11. Oktober 2008, Sa.:
15.00: TSV Dormagen - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
Beiträge von Jenny
-
-
10. Oktober 2008, Fr.:
19.30: HSG Wetzlar - GWD Minden : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
08. Oktober 2008, Mi.:
20.15: HSV Hamburg - Füchse Berlin : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
08. Oktober 2008, Mi.:
20.15: Rhein-Neckar-Löwen - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--) -
07. Oktober 2008, Di.:
20.15: SC Magdeburg - FA Göppingen : --:-- (--:--)
live im DSF -
07. Oktober 2008, Di.:
20.15: SC Magdeburg - FA Göppingen : --:-- (--:--)
live im DSF08. Oktober 2008, Mi.:
20.15: Rhein-Neckar-Löwen - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--)
20.15: HSV Hamburg - Füchse Berlin : --:-- (--:--)
live im HBL.TV10. Oktober 2008, Fr.:
19.30: HSG Wetzlar - GWD Minden : --:-- (--:--)
live im HBL.TV11. Oktober 2008, Sa.:
15.00: TSV Dormagen - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
15.00: MT Melsungen - THW Kiel : --:-- (--:--)
live im HBL.TV
15.00: SG Flensburg-Handewitt - TUSEM Essen : --:-- (--:--)
vorgezogenes Spiel vom 25. Spieltag
19.00: Stralsunder HV - VfL Gummersbach : --:-- (--:--)
live im HBL.TV12. Oktober 2008, So.:
15.00: TV Großwallstadt - TBV Lemgo : --:-- (--:--)
live im HBL.TVSpäter angesetzte Spiele dieses Spieltages:
28. März 2009, Sa.:
15.00: TUSEM Essen - SG Flensburg-Handewitt : --:-- (--:--) -
Zitat
Kieler Nachrichten: Zeitz: Brand hat Tatsachen verdreht
Kiel - Bei Pressekonferenzen nach Spielen der Champions League sitzen nicht wie gewohnt die Manager neben ihren Trainern, sondern jeweils ein Spieler. Sei es der Beste der Partie oder ein willkürlich ausgewählter. Donnerstag Abend hatten gleich zwei "Zebras" an der Seite von Alfred Gislason Platz genommen: Igor Anic, der wegen seiner jugoslawischen Wurzeln als Dolmetscher für die mazedonischen Gäste aushalf, und Christian Zeitz.
Sechs Mal hatte Kiels Halbrechter ins Skopje-Tor getroffen und war vom Publikum gefeiert worden. Er freue sich, wenn die Fans ihm zur Seite stünden, leistete er artig seinen Dank ab. Auf die Frage, wie er mit der Ausbootung von Bundestrainer Heiner Brand aus dem Nationalteam umgehe, zog Zeitz seine Stirn in Falten, räusperte sich und machte dann seinem Unmut Luft. Heiner Brand habe die Tatsachen verdreht, sagte der 27-Jährige mit grimmigem Gesicht. "Ich muss das mal klarstellen: Das war keine Absage von Brand, sondern ich habe ihm noch in Peking gesagt, dass ich nicht mehr in der Nationalmannschaft spielen will." Und der Grund? Zwei Jahre sei er dauerverletzt gewesen, "trotzdem hat man mich immer wieder überredet zu spielen. Dabei kam ich einfach nicht in Tritt." Zeitz sprach nicht darüber, aber der Ärger über die ständige Kritik an seinen Auftritten im DHB-Trikot sind sicher nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. "Andere sollen jetzt ihre Chance bekommen", sagte er noch, "vielleicht der Großwallstädter Michael Müller." Und: "Was danach kommt, muss man sehen." Manager Uwe Schwenker bestätigte gestern seinen Linkshänder. "Christian ist gleich nach den Olympischen Spielen zu mir gekommen und hat mir erklärt, dass er Heiner gesagt hätte, nicht mehr in der Nationalmannschaft spielen zu wollen."
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 04.10.2008) -
Kein wirkliches tolles Spiel, aber dafür sehr emotionsgeladen ... hat Spass gemacht

Zu Omeyer muss man wirklich kein Wort mehr verlieren ... der absolute "Mann des Tages"

-
Zitat
DHB-Pokal: Stralsund tauscht Heimrecht mit dem THW
Eigentlich sollte der THW Kiel in der dritten Runde des DHB-Pokals am 22. Oktober beim Erstliga-Aufsteiger Stralsunder HV antreten. Eigentlich. Denn wie jetzt bekannt wurde, haben die Sundstädter ihr Heimrecht an den THW Kiel abgetreten. "Wir spielen in Kiel", bestätigte Stralsunds Manager Jörg Dombdera die Vereinbarung zwischen den Bundesligisten.
