Beiträge von Jenny
-
-
ZitatAlles anzeigen
Stimmen zum Spiel:
THW-Spieler Kim Andersson gegenüber den KN:
Jetzt bin ich müde und in 72 Stunden muss ich zur Nationalmannschaft. Bis dahin wird gefeiert. Unsere erste Halbzeit war nicht gut, die habe auch ich kaputt gemacht. Aber die ganze Mannschaft wollte gewinnen - erst recht, als wir in der Halbzeit hörten, dass der HSV hoch führt. Das Triple wiederholen? Das wäre nicht schlecht.THW-Torwart Thierry Omeyer gegenüber den KN:
Ich bin einfach glücklich, hier zu spielen. Jetzt werden wir die ganze Nacht feiern.THW-Rechtsaußen Vid Kavticnik gegenüber den KN:
Ich bin so froh. Besser geht's nicht.THW-Linksaußen Dominik Klein gegenüber den KN:
Ein Paar Schuhe vom WM-Finale hängt an meiner Wand, meine jetzigen Schuhe hänge ich aber nicht an den Nagel. Wahnsinn - jetzt steht auf meiner Autogrammkarte nicht mehr "Teilnehmer Junioren-WM", sondern "Weltmeister, Champions-League-Sieger, Pokalsieger und Deutscher Meister 2007". Das ist etwas ganz Großes.Ministerpräsident Peter Harry Carstensen gegenüber den KN:
Ich bin stolz auf die beste Mannschaft der Welt.HSG-Trainer Ola Lindgren gegenüber den KN:
Glückwunsch an den THW. Überragend, was diese Mannschaft mit diesem Kader geleistet hat. Ich hatte zwar 14 Spieler dabei, aber in der Breite sind wir nicht gut genug. Wir haben mit Herz gespielt, aber in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler gemacht - die werden in Kiel eben bestraft.HSG-Spieler Przybecki gegenüber den KN:
Wir hatten zwar mehr Leute als die Kieler, aber wir sind auch mit unseren Kräften am Ende. Lund und Glandorf waren platt, und ich bin auch unglaublich müde. Wir haben eine geile Saison gespielt, auch wenn wir hier verloren haben.*edit ... jap Malte
.. hab es eben auch gemerkt 
-
ZitatAlles anzeigen
Die Gründung eines Königreiches -
Der THW Kiel ist Deutscher Handball-Rekordmeister und macht das Triple perfektKiel - Seit Sonnabend existiert auf den Landkarten ein Handball-Königreich Kiel. Die "Staatsverfassung" konstituierte sich vor 10 250 Zuschauern in der Ostseehalle beim Spiel des THW Kiel gegen die HSG Nordhorn. Artikel eins: Der THW ist mit 13 Titeln alleiniger Deutscher Rekordmeister.
Das 34:28 (14:14) schickte die Fans durch ein Wechselbad der Gefühle, denn schnell wurde klar, dass mit Schützenhilfe Göppingens gegen den HSV nicht zu rechnen sei. Also musste ein Kieler Sieg her, um Meisterschaft in der Handball-Bundesliga und - gepaart mit den Triumphen in Champions League und DHB-Pokal - das ersehnte Triple perfekt zu machen. Und Nordhorn wehrte sich gegen Kieler, die Nerven zeigten. So entwickelten sich 60 Minuten wie ein mikroskopischer Extrakt des gesamten letzten Saisondrittels.
Bei Kim Andersson lief in der Anfangsphase nicht viel zusammen. Er scheiterte zweimal am starken Peter Gentzel in dem HSG-Tor, über das Christian Zeitz den Ball zweimal katapultierte (9.), das Pelle Linders verfehlte (15.). Der THW profitierte zunächst von der Übersicht eines Nikola Karabatic, der als Anspieler glänzte, von den Reflexen Thierry Omeyers, von einem ansonsten treffsicheren Linders und von einem besonderen Moment in der 10. Minute, als Kapitän Stefan Lövgren unter dem Jubel der Fans das Spielfeld betrat und nach langer Verletzung ausgerechnet jetzt sein Comeback feierte. Er riss die Last der Verantwortung an sich, traf in entscheidenden Momenten und schuf allein durch seine Gegenwart eine Legende.
Sieben schwedische Treffer von Kim Andersson und Henrik Lundström in Folge zum 25:20 (42.) brachten den THW auf die Siegerstraße und setzten - zuerst beim Publikum, später bei der Mannschaft - eine Party-Maschinerie in Gang, die eines Königreiches würdig ist.
"Diese Mannschaft ist in den Herzen der Fans, sie wird geliebt. Und wenn sie ihr Bestes gibt, akzeptieren die Menschen auch, wenn 'mal ein anderer besser ist", schwärmte THW-Manager Uwe Schwenker nach einer Verabschiedungs-Zeremonie für Fritz, Jeppesen, Linders, Xepkin und Karlsson, die Weltmeister Dominik Klein die Tränen in die Augen trieb: "Ich bin ein emotionaler Mensch und empfinde Gefühle für jeden Einzelnen. Der Respekt in dieser Mannschaft ist unglaublich, jeder setzt sich für den anderen ein. Nur so kannst du drei Titel holen."
