Kai schaut The Dome ... na hier tun sich aber Abgründe auf ![]()
Beiträge von Jenny
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Original von meteokoebes
Er ist Gislis Sohn und nicht Gislas Sohn - Deshalb nur ein s in der isländischen Grammatik
Haste das auch im Archiv gefunden ?

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Original von Pumpe
Der schreibt sich Gislason, gewöhn dich schon mal an die Schreibweise, ist ja peinlich wenn du als THW-Fan den Namen des Trainers nicht schreiben kannst.
Man so ein Mist aber auch, ich hatte noch überlegt
, aber bis die Saison los geht, hab ich ja noch Zeit zum Üben 
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Original von Felix0711
Staatsexamen, Wieland, Staatsexamen. Aber auch von mir herzlichen Glückwunsch, Jenny!Danke
..@Wieland, du glaubst gar nicht wie sehr

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Original von Ronaldo
Mannheim hat man doch finanziell schon unter die Arme gegriffen, als Fritz ablösefrei wechseln durfte in man sogar noch einen Teil des Gehalts übernommen hat - so war zumindest teilweise zu hören...
Cool noch ein Verein, den man abhaken kann ...
Wo macht man denn weiter, wenn man die Bundesliga durch hat ... Spanien , Schweden .. naja Schwenker hat da sicher noch ein paar Ziele vor Augen
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Noka beerbt Schwenke in Altenholz ...das ist zumindestens von der Entfernung gut machbar

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Ich finde als nächstes sollte man in Kiel mal daran denken, vielleicht auch den Herren aus Mannheim oder HH finanziell unter die Arme zu greifen ...gleiches Recht für ALLE !

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Och ich find so ein Alfred Gislasson passt hier jetzt auch ganz gut rein