"In unserer finanziellen Situation ist es das Beste", sagte Dombdera gegenüber der Deutschen Presseagentur. Der 1,2-Millionen-Euro-Etat des Aufsteigers ist noch nicht vollständig gedeckt. Um zusätzliche Gelder einzuspielen, trägt Stralsund zudem sein Bundesliga-Heimspiel am 25. Oktober gegen Titelverteidiger Kiel im mehr als 4000 Besucher fassenden Neubrandenburger Jahnsportforum aus."Stralsund ist mit der Bitte um Tausch des Heimrechtes an uns herangetreten. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass wir am 22.10. in der Sparkassen-Arena-Kiel spielen werden", bestätigt THW-Manager Uwe Schwenker die Gespräche zwischen den Vereinen. "Durch den Tausch können wir unserer Mannschaft, die erst am Montag vor dem Pokalspiel aus Barcelona zurückkehrt, zusätzliche Reisestrapazen ersparen und unseren Fans eine weitere Möglichkeit bieten, den THW Kiel live zu erleben."
-
ZitatAlles anzeigen
Spitzenspiel am Sonntag: Der THW erwartet den HSV Hamburg - NDR-Fernsehen überträgt live
Am Sonntag gilt's: Der HSV Hamburg kommt zur Spitzenpartie des 7. Spieltages der TOYOTA Handball-Bundesliga in die Kieler Sparkassen-Arena. Nachdem beide Klubs erfolgreich in die Champions League gestartet sind, dürfte die Begegnung am Sonntag wieder eine spannende Angelegenheit werden. Die Hamburger, als einer der Topfavoriten bei der Jagd auf die Zebras gehandelt, sehen sich für das Spitzenspiel beim THW in der Außenseiterrolle. "Es wird eine sehr enge Partie", weiß hingegen Kiels Trainer Alfred Gislason, der nicht zuletzt auf die Unterstützung der 10.250 Fans in der ausverkauften Arena hofft. Anwurf ist bereits um 14.45 Uhr, das NDR-Fernsehen überträgt das Spiel in voller Länge live.
"Es wird für uns das leichteste Spiel der Saison", stapelt HSV-Präsident Andreas Rudolph vor der Begegnung beim THW Kiel bewusst tief. Und auch Heiko Grimm stößt ins gleiche Horn: "Wir sind mit Sicherheit momentan kein Titelkandidat", sagte der Nationalspieler nach der HSV-Niederlage beim TV Großwallstadt. Das 29:32, bei dem Ex-Zebra Mattias Andersson mit 22 Paraden denSieg des TVG sicherte, war den HSV-Verantwortlichen und Spielern ins Mark gefahren. Schließlich bedeutete der Verlust in Großwallstadt zumindest ein kurzfristiges Abrücken von den hohen Ansprüchen, die man sich mit einem enorm verstärkten Kader in der Hansestadt selbst gestellt hatte. Doch bisher verlief die Saison nicht wie geplant für den HSV. Verantwortlich dafür machen die Hamburger hauptsächlich die wegen der Olympischen Spiele nicht gerade vernünftig gelaufene Vorbereitung. "Wir haben die Belastung durch Olympia unterschätzt", reihte sich zuletzt auch Rudolph in das Wehklagen der Hansestädter ein, "vielleicht hätten wir die ersten Wochen der Saison im Trainingslager verbringen sollen. Jetzt stecken wir in einem Teufelskreis, aus dem wir gemeinsam wieder herauskommen müssen." Dieser Teufelskreis deutete sich bereits in den ersten Spielen an. Siegte man gegen die HSG Wetzlar (30:27) und Essen (36:31) noch mit Mühe und einem überragenden Torhüter Johannes Bitter und freute man sich diebisch über den THW-Ausrutscher gegen Dormagen, so erwischte es die Hamburger ausgerechnet beim Aufsteiger aus Dormagen erstmals richtig. Mit 26:27 verlor der HSV beim TSV, um beim 28:22 gegen Magdeburg die Wiederauferstehung zu feiern. Und dann kam Großwallstadt - mit 6:4 Punkten rangieren die Hamburger deshalb nicht wie erhofft an der Spitze, sondern mit Platz acht im Mittelfeld der Liga.
