14. Februar 2008, Do.:
20.15: GWD Minden - THW Kiel : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
Beiträge von Jenny
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13. Februar 2008, Mi.:
20.15: SG Flensburg-Handewitt - TUSEM Essen : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
13. Februar 2008, Mi.:
20.15: VfL Gummersbach - TuS N-Lübbecke : --:-- (--:--) -
12. Februar 2008, Di.:
20.15: MT Melsungen - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
live im DSF -
12. Februar 2008, Di.:
20.15: MT Melsungen - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
live im DSF13. Februar 2008, Mi.:
20.15: VfL Gummersbach - TuS N-Lübbecke : --:-- (--:--)
20.15: SG Flensburg-Handewitt - TUSEM Essen : --:-- (--:--)
live im HBL.TV14. Februar 2008, Do.:
20.15: GWD Minden - THW Kiel : --:-- (--:--)
live im HBL.TV16. Februar 2008, Sa.:
15.00: TV Großwallstadt - Füchse Berlin : --:-- (--:--)
zeitversetzt im HBL.TV
15.00: HSG Wetzlar - FA Göppingen : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
15.00: Wilhelmshavener HV - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)
zeitversetzt im HBL.TV17. Februar 2008, So.:
15.00: Rhein-Neckar-Löwen - HSV Hamburg : --:-- (--:--)
live im HBL.TVSpäter angesetzte Spiele dieses Spieltages:
28. März 2008, Fr.:
19.30: SC Magdeburg - TBV Lemgo : --:-- (--:--) -
Philip Pullman "Das magische Messer" ...
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Nun ist er auch zu Schleswig Holsteins Sportler 2007 gewählt worden
ZitatAlles anzeigenBruhn und Karabatic konnten es kaum fassen - Die Schwimmerin und der Handballer sind Sportler des Jahres - THW bestes Team
Kiel - Schwimm-Weltrekordlerin Kirsten Bruhn und Handball-Nationalspieler Nikola Karabatic vom THW Kiel sind Schleswig-Holsteins Sportler des Jahres 2007. In der Team-Wertung setzte sich der deutsche Handball-Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner THW Kiel durch.
Das ist das Ergebnis der Sportlerwahl, die der Landessportverband (LSV) gemeinsam mit der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalisten veranstaltete.
Die querschnittsgelähmte Kirsten Bruhn, die sich vor Tennisspielerin Julia Görges (Wahlstedt) und Reiterin Julia Mestern (Flogensee) durchsetzte, gewann im vergangenen Jahr acht DM-Titel und stellte zwei Weltrekorde auf. Der französische Nationalspieler Karabatic, der gerade erst zum Handballer des Jahres in Deutschland gewählt worden war, verwies Segler Heiko Kröger vom Kieler Yachtclub mit nur einer Stimme Vorsprung auf Platz zwei. Dritter wurde Ruderer Florian Mennigen (Ratzeburg). Bei den Mannschaften kamen die Synchronschwimmerinnen vom TSB Flensburg auf Platz zwei vor dem Tennis-Team Schleswig-Holstein.
"An Nikola Karabatic und dem THW führte natürlich nach dem Triple im Vorjahr kein Weg vorbei. Die Wahl von Kirsten Bruhn und der zweite Platz von Heiko Kröger beweisen, dass auch die Top-Leistungen von Athletinnen und Athleten mit Handicap gewürdigt werden", sagte LSV-Präsident Ekkehard Wienholtz. Die Ehrung erfolgt am 6. März vor dem Champions-League-Heimspiel des THW gegen den französischen Meister US Ivry in der Sparkassen-Arena.
Kirsten Bruhn, die nach 2004, damals gemeinsam mit Ruderin Meike Evers, zum zweiten Mal zu Schleswig-Holsteins Sportlerin des Jahres gekürt wurde, freute sich sehr. "Klasse, das ist ja wirklich super. Danke an alle, die mich gewählt haben", sagte die 38-Jährige. Gleich nach der Ehrung am 6. März beginnt für die Schwimmerin der Paralympics-Countdown. Den dänischen Meisterschaften in Esbjerg folgt ein Trainingslager auf Fuerteventura im April, anschließend stehen die britischen (in Sheffield) und die Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin auf dem Programm.
