02. Dezember 2007, So.:
17.00: Füchse Berlin - HSV Hamburg : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
Beiträge von Jenny
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01. Dezember 2007, Sa.:
19.00: FA Göppingen - TUSEM Essen : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
01. Dezember 2007, Sa.:
19.00: Rhein-Neckar-Löwen - GWD Minden : --:-- (--:--) -
01. Dezember 2007, Sa.:
15.00: SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
vorgezogenes Spiel vom 32. Spieltag - live im HBL.TV -
01. Dezember 2007, Sa.:
15.00: HSG Nordhorn - THW Kiel : --:-- (--:--)
zeitversetzt im HBL.TV -
01. Dezember 2007, Sa.:
15.00: MT Melsungen - VfL Gummersbach : --:-- (--:--)
zeitversetzt im HBL.TV -
30. November 2007, Fr.:
19.30: HSG Wetzlar - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
30. November 2007, Fr.:
19.30: HSG Wetzlar - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)
live im HBL.TV01. Dezember 2007, Sa.:
15.00: MT Melsungen - VfL Gummersbach : --:-- (--:--)
zeitversetzt im HBL.TV
15.00: HSG Nordhorn - THW Kiel : --:-- (--:--)
zeitversetzt im HBL.TV
15.00: SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
vorgezogenes Spiel vom 32. Spieltag - live im HBL.TV
19.00: Rhein-Neckar-Löwen - GWD Minden : --:-- (--:--)
19.00: FA Göppingen - TUSEM Essen : --:-- (--:--)
live im HBL.TV02. Dezember 2007, So.:
17.00: Füchse Berlin - HSV Hamburg : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
17.00: TV Großwallstadt - Wilhelmshavener HV : --:-- (--:--)Später angesetzte Spiele dieses Spieltages:
12. Dezember 2007, Mi.:
20.15: TuS N-Lübbecke - TBV Lemgo : --:-- (--:--)30. April 2008, Mi.:
20.15: SC Magdeburg - SG Flensburg-Handewitt : --:-- (--:--) -
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Original von Arcosh
Das war das Beste was derzeit in Deutschlands Hallen unterwegs ist. Zwei Abende wurde nonstop Gas gegeben.
Do 22.11. Die Ärzte, Kölnarena
Hat sich also gelohnt ?
Habe auch Karten für die Ärzte am 12.12. - freu mich schon sehr drauf
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THW empfängt am Samstag die Füchse aus Berlin
Die Zebras galoppieren derzeit von einem Pflichtspiel zum nächsten: Nur zwei Tage nach dem 38:24-Sieg über Constanta in der Champions League, drei Tage vor dem DHB-Pokalspiel in Münster gegen den ASV Hamm und sieben Tage vor dem Spitzenspiel bei der HSG Nordhorn erwartet der THW Kiel in der Ostseehalle den Aufsteiger Füchse Berlin. Der Anwurf erfolgt am Samstag um 15 Uhr, eine Zusammenfassung der Partie läuft ab 17.30 Uhr beim NDR im Rahmen der Sendung "liga1-handball", auf HBL.TV kann man das Spiel in voller Länge ab 16.50 Uhr Revue passieren lassen.
Groß war die Freude in der gesamten Liga, dass mit den Füchsen endlich wieder ein Traditionsklub die Rückkehr in die Bundesliga vollzogen hatte. Groß waren vor der Saison auch die Erwartungen an die Füchse Berlin - schließlich hatten diese mit dem größten Budget in der zweiten Liga souverän und nur mit vier Minuspunkten den Aufstieg vollbracht. Der Handball hatte endlich wieder eine Erstliga-Visitenkarte in der größten deutschen Stadt, in der pulsierenden Spree-Metropole, in der deutschen Hauptstadt.Doch die Aufstiegs-Euphorie ist inzwischen der Tabellen-Ernüchterung gewichen. Zwar schaffte es Geschäftsführer Bob Hanning, dereinst als Aufbau-Helfer auch in der Elbmetropole Hamburg erfolgreich, gleich für die Premieren-Saison mit 2,6 Millionen Euro einen durchaus erstklassigen Etat für einen Aufsteiger auf die Beine zu stellen. Aber es gab ja auch viel zu tun. Zunächst musste natürlich der Kader des erfahrenen Trainers Jörn-Uwe Lommel dem gehobenen Niveau der ersten Liga angepasst werden. Sechs Spieler verließen den Verein, sieben Athleten wechselten an die Spree. Und die Namen einiger dieser Neuzugänge ließen bereits vermuten, dass man in Berlin in der Zukunft mehr vor hat, als ewig um den Klassenerhalt mitzuspielen.