Geschäftsführer Piet Krebs fasste den bisherigen Saisonverlauf zusammen: "Wir wollten mit 10:0 Zählern nach Kiel fahren." Kein Frage, die hohen Investitionen in Neuverpflichtungen haben in Hamburg die schon immer hohen Ansprüche noch einmal wachsen lassen. Den exzellent besetzten Kader des HSV Hamburg haben wir Ihnen bereits im Vorbericht zum Super Cup ausführlich vorgestellt. Der bisher enttäuschende Saisonverlauf ist allerdings auch in den zahlreichen Verletzungen begründet, die die Hamburger bisher zu verkraften hatten. Allerdings: Gegen den THW wird HSV-Trainer Martin Schwalb am Sonntag bis auf die Langzeitverletzten Pascal Hens und Oleg Velyky auf seine komplette Mannschaft zurück greifen können. "Es sind soweit alle fit", berichtet Martin Schwalb. "Keiner erwartet in der Sparkassen-Arena etwas von uns", sagt HSV-Boss Rudolph - und weiß, dass ihm kaum jemand Glauben schenken mag. Denn für den HSV ist das Spiel richtungsweisend. Gewinnen die Zebras, verabschieden sich die Hamburger wohl für längere Zeit aus dem Titelrennen. "Gegen Kiel schauen wir nur auf uns", sagt deshalb HSV-Trainer Martin Schwalb, der unlängst beim gelungenen Champions-League-Auftakt der Hamburger (32:20 gegen den slowakischen Meister Tatran Presov) Hans Lindberg und Nationalspieler Torsten Jansen für das Derby am Sonntag schonte.Dass die Hamburger mit Selbstbewusstsein an die Förde reisen, dürfte auch an den Ergebnissen der vergangenen Spielzeit liegen. Mit 3:1 Punkten in den wohl heißesten Duellen der gesamten Saison verbuchten die Hansestädter eine positive Bilanz gegen den THW Kiel: In der Sparkassen-Arena gewann der HSV mit 31:30 und beendete damit eine 426 Tage lang dauernde Kieler Siegesserie auf heimischem Terrain. Auch das Rückspiel geriet zum Krimi, der letztlich beim 36:36 keinen Sieger fand. Am Ende aber lachten wieder die Zebras, gewannen sie doch den 14. Meistertitel und den DHB-Pokal - treffenderweise mit einem Finalsieg über den HSV Hamburg. In insgesamt 15 direkten Pflichtspielbegegnungen beider Teams gewann der THW bisher zehnmal, dreimal gab es ein Untenschieden und zweimal gewannen die Hamburger.Zuletzt konnte der THW Kiel im August mit einem 33:28 (17:14) über die Hanseaten den Super Cup gewinnen.
"Das Derby ist auf jeden Fall ein extrem wichtiges Spiel für beide Mannschaften", blickt THW-Trainer Alfred Gislason voraus. "Ich erwarte ein ganz anderes Spiel als am Donnerstag gegen Skopje. Wir müssen deutlich besser spielen", fordert der Kiels Coach vollen Einsatz von seinen Spielern. Aber auch das Publikum sollte von Beginn an voll da sein, könnten sich die Kieler doch für die Niederlage in der vergangenen Saison revanchieren und mit einem Sieg einen Fünf-Punkte-Abstand zwischen sich und die Hamburger bringen.
Das NDR-Fernsehen überträgt ab 14.30 Uhr live aus der Sparkassen-Arena-Kiel. Moderator ist Gerhard Delling, ihm zur Seite steht Stefan Kretzschmar als Experte. Das Spiel kommentiert Peter Carstens. Die Begegnung wird von Bernd und Reiner Methe (Vellmar) geleitet. Die Fans, die live in der Halle dabei sein können, sollten frühzeitig und am Besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Sparkassen-Arena ansteuern. Wegen des auf dem Wilhelmplatz stattfindenden Jahrmarktes stehen im unmittelbaren Umfeld der Halle weniger Parkplätze als üblich zur Verfügung.
