einen Sieg benötigen die Zebras noch, um mit dann dreizehn nationalen Meisterschaften den THW zum alleinigen deutschen Rekordmeister zu machen. Und dieser Sieg soll natürlich möglichst schon am Samstag in Flensburg eingefahren werden. Im Hinspiel siegte der THW mit 36:34.
Noch zwei Mal volle Konzentration für die Zebras, noch zwei Mal ein Kampf bis zum Umfallen. Noch zwei Spiele bis zum Triple!
Schiedsrichter der Partie am Samstag sind Bernd und Reiner Methe (Vellmar)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Original von sg-fan86
"Wir haben die besseren Spieler, wir schlagen die Flensburger" so sprechen viele interviewte kieler in diesen Tagen.Und sie haben recht. Der Marktwert ihrer Mannschaft ist um einiges höher als der der blau-weiß-roten Jungs. Auch in ihrer Einstellung gaben sich die unsrigen nicht gerade als Fördekämpfer.
Doch eines gibt es, dass hat die SG Flensburg-Handewit euch vorraus. Sie hat es jedem anderen Verein vorraus. Etwas das man nicht kaufen kann und unabhängig von den Spielern ist:
Magie.
Ja, das ist die Wirkung, die blau-weiß-rote Fahne auf ein Jünger der Hölle Nord hat. Es ist ein Gefühl, dass einem kein anderer Verein dieser Erde geben kann. Wenn man suchen würde, ob in Asien, Amerika, Australien oder Europa, man würde keinen finden...Fakt ist: Die Mannschaft hat sich in der letzten Zeit oft ohne Biss und ohne Kampfeswillen gezeigt.
Aber wenn sie am Sonntagmorgen in den Spiegel schauen können und sagen: "Ich habe alles getan, dass unsere Fans vom selbe Gefühl des Sieges wie es schon im Oktober 1985 in der Wikinghalle bei ersten Derbysieg herrschte" dann bin ich zumindest etwas besänftigt, wenngleich auch dies den Schmerz über die vergeben Chance nicht 100%tig lindern könnte.Um es nochmal mit einem Reim auf den Punkt zu bringen:
Am Samstag wird kein Kieler die Schale tragen,
denn wir werden den Feind aus der Festung jagen!Immer wieder lustig

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Original von Oliver
Wie das dänische Portal "haandbold.com" mitteilt wird der Großwallstädter Nichlas Holm Jørgensen in seine Heimat zurückkehren. Dort schließt er sich Nordsjælland Håndbold an.Bleibt ja bald nicht mehr viel übrig in Großwallstadt ....
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geklaut oder nicht geklaut ...und von wem geklaut oder nicht geklaut.... vollkommen egal

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Kieler Nachrichten: Wird der THW Meister? "Na klar!" -
Die meisten Kieler glauben an den Titelgewinn schon gegen FlensburgKiel - Wird der THW Deutscher Handballmeister? Was für eine Frage, da lächelten die angesprochenen Kieler nur. Mit Spannung wird dagegen das vielleicht schon titelentscheidende Spiel am Sonnabend gegen Flensburg-Handewitt erwartet.
Die Schülerinnen Thea Helm (14), Sophie (16) und Laura Kempcke (14) glauben, dass es die Jungs dann schon packen: "Ganz knapp, 30:28", tippt Sophie, "wenn dann Party ist, feiern wir natürlich mit!" Olaf Wurow (37) dagegen denkt nicht an einen frühzeitigen Meistercoup: "Das ist ja kein Wunschkonzert. Die Flensburger werden alles tun, um sich für die Champions-League-Niederlage zu rächen." "Die müssen Meister werden", fordert Szymon Kocur (18), und Bruder Mateusz (18) ergänzt: "Weil sie die Besten in Deutschland sind." Sein Tipp: 35:34 für den THW.
Wegen seiner Handball begeisterten Tochter fiebert auch Viktor Köhler (62) mit und glaubt an das Triple. "Weil sie bisher auch alles geschafft haben", so der selbstständige Kaufmann, "und weil der Geist bei ihnen stimmt." Gegen die SG werde es eng, "aber es geht 32:28 für uns aus". Kritisch sieht das Ina Köster (25). "Die Flensburger sind auch gut und werden dem THW nichts schenken", sagt die Verwaltungsbeamtin. Studentin Maike Tüchsen (25) stimmt ihr zu: "Flensburg möchte in eigener Halle noch etwas gut machen." Dennoch glauben sie an das Triple. "Verräter, die anders denken", meint Sybille Borkowski (62) lachend. Der THW schafft es, "weil so viele Mannschaftsmitglieder gewinnen wollen", so die Lehrerin. Die Spiele schaut sie sich aber nicht an: "Das halte ich nicht aus. Ich verziehe mich dann und warte, bis mein Mann sagt: Wir haben es geschafft." Keine Angst vorm Herzinfarkt hat Fritz Rathje (87). Der Plöner kam erst vor drei Jahren zum THW, verfolgt nun aber jedes Spiel: "Die haben die besseren Spieler und die Flensburger schon oftmals besiegt."
Auch weniger Handball-Interessierte lockt der Liga-Endspurt. "Ich drücke die Daumen", sagt Hartmut Knoll (31). Der Automobilverkäufer wird sich das Spiel angucken, genauso wie Pascal Ritzheim (33) von den Kiel Baltic Hurricanes "immer mal reinschalten" will, um den Zwischenstand zu erfahren. "Seitdem die die Champions League gewonnen haben, denke ich, dass sie es schaffen", so der Football-Spieler. Über eine Niederlage der Flensburger würde sich auch Verena Kiesel (23) freuen, "weil mein Chef SG-Fan ist."
(von Esther Alves, aus den Kieler Nachrichten vom 22.05.2007)