So kam Mark Bult von der HSG Nordhorn, um im rechten Rückraum für Druck zu sorgen. Einen echten Coup landeten die Berliner mit der Verpflichtung von Hany El Fakharany - der erste ägyptische Nationalspieler in der Bundesliga sorgte in bisher 173 Länderspielen für sein Heimatland vor allem als Defensivarbeiter für Aufsehen. "Wir haben nun vier überdurchschnittliche Defensivspieler und werden auch gegen Kiel eine ordentliche Abwehr stellen können", zeigte sich Lommel angetan von der Verpflichtung des Ägypters. "Andere holen Spieler", frotzelte Hanning der Vorstellung El Fakharanys, "wir verstärken uns." Das gilt mit Sicherheit auch für den erfahrenen Spielmacher Kjetil Strand: 65 Länderspiele bestritt der 28-Jährige für Norwegen, spielte 2003/2004 bei der SG Flensburg-Handewitt und kam vom dänischen Spitzenklub Aab Aalborg nach Berlin. "Mit seiner Verpflichtung haben wir das Unmögliche wahr gemacht", freute sich Hanning ebenso wie Lommel über Strand: "Er ist ein Schlüsselspieler." Mit Rene Boese kam von Absteiger Eintracht Hildesheim ein ebenfalls schon bundesligaerfahrener Spieler, mit Petr Stochl 31-Jähriger Torhüter mit der Erfahrung aus 85 Länderspielen für Tschechien.
Alles schien angerichtet für das Vorhaben, das Lommel auf den Punkt brachte. "Für uns beginnt die Bundesliga ab Platz neun oder zehn." Den Klassenerhalt zügig erreichen und dann sehen, was möglich ist: Der Plan der Füchse schien mit der Mischung aus jungen Talenten und international erfahrenen Spielern aufzugehen. Dann kam das Verletzungspech: Am schlimmsten erwischte es ausgerechnet Bult - nach einer Knieverletzung verpasste der Neuzugang die ersten zehn Saisonspiele. Berlin musste reagieren - und fand beim spanischen Zweitligisten La Coruna Janko Bozovic für den rechten Rückraum. Dort war der 22-jährige Österreicher von seinem Stammverein, der Weltauswahl von Ciudad Real, "geparkt" worden, um sich für größere Aufgaben zu empfehlen. Nun geht er für die Füchse auf Torejagd. Zu dieser hat auch Konrad Wilczynski geblasen, jener Linksaußen, der die Berliner schon zum Aufstieg geschossen hatte und als erfolgreichster Torschütze des Lommel-Teams unter den Top-Ten der TOYOTA Handball-Bundesliga rangiert.Der heiß ersehnte Start der Füchse in die Liga aber misslang - allerdings hatte man nach 21 Jahren Erstliga-Abstinenz mit der HSG Nordhorn auch gleich zu Beginn der Serie einen ganz dicken Brocken erwischt. Als man kurz darauf in der heimischen Max-Schmeling-Halle dem VfL Gummersbach einen Punkt abtrotzte, schienen die Füchse in der ersten Liga angekommen. Doch weit gefehlt: Bis zum 29:23 gegen Großwallstadt am sechsten Spieltag mussten die Hauptstädter auf ihren ersten Sieg warten. Besonders bitter: Im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen enttäuschten die Berliner auf ganzer Linie. 17:31 hieß es nach sechzig Minuten. Aber besonders die erste Hälfte war Lommel auf den Magen geschlagen. "Nur vier Treffer in dreißig Minuten - das habe ich noch nie erlebt", stammelte der fassungslose Füchse-Coach nach dem 4:17-Halbzeit-Debakel und analysierte schonungslos: "Die Spieler haben gnadenlos die Realität gezeigt bekommen. Einige sind einfach noch zu brav". Gut, dass die Füchse kurz darauf zwei wichtige Punkte in Minden machten. Nach Niederlagen gegen Flensburg (21:29) und in Wilhelmshaven (25:26) ist man im November aber endgültig in der TOYOTA Handball-Bundesliga angekommen: In Balingen erkämpften sich die Füchse einen Punkt, TUSEM Essen wurde vergangene Woche nach einer starken zweiten Halbzeit mit 31:26 nach Hause geschickt - Lohn dieser Mühen ist der aktuell 14. Tabellenplatz mit 8:18 Zählern.