Wenige Minuten später war Klein zu "König Dominik I." mutiert, in rotem Samt wurden die Spieler zum Rathaus chauffiert und wurden auf dem Balkon von 15 000 empfangen wie einst die Beatles auf der Bühne. Wagemutig sprang Nikola Karabatic auf die Balustrade, furchtlos wie auf dem Feld, auch in schwindelerregender Höhe unbeeindruckt und cool. Kim "Steckdose" Andersson ("Ich hab' die Haare schön") und Vid Kavticnik ("Volare") versprühten Sangeskunst in die meisterliche Atmosphäre. Später auf der Party-Bühne zeigten sich die Handball- Regierenden zuweilen halb entblößt. Nur einer fehlte, verwehrte den Fans selbst ein kurzes Winken vom Balkon, hatte nach dem Schlusspfiff die Szenerie verlassen: Das Staatsoberhaupt. Noka Serdarusic.
(von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 04.06.2007)
-
Zitat
Original von Felix0711
Ja is denn heut scho Weihnachten? ... was möchte mir dieses Foto sagen? THW-Spieler im Nikolauskostüm? Oder blick ichs nur wieder nicht?Ach ja, Glückwunsch an den THW zur alleinigen Rekordmeisterschaft
Königreich Kiel ... klingelt es jetzt ?
-
[Blockierte Grafik: http://www.thw-provinzial.de/thw/07060355.jpg]
ZitatAlles anzeigenKieler Handball-Helden feierten das Triple
Was für ein Triumph, was für eine Party! Der THW Kiel feierte nach dem Gewinn des Triples eine rauschende Party, die bis zum Sonntag Nachmittag andauerte. Begonnen hatten die Feierlichkeiten bereits vor dem Schlusspfiff des abschließenden 34:28-Sieges über Nordhorn. Singende Fans, das Runterzählen der letzten Sekunden, ausgelassener Jubel.
Kein Halten gab es mehr nach dem Schlusspfiff. Die Spieler um den "Comebacker" Stefan Lövgren hüpften und tanzten ausgelassen vor Freude auf dem Parkett. Die Siegerehrung unter den riesigen, blinkenden THW-Lettern geriet zum Triumphzug der Zebras. Als der Kieler Kapitän Stefan Lövgren um 16.55 Uhr die Meisterschale aus den Händen von Uli Strombach, Präsident des Deutschen Handballbundes, entgegen nahm und sie zur Hallendecke reckte, war es vollbracht. Drei Titel, drei Trophäen, dreimal THW. Zunächst wurde es nach dem obligatorischen Meisterschaftsfoto und Sektduschen ruhig in der Halle. Die Verabschiedung von Henning Fritz, Pelle Linders, Lars Krogh Jeppesen, Andrei Xepkin und Tobias Karlsson ließ manch einen eine Träne verdrücken. Insbesondere die Ansprachen von Fritz und Xepkin wurden zu Tränenbeschleunigern. Letzterer sprach zum ersten Mal auf deutsch zu seinen Fans und seinen Mitspielern. "Es war eine große Ehre für mich, mit Euch in einer Umkleidekabine sitzen zu dürfen. Wenn es im kommenden April wieder Probleme geben sollte, ruft mich bitte an!"
Während der Abschiedszeremonie füllte sich der Rathausplatz, auf dem rund 15000 Fans das Spiel auf einer vom NDR zur Verfügung gestellten Großbildleinwand verfolgt hatten, beinahe bis auf den letzten Platz. Rund 20000 dürften es gewesen sein, als die Mannschaft - passend zum neu ausgerufenen Handball-Königreich Kiel in königlich-roten Gewändern - in Cabrios per Autokorso von der Ostseehalle zum Rathaus fuhr. Dabei drückten die Ordnungshüter mehr als ein Auge zu: Auf der Motorhaube und dem Kofferraum stehend, ließen sich Kiels Helden feiern - und zeigten dabei gerne die drei silbernen Trophäen, die die Saison 2006/2007 zur erfolgreichsten in der THW-Geschichte werden ließen. Im Rathaus angekommen, wollten die Zebras so schnell es geht auf den Balkon. Raus zu ihren Fans, die sehnsüchtig warteten. "Oh, what a lot of people," kopfschüttelnd konnte Andrei Xepkin es gar nicht fassen, wieviele Fans den Weg auf den Rathausplatz gefunden hatten.Die Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz und Ministerpräsident Peter Harry Carstensen fiel kurz aus - die "Dankeschön"-Gesänge der Mannschaft hingegen nicht.
Im Konfettiregen zeigte Lövgren wenig später die Schale - und eröffnete damit die "THW-Show" auf der NDR-Bühne. Singen, tanzen, lachen. Dieses Triple ließ - sehr zur Freude der weiblichen Fans, am späteren Abend sogar die Hüllen der Helden fallen. Die hatten vom Feiern aber längst noch nicht genug. Weiter ging es zu Toni's Restaurant, wo im Rahmen von Mannschaft und Verein Tische und Stühle tänzerischen Belastungsproben unterzogen wurden.