(Christian Robohm)
-
Die Spannung steigt

-
Zitat
THW-Spieler Christian Zeitz:
[zum Abschied aus der Nationalmannschaft:]
Es war keine Absage von Heiner Brand, so wie es überall publiziert wurde. Ich hatte ihm schon während der Olympischen Spiele gesagt, dass ich in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Heiner hat dies nun umgedreht.[zum Grund seiner Absage:]
Ich war die letzten zwei Jahre dauerverletzt, habe die großen Turniere aber trotzdem immer mitgespielt. Man konnte mich immer wieder überreden. Nun ist es an der Zeit, andere Spieler wie beispielsweise Michael Müller den Vortritt zu lassen. -
Kiel gewinnt 37:29
-
Kiel - Skopje 18:15 (HZ)
48. Minute 32:22

-
ZitatAlles anzeigen
Skopje: Außenseiter und große Unbekannte -
Champions League: THW-Trainer Gislason weiß nur wenig über Gegner aus MazedonienKiel - THW-Trainer Alfred Gislason tappt im Dunkeln. Heute startet er mit seinen "Zebras" gegen RK Metalurg Skopje (19.30 Uhr, Liveeinblendungen bei Eurosport) in die erste Gruppenphase der Champions League, weiß über den mazedonischen Titelträger aber so gut wie nichts. "Wir haben in alle Richtungen nach Videomaterial geforscht, bis heute aber keine einzige Bildsequenz der Mannschaft bekommen."
Der Gast habe sich gar nicht gemeldet, und auch von BSB Izmir, dem Qualifikationsgegner Skopjes, sei trotz mehrfacher Bitte kein Material eingegangen. Wertlos seien die Aufnahmen, die 2006 entstanden waren, als RK bei seiner Champions-League-Premiere die Vorrundengruppe mit der SG Flensburg teilte. "Heute steht eine komplett andere Mannschaft auf dem Parkett", weiß Gislason. Der erste Auftritt von Metalurg in der Königsklasse endete übrigens mit einem 0:12-Punkte-Desaster. Gegen Flensburg gab es deutliche 24:43 und 29:37-Klatschen. Dennoch: Metalurg zu unterschätzen und schon mit dem HSV-Punktspiel vom kommenden Sonntag im Hinterkopf auf das Parket der Sparkassen-Arena einzulaufen, könnte mit einer Blamage enden. Der mazedonische Meister, der die Tabelle im eigenen Land erneut anführt, mischte in der vergangenen Saison die Konkurrenz im EHF-Cup (Sävehof, Granollers) auf und wurde erst im Viertelfinale vom slowenischen Meister Koper gestoppt. Außerdem: acht Spieler von Metalurg-Trainer Svonko Shundovski bilden das Gerüst der Nationalmannschaft. Und die warf im Juni in zwei Qualifikationsspielen den Olympia-Zweiten Island aus dem WM-Turnier 2009 in Kroatien. "Da muss viel Qualität im Team stecken", vermutet Kiels isländischer Trainer. Gislason hat seinen gesamten Kader zur Verfügung, allerdings zwickt bei Stefan Lövgren der rechte Oberschenkel, und Henrik Lundström hat Probleme mit einer Wadenverhärtung.
Nikola Karabatic erwartet vor allem im Rückspiel hartnäckigen Widerstand. "In eigener Halle ist Skopje eine ganz harte Nuss", sagt Kiels Welthandballer des Jahres. Am vergangenen Sonnabend feierte er beim 32:27 über Gummersbach sein erfolgreiches Comeback. "Gottseidank ist die Zeit des Zuschauens vor dem Fernseher und der Tribüne vorüber. Auf dem Spielfeld ist Handball am schönsten." Karabatic brachte aus Peking neben Olympiagold eine Knochenabsprengung im Ellbogen des Wurfarmes mit nach Hause. Seitdem hielt er sich mit Lauftraining fit und war zweimal bei der Familie in Frankreich. Am 23. September stieg er ins Mannschaftstraining ein: die ersten Einheiten unter seinem neuen Trainer Alfred Gislason. "Er macht Vieles anders als Noka Serdarusic", sagt der 24-Jährige, "aber jeder Trainer hat seine eigenen Methoden." Den Kontakt zu seinem ehemaligen Coach pflegt er. "Ich telefoniere mit Noka und habe ihn nach seiner Rückenoperation im Krankenhaus besucht."