"Kaum zu fassen, wie ich in diesen Tagen von Ehrungen überhäuft werde. Das macht mich sehr, sehr stolz. Schleswig-Holsteins Sportler des Jahres zu sein, ist eine schöne Auszeichnung, zumal ich aus einer Mannschaftssportart komme. Diese Wahl, die meistens Einzelsportler ehrt, ist nicht selbstverständlich", sagte Nikola Karabatic. "Davor gab es die Wahl zum besten Spieler der Bundesliga. Alle Trainer und Mannschaftskapitäne der 18 Bundesligisten waren beteiligt, ein Riesending für mich. Danach kam die Europameisterschaft, bei der ich zum wertvollsten Spieler des Turniers ernannt wurde. Nachfolger von Ivano Balic auf diesem Thron zu sein, ist ebenfalls großartig."
(Aus den Kieler Nachrichten vom 07.02.2008)
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Der goldene Kompass von Philip Pullman
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Ist das Spiel denn überhaupt schon ausverkauft ?? ...
Naja bei Kartenfragen in Mannheim würde ich doch aber glatt mal den OsloStar fragen ... -
Zitat
Original von crazydini
Clemens Fritz undNamensänderung, weiß er schon davon ?

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Und wieder mal ein Heimspiel, das ich verpasse.

Ich gehe aber von einem Sieg des THW aus - Tipp: 34:29 -
ZitatAlles anzeigen
"Hein war etwas ganz Besonderes"
Hein Dahlinger ist tot. Wenige Monate nach seinem 85. Geburtstag, den das Kieler Handball-Idol am 30. Oktober 2007 bei einem THW-Empfang im Vereinsheim des Handball-Bundesligisten noch mit rund 60 Freunden und Weggefährten bei guter Laune feierte, verstarb die Galionsfigur des Kieler Sports in der Nacht zum Sonnabend nach kurzer Krankheit in einem Rendsburger Krankenhaus.
Dahlinger hinterlässt seine Frau Waltraud, mit der er im Juni 2006 die "Diamantene Hochzeit" feierte, die Söhne Peter und Uwe sowie fünf Enkelkinder. Gemeinsam mit den Söhnen führte der gelernte Holzkaufmann in Schönkirchen lange Zeit eine eigene Firma.Hein Dahlinger wurde als Handballer mit Kieler Wurzeln berühmt und zur Institution in ganz Deutschland. Er war die in den Nachkriegsjahren von vielen Menschen gesuchte Leitfigur und der letzte Überlebende der großen THW-Mannschaft, die erstmals 1948 deutscher Feldhandballmeister wurde und den Begriff des "Hasseer Wirbels" prägte. Sportliche Erfolge sammelte er zuhauf, war während seiner 68-jährigen Vereinszugehörigkeit von 1939 bis 1966 aktiver Spieler, später Trainer, zweimal Feldhandball-Weltmeister, fünfmal Deutscher Meister und Inhaber des Silbernen Lorbeerblattes, die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik an ihre Sportler zu vergeben hat.
Erst im Alter von 44 Jahren hängte er seine Sportschuhe an den Nagel, blieb der damaligen Ostseehalle aber als treuer Zuschauer bei Spielen seines THW treu verbunden. Unter dem Dach seiner sportlichen Heimstatt erinnert ein überdimensionales Trikot an großartige Leistungen, die er in 1871 Spielen für den THW auf die Spielflächen zauberte, in Kiel-Gaarden ist eine Sporthalle nach dem gebürtigen Diedrichsdorfer benannt.
