Schön, wie man sich auf Hamburg verlassen kann ... verlieren und gewinnen immer zum richtigen Zeitpunkt ![]()
Beiträge von Jenny
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Alles Absicht
... damit wenigstens etwas Leben in diesen Thread kommt 
*edit Endstand ist 28:28 und das stimmt jetzt auch

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Original von Rentner
lks. die Spielzeit davon rechts in Klammern der Ergebnisstand
Äh ja ...Problem ist wohl eher, dass jemand in 20:02 ne zwei Minuten-Strafe bekommt und dann in 21:14 nen Tor macht ....
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Halbzeitstand bei diesem Spiel, das scheinbar die Welt bewegt
14:13 -
Halbzeitstand 20:13
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Original von - F -
Von mir aus können die Hamburger Lemgo heute ruhig wegputzen.So ganz uneigennützig

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Knackt der THW morgen die Festung Barcelona?
Erstes Finale in der Champions-League-Gruppe C - Karabatic heute im FliegerKiel - Showdown, Teil 1 in der Handball-Champions-League für den THW Kiel: Nach zwei kommoden Siegen zum Auftakt steht den "Zebras" am Sonntagabend (17.30 Uhr/Eurosport live) beim FC Barcelona das erste von zwei Endspielen um den Sieg in der Gruppe C ins Haus.
In Bestbesetzung tritt der THW heute Vormittag die Reise in die europäische Metropole an. Auch die leicht angeschlagenen Nikola Karabatic (Arm) und Andreas Palicka (Knie) werden mit im Flieger sitzen, um bei der Mission "erster Auswärtssieg beim FCB" tatkräftig mitzumischen. Abschlusstraining und Video-Analyse runden den Tag ab. Bei derzeit 22 Grad soll der Sonntagsspaziergang in Barcelona morgen dann alle restlichen Energien bei den Akteuren freisetzen.
Alles andere als ein Spaziergang wird das Duell der beiden Spitzenteams. "Das ist wie ein Endspiel", sagt THW-Trainer Alfred Gislason, der im Kampf der beiden CL-Halbfinalisten der Vorsaison eine knallharte Partie erwartet. "Deren Deckung geht viel robuster zu Werke, als letztes Jahr. Nöddesbo, Boldsen, Garabaya und Jernemyr passen dahinten zusammen wie die Faust aufs Auge. Wir müssen uns darauf gefasst machen, dass die permanent am Limit des Erlaubten spielen werden, um unseren Spielfluss zu stören." Sorgen, dass das slowenische Schiedsrichtergespann Krstic/Ljubic im Hexenkessel "Palau Blaugrana" die Nerven verlieren könnte, macht sich Gislason nicht. "Ich hoffe es zumindest nicht. Die sind schon sehr erfahren."
Vorfreude herrscht in der katalanischen Hauptstadt bei zwei in Kiel alten Bekannten. Neben Ex-"Zebra" Demetrio Lozano, der schon im letzten Ligaspiel am Mittwochabend "nur an Kiel gedacht" hat und Gislason noch als Gegenspieler aus dessen Zeit in Irun kennt, blickt Neuzugang Joachim Boldsen der Begegnung mit viel Optimismus entgegen. "Wir haben genügend Respekt vor dem Spitzenteam des THW, glauben aber fest an unseren Sieg. Der wäre für die nächste Gruppenphase sehr wichtig", sagt der Ex-Flensburger, der ein absolutes "Topspiel" erwartet. Vier Anläufe habe es gedauert, bis Boldsen sich "endlich den Traum Barcelona" erfüllen konnte. "Und es ist noch besser hier, als ich dachte. Ich wurde super aufgenommen. Außerdem ist das Wetter fantastisch." Dass der Däne zeitweise in Uni-Sporthallen vor 500 anstatt wie in der Bundesliga vor 10 000 Zuschauern spielen muss, stört ihn nicht. "Die, die da sind, sind echte Fans und machen einen unglaublichen Lärm. Manchmal merkt man den Unterschied gar nicht."
Selbst wenn die FCB-Heimspielstätte morgen nicht ganz ausverkauft sein wird, werden die katalanischen Fans zur Not Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um die zwei Punkte zu Hause zu behalten. Weder Kiel noch der FCB konnten bisher auswärts gegen den anderen punkten. THW-"Shooter" Kim Andersson will das ändern: "Wir fahren nach Barcelona, um dort zu gewinnen, wissen aber auch, was für ein Spektakel uns erwartet. Wir haben dort letztes Jahr immerhin mit sieben Toren verloren. Wenn man nicht 60 Minuten lang voll bei der Sache ist, dann geht das ganz ganz schnell."
(von Frank Molter, aus den Kieler Nachrichten vom 18.10.2008)
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Garbo rechnet mit Reserverolle
Wallau-Spielmacher in der Krise / Auch gegen Obernburg Zölls im Vorteil
WIESBADEN Es ist ein schmaler (sportlicher) Grat, auf dem Luis Garbo wandelt. Zwischen Genialität und Wahnsinn. Derzeit ist der 25-Jährige beim Handball-Zweitligisten SG Wallau nur zweite Wahl. Auch beim Gastspiel in Obernburg (So., 17 Uhr) sitzt Garbo wohl auf der Bank.
Es ist keine einfache Zeit für Luis Garbo. Erst die sportliche "Höchststrafe" gegen Ortenau mit der Degradierung zum Statisten auf der Zuschauertribüne, anschließend erhielt sowohl in Hüttenberg als auch gegen Oftersheim Christian Zölls den Vorzug als Spielmacher. "Christian ordnet das Spiel derzeit deutlich besser", findet Wallaus Trainer Jörg Schulze klare Worte. "Luis schlägt noch einen Haken, verzögert dann das Anspiel." Das verunsichere die Mitspieler. Zumal dem 1,90-Meter-Mann momentan sein größtes Plus als Spielgestalter abgeht: die Torgefährlichkeit. Sieben Treffer in fünf Partien. Wahrlich kein Ruhmesblatt.