Vor allem freue er sich, wieder im Team zu sein, der Einstieg mit dem Sieg in Gummersbach sei perfekt gewesen, und die Rückfahrt im Kreise seiner Freunde eine wahre Freude. Schmerzen im Ellenbogen sind indes ständiger Begleiter. "Jeder Wurf tut weh, ich glaube, dass ich irgendwann operiert werden muss." Befürchtungen, die Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker nicht teilt. Es sei normal, dass der Arm noch schmerze, erklärt Brandecker. "Nikola muss jetzt viel Geduld aufbringen, vier bis fünf Wochen abwarten, dann dürfte er schmerzfrei sein."
(Von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 02.10.2008)
-
Zitat
Kieler Nachrichten: Spannung schon in der Vorrunde -
THW Kiel startet in die Champions LeagueKiel - Die Champions League ist längst angekommen bei den Kieler Fans. Morgen fällt der Startschuss, und in der ersten Gruppenphase ist die Sparkassen-Arena bis auf den letzten Platz ausverkauft. Der THW erwischte in der Gruppe C Traumlose, trifft auf den FC Barcelona, Metalurg Skopje, Drammen HK und beginnt (19.30 Uhr, live bei Eurosport) gegen den mazedonischen Meister Skopje.
Vier Teams schickt die Bundesliga ins Rennen um den ranghöchsten Pokal des Vereinshandballs. Neben dem THW sind Vorjahres-Halbfinalist HSV Hamburg, die SG Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar Löwen dabei. Hamburg startet morgen mit einem Heimspiel (19.30 Uhr, Eurosport) gegen Tatran Presov, Flensburg am Sonntag bei MKB Veszprem, die Löwen am Sonnabend in Zagreb.Ein neues Regelwerk sorgt schon in der ersten Gruppenphase für Hochspannung. Weil die Ergebnisse der beiden Erstplatzierten untereinander mit in die Hauptrunde übernommen werden, können Patzer schon das Aus bedeuten. "Wir müssen von Beginn an Gas geben", erwartet THW-Manager Uwe Schwenker volle Konzentration. "Verlieren wir zweimal gegen Barcelona, sind wir weg vom Fenster."
Wie in Kiel schon länger praktiziert, gibt es die Gruppenspiele auch für Flensburgs Fans im Dreierblock. "Wir sind noch nicht ganz ausverkauft, aber die restlichen Tickets gehen wohl am Spieltag über den Tresen", sagt Teammanager Anders Dahl-Nielsen. Erstes Ziel der SG ist die Hauptrunde. "Außerdem erwarte ich, dass die Mannschaft konzentrierter ans Werk geht als in der vergangenen Saison", so Dahl-Nielsen. Da kam das Aus schon nach der Hauptrunde. Dem HSV fehlte im April im Halbfinale gegen BM Ciudad Real dagegen nur ein Tor zum Finale. "Euphorie ist vorhanden", sagt Manager "Piet" Krebs, trotzdem ziehen die Hamburger zunächst in die kleine Sporthalle Alsterdorf um.
(Von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 01.10.2008)
-
Zitat
Original von Handba11
Was ist denn daraus geworden? Strafanzeige gestellt? Sofern der Täter seinen Schaden über die Versicherung abwickelt oder in einer seriösen Werkstatt reparieren lässt ist die Wahrscheinlichkeit recht groß das man ihn aufgreifen kann und damit wäre dann auch der zivilrechtliche Weg eröffnet und du könntest mehr als nur die Kosten abwälzen.
achja richtig. @ Topic: war mal ein E38. Jetzt Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr.
Jip ist gestellt worden, aber bisher ist da nichts bei rausgekommen und ich glaube auch nicht mehr dran.
-
ZitatAlles anzeigen
Champions League: THW startet am Donnerstag gegen Metalurg Skopje
Nach fünf Bundesliga-Erfolgen in Serie startet der THW Kiel nun auch endlich wieder in der Champions League durch. Erster Gegner in der Vorrundengruppe C ist mit Metalurg Skopje aus Mazedonien am Donnerstag in der Sparkassen-Arena-Kiel die große Unbekannte der diesjährigen Gruppenphase. Der Anwurf erfolgt um 19.30 Uhr, es sind noch wenige Karten im Vorverkauf erhältlich.