Seine letzten Lebensjahre verbrachte der "echte Kieler Jung", wie er sich selbst gerne bezeichnete, in einem Hochhaus in Heikendorf. Aus dem fünften Stockwerk hatte er einen überragenden Blick auf seine geliebte Förde, dort saß er oft mit seiner Frau Waltraud und sprach über alte Zeiten. Für Gäste hatte der Sportnarr immer offene Türen. Ehefrau Waltraud schenkte dann starken, duftenden Kaffee in goldumrandete Tassen und reichte Gebäck, während ihr Mann den Besuch schon längst mit spannenden Geschichten über Handball und das Drumherum in seinen Bann gezogen hatte. Meistens griff er dann mit funkelnden Augen in seine Ablage neben dem Sofa und zog Fotoalben hervor, die seine Erzählungen eindrucksvoll illustrierten. Diese Alben waren Dahlingers liebste Schätze, er hütete sie wie die Bank von England ihren Goldvorrat.
Die Fähigkeiten des Sportlers Hein Dahlinger brachte Heinz Jacobsen, der ehemalige Ligaobmann, einmal auf den Punkt. "Er war ein begnadeter Spieler, ein Weltklassemann mit der seltenen Gabe, im richtigen Moment das Richtige zu tun." Vielleicht, so die weitere Einschätzung Jacobsens, habe es bessere Handballer als Dahlinger gegeben, aber bei diesem habe einfach die Mischung aus urwüchsiger Kraft und Spielintelligenz gestimmt.
Die meisten Begleiter und Fans riefen Dahlinger nur respektlos "Hein Daddel". Im Spiel hatte einst ein Zuschauer "Hein daddel los" gerufen, Dahlingers Spitzname war geboren und wurde zum ständigen Begleiter und Qualitätsmerkmal. Sein Folkeboot, mit dem er später erfolgreich Regatten segelte, bekam diesen Namen, das heutige THW-Maskottchen heißt so, sogar ein KVG-Bus trägt diesen Namen.
Aber mit Hein Dahlinger geht ein Mensch, der nicht nur Sportgeschichte geschrieben hat. Er hinterlässt als kantige, immer verlässliche, humorvolle und warmherzige Persönlichkeit Spuren und vor allem eine nicht zu schließende Lücke. "Hein war etwas ganz Besonderes", weiß Beate Sievers, die Ehefrau des im vergangenen Jahr verstorbenen Freundes und Mannschaftskameraden Dahlingers, dem späteren THW-Mannschaftsarzt Dr. Heinz-Georg "Gockel" Sievers. Zu Lebzeiten seien diese beiden Männer unzertrennlich gewesen. "Das war eine ganz, ganz enge Beziehung", erinnert sich Beate Sievers.
Als eine Rückenerkrankung "Gockel" in den letzten Lebensjahren fest ans Bett gefesselt habe, so Frau Sievers, wären Hein und Waltraud an jedem Sonnabend im Jahr zu Besuch gekommen - an jedem Sonnabend! "Dann setzte sich der große, kräftige Mann auf die Bettkante und erzählte von vergangenen gemeinsamen Erlebnissen. Die beiden waren glücklich, man konnte es spüren." Und Hein Dahlinger sei auch der letzte Mensch gewesen, den "Gockel" Sievers bewusst wahrgenommen habe. "Mein Mann war schon ganz schwach und hatte seine Augen geschlossen." Als Dahlinger das Zimmer betrat und ihn ansprach, öffnete der Sterbende zum letzten Mal seine Augen, guckte seinen alten Weggefährten an und schloss die Augen wieder. Beate Sievers: "Mir kam es vor wie: Tschüss, alter Freund."
Heute Abend spielt der THW in der Bundesliga gegen die Rhein-Neckar Löwen. Der Platz 35, Reihe 6, Block B, erster Rang, ist dann leer. Kiel trauert um einen großartigen Menschen.
(Von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 05.02.2008)
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Karabatic Handballer des Jahres - Grit Jurack bei den Frauen vorn
Köln - Weitere Auszeichnung für THW-Handballer Nikola Karabatic. Der 23-jährige Rückraumspieler, der in der abgelaufenen Bundesligasaison von allen Kapitänen und Trainern schon zum besten Spieler erkoren wurde, ist jetzt auch Deutschlands "Handballer des Jahres 2007". Der Franzose erhielt bei der traditionell von der "Handballwoche" veranstalteten Wahl 6152 Stimmen.
