Beiträge von Jenny

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    Viktor Szilagyi fällt ca. sechs Wochen aus

    Viktor Szilagyi wird dem THW Kiel etwa sechs Wochen lang, und damit mindestens bis zur EM-Pause, nicht zur Verfügung stehen.

    Am Montag Abend hatte sich Szilagyi bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Igor Anic im Training einen komplizierten Nasenbeinbruch zugezogen, der am Mittwoch in Kiel operiert werden musste. Die Ärzte gehen von einer mindestens sechswöchigen Pause für Szilagyi aus.

    Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw

    Dieser Satz von Holpert ist ja mal gigantisch :D

    Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing

    [Blockierte Grafik: http://www.sgipt.org/lit/sonstige/wirsing.jpg]

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    "Warum ist ein Tag mit Wirsing ein guter Tag? Weil er ein ganz normaler, genau geplanter Tag ist. Für Nicole Schuster sind solche Tage supergute Tage. Die Autorin hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form des Autismus. Sie beschreibt auf aktuellem Forschungsstand und unter Einbeziehung eigener Erfahrungen, was das Asperger-Syndrom ist. Es ist ein Buch entstanden, das wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und Eindrücken verbindet. Auf einzigartige Weise werden so die Schwierigkeiten, aber auch die besonderen Stärken der betroffenen Menschen deutlich. Die junge Frau hat einen beachtlichen Weg zurückgelegt, vom stummen und teilnahmslosen Kleinkind bis hin zu einer weltoffenen und sensiblen Erwachsenen. Auch wenn sie ihre Symptome mittlerweile ganz gut im Griff hat, wird sie niemals ein Leben ohne Autismus führen können. Nicole Schuster weiß, dass ihr manches vielleicht für immer verschlossen bleiben wird. Doch anstelle darüber zu trauern, versucht sie, Tag für Tag ihren Weg zu gehen. Autistisch sein heißt für sie, Genuss in kleinen Dingen finden zu können und schon allein dann glücklich zu sein, wenn ein Tag wie jeder andere ist.

    Quelle: http://www.sgipt.org/lit/sonstige/Wirsing.htm

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    Original von Stiegl
    Jenny: und da steht sie für die Ewigkeit! Scheißegal, welche Sponsoren Eurer, und auch bald unserer Halle den Namen aufdrücken.
    Die Kohle mag uns willkommen sein, aber deswegen ändern wir doch nicht unsere Weltanschauung!

    Dem ist wohl nichts hinzufügen .... :)

    Und den Göppingern, die sich in der Ostseehalle aufhalten werden, wünsche ich schon mal viel Spass :)

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    Original von Stiegl
    und da Kiel ja nur 4. ist, wann gedenkt man eigentlich dort sich mal die Trainerfrage zu stellen?, spielen wir ja quasi auf Augenhöhe. Es geht also quasi nur noch um die Höhe unseres Auswärtssieges! :baeh:

    ok, ernsthaft kann Frisch auf sich an nem guten Tag in der "Sparkassenarena" :P so teuer wie möglich verkaufen (vor wenigen Jahren gab´s tatsächlich mal ein Unentschieden!) Realistisch betrachtet
    wird der THW uns höchstwahrscheinlich eine Lehrstunde erteilen... :/:

    Ich dachte ihr spielt in Kiel ;) ... und da steht NOCH die Ostseehalle ;)

    Ansonsten mal schauen, wie die Mannschaft sich nach Nokas kleinem Rundumschlag präsentieren wird ... eine Lehrstunde für Göppingen wage ich aber mal zu bezweifeln ...

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    "Zebras" zum Anfassen im DHB-Pokal - THW Kiel tritt am 18. Dezember gegen die TSG Friesenheim zugunsten der Kieler Sporthilfe an

    Kiel - Die bei Bundesliga-Heimspielen in der Ostseehalle "geschlossene Gesellschaft" öffnet sich: Das DHB-Pokal-Viertelfinale des THW Kiel gegen Zweitligist TSG Friesenheim steht am 18. Dezember unter dem Motto "Zebras zum Anfassen". Außerdem verbindet der deutsche Rekordmeister diese Partie mit einer guten Tat. "Wir verzichten auf eine Einnahme und spielen zugunsten der Stiftung Kieler Sporthilfe", entschied Uwe Schwenker gestern und setzte die Anwurfzeit auf 19 Uhr fest: "Davon erhoffen wir uns, dass viele Kinder in die Ostseehalle kommen können."
    Der THW-Manager einigte sich mit Gegner Friesenheim auf eine Pauschale unabhängig von der Zuschauerzahl. Die Ostseehallen-GmbH verzichtet auf die übliche Hallenmiete und stellt nur Umbaukosten in Rechnung, die nach "Bibi Blocksberg" zwei Tage zuvor entstehen. Für Handball-Fans, die nicht im Besitz einer Dauerkarte sind und die "Zebras" allenfalls im Fernsehen zu Gesicht bekommen, hat die THW-Entscheidung einen großen Vorteil: Eintrittskarten gibt es zu Sondertarifen. So kosten Sitzplätze auf der Geraden im ersten, zweiten und dritten Rang 13 Euro. Alle anderen Sitzplätze sind für acht Euro, Stehplätze für vier Euro zu haben. Tickets gibt es ab morgen an den bekannten Vorverkaufsstellen. Den Reinerlös des Viertelfinales wird die Kieler Sporthilfe für die Förderung von Talenten nutzen.