Mühsam war für den mazedonischen Meister der Weg in die Kieler Vorrundengruppe C, musste man doch trotz der erfolgreichen Saison in der heimischen Liga durch die Qualifikationsrunde der Champions League. Dort traf Metalurg auf die türkische Mannschaft von BSB Izmir SK. Die Handball-Experten rechneten mit einem spannenden Verlauf der beiden Spiele, hatten doch sowohl Izmir als auch Skopje ihre nationalen Meisterschaften jeweils erst am letzten Spieltag der regulären Saison sichern können. Und das, obwohl Skopje in der vergangenen Spielzeit nicht ein Spiel verloren hatte. Gegen den ewigen Rivalen Vardar Skopje holte der THW-Gegner jeweils ein Remis - das reichte am Ende zum zweiten Meistertitel nach 2006. Schon damals hatte Metalurg Skopje in der Champions League spielen dürfen, traf in der Gruppenphase dabei unter anderem auf die SG Flensburg-Handewitt. Die siegte zweimal deutlich (43:24, 37:29) und qualifizierte sich für die nächste Runde, während die Mazedonier glanzlos und ohne einen Punkterfolg ausschieden. In der vergangenen europäischen Saison ließ Metalurg Skopje im EHF-Pokal von sich hören: Erst im Viertelfinale scheiterte man an Cimos Koper. Zuvor jedoch hatten die Mazedonier die deutlich höher eingschätzten Schweden von IK Sävehof und BM Granollers aus Spanien aus dem Wettbewerb gejagt.Die Vorzeichen vor den Qualifikationsspielen gegn Izmir waren also klar: Metalurg Skopje ging als Favorit ins Rennen um den letzten vakanten Platz in der Champions-League-Gruppe C - was das Team auch eindrucksvoll unterstrich. Mit 33:29 und 34:31 schaffte das Team aus der Hauptstadt Mazedoniens den Einzug in die Vorrunde. Und das, obwohl die Mazedonier mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie in die neue Saison starteten: Trotz der Meisterschaft hatte der 1971 gegründete Verein den Vertrag mit seinem serbischen Trainer Josif Petkovic nicht verlängert. Zvonko Shundovski übernahm das Ruder - und sorgte für eine Runderneuerung des Kaders. Linksaußen Goce Makaloski, der Halbrechte Filip Scepanovic und Torhüter Slavisa Stojinovic kehrten Metalurg den Rücken. Der neue Mann zwischen den Pfosten ist Danilo Brestovac.
Für die beiden Außenpositionen wurden der 23-jährige Linskaußen Vlado Nedanovski und Aleksandar Jovic (34) vom größten Konkurrenten Vardar abgeworben. Einen "dicken Fisch" hatte Metalurg kurz darauf an der Transfer-Angel: Eigentlich sollte der ehemalige Bundesligaprofi Sergej Pogorelov (34) aus Algeciras unter Vertrag genommen werden. Bei Olympia 2000 in Sydney hatte er mit der russischen Nationalmannschaft die Goldmedaille gewonnen - doch Pogorelov bestand den medizinischen Test nicht. An seiner Stelle holte man mit Aleksandar Stanojevic einen serbischen Halbrechten. Der 24-jährige, früher in Gummersbacher Diensten, kann auch auf Rechtsaußen eingesetzt werden. Zudem erhielt sein Landsmann, der 2,05 Meter lange Linkshänder Milan Ivanovic vom slowenischen Gold Club Kozina, in Skopje einen Vertrag über zwei Jahre. Im Kader der Mazedonier ist Filip Lazarov (23) besonders bekannt. Der jüngere Bruder des Weltklasse-Halbrechten Kiril Lazarov agiert auf der Königsposition. Nach einem Intermezzo beim Budapester Klub Pler Airport war der Zweimeter-Mann zu Metalurg zurückgekehrt. Gleiches gilt für Nationaltorhüter Borko Ristovski, der zwischenzeitlich in Spanien (Teucro, Algeciras) tätig war.
Neben diesen beiden stellt der Hauptstadtklub mit Spielmacher Filip Mirkulovski, Rechtsaußen Aleksandar Jovic, Linksaußen Vlado Nedanovski sowie den Kreisläufern Vanco Dimovski und Goran Gjorgonoski fünf weitere Nationalspieler. Als Ausländer stehen neben dem georgischen Rechtsaußen Revaz Chanturia und dem ukrainischen Halbrechten Oleg Maltsev vier Serben auf der Gehaltsliste Skopjes.