Auf Rang zwei landete Ex-THW-Torhüter Henning Fritz (5864) von den Rhein-Neckar Löwen, Dritter wurde HSV-Linksaußen Torsten Jansen mit 5467 Stimmen. Bei den Frauen fiel das Votum eindeutig für Grit Jurack (9526) vom dänischen Spitzenklub Viborg HK aus. "Welthandballerin" Nadine Krause (FC Kopenhagen, 5644) und Clara Woltering (Bayer Leverkusen, 5365) folgen auf den Plätzen.Große Freude über die Wahl von Karabatic, der bei der EM 2008 zum wertvollsten Spieler ernannt wurde und nach dem Finnen Mikael Källman (1992) erst der zweite Ausländer ist, dem diese Ehre zuteil wurde, zeigte auch Trainer und Mentor Noka Serdarusic. "Nikola hat diese Auszeichnung einfach verdient", sagte Serdarusic gestern. Der Stellenwert der Wahl werde auch dadurch deutlich dass Magnus Wislander, immerhin Welthandballer des Jahrhunderts, diese Auszeichnung nie erhalten habe.
"Super, absolut verdient", waren die ersten Worte von Manager Uwe Schwenker. Mit dieser Entscheidung falle auch ein wenig Licht auf den THW Kiel. Nikola Karabatic, der schon mit 17 Jahren in der Ersten französischen Liga spielte, gewann 2003 mit Montpellier HB die Champions League und wechselte zwei Jahre später zum THW. Dort wiederholte er den Triumph am 29. April 2007. Karabatic zeigte aufrechte Freude über die Wahl: "Das ist eine sehr hohe Auszeichnung für einen ausländischen Handballer und eine große Anerkennung für meine Leistungen beim THW."
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 04.02.2008)
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THW Kiel und die Handballwelt trauern um "Hein Daddel"
„Die Landeshauptstadt Kiel hat mit Heinrich Dahlinger eines ihrer größten Sportidole verloren“ – mit diesen Worten verliehen Stadtpräsident Rainer Tschorn und Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz soeben ihrer Trauer um den im Alter von 88 Jahren verstorbenen Heinrich Dahlinger Ausdruck.
Heinrich Dahlinger sei bei den Menschen in Kiel und weit darüber hinaus fest in den Köpfen und Herzen verankert – nicht nur bei den Handball-Fans. „Unser ‚Hein Daddel‛ hat große Kapitel deutscher Handball-Geschichte geschrieben. Sein Name wird immer untrennbar mit dem Aufstieg des THW Kiel zu einer europäischen Spitzenmannschaft verbunden sein. Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt der Familie Heinrich Dahlingers“, so Tschorn und Volquartz weiter.
Erst im September vergangenen Jahres hatte die Landeshauptstadt Kiel Heinrich Dahlinger die Andreas-Gayk-Medaille für seine außergewöhnlichen Verdienste um den Handballsport in Kiel und Deutschland verliehen. Vom 14. Lebensjahr an spielte der „Kieler Jung“ vom Ostufer beim THW Kiel Handball. In 1871 Handballspielen, davon 38 in der deutschen Nationalmannschaft, erzielte Heinrich Dahlinger insgesamt 5423 Tore. 1952 und 1955 gewann er mit der deutschen Nationalmannschaft die Feldhandball-Weltmeisterschaft. 1948 und 1950 wurde er mit dem THW Kiel Deutscher Feldhandballmeister, 1957, 1962 und 1963 Deutscher Hallenhandballmeister. Zweimal wurde Heinrich Dahlinger vom Bundespräsidenten die höchste Würdigung im Sport, das „Silberne Lorbeerblatt“, verliehen. Viermal wurde er zum „Sportler des Jahres“ in Schleswig-Holstein gewählt. Dahlinger war außerdem Träger der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Handball-Bundes, des Schleswig-Holsteinischen Handball-Verbandes und des THW Kiel. 1978 beendete Heinrich Dahlinger seine aktive Laufbahn und wurde für viele Jahre Trainer beim THW Kiel.