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Kieler Nachrichten: Eine Bilderbuch-Karriere -
Noka Serdarusic sammelte in 15 Jahren beim THW Titel wie Briefmarken - Ein Trainer mit vielen FacettenKiel - Der Entschluss, in Kiel Wurzeln zu schlagen und mit dem THW Erfolge zu feiern, reifte bei Noka Serdarusic schon 1981 - als Spieler nach seinem einjährigen Engagement bei den "Zebras". Er wurde zum Publikumsliebling, verließ Schleswig-Holstein aber wegen Differenzen mit der Mannschaftsführung. Die aktive Karriere ließ er 1984 in Berlin auslaufen.
Serdarusic kehrte in seine Heimat nach Mostar zurück, versuchte sich zunächst als Restaurant-Besitzer, verließ das damalige Jugoslawien aber, als der Krieg näher rückte. In Deutschland startete der 57-Jährige sein "neues Leben", gemeinsam mit Ehefrau Mirjana und Tochter Vanja. Und Serdarusic machte das, was er konnte: Er verdingte sich dem Handball, jetzt als Trainer. Schon sein Karrierenstart war furios. Zunächst hievte er den VfL Bad Schwartau in die Bundesliga, danach die SG Flensburg-Handewitt.Klar, dass die Konkurrenz aufmerksam wurde. Im Frühjahr 1993 folgte die Anfrage von THW-Manager Uwe Schwenker, Kumpel und ehemaliger Mitspieler aus gemeinsamen "Zebra"-Tagen. Serdarusic griff zu. "Dieses fantastische Publikum hat eine Meistermannschaft verdient", hatte er schon als Spieler gesagt. Reibungslos ging der Wechsel indes nicht über die Bühne. Die SG-Verantwortlichen reagierten mit vorzeitiger Beurlaubung. Es war der Beginn einer anhaltenden eisigen Atmosphäre zwischen den einstigen Partnern, ein Zwist der sowohl vom Meistertrainer als auch vom nördlichsten Bundesligisten sorgsam "gepflegt" wurde.
Noka Serdarusic war's egal, er machte sich in Kiel an die Arbeit und erntete schon im ersten Jahr pralle Früchte. Nach 31 Jahren Pause feierten der THW und seine Fans endlich wieder eine Meisterschaft, und das mit einer Mannschaft, die im Jahr zuvor nur Siebter geworden war.
Die Stadt stand kopf, Serdarusic war der Held. Es war die vierte Deutsche Hallenmeisterschaft insgesamt und der Start in eine Erfolgsgeschichte mit Zahlen, die sich lesen wie ein einziger Triumphmarsch. Serdarusic schrieb sich selbst eine Bilderbuch-Karriere: Elfmal Meister, fünf Pokalsiege, drei EHF-Pokalsiege und als Krönung der Gewinn der Champions-League-Trophäe 2007. Fast alles, was das Duo Serdarusic/Schwenker anpackte, glückte. Er habe ihn 1993 mit den Worten begrüßt: Du wirst der Otto Rehhagel des Handballs, erinnert sich Uwe Schwenker. Rehhagel war 14 Jahre Trainer bei Fußball-Bundesligist Werder Bremen. Serdarusic hat ihn übertroffen, ein Ende der Zusammenarbeit schien bis vor kurzem nicht absehbar.Doch neben den sportlichen Höhenflügen gab es auch die andere Seite. Sie handelte von Eitelkeiten und Egoismen, von Sturheit und Strenge und von der Frage, wann Dominanz zur Diktatur wird. Sie handelte auch davon, wie ein Trainer es immer wieder schafft, sein Team zu motivieren und das Letzte aus ihm herauszukitzeln. Den Erfolgsmenschen Serdarusic machten die Titel nie satt. "Wenn ich heute ausgiebig und fürstlich speise, muss ich dann am nächsten Tag nichts mehr essen?", fragte er stets.
Der Schwede Magnus Wislander, Welthandballer des Jahrhunderts, hat zehn Jahre unter Serdarusic gespielt, sich an ihm gerieben und gemeinsam mit ihm Erfolge gefeiert. Er sagt: "Am Anfang war es ziemlich hart, Noka wollte alles durchsetzen, woran er glaubte. Später ist er menschlicher geworden, er musste nichts mehr beweisen." Heute ist Wislander selbst Trainer bei Redbergslids Göteborg. "Ich habe einiges von ihm mitgenommen", sagt er. Einiges aber nicht: "Diese Härte, diese diktatorische Seite."
Seinen Weg geht Serdarusic konsequent geradeaus - dabei stößt er manchen Leuten vor den Kopf. Dass er mit der Presse nicht gern redet, ob er Sponsoren gefällt oder Fan-Erwartungen entspricht - es ist ihm egal. "Er will einfach mit der Mannschaft arbeiten, und mit allem anderen soll man ihn in Ruhe lassen", sagt Schwenker. Aber auch: "Noka ist der beste Fachmann, den es im Handball gibt." Serdarusic polarisiert. Die einen nennen ihn Sturkopf, Feldwebel, einen archaischen Trainer, der nicht in die moderne Handballwelt passt. Die anderen väterlichen Freund, lieben Familienmenschen, weltbesten Coach, so wie Nationalspieler Christian Zeitz. "Ich habe keine Freunde, ich habe nur einen Trainer", hat er einmal gesagt.
Serdarusic hasst Niederlagen, er fürchtet sie. So schaut er stundenlang Videos, seziert den Gegner. "Er ist sehr genau in seinen Ansagen an die Mannschaft", lobt Kreisläufer Marcus Ahlm. "Und er hat immer wieder neue Tipps, wie wir besser spielen können." Linksaußen Dominik Klein, der wie viele seiner Mitspieler auch oder gerade wegen des Trainers Serdarusic den Weg nach Kiel gefunden hat, erinnert sich. "Als wir uns damals kennengelernt haben vor der Vertragsunterzeichnung, da habe ich gemerkt: Was dieser Mann sagt, das stimmt einfach."
Kompromisslos ist dieser Trainer, das war er schon als Spieler und er ist es geblieben. Deswegen glaubt Schwenker auch, "dass es für Noka schwer gewesen wäre, woanders klar zu kommen." In Kiel, so Schwenker, habe der Trainer auch deswegen Erfolg gehabt, "weil wir ihn geschützt haben wie einen Polarbären." Es gibt aber auch den "weichen" Serdarusic, den liebevollen Großvater. Seine zehnjährige Enkeltochter Daleen, die bei ihm aufwächst, "ist mein größter Schatz. Für sie würde ich alles tun. Mein wichtigstes Ziel ist, auf ihrer Hochzeit mit ihr zu tanzen."
Im September wird Serdarusic, der beim Angeln entspannt und dafür auch schon mal nach Alaska reist, 58 Jahre alt. Und danach? "Ich habe Knieprobleme, rauche drei Schachteln Zigaretten am Tag. Was soll ich da noch planen?" Zwei Dinge hat er aber nicht auf seinem Lebensplan: Mit 60 Jahren noch Trainer sein, außerdem schließt er eine Rückkehr in seine Heimatstadt Mostar aus. Das Thema hat er seit dem Krieg in Jugoslawien aufgegeben. Noka Serdarusic, der seit Mai 1998 deutscher Staatsbürger ist, will in Kiel bleiben, "auch, wenn ich mal woanders arbeiten sollte".
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 26.06.2008)
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Man könnte es auch so ausdrücken
Kiel wird demnächst umbenannt in Aufbauhilfe Gummersbach !