Die Stimmung war heiß und die Nacht kurz. Kein Wunder, dass beim traditionellen Treffen in der Forstbaumschule die Sonnenbrillen wichtigstes Utensil waren. Gut 1000 Fans dürften es gewesen sein, die beim ehemaligen "Familientreffen" für Stimmung und wundgeschriebene Hände sorgten. Autogramm um Autogramm wurde geschrieben, für unzählige Fotos posiert - und zwischendurch das ein oder andere kalte Getränk, was von den Mannschaftsbetreuern gereicht wurde, genossen. Da fiel es kaum auf, dass über die Lautsprecheranlage ein Song der SG Flensburg-Handewitt gespielt wurde. "Die sind doch immerhn Dritter," entschuldigte der DJ den Fauxpas und versöhnte Fans und Mannschaft mit "Schwarz und Weiss", der neuen Hymne aller THW-Fans.
Am späten Nachmittag verabschiedeten sich die THW-Spieler dann von ihren Fans. Einmal mehr hatten sie unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur auf dem Handball-Parkett eine gute Figur abgeben können - Meister-, Triple- oder sonstige Titelpartys stehen ihnen mindestens ebenso gut...
(Christian Robohm)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
-
Henner, ich war ja gestern echt enttäuscht, dass ich dich in Kiel nicht angetroffen habe
ZitatAlles anzeigenTHW -Sieg mit historischer Dimension
Kiel - Es ist vollbracht! Um 16.35 Uhr trug "Hein Daddl", das Maskottchen des THW Kiel, die Schale in die Ostseehalle und für die 10.250 Zuschauer, die bis zu 160 Euro für eine Stehplatzkarte auf dem Schwarzmarkt bezahlt hatten, gab es jetzt kein Halten mehr. Nach dem Sieg im DHB-Pokal und dem erstmaligen Triumph in der Champions League macht der THW durch einen 34:28 (14:14)-Sieg gegen die HSG Nordhorn seine 13. Meisterschaft in der Handball-Bundesliga perfekt.
Damit müssen sich die Kieler nicht mehr länger den Titel "Rekordmeister" mit dem VfL Gummersbach teilen. Aber nicht nur das: Das "Triple" hat historische Dimensionen. Seit Gründung der Champions League im Jahr 1993 hat noch keine deutsche Mannschaft diese drei Titel in einer Saison gewinnen können. Da der punktgleiche Tabellenzweite HSV Hamburg (36:32 in Göppingen) von Beginn an auf der Siegerstraße war, durften sich die Kieler in ihrem Heimspiel keinen Ausrutscher erlauben.
Angefeuert von einer stimmungsvollen Kulisse und im Geiste unterstützt von 15000 Fans auf dem benachbarten Rathausplatz, die das Spiel auf einer Großbildleinwand verfolgten, quälten sich die müden THW-Spieler über die Zielgerade. Gut für Kiel, dass Kapitän Stefan Lövgren im letzten Spiel noch einmal an Bord ging. Nach seinem Sehnenabriss im Adduktorenbereich vor sechs Wochen feierte der "Löwe" ein großartiges Comeback. Der 36-Jährige warf nicht nur fünf Tore. Er nahm auch die Last der Verantwortung von den Schultern des Franzosen Nikola Karabatic, der nach einer endlosen Saison mit seinen Kräften völlig am Ende war.
Bis zur 40. Minute hielten die Gäste gut mit. Immer wieder traf der Ex-Kieler Piotr Przybecki ("Wir wollten hier gewinnen, aber am Ende waren wir einfach zu platt") und der Weltklasse-Torhüter Peter Gentzel brachte die THW-Schützen reihenweise zur Verzweiflung. Drei Siebenmeter hielt der 38-Jährige und die Zebras schienen sich an ihm die Zähne auszubeißen.
Doch ein kurioses Tor in der 40. Minute stellte schließlich die Weichen auf Sieg. Vid Kavticnik traf den Pfosten, der Ball trudelte durch den Torkreis und der neunfache Torschütze Kim Andersson tippte den Ball zum 20:18 ins Netz. Breites Grinsen, geballte Fäuste - die Erlösung für Spieler und Fans, die nun in einem gewaltigen Chor "Deutscher Meister wird nur der THW" skandierten und ein riesiges Banner mit der Meisterschale ausrollten.
In den letzten sieben Minuten schickte THW-Trainer Noka Serdarusic noch einmal Weltmeister-Torhüter Henning Fritz aufs Feld - unter dem Jubel der Zuschauer, denen nun richtig warm ums Herz wurde. Neben Fritz wurden anschließend auch noch Pelle Linders, Lars Krogh Jeppesen und die beiden "Leih-Arbeiter" Andrei Xepkin und Tobias Karlsson, der extra aus dem schwedischen Hammarby angereist war, verabschiedet. Eine nette Geste: Schließlich hatten Xepkin und Karlsson mit ihren Gastspielen maßgeblichen Anteil am historischen Erfolg der Kieler, die mit ihren Fans auf dem Rathausplatz anschließend noch ein rauschendes Fest feierten.