In der Landeshauptstadt Kiel wird Heinrich Dahlinger über seinen Tod hinaus allseits präsent sein: Eine Sporthalle in Gaarden trägt seinen Namen genauso wie ein Linienbus. Das Maskottchen des THW Kiel trägt seinen Spitznamen „Hein Daddel“. Heinrich Dahlinger löste in seiner aktiven Zeit eine Handball-Begeisterung aus, die bis zum heutigen Tag nicht nur in Schleswig-Holstein anhält. KN
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Spitzenspiel gegen die verstärkten Rhein-Neckar Löwen am Dienstag - DSF überträgt live
Der Strapazen-Februar strebt nur drei Tage nach dem THW-Sieg in Magdebrug einem neuen Höhepunkt entgegen: Am Dienstag empfängt der THW Kiel mit den Rhein-Neckar Löwen einen Gast, der sich für die Rückrunde noch einmal viel vorgenommen hat. Und so treffen die Zebras ab 20.15 Uhr in der ausverkauften Sparkassen-Arena-Kiel auf einen wirtschaftlich starken Gast, dessen Gesicht sich im Vergleich zum Hinspiel noch einmal grundlegend verändert hat. Wegen der Brisanz dieser Partie hat sich das DSF entschlossen, die Partie live zu übertragen.
Es wird eine richtungsweisende Begegnung mit viel Zündstoff - soviel steht bereits vor dem Aufeinandertreffen des THW mit seinem Gegner fest. Dieser hat sich inzwischen vom Provinzklub SG Kronau-Östringen zu einem titelhungrigen "Löwen" gemausert. Das mit Nationalspielern gespickte Star-Ensemble von Trainer Juri Schewtsow will und wird angreifen - deshalb erfuhr es noch vor der Em-Pause eine nochmalige Verstärkung: Karol Bielecki und Gregorz Tkaczyk wechselten vom krisengeschüttelten SC Magdeburg zu den Löwen. Die polnischen Vizeweltmeister verstärken einen Rückraum, der mit Sergej Harbok, dem wiedergenesenen Daniel Buday, dem polnischen Nationalspieler Mariuzsz Jurasik und Sergej Shelmenko schon exzellent besetzt war. Die Nationalspieler Oliver Roggisch und Andrej Klimowets gemeinsam mit Kreisläufer-Legende Christian Schwarzer, die National-Torhüter Henning Fritz und Slawomir Szmal (Polen), das Außen-Duo Szlezak und Gensheimer - der Kader der Rhein-Neckar-Löwen gehört zum besten, was die TOYOTA Handball-Bundesliga zu bieten hat. Dass mit Christian Caillat (zu den Füchsen), Michael Haaß (nach Minden) und Oleg Velyky, den es vor seiner schweren Verletzung bei der Europameisterschaft zum HSV Hamburg zog, drei Spieler den Verein vor der Rückrunde verließen, fiel angesichts der spektakulären Verpflichtung von Bielecki und Tkaczyk kaum noch ins Gewicht.Dennoch ist bei den "Löwen" nicht alles eitel Sonnenschein. Denn bei dem namhaften Kader stiegen mit jeder weiteren Verpflichtung natürlich auch die Ansprüche in Mannheim. Und so brach Manager Torsten Storm noch vor dem Jahreswechsel eine Trainerdiskussion vom Zaum. Auslöser war die blamable 33:35-Niederlage bei HBW Balingen-Weilstetten. "Wir hatten schon zweimal gegen vermeintlich schwächere Gegner verloren. Ich hätte nicht gedacht, dass das noch mal passiert", brodelte es in dem ehemaligen Flensburger Manager. Er dachte dabei an die Partien der Löwen in Essen (30:35) und Melsungen (40:42), die neben den Heim-Niederlagen in den Spitzenspielen gegen die Zebras ( 25:26) und Nordhorn (31:34) eine bessere Ausgangsposition der Mannheimer vor der Rückserie verhinderten. Dass Fritz, Schwarzer und Co. es besser können, bewiesen sie unter anderem beim 28:28-Remis in der Hamburger Colorline-Arena. So reichte es bisher für die gar mit Meisterschaftshoffnungen gestarteten Löwen "nur" zu einem fünften Platz.