Besonders der überzeugende Sieg gegen Essen gab den Berlinern Aufwind, zumal man auch noch kurzfristig erneut auf den grippegeschwächten Mark Bult verzichten musste. Vor der Rekordkulisse von 8.864 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle - möglich machte dies der Ticketverkauf bei über 200 Lidl-Filialen in Berlin und Brandenburg - sorgten Kjetil Strand mit sieben Treffern und Konrad Wilczynski mit acht verwandelten Strafwürfen nach der Pause für die Wende. "Wir haben gesehen, was geht mit solch einer Kulisse im Rücken. Wir können stolz sein auf das Geleistete", freute sich Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel nach der Partie. Und auf das nächste Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Hamburg ergänzte er: "Wir können den HSV schlagen." Der vorzeitige Klassenerhalt scheint also möglich zu sein in Berlin - zumal sich die Füchse zur Rückrunde noch einmal verstärken wollen: Auf dem Wunschzettel von Lommel stehen die beiden polnischen Rückraumspieler Bartlomiej Jaszka und Michal Kubisztal von Flensburgs Champions League Gegner Interferie Zaglebie Lubin...
Für die Statistiker sei erwähnt: Das Spiel am Samstag ist der zwölfte Pflichtspielvergleich zwischen dem THW Kiel und den einstigen Reinickendorfer Füchsen seit Beginn der eingleisigen Bundesliga. Siebenmal siegten die Zebras, dreimal die Füchse. Bei allen drei Berliner Siegen mit von der Partie: Noka Serdarusic. Doch als der Kieler Erfolgstrainer 1984 seine Spielerkarriere beendete, hatte Reinickendorf gegen den THW nichts mehr zu melden, ehe man sich 1986 mit nur sechs Pluspunkten aus der Bundesliga verabschiedete.
Die Schiedsrichter der Partie am Samstag sind Andreas und Marcus Pritschow (Stuttgart).
(Christian Robohm / Sascha Krokowski)
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Nikola Karabatic erneut Kieler Sportler des Jahres - Dominik Klein Zweiter
Nikola Karabatic ist erneut Kieler Sportler des Jahres. Nachdem er sich im letzten Jahr hauchdünn gegen Marcus Ahlm durchsetzen konnte, lieferte er sich diesmal einen engen Zweikampf mit seinem Mannschaftskameraden und Weltmeister Dominik Klein. Am Ende hatte der Franzose 8738 Stimmen, Klein "nur" 6936, was aber locker für den zweiten Platz reichte. Auf Rang 3 landete Segler Heiko Kröger (2482).
Bei den Frauen siegten die Bechvolleyballerinnen Sara Goller und Laura Ludwig (5941) vor der Leichtathletin Anke Tiedemann (5412) und Fußballerin Nicole Preiß (4095).Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Der Mann, der zum Vulkan werden kann - Nikola Karabatic, der kompletteste Handballspieler der Welt, will immer gewinnenObwohl erst 23 Jahre alt, gilt Nikola Karabatic als derzeit komplettester Handballer der Welt. In der vergangenen Saison wählten ihn die Trainer und Kapitäne der 18 Erstligisten mit der historischen Quote von 100 Prozent zum besten Spieler der Bundesliga. Der Franzose war mit 89 Toren auch erfolgreichster Werfer in der Champions League und hatte großen Anteil daran, dass der THW Kiel zum ersten Mal diesen Titel gewinnen konnte.