(von Wolf Paarmann, aus KN-Online vom 02.06.2007)
-
Zufrieden ist da wohl kein Ausdruck mehr, wenn man auf die Saison 2007 zurückschaut
...
Eine gigantische Mannschaft, die sowohl sportlich als auch menschlich absolute Größe zeigte.
Allen Respekt natürlich insbesondere an die 8 Spieler, die in den letzten Wochen für den THW gespielt und gewonnen haben. Eine absolut grandiose Leistung. 2007 wird in Kiel wohl unvergessen bleiben
-
ZitatAlles anzeigen
Kieler Nachrichten: Tritt Jicha die Nachfolge von Jeppesen an?
Kiel/Lemgo - Lars Krogh Jeppesen wird heute gemeinsam mit Pelle Linders (FC Kopenhagen) und Henning Fritz (SG Kronau/Östringen) verabschiedet. Der THW Kiel und der Däne, der im Sommer 2006 vom FC Barcelona kam, einigten sich darauf, seinen Drei-Jahres-Vertrag vorzeitig aufzulösen. Eine entsprechende Vereinbarung soll heute unterzeichnet werden.
Der 28-Jährige, in der Saison 2003/2004 zum besten Handballer der Liga gekürt, kam nach zahlreichen Verletzungen in Kiel nicht in Schwung. Zwei Rippenbrüche, zuletzt ein Bandscheibenvorfall - der 126-fache Nationalspieler (Jahresgehalt rund 290 000 Euro), für den die Kieler rund 250 000 Euro Ablöse bezahlten, blickt auf eine verlorene Saison zurück. Jeppesen, der mit dem FC Kopenhagen in Verbindung gebracht wird, geht und wird durch Filip Jicha ersetzt.
Nach Informationen des "Westfalenblattes" (Freitag-Ausgabe) haben sich der THW Kiel und der TBV Lemgo darauf verständigt, dass der 25-jährige Tscheche bereits in der kommenden Saison seine Tore für die Zebras werfen darf. Jicha, der im April einen Drei-Jahres-Vertrag ab der Saison 2008/2009 in Kiel unterschrieben hatte, soll den Meister eine Ablösesumme von rund 400 000 Euro gekostet haben.
Geld, mit dem der TBV nun Weltmeister Michael Kraus, 23-jähriger Spielmacher von FA Göppingen, aus seinem laufenden Vertrag bei den Schwaben auslösen möchte. Angeblich soll auch Nationalspieler Holger Glandorf (Vertrag in Nordhorn bis 2008), der am Mittwoch in Lemgo mit den TBV-Verantwortlichen verhandelte, auf der Wunschliste der Ostwestfalen ganz oben stehen.
THW-Manager Uwe Schwenker wollte sich gestern nicht zum "Fall Jicha" äußern: "Es gibt keine neuen Wasserstandsmeldungen." 2,01-Meter-Hüne Jicha, der im linken Rückraum des Champions-League-Siegers die Lücke schließen soll, die durch die Verletzungen von Jeppesen und Viktor Szilagyi (Reha nach Kreuzbandriss) entstanden ist, hatte zuletzt immer wieder betont, bereits in diesem Sommer umziehen zu wollen. "In Kiel spielt meine Generation. Ich möchte mit dieser tollen Truppe viele Titel gewinnen."
(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 02.06.2007)
-
ZitatAlles anzeigen
Kieler Nachrichten: THW wehrt sich gegen Andersson-Vorwürfe
-Kapitän Stefan Lövgren hält Zeitz-Sperre für "totalen Schwachsinn"Kiel - "Das ist totaler Schwachsinn." Sagte Stefan Lövgren, Kapitän des THW Kiel, und meinte Kent-Harry Andersson, der am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz eine Sperre für Kiels Christian Zeitz gefordert hatte. Der Trainer der SG Flensburg-Handewitt hatte Videosequenzen gezeigt, die beweisen sollen, dass Zeitz mehrfach versucht hat, absichtlich Flensburger Spieler zu verletzen.
Im Halbfinale um den DHB-Pokal trat der 26-jährige Weltmeister Dan Beutler auf die Hand, im Finale der Champions League warf er Jan Holpert den Ball an den Kopf. Zuletzt verletzte er Kasper Nielsen am Sonnabend (36:41) so schwer, dass der Däne sich eine Dehnung des Kreuzbandes zuzog und gestern noch verständnislos den Kopf schüttelte: "Wenn man so etwas nicht bestraft, darf man sich über richtig schwere Verletzungen nicht wundern."