In der eigenen Liga hat Metalurg einen ähnlichen Start wie der THW in der Bundesliga hingelegt: In der mazedonischen Super League sind bislang vier Spieltage absolviert. Metalurg führt das Klassement nach drei Siegen und einem Unentschieden mit zehn Punkten und einer Tordifferenz von 121:92 (+29) an. Der größte - aber eigentlich auch einzige - Konkurrent um den nationalen Titel, Stadtrivale Vardar, folgt dem Meister mit ebenfalls zehn Zählern aber einer etwas schlechteren Tordifferenz (+25) auf den Fersen.
Wie schon im Vorjahr traf Metalurg gleich zum Saisonauftakt am 17. September auf Vardar Pro in dessen Halle "SRC Kale". Und einmal mehr gab es keinen Gewinner. Damit teilte man bereits im vierten der letzten fünf Derbies die Punkte. Vardar Pro, von Veselin Vujovic trainiert, führte zur Pause schon mit 15:10, konnte aber den Sieg nicht über die Zeit retten. Für den Gegner der Kieler traf der serbische Regisseur Ivan Smigic in elf Versuchen 9/1 Mal.
Drei Tage später setzte sich Metalurg in Bitola gegen Pelister klar mit 27:38 (13:21) durch. Zivkovic (8) sowie Stanojevic und Lazarov (je 7) waren Skopjes beste Schützen. Am dritten Spieltag schlugen die Männer um Kapitän Vanco Dimovski im ersten Heimspiel der Saison in der 1000 Zuschauern Platz bietenden Halle "Avtokommanda" einen weiteren Stadtrivalen, Tineks Prolet, mit 24:18 (15:10).
In Durchgang vier traf Metalurg am 27. September zu Hause auf VV Tikves 06 aus Kavadarci und gewann nach ausgeglichener erster Halbzeit (13:12) noch hoch überlegen mit 32:20. Diese Partie war für Shundovskis Mannen gleichzeitig die gelungene Generalprobe vor der Reise an die Ostsee.
Bester Schütze in Reihen des mazedonischen Meisters in der Qualifikation zur diesjährigen Champions League ist der frühere Gummersbacher Halbrechte Aleksandar Stanojevic mit 17 Treffern. Weitere torgefährliche Spieler sind die Spielmacher Filip Mirkulovski und Ivan Smigic sowie der Neuzugang auf Rechtsaußen, Aleksandar Jovic.
Trotz der relativen Unbekanntheit des Gegners erwartet den THW am Donnerstag ein heißer Tanz. Mit einer starken Abwehr und genügend Durchschlagskraft im Angriff wollen die Mazedonier eine gute Rolle in der Champions-League-Vorrunde spielen - und das nicht nur mithilfe der heißblütigen Fans in der kleinen, nur 2.500 Zuschauer fassenden Halle "SRC Kale", die - wie treffend - in unmittelbarer Nähe des Wahrzeichens Skopjes, der Festung "Kale" gelegen ist. Doch nach den Qualifikationsspielen gegen Izmir sah Trainer Zvonko Shundovski noch deutliches Steigerungpotenzial bei seinen Mannen: "Wir müssen in Zukunft einfach ernster an unsere Aufgaben herangehen", forderte er mehr Einsatz von seiner Mannschaft. "Viele meiner Schlüsselspieler sind noch weit von ihrer Bestform entfernt. Mit solch einer Vorstellung wie gegen Izmir können wir keine guten Ergebnisse in der Champions League erwarten." Trotzdem, so der Coach weiter, halte Metalurg an seinem Ziel fest, bei der zweiten Teilnahme an Europas Königsklasse endlich auch Punkte zu gewinnen. "Wir werden unsere Mission erfüllen", gab sich Shundovski kämpferisch, "und auch wenn Barcelona und Kiel viel stärker sind als wir, werden wir keine weißen Flaggen hissen."
Schiedsrichter in der Sparkassen-Arena-Kiel sind die Letten Zigmars Stolarovs und Renars Licis. EHF-Delegierter ist der Däne Allan Lund. Eurosport zeigt Live-Einblendungen von der Partie, legt aber den Schwerpunkt der Übertragung auf die Partie des HSV Hamburg gegen Tatran Presov.
(Christian Robohm / Dr. Oliver Schulz)
-
Ja ich sag mal ..dat wird nix mehr

-
Trotzdem wollt ich es erwähnt haben