Mit seinem unglaublichen Siegeswillen trieb der 97-fache Nationalspieler den THW auch in der laufenden Saison an die Bundesliga-Spitze und zum souveränen Gruppensieg in der Champions-League-Vorrunde. Privat ein ruhiger Typ, der täglich mit seiner Familie in Montpellier telefoniert, schnelle Autos (Audi R8) und schicke Klamotten liebt, verwandelt sich der Europameister erst auf dem Feld in einen Vulkan. "Nach einem intensiven Spiel schlafe ich morgens erst um drei Uhr ein", sagt Karabatic, der im serbischen Nis geboren wurde und mit seinem Vater Branko, einem ehemaligen Handball-Profi, bereits als kleiner Junge nach Frankreich übersiedelte. "Er war mein Trainer und mein Sportlehrer. Das war manchmal hart", erinnert er sich an eine intensiven Rundumbetreuung seines Vaters, "aber diese Zeit hat mich geprägt." Der Junggeselle, der in Melsdorf ein kleines Appartement bewohnt, lebt für den Sport und den Erfolg. "Wenn wir im Training Fußball-Tennis spielen, ist das für alle ein Spaß", sagt THW-Trainer Noka Serdarusic über seinen Musterschüler. "Nur für Nikola nicht. Er will auch dann gewinnen. Einen Spieler wie ihn habe ich noch nie trainiert - er ist ein Juwel."Vor Karabatic, der vier Sprachen spricht, verneigt sich auch die Konkurrenz. Nach dem 35:28-Auswärtssieg beim TBV Lemgo am Sonntag, zu dem er zwölf Tore beisteuerte, fand Daniel Stephan als Besiegter nur Superlative. "Er gibt im Angriff immer Vollgas und rackert in der Abwehr 60 Minuten lang", lobte der Welthandballer des 1998. "Er ist noch so jung. Ich frage mich, was er noch lernen will?"
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 23.11.2007)
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Kiel - Constanta 38:24 (15:8)
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Ähm es waren durchaus noch ein paar andere Sportler dabei
... es waren vom THW nur die beiden nominiert, so war der Kommentar auf Eurosport vorhin zu verstehen ... -
Schön, dass heute Szilagy und Andersson von Anfang an dabei sind

Kiel - Constanta 15:8 (HZ)
... Chancenverwertung ist ja mal wieder bombenmäßig ...

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Überraschung, Überraschung ..
In diesem Jahr wurde Nikola Karabatic zu Kiels Sportler des Jahres gewählt. Zweiter wurde Dominik Klein ....
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THW stößt an seine Grenzen - andere Clubs nicht
Kiel - Früher, das ist in der Handball-Bundesliga noch nicht lange her. Im Mai 2002 feierte der THW Kiel seine zehnte Meisterschaft, der TBV Lemgo spielte brav in der Lipperlandhalle, die Rhein-Neckar-Löwen dümpelten als SG Kronau zahnlos in der Zweiten Liga und den HSV Hamburg gab es noch gar nicht. Fünf Jahre später hat sich die Welt verändert.
Der THW, inzwischen Rekordmeister, ist zwar noch immer das Aushängeschild einer boomenden Sportart. Doch die Konkurrenz ist stärker denn je. "Sportlich können wir noch mithalten", sagt THW-Manager Uwe Schwenker, "wirtschaftlich haben uns einige Vereine überholt." So wie der TBV Lemgo, der seine Zukunft Ende August in die Hände der heristo AG gab, einem der größten Produzenten für Heimtiernahrung in Europa (1,6 Milliarden Euro Jahresumsatz). ProVital, eine der zahlreichen Marken des Sponsors, der einen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieb und kurzfristig 1,6 Millionen Euro zur Verfügung stellt, sollte sogar Bestandteil des Vereinsnamens werden. Doch die Handball-Bundesliga (HBL) lehnte "TBV ProVital Lemgo" ab. Eine derartige Umbenennung, so HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann, gäben die Statuten nicht her. Noch nicht.