Nach der EM-Pause sind die Löwen gut aus den Startlöchern gekommen. Gegen TUSEM Essen taten sich die Schewtsow-Schützlinge zwar lange Zeit schwer, am Ende stand jedoch ein deutlicher 32:27-Erfolg, der vor allem dem Löwen-Rückraum zu verdanken war. 17 Tore erzielten Bielecki, Tkaczyk und die Nebenleute. Dennoch war, wie auch beim THW in Magdeburg noch Sand im Getriebe. "Es läuft noch nicht rund. Es war ein hartes Stück Arbeit gegen Essen und wir haben noch viel Arbeit vor uns", meinte der neue Löwen-Kapitän Christian Schwarzer nach dem Spiel. Verwunderlich, so "Black" weiter, sei dies aber kaum. "Schließlich haben wir mit Tkaczyk und Buday mit zwei neuen Spielmachern agiert." Die Kehrseite der Transfer-Aktivitäten soll sich aber bereits in Kiel wieder in eine siegbringende umwandeln - denn das Spiel der Rhein-Neckar Löwen ist vielseitiger durch die Neuverpflichtungen geworden. Zudem können alle Rückraumspieler der Mannheimer an einem guten Tag ein Spiel allein entscheiden.
Alles Dinge, gegen die die Zebras am Dienstag ihren Einsatzwillen und viel Kampf entgegen setzen müssen. Natürlich hoffen sie dabei auch auf viel Unterstützung von den Rängen, denn die Handball-Euphorie in Kiel versorgt auch müde Beine wieder mit Kraft. Und die wird nötig sein, denn nur mit einem Sieg bleibt man nach Minuspunkten der SG Flensburg-Handewitt dicht im Nacken und kann so psychologischen Druck gegenüber den Mannen von der nördlichsten Förde Deutschlands aufbauen. Gleichzeitig hielten die Zebras mit einem Erfolg auch die lauernden Hamburger auf Distanz. Wie man die Löwen bezwingen kann, bewiesen die Kieler in dieser Saison bereits zwei Mal. Im Supercup siegte der THW klar mit 41:31. Wesentlich enger ging es dann schom im Hinspiel zu: Mit 14:13 führten die Löwen zur Pause, beackerten in der Defensive die Zebras, kamen durch den neunmaligen Torschützen Jurasik immer wieder zu leichten Treffern, ehe sich die Kieler mithilfe eines grandiosen Thierry Omeyer zurück in die Partie kämpften und am Ende verdient mit 26:25 gewannen. Der letzte von bisher sechs Kieler Erfolgen gegen Kronau und die Löwen. Am Dienstag soll der siebte folgen, ehe man sich am 29. März bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit sieht: Denn die Löwen sind in einer Neuauflage des letztjährigen Pokalfinales Gegner im diesjährigen Halbfinale des Final Four ...
Geleitet wird das brisante Spitzenspiel von den Schiedsrichtern Matthias Dang und Thorsten Zacharias (beide Mainz).
(Christian Robohm)
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Zitat
Original von Omaha
Aber um noch was zum Thema zu schreiben, ich habe mal gehört, dass Christian Zeitz zum FC Barcelona gehen soll????

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Zitat
Original von Spaceboy
Na auf jeden Fall hat der R. Hermann es unserem BundesHeiner und seinem direkten Widersacher Zeitzi mal gezeigt 9:0 !!!Richtige Antwort auf die Frage der Nummer 2 hinter Holger Glandorf !!!
Mhm liegt evtl auch daran, dass Zeitz heute gar nicht gespielt hat .. nur so ne Idee ...
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und hier gehts weiter mit den schönen und nicht so schönen Wechselgerüchten ...
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Ok zugegeben, ich hab bei dieser Musik eindeutig das Bedürfnis ganz schnell wegzulaufen
... aber ich hab mal meine Stimme für euch abgegeben 