[....]weiter: http://www.wiesbadener-kurier.de/sport/objekt.p…ikel_id=3477683
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Kieler Nachrichten: Der ideale Gradmesser kommt gerade richtig -
Vor dem Gastspiel des THW Kiel: FC Barcelona zwischen Zweifeln und neuer StärkeBarcelona - Mit großer Spannung schauen die Fans des FC Barcelona auf das "Spiel der Spiele" am Sonntag in der Handball-Champions-League. Das finalwürdige Vorrunden-Duell mit dem großen Widersacher der vergangenen Jahre, THW Kiel, weckt in der katalanischen Hauptstadt nicht nur große Erwartungen. Es ist in der laufenden Serie zudem der erste Gradmesser für den Tabellenführer der spanischen Liga.
Rund um die berüchtigte Heimspielstätte "Palau Blaugrana", einen Tor-Abwurf vom Fußball-Tempel "Camp Nou" entfernt, herrscht Aufbruchstimmung. Nach Jahren der Titel-Abstinenz startete der FC Barcelona in überraschender Frühform in die neue Serie und luchste Europas vermeintlichem "Über-Team", Ciudad Real (26:25), den Supercup ab. Außerdem drapieren 14:0 Punkte mit im Schnitt 33 erzielten Toren die Statistik der Katalanen. Während der THW beim souveränen Heimsieg gegen die Füchse Berlin keinen Zweifel an seinem tadellosen Zustand aufkommen ließ, verlief die Generalprobe der Spanier allerdings durchwachsen. Erst zwölf Minuten vor Toreschluss konnten das Ex-Zebra Demetrio Lozano (8 Tore) & Co. am Mittwochabend die Liga-Partie gegen den Vorletzten BM Alcobendas (35:31) für sich entscheiden.Durch den Supercup und sieben Liga-Auftaktsiege in Serie hat der FC Barcelona in der Heimat verlorenes Vertrauen zurückgewonnen. Als neuer Hauptsponsor pumpt der multinationale Lebensmittelkonzern Borges jährlich 400 000 Euro in das Star-Ensemble. Selbst der Ausfall seines Spielmachers Iker Romero, der sich bei den Olympischen Spielen in Peking verletzte, den Ärzten des Nationalteams "falsche Behandlungsmethoden" vorwarf und nun bis Dezember fehlen wird, bringt beim FCB niemanden aus der Ruhe. Grund dafür ist die derzeit sattelfeste Defensive. Viel Lob heimsen hier vor allem die Neuzugänge Magnus Jernemyr und Joachim Boldsen ein. Das schwedisch-dänische Duo hat der in der vergangenen Saison blätterteigähnlich mürben 6:0-Deckung und der einst tödlichen, nun schwächelnden Waffe der Katalanen, dem Tempogegenstoß, neues Leben eingehaucht.
Trotz der bislang weißen Weste der Spanier sind Probleme im Angriff nicht zu übersehen. Der bis zum Jahresende für Iker Romero verpflichtete Tunesier Oualid Ben Amor ("Ich bin verrückt nach Barca"), der aus der Konkursmasse Teka Santanders stammt, zeigte noch nicht die erhofften Auswirkungen. Und auch von den Aktionen Boldsens hatte sich der siebenmalige Champions-League-Gewinner mehr versprochen. Der Ex-Flensburger hat das Positionsspiel Barcelonas zwar variabler gemacht. Romero mit seinem unbändigem Zug zum Tor konnte der Däne bisher jedoch noch nicht gleichwertig ersetzen.
Viel Freude im linken Rückraum bereitet dem FCB hingegen der Däne Mikkel Hansen. Aufgrund seiner Unerfahrenheit fehlt dem 20-Jährigen aber noch die Konstanz. Barca-Trainer Manolo Cadenas und Sportdirektor Enric Masip zeigen sich dieser Tage "sehr zufrieden mit der Mentalität der Spieler, die in jedem Spiel 60 Minuten alles geben". Die Abgänge von Eric Gull und Jerome Fernandez hätten sich positiv auf die Stimmung im Team ausgewirkt. Nicht, dass die beiden extravaganten Charaktere permanent für große Probleme gesorgt hätten, aber Cadenas will einem Flächenbrand mitten in der Saison vorbeugen.
Die beiden Niederlagen des großen Liga-Rivalen, Ciudad Real, haben Barca eine Portion Extra-Moral eingeflößt, in dieser Serie endlich mal wieder Meister zu werden. Nichtsdestotrotz weiß die Mannschaft, dass der Spielplan bis auf den Supercup bisher keine großen Herausforderungen bereithielt. So mutiert der THW Kiel am Sonntag zum idealen Kontrahenten, um die Fähigkeiten des FC Barcelona Borges 2008/2009 vernünftig einzuschätzen.
(von Frank Molter, aus den Kieler Nachrichten vom 17.10.2008)
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Original von Celje 2002
Sag ich doch!
Ja die Beiträge haben sich überschnitten
...gleiches gilt auch gerade für das Spiel der Kröten .. -
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Original von Fenris
Jetzt beschwert man sich schon wenn Handball übertragen wird.Klasse

Qualität statt Quantität !
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Original von Hawkwind
Dann sei herzlich willkommen! Leider spielen die Handballerinnen des 1. FC Nürnberg nicht.Als Gründerin der studivz/meinvz Gruppe "Wer