Laut SG-Trainer Andersson hatte Nielsen Glück im Unglück. "Das hätte auch sein Karriere-Ende bedeuten können." Andersson ("damit muss Schluss sein") schickte deshalb entsprechendes Videomaterial an die Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga (HBL) in Dortmund, um Zeitz bereits für das heutige Spiel sperren zu lassen. Eine DVD als Beweismittel - das ist auch für die HBL ein Novum. "So einen Fall hatten wir noch nie", meinte Geschäftsführer Frank Bohmann, der gestern noch keine Post aus Flensburg auf seinem Schreibtisch hatte. "Ich kann mich darum erst am Montag kümmern", sagte Bohmann, der ein Nachspiel aber nicht ausschloss. "Wir müssen prüfen, welche juristischen Möglichkeiten wir haben."
Für das Nordhorn-Spiel könne Zeitz, der sich dazu gestern nicht äußern wollte, aber nicht mehr gesperrt werden. Laut Uwe Stemberg, Spielleiter der HBL, seien Fernsehbilder grundsätzlich als Beweismittel nicht zulässig.
Für Lövgren ist der Fall bereits geklärt. "Ich sage nicht, dass alles gut ist, was Zeitz macht. Aber wenn wir ein Video von einem bestimmten Flensburger drehen, dann haben wir auch einen Rambo-II-Film." Lövgren vermutet hinter dieser Aktion kurz vor dem Saisonfinale einen "schlechten Verlierer" Andersson, der sich zuletzt auch den HSV Hamburg als Meister gewünscht hatte. "Er versucht nur, von seinen vielen taktischen Fehlern abzulenken, die er während des Champions-League-Finales gemacht hat. Er sollte besser die analysieren, als solche Videos zu machen." Auch THW-Manager Uwe Schwenker reagierte mit Unverständnis auf die "stil- und niveaulose" Aktion. "Das ist ein untauglicher Versuch, uns am letzten Spieltag noch stoppen zu wollen."
(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 02.06.2007)
-
Jo habe ich, weil ich einen Satz vergessen hatte vom Artikel, aber schön, dass du auch weiterhin aufpasst
Zitat"Zeitz gehört für das Spiel am Sonnabend gegen Nordhorn gesperrt", forderte Andersson gestern in einer spontanen Pressekonferenz. "Er braucht eine Pause, um zu lernen." Neben dieser Szene sind zwei weitere Aktionen mit Zeitz auf einer DVD enthalten, die bereits auf dem Weg zur Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga (HBL) ist: Der "Kopftreffer" gegen Jan Holpert aus dem Hinspiel im Champions-League-Finale und ein Tritt gegen die Hand von Dan Beutler, des zweiten SG-Torhüters - eine Szene aus dem Pokal-Halbfinale in Hamburg. "Alle diese Aktionen waren Absicht", sagte Andersson. "Ich bin schockiert."
(Aus den Kieler Nachrichten vom 01.06.2007)
Am Tag des Hinspiels sagte Andersson jedoch noch
Zitat[Zu der Szene zwischen Zeitz und Holpert:]
Solche Szenen sind natürlich schlimm. Die große Frage ist: Hat Jan Holpert sich vorher noch bewegt? Ich habe es nicht genau gesehen und kann deshalb zu der Situation nichts sagen.Ich bin durchaus der Ansicht, dass eine Sperre bei besonders schweren Fouls durchaus angemessen ist und ich möchte hiermit auch nicht sagen, dass das im Fall Zeitz nicht auch so wäre. Mich stört jedoch, dass jetzt Dinge herausgeholt werden, zu denen man vor einiger Zeit noch ne andere Ansicht hatte, nur um die Forderung jetzt noch ein wenig zu untermauern ...
-
Im SG Forum wurde/ wird das Thema natürlich auch heiß diskutiert. Ein User hat auch einen Brief an Herrn Bohmann verfasst und er hat auch eine Antwort erhalten ....
ZitatLieber Herr XYZ,
vielen Dank für Ihre Mail und natürlich habe ich die Szene auch mehrfach im Fernsehen gesehen. Christian Zeitz ist bei Spielen in Flensburg unter besonderer Beobachtung der Fans und auch aus meiner Sicht war die Abwehraktion tatsächlich nicht astrein. Allerdings können wir Christian Zeitz auch nicht kritischer beurteilen als alle anderen Spieler und im Handball gehört Körperlichkeit nun einmal mit zum Spiel. Hier sind die Flensburger Spieler ebenso wie die anderen Teams der Bundesliga keine "Sängerknaben". Würden wir hier ausserhalb der Schiedsrichterbewertung tätig werden, gäbe es bestimmt jeden Spieltag mehrfach hierzu Anlass. So weit ich weiß, haben sich die Spieler die Hand geschüttelt und den Vorfall erledigt.Ich begrüsse es ausdrücklich, wenn Sie und andere Beobachter uns Ihre Auffassung zu Speilen bzw. Spielszenen mitteilen. Wir nehmen uns das zu Herzen, aber am Ende des Tages entscheiden die Schiedsrichter, dennen wir unser volles Vertrauen schenken.