Der Traditionsverein zahlte dennoch einen Preis: So sitzen im siebenköpfigen Aufsichtsrat nun vier heristo-Vertreter und Ralf Weber, der Sohn des Textilunternehmers Gerry Weber, der in Halle das gleichnamige Stadion bauen ließ, in dem der TBV am Sonntag Kiel (28:35) unterlag. Weber Senior war es auch, der Michael Kraus von Göppingen nach Ostwestfalen lockte. Der Shooting-Star der WM und ehemalige "Bravo Boy des Jahres" darf als Model die neue Herrenmode der Firma Gerry Weber präsentieren, deren Börsenwert auf 528 Millionen Euro taxiert wird.
Geld spielt auch in Mannheim keine Rolle. Dietmar Hopp, einer der fünf SAP-Gründerväter und mit einem Privatvermögen von 1,2 Milliarden Euro einer der reichsten Männer der Welt, unterstützt neben Eishockey-Meister Adler Mannheim und dem Fußball-Zweitligisten TSG Hoffenheim auch die "Rhein-Neckar Löwen". Sohn Daniel sitzt im Wirtschaftsbeirat des Handball-Bundesligisten, der in der hochmodernen SAP-Arena spielt. "Die Halle hat Dietmar Hopp bar bezahlt", weiß Geschäftsführer Thorsten Storm, "hier sind ein paar Mark und viel Sachverstand zu Hause." Für die finanzstarken "Löwen" ist es auch keine Hürde, mit Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki zwei polnische Vizeweltmeister kurzfristig beim SC Magdeburg auszulösen und die Gehälter (jeweils rund 300 000 Euro brutto) zu übernehmen. Auch beim HSV Hamburg, der von seinem Präsidenten, dem Ahrensburger Geschäftsmann Andreas Rudolph ("Ich bin ein Handball-Verrückter"), jährlich mit zwei Millionen Euro gespeist wird, ist nach turbulenten Jahren und der Verpflichtung von Manager Peter Krebs, dessen Vertrag gestern vorzeitig um zwei Jahre bis 2010 verlängert wurde, Ruhe eingekehrt. Zudem sind die Rahmenbedingungen erstklassig. So entsteht neben der Color Line Arena eine weitere Halle (Baukosten zwölf Millionen Euro), die der Vizemeister ab Herbst 2008 als Trainingsstätte nutzen kann.
Im Bezahlen von Ablösesummen zählt der THW, der in den letzten zwei Jahren rund 1,5 Millionen Euro an andere Klubs überwies, zwar zu den Hechten im Karpfenteich. Doch während Lemgo, Mannheim und Hamburg immer größere Schecks ausstellen, scheint der THW (Etat 6,6 Millionen Euro) an seine Grenzen zu stoßen. Mit einer stets ausverkauften Halle und Ticketpreisen, die jüngst um satte elf Prozent erhöht wurden, hat der Meister sein Zuschauerpotenzial ausgeschöpft. Und von den Fernsehanstalten (pro Jahr rund 70 000 Euro) ist kein Geldsegen zu erwarten. "Für uns ist es deshalb lebensnotwendig, dass wir uns für die Champions League qualifizieren", weiß Schwenker, der hier in der vergangenen Saison allein an Prämien 515 000 Euro verdiente. "Wenn wir an der Spitze bleiben wollen, müssen wir uns bald etwas einfallen lassen. Sonst spielen wir in ein paar Jahren nur noch um Platz vier."
Hoffnungen, Hauptsponsor Provinzial (Vertrag bis 2010/angeblich 350 000 Euro plus Prämien im Jahr) würde sich vorzeitig beim Ligakonkurrenten SG Flensburg-Handewitt (2009/angeblich 300 000 Euro plus Prämien) verabschieden, um den THW stärker zu unterstützen, entbehren jeder Grundlage. Die Provinzial ist zwar gewillt, ihr Engagement bei der SG deutlich zu reduzieren. Doch das eingesparte Geld, so war aus Unternehmenskreisen zu hören, würde auf keinen Fall in die Kasse des Triple-Gewinners fließen.