    (von Gerhard Müller und Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 06.12.2007)

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    Trommel-Rekord-Versuch gegen Wetzlar

    Der HSV Handball geht auf Rekord-Jagd. Zum Heimspiel gegen die HSG Wetzlar am kommenden Dienstag, 11. Dezember, bekommt jeder Zuschauer, der eine Trommel in die Color Line Arena mitbringt und damit ordentlich Stimmung macht, freien Eintritt. Das gilt auch für Trommel-Gruppen. In der Partie gegen den Tabellen-Elften der TOYOTA Handball-Bundesliga will der HSV Handball nicht nur die Tabellenspitze übernehmen, sondern gleichzeitig einen Trommel-Rekord aufstellen.

    Alle Amateur-Trommler bekommen dabei sogar professionelle Unterstützung. In der Geschäftsstelle des HSV Handball haben sich bereits die ‚Unidos de Hamburgo‘ und die ‚Sea Vibrations‘ angemeldet. Die ‚UdHH‘ gehören der ersten Hamburger Sambaschule an und werden südamerikanische Rhythmen in der Color Line Arena erklingen lassen. Die ‚Vibrations‘ haben schon einige Spiele des HSV Handball besucht und werden nun auch beim Rekord-Versuch mitmachen.

    Quelle: http://www.hsvhandball.com/de/aktuelles/n…rtikel/4317/20/

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    Friesenheims Wunsch erfüllt - Pokal-Viertelfinale beim THW auf jeden Fall in der Ostseehalle

    Kiel - Der NDR hat mit dem DHB-Pokal einfach kein Glück. Bei der Auslosung des Viertelfinales fehlte die Trophäe wegen Reparaturarbeiten, weil, so Bundesliga-Spielleiter Uwe Stemberg, die Kieler nach dessen Gewinn zu intensiv gefeiert hätten. Als am Sonntagabend kurz vor 23 Uhr Ex-Nationalspielerin Dagmar Stelberg live im NDR-Sportclub die Lose zog, fehlte der Pott schon wieder. Diesmal lag's nicht am Pokalsieger aus Kiel. "Ich habe ihn zu Hause vergessen", gab Stemberg zu.
    Gut möglich, dass der Pokal bei der Endrunde am 28./29. März wieder in Kieler Besitz übergehen wird. Zumindest die Teilnahme des Triple-Gewinners am "Final Four" gilt als ungefährdet, nachdem der Gegner TSG Friesenheim heißt. Gestern meldete sich der Zweitligist aus Ludwigshafen bei Uwe Schwenker und meldete seinen Wunsch an, in der Ostseehalle spielen zu dürfen. Im Dezember 2004 waren die Friesenheimer schon einmal Pokal-Gast des THW und mussten mit der Edgar-Meschkat-Halle in Altenholz vorlieb nehmen. Das Achtelfinalspiel und dessen Ergebnis, ein lockeres 40:25, ist nicht in die Annalen des Kieler Krösus' eingegangen.

    Uwe Schwenker hatte es schon am Sonntagabend abgelehnt, das Heimrecht kurz vor dem stressigen Weihnachtsprogramm mit den Auftritten am 23. Dezember in Wetzlar und am 26. Dezember in Melsungen zu tauschen. "Wir treten auf jeden Fall in der Ostseehalle an, nur der Termin ist noch offen", verkündete der THW-Manager gestern. Gespielt werden soll am Dienstag (18. Dezember) oder Mittwoch (19. Dezember).