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Weil es textlich einfach super in die derzeitige Situation passt
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Original von meteokoebes
Doch, Lövgren ist Plan B, falls die Kandidaten 1-4 nicht zu haben sind. Noch ist Gislason ja nicht in Kiel.
Genau und Kiel geht mit Plan B und Gummersbach mit zwei Trainern in die neue Saison

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Original von Fry
Wie is eigentlich das Verhältnis Theo/Noka? Denke mal das sind nich die besten Freunde
Noka bei ner Anfrage
"Feuert Theo, dann komm ich"
oder auch "Theo oder ich - entscheidet euch" -
Das nennt man geschicktes Marketing im Jahr 2008 ...
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Ist nicht so wichtig, zurück zum Spiel

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Original von scrollan
hmm....wenn jetzt auch noch der zeitz geht und die jenny weiterhin auf ihre bemitleidenswerten posts verzichtet....WERDEN MIR DIE TURNER NOCH SO RICHTIG SYMPATISCH!
Ach keine Sorge, die Turner können auf deine Sympathie verzichten ...Schönen Gruß an den Bruder, hat sicher schon Angst um seinen Job !
und nadiner, nicht vergessen dem Beitrag von scrollan zuzustimmen, es würde mir glatt etwas fehlen !
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Original von Wieland
Ach das wär was. herrliche derbies zischen RNL, kiel, flens. das würde unserer lieblingssportart medial noch weiter bringen.
Bei knapp 700 bzw. 800 Kilometer Entfernung find ich es witzig von Derby zu sprechen

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Original von Wieland
die liga muss jetzt anfangen zu zittern. der thw wird komplett umorganisiert und für den harten markt fit gemacht. wurde ja auch zeit nach all den titeln in der vergangenheit. da muss doch noch luft nach oben sein. wenn man das so liest, war der thw in der vergangenheit eine kleiner dorfverein wie wetzlar und jetzt kriegt der manager den rappel und stellt den laden neu auf. wann vermeldet man aus kiel die 10 millionen umsatz?
Ich würd das eher anders verstehen .. man will einfach mal andere Tabellenregionen besser kennen lernen ... da oben wurde es auf die Dauer zu langweilig ... (und ja, das ist nicht sachlich, das weiß ich selbst)
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Serdarusic ist "nicht entlassen"
Kiel - Bis in die späten Abendstunden hinein verhandelte der THW Kiel mit dem Rechtsbeistand von Trainer Noka Serdarusic am Mittwoch die Einzelheiten des Aufhebungsvertrages. Kurz vor Mitternacht kam es zur Einigung. Dabei ging es auch um den Passus der einvernehmlichen Trennung, den der 57-jährige Coach anfangs nicht akzeptieren wollte, später aber mit in den Vertrag aufnehmen ließ.
"Wir haben Noka nicht entlassen, sondern ihn als Trainer mit sofortiger Wirkung freigestellt", betont Rechtsanwalt Dr. Georg Wegner, der einer von fünf Gesellschaftern in der THW-GmbH ist. Demnach erhalte Serdarusic seine gesamte ihm vertraglich zustehende Vergütung, außerdem eine Abfindung. Das Jahresgehalt des Trainers dürfte bei 300 000 Euro liegen. Der Kontrakt läuft noch bis zum 30. Juni 2009. Die Höhe der Abfindung wollte Dr. Wegner nicht beziffern.
Man habe Serdarusic außerdem ein Abschiedsspiel angeboten, sagte der THW-Gesellschafter. "Ob er eines will, muss er aber selbst entscheiden." Geplant ist, das Abschiedsspiel am Ende der Spielzeit 2008/2009 in der Sparkassen-Arena stattfinden zu lassen. Vereinbart habe man zusätzlich, dass beide Seiten über die Gründe der Trennung absolutes Stillschweigen einhalten. Sinn und Zweck sei es, dass keine schmutzige Wäsche gewaschen werde. "Man muss sich schließlich später gegenseitig in die Augen schauen können." 15 Jahre habe Serdarusic schließlich hervorragende Arbeit für den THW geleistet, so Dr. Georg Wegner. "All die großen Titel und Erfolge wären ohne seine Kompetenz und sein Engagement nicht möglich gewesen."
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 27.06.2008)
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Original von kar
Aber Jenny. Diese Äußerung ist sichelich sehr emotional. Die Situation ist doch folgende: Noka hätte noch eine, höchstens noch 2 Saisons gemacht. Uwe S. ist gerade dabei einen neuen Sponsor zu aqkuierieren. Und er hat die wirtschaftliche Situation für den THW erst geschaffen.
Wenn Uwe S. gehen würde, würden die Sponsoren unruhig werden. Die Kasi Group würde wahrscheinlich abspringen und wir könnten wieder von vorne anfangen.
So traurig ich die Demission von Noka menschlich auch finde, bei nüchterner Überlegung über die Situation des Vereins konnten die Beiratsmitglieder und Gesellschafter gar keine andere Entscheidung treffen.
Es wäre seltsam, wenn die Äußerungen derzeit nicht emotional wären
- Ich kann und will mir einen THW ohne Serdarusic nicht vorstellen und mir wäre einfach lieber, wenn eine andere Person ihren Hut genommen hätte, auch wenn das sachlich sicherlich anders aussehen mag 