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 21.11.2007)
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Kiel: "Keine Experimente gegen HCM Constanta" - Champions League: Heute Abend letztes Gruppenspiel gegen den rumänischen Meister
Kiel - Das Pflichtprogramm in der Handball Champions League hat der THW Kiel längst erfüllt. Wenn heute Abend (19 Uhr) der rumänische Meister HCM Constanta zum letzten Vorrunden-Duell in der Ostseehalle antritt, erwarten 10 250 Kieler Fans einen mit vielen Leckerbissen garnierten Kür-Schmaus.
Bis zum vergangenen Spieltag hatten sich die Rumänen häuslich im Tabellenkeller der Gruppe B eingerichtet. Dann ließen sie mit einem Heimerfolg gegen Hammarby IF aufhorchen. Ob der jüngste Sieg den Griff zum letzten Strohhalm im Kampf um Platz drei bedeutete oder heute als Sturm im Wasserglas verpufft, wird allerdings der THW entscheiden. Tritt dieser nur annähernd so souverän auf wie in Halbzeit eins des Hinspiels, dürften die Gäste außer touristischen Eindrücken nichts mit zurück ans Schwarze Meer nehmen.
Trotz derart klar verteilter Kräfteverhältnisse befürchtet Uwe Schwenker keine Motivationsprobleme in Reihen des Deutschen Meisters. "Die Jungs werden schon deshalb alles geben, weil sie gerne Handball spielen. Außerdem haben sie den Zuschauern eine Verpflichtung gegenüber. Ich rechne fest mit einem Sieg", verspricht der THW-Manager dem Kieler Europapokal-Publikum eine motivierte "Zebra"-Herde.
Obwohl der Ausgang der Partie nichts mehr am Gruppensieg des THW ändern wird, tritt dieser seinem Kontrahenten in Bestbesetzung gegenüber. "Auch wenn es um nichts mehr geht. Die Jungs haben das schwarz-weiße Trikot an. Das muss Ansporn genug sein", sagt THW-Co-Trainer Klaus-Dieter Petersen. Von der körperlichen und spielerischen Verfassung sieht der Ex-Nationalspieler Constanta und den nächsten THW-Gast in der Bundesliga, die Füchse aus Berlin, auf Augenhöhe. "Experimente wird es deshalb nicht geben. Wir nutzen die Partie als Vorbereitungsspiel für Sonnabend."
Der 23-köpfige Tross aus Constanta landete gestern Vormittag kommod auf dem Hamburger Flughafen und checkte am Nachmittag im Kieler Maritim-Hotel ein. Für Gäste-Trainer Eden Hairi eine Reise zum Erfahrungen sammeln. "Ich habe das Kieler Spiel gegen Lemgo gesehen und war stark beeindruckt. Ich wünsche mir, dass meine Mannschaft eines Tages einen ebenso temporeichen Handball spielen kann. Wir werden versuchen, möglichst aggressiv aufzutreten, und ein gutes Spiel zu machen. Auch wenn wir wissen, dass Kiel vor allem zu Hause zu stark für uns ist. Das haben wir ja schon bei unserem letzten Spiel hier gesehen." An das haben die "Zebras" nur gute Erinnerungen. Am 12. November 2006 triumphierte man ebenfalls im letzten Gruppenspiel mit 47:31 und holte anschließend erstmals den Champions-League-Titel.
(von Frank Molter, aus den Kieler Nachrichten vom 22.11.2007)
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Handballkönigreich
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Original von Thieslander
Als Spieler hat UnsUwe eher den Vize gemimt. Als Manager fehlen ihm hingegen nur noch die Titel: Lizenzentzug, Aufstieg 2. BuLi, Aufstieg 1. BuLi.

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Kein Spieler, aber ich setz es trotzdem mal hier rein