Mit freundlichen Grüssen
Frank Bohmann (HBL-Geschäftsführer) -
Wünsche den Nordhornern jetzt schon mal eine gute Fahrt
- hoffe, ihr habt dann auch euren Spass bei uns, auch wenn es keinen Sieg gibt 
-
-
Zitat
[....]41 Gegentore hatte der Traditionsklub in einem Pflichtspiel bislang noch nie kassiert. [...]
(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 29.05.2007)
-
Aber der Plan ist ja schon, dass Jicha schon im Sommer kommt ... auch wenn man nicht weiß, wann Jeppesen wieder zum Einsatz kommen könnte .. Handlungsbedarf besteht auf jeden Fall - leider nicht nur auf der Position ...
-
Zitat
Original von Linksaussen
man unterschätze nie den stromverbrauch eines pc's.Kleinvieh macht auch Mist

-
ZitatAlles anzeigen
Samstag fällt die Meisterschafts-Entscheidung: Nordhorn zu Gast in der Ostseehalle
NDR überträgt Konferenzschaltung - Live-Übertragung auf dem Rathausplatz
Samstag fällt endgültig die Entscheidung im Meisterschaftsrennen: Am letzten Spieltag empfängt der THW Kiel die HSG Nordhorn und benötigt aus diesem Spiel unbedingt einen Sieg, um nach dem DHB-Pokalsieg und dem Triumph in der Champions League das historische Triple mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft perfekt zu machen. Dass Spiel beginnt um 15 Uhr und ist seit Monaten restlos ausverkauft. Dass die HSG Nordhorn noch um einen der begehrten Champions-League-Plätze kämpfen wird, macht die Aufgabe der Zebras nicht unbedingt leichter. Noch einmal sechzig Minuten muss der angeschlagene Kieler Kader überstehen und baut im Saisonfinale vor allem auf die Unterstützung der Fans, die im Champions-League-Finale schon unter Beweis gestellt haben, dass sie für den THW der neunte und zehnte Feldspieler sein können.Wegen der dramatischen Spannung am letzten Spieltag hat sich der NDR entschlossen, auch am Samstag ab 15 Uhr die Partie des THW und das Spiel des zweitplatzierten HSV Hamburg in einer Konferenzschaltung live im Fernsehen zu übertragen. Nur Bilder aus der Ostseehalle gibt es hingegen auf dem Rathausplatz zu sehen, wo der NDR auf einer 40 Quadratmeter großen Leinwand das Kieler Spiel live übertragen und auch moderieren wird (siehe Extraartikel zur Handball-Party am Samstag.
Nicht nur für den THW Kiel steht am Samstag eine Menge auf dem Spiel. Auch die HSG will und muss siegen, so sie denn die letzte sich bietende Chance auf eine Qualifikation für die Champions League nutzen möchte. Das ein Sieg die Nordhorn in die Champions League bringen würde ist unterdessen keineswegs sicher, erledigt Gummersbach die Pflichtaufgabe gegen Düsseldorf in der Kölnarena, bleibt Nordhorn trotz eines Sieges nur der fünfte Platz und die Teilnahme im EHF-Pokal.
Die HSG Nordhorn hätte es - wie der THW - nicht auf diesen Showdown ankommen lassen müssen: Die Handball-Bundesliga im letzten Dezember: Eine ganze Liga zittert vor dem Euregium und der dort beheimateten HSG Nordhorn. Zwar gab es eine Auftaktniederlage gegen Hamburg, zwar verließen die Mannen von Trainer Ola Lindgren gegen Großwallstadt als Verlierer das Parkett. Doch der VfL Gummersbach und der TBV Lemgo mussten hier schmerzhaft erfahren, wie stark die HSG agiert. Und plötzlich war das Spiel gegen den THW Kiel die Top-Begegnung der Bundesliga: Erster gegen Dritter, fünf Minuspunkte gegen sechs. Und das trotz des Verletzungspechs, das in dieser Spielzeit nicht nur dem THW, sondern eben auch der HSG Nordhorn übel mitgespielt hatte. Kurz: Der THW zeigte eine seiner besten Auswärtsleistungen dieser Spielzeit und gewann mit 37:29. Das Ende der Nordhorner Titelträume folgte vier Tage später mit der Niederlage in Hamburg.
Doch die HSG sollte weiter für Überraschungen sorgen - und am Ende wäre sogar eine zügige Qualifikation für die Champions League möglich gewesen. Wenn, ja wenn Nordhorn nicht auswärts so oft gepatzt hätte. Nein, nicht die Niederlage in Gummersbach und die Unentschieden in Magdeburg und Lemgo machten der HSG zu schaffen. Es waren vielmehr die Spiele bei den so genannten "Kleinen", die Nordhorn ins Hintertreffen brachten. Das Remis in Minden beispielsweise oder noch viel mehr das blamable 32:38 bei Absteiger Eintracht Hildesheim. Hätte das Team von der holländischen Grenze nur diese beiden Spiele gewonnen, wäre die Champions-League-Qualifikation auch wegen der schwächelnden Konkurrenz durchaus vorzeitig möglich gewesen.