    (von Gerhard Müller, aus den Kieler Nachrichten vom 04.12.2007)

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    THW Kiel stolperte in Nordhorn" - Zebras" bei 29:34-Niederlage chancenlos

    Nordhorn - Krise (griech. "schwierige Lage"), anhaltende Störung des Systems, birgt Chance zur Verbesserung. Zum dritten Mal in dieser Saison unterlag der THW Kiel in der Handball-Bundesliga am Sonnabend in einem Spitzenspiel und musste sich der HSG Nordhorn mit 29:34 (14:18) geschlagen geben. Nordhorn bleibt zu Hause unbesiegt und jubelt nach sechs Jahren zum ersten Mal über zwei Punkte gegen Kiel.
    Ab der ersten Sekunde begleitet ein Pfeifen die Kieler Aktionen im mit 4200 Zuschauern rappelvollen "Euregium". Pfiffe der Stufe eins. Stufe zwei wird in der 22. Minute gezündet, als der Ex-Nordhorner Börge Lund in der Rückraum-Mitte Stefan Lövgren ablöst. Ein warmes Willkommen hört sich anders an. Zu diesem Zeitpunkt liegt Kiel mit 9:13 zurück, schafft es nicht, sein gewohntes Tempo-Spiel aufzuziehen, wirkt mitunter befremdlich phlegmatisch. Immer wieder taucht der Norweger Bjarte Myrhol frei am Kieler Kreis auf, trifft vor der Pause ebenso viermal wie sein Landsmann Erlend Mamelund. Myrhol hechtet in den Kreis (6:4, 11.), Mamelunds Würfe muten sonderbar locker-flockig an wie lässige Adressen an den Tabellenführer, die sagen: "Heute packen wir euch!" Die Rückraumspieler der HSG verrichten Knochenarbeit, ziehen weite Kreise. Dominik Klein auf der halblinken Abwehrseite agiert weit vorgezogen, soll die Effektivität des unermüdlichen Linkshänders Holger Glandorf einschränken. Der eingewechselte Christian Zeitz drischt den Ball innerhalb von drei Minuten in den Abwehrblock (25.), scheitert an Peter Gentzel im Tor des Gastgebers (26.) und verliert den Ball an den zum 17:12 (28.) davonstürmenden Jan Filip. Symptomatisch für die Personalentscheidungen dieses Tages. Im Pfeifkonzert glitscht Lund der Ball zweimal folgenlos durch die Finger. Der Norweger gibt die Antwort prompt und trifft zweimal vor der Pause (18:14) - sehenswert.

    Die Geschichte der zweiten Halbzeit beinhaltet die Tatsache, dass Nikola Karabatic sowohl Anteil daran hat, dass seine Mannschaft lange im Spiel bleibt, als auch an der Niederlage. Neunmal trifft der Franzose in wichtigen Situationen, leistete sich aber auch zehn Fehlversuche. Längst haben Einzelaktionen Homogenität abgelöst. Dreimal muss der THW Gegentore in Unterzahl hinnehmen, 22-mal muss der THW eine Parade des galaktischen Gentzel akzeptieren. Gegen Vid Kavticnik (40.), zweimal gegen Karabatic (41.), gegen Ales Pajovic (42.). Sein Gegenüber, Thierry Omeyer, zetert ein ums andere Mal, wenn Abpraller konsequent beim Gegner landen. Weil sich aber auch die akribischen Nordhorner eine kurze Schwächephase leisten, Glandorf über das Tor zielt (45.) und Henrik Lundström endlich einmal wieder eine makellose Siebenmeter-Bilanz zeichnet, ergibt sich überhaupt noch folgender Moment: ein quasi "unmögliches Tor" von Marcus Ahlm zum 26:28 (52.). Als könne er die Aggregatzustände der Materie aushebeln, durchtaucht der schwedische Kreisläufer Glandorf und Myrhol, trifft zum zweiten Mal gegen die von dem Tschechen Daniel Kubes glänzend dirigierte HSG-Deckung. Beim Stand von 30:28 (54.) durch Karabatic, der zusehends das Mannschaftsspiel aus den Augen verliert, nimmt Serdarusic eine Auszeit. Lövgren soll die Seinen noch zum Sieg führen, doch auf der einen Seite schließt Kim Andersson überhastet ab, stellen sich individuelle Fehler ein, auf der anderen Seite geben der stets stürmerfoul-verdächtige Mamelund, Myrhol und Glandorf nicht nach. Knapp drei Minuten nach der Auszeit ist beim 32:28 (58.) alles entschieden, Serdarusic wechselt in dieser Phase Viktor Szilagyi ein. Warum (erst) jetzt, bleibt sein Geheimnis.

    "Unglaublich - vom Anfang bis zum Ende", jubelt Bjarte Myrhol nach dem Schlusspfiff, nach dem Feixtanz der Sieger, den Jubelgesängen im "Euregium". Die Kieler schleichen enttäuscht in die Kabine, besonders Lund findet an seiner alten Wirkungsstätte kaum Worte, zieht mit leerem Blick davon. "Da müssen wir jetzt 'rauskommen", sagt Vid Kavticnik. "Aus der Krise."

    (von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 03.12.2007)