So aber kämpft die HSG Samstag um das letzte Fünkchen Hoffnung, sich doch noch für die europäische Königsklasse zu qualifizieren. Es wäre die Krönung einer Saison, die mit vielen Fragezeichen begonnen hatte, musste Trainer Ola Lindgren neben vielen weiteren Leistungsträgern doch mit Ljubomir Vranjes seinen Spielgestalter gen Flensburg ziehen lassen. Auf der Mittelposition zieht nunmehr der aus dem dänischen Aalborg gekommene norwegische Nationalspieler Börge Lund die Fäden. Dieser stellte sich dabei schnell als Volltreffer heraus. Der norwegische Nationalspieler begeisterte durch seine energischen Antritte, seinen Zug zum Tor und seine Durchsetzungskraft nicht nur in der Grafschaft alle Handball-Begeisterten. Scouts aller großen europäischen Klubs streckten ihre Fühler nach Lund aus, der in Nordhorn in einem Team spielt, dass mit den schwedischen Torhütern Gentzel und Larsson auf einen starken Rückhalt baut. Das die wieselflinken Außen Jan Filip (mit 195 Toren auch zweitbester HSG -Torschütze) und Mathias Franzen sowie dem während der Saison aus Melsungen nach Nordhorn gewechselten Goran Sprem ein ums andere Mal auf ihre schnelle Reise schicken kann.
Star des Teams ist aber ein Deutscher - und das nicht erst, seitdem Holger Glandorf mit dem Weltmeistertitel aus Köln zurück nach Nordhorn kam. Trotz langer Verletzungspausen ist er weiterhin nicht nur Herz des Teams, sondern auch Top-Torschütze. Insgesamt 203 Mal traf der Halbrechte bis zum vorletzten Spieltag ins gegnerische Tor - ein Zeichen seiner Wurfstärke und seines Selbstbewusstseins, das nach der WM in noch gesteigerter Form seinen Gegenspieler alt aussehen ließ. Er will in Nordhorn bleiben - und trotzte mit dieser Entscheidung den Verlockungen des großen Geldes in Europa.
Um an die Geldtöpfe der Champions League zu kommen, benötigt das Team von Ola Lindgren, das wir Ihnen darüber hinaus bereits im Vorbericht zum Hinspiel ausführlich vorstellten, aber den Erfolg in Kiel. Diesen will vor allem Holger Glandorf unbedingt: ""Wir haben jetzt eine ganze Saison gekämpft, jetzt wollen wir das auch holen". Diesen Erfolg verhindern wollen natürlich die Zebras. Sie werden alles dran setzen, ihrer Bilanz von bisher elf Siegen aus 16 Partien gegen die HSG (siehe auch Gegnerdaten Nordhorn) einen weiteren Erfolg beizusteuern, um damit den Meistertitel nach einer Kräfte zehrenden und mit einer bisher nie gekannten Verletzungsmisere bestückten Saison zu holen. Damit wäre der THW Kiel, der mit dem Sieg in der Champions League bereits das größte aller Saisonziele erreicht hat, alleiniger deutscher Rekordmeister.
Doch bis dahin stehen den Kieler Spielern und ihren Fans weitere sechzig Nerven aufreibende Minuten bevor, in denen sie einmal mehr über ihre Schmerzgrenzen hinaus gehen müssen. Uwe Schwenker reagierte unterdessen ganz entspannt auf die Hamburger Medienmaschinerie, die beim THW Kiel nach der Niederlage in Flensburg das "große Titel-Flattern" ausgemacht haben will. "Wir können doch nur gewinnen", sagte der Kieler Manager unlängst in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt, "schon der Champions-League-Sieg war bei der Personallage eine Sensation. Danach hatten wir zwar zwei Punkte mehr als Hamburg, aber das schwerere Restprogramm und der HSV einen kompletten Kader." Eine einzige schwere Aufgabe gegen Nordhorn warte nun noch auf die Zebras, so Schwenker weiter, aber man müsse den THW Kiel zu Hause auch erst einmal schlagen. Dass dies nicht geschieht wird auch am Samstag eine Herkulesaufgabe für die Zebras." Die Nackenschläge haben die Mannschaft auf jeden Fall zusammengeschweißt. Einige spielen zwar nicht auf ihrer angestammten Position. Aber allen ist bewusst, wie wichtig es ist, eine gute Leistung zu zeigen."
Noch einmal eine gute Leistung zeigen - das gilt sowohl für die THW-Spieler als auch ihre Fans, die am Samstag ebenfalls alles geben müssen, damit eine grandiose Saison mit dem Triple gekrönt wird!
Die Unparteiischen bei der Partie am Samstag sind Frank Lemme und Bernd Ullrich aus Magdeburg.
(Christian Robohm)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
ZitatAlles anzeigenKieler Nachrichten: HSV-Boss verspricht Geschenk -
Titel-Entscheidung am Sonnabend: Andreas Rudolph will Nordhorn vor dem Kiel-Spiel zusätzlich motivierenKiel - Gewinnt der THW Kiel am Sonnabend (15 Uhr, live im NDR Fernsehen) sein Heimspiel gegen die HSG Nordhorn, den Tabellen-Fünften der Handball-Bundesliga, dann ist die 13. Meisterschaft der Zebras perfekt. Aber wie sicher ist es denn, dass die Mannschaft im Anschluss an das Nordhorn-Spiel mit voraussichtlich mehr als 20 000 Fans auf dem Rathausplatz das "Triple" feiern kann? Spurensuche der Kieler Nachrichten:
Champions League:
Nordhorn kann auch bei einem Sieg in Kiel den vierten Platz und die damit verbundene Qualifikation für die Champions League nur erreichen, wenn der punktgleiche VfL Gummersbach (49:17/Torverhältnis plus 24) sein Heimspiel gegen die HSG Düsseldorf verliert. Tendenz: Unwahrscheinlich.Die HSG-Formkurve:
Auswärts konnte das Team von Ola Lindgren bei den "Großen" bislang nur zweimal punkten (26:26 in Lemgo/ 30:30 in Magdeburg). Nach der peinlichen Auswärtsniederlage in Hildesheim im April (32:38) beeindruckte die HSG mit einer Serie von zuletzt 18:4 Punkten. Prunkstück ist die Abwehr um den schwedischen Ausnahme-Torwart Peter Gentzel (37).Die HSG-Stimmung:
"Super", sagt Piotr Przybecki, der einst auch in Kiel spielte. "Wir haben uns mit richtig guten Typen verstärkt und im Training immer großen Spaß. Das überträgt sich auch auf das Spielfeld."Die Neuzugänge
Daniel Kubes (wechselt nach Magdeburg), Bjarte Myrhol und Börge Lund - an dem Norweger sind angeblich die SG Flensburg und auch der THW interessiert - erwiesen sich alle als Volltreffer.Die Bilanz:
In den letzten zehn Spielen gegen Nordhorn gab Kiel nur einen Punkt ab. Die letzte Niederlage in der Ostseehalle kassierte der THW am 13. April 2000 (29:30). Damals endete eine Serie von 36 Heimspielen ohne Niederlage. Mit dem derzeit verletzten Kapitän Stefan Lövgren hat nur ein einziger THW-Spieler aus dem aktuellen Kader schon einmal zu Hause gegen Nordhorn verloren.Der Spielverderber:
Erwischt Holger Glandorf einen guten Tag, dann ist für die HSG alles möglich. Der Linkshänder ist mit 212 Saisontoren hinter dem Hamburger Kyung-Shin Yoon (236) zweitbester Schütze der Liga. "Wir werden alles versuchen, um in Kiel zu gewinnen", sagt der Weltmeister (Vertrag bis 2008), der im November mit HSV-Sportchef Christian Fitzek seine Zukunft besprach. "Hamburg ist eine Option für mich."Die Konkurrenz:
Der punktgleiche HSV Hamburg hat zwar das klar schlechtere Torverhältnis (minus 96), aber den deutlich leichteren Gegner. Der HSV spielt beim Tabellen-Zehnten FA Göppingen, der sich auch mit einem Sieg nicht mehr für den EHF-Cup qualifizieren kann. Tendenz: Auswärtssieg für Hamburg, obwohl sie in der vergangenen Saison bei den Schwaben mit 26:33 verloren. Um Nordhorn zu beflügeln, versprach HSV-Boss und Millionär Andreas Rudolph der HSG "ein schönes Geschenk", falls sein Klub erstmals Meister werden würde.Fazit:
Die Zahlen sprechen für die Kieler, die seit 21 Pflichtspielen zu Hause ungeschlagen sind. Zumal das "Endspiel" gegen Nordhorn Pokalcharakter hat - und gegen deutsche Gegner hat der THW im Pokal seit dem 21. November 1990 (15:25 gegen Essen) zu Hause nicht mehr verloren.(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 29.05.2007)
-
Kann nur ein Beamter gewesen sein, denn nur die haben genügend Geld für sowas

-
Tja dann solltet ihr wohl verlieren, weil dann gibt es Bier ohne Ende

-
Zitat
Knudsen will bei der SG bleiben
Flensburg/Kiel - Michael Knudsen ist einer der besten Kreisläufer der Liga. Der Däne, der vor zwei Jahren von Viborg an die Förde wechselte, steht bei der SG Flensburg-Handwitt noch bis zum Sommer 2008 unter Vertrag.
Der 28-Jährige wird immer wieder mit dem THW Kiel in Verbindung gebracht, auch wenn Manager Uwe Schwenker ("es gibt überhaupt keinen Kontakt zu ihm") alle Gerüchte energisch vom Tisch wischt. Knudsen selbst äußerte sich nach dem Derby zwar lobend über den THW ("eine super gute Mannschaft"), betonte aber, seinen Vertrag in Flensburg erfüllen zu wollen. "Ich fühle mich hier wohl und bleibe auch in der nächsten Saison."
(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 29.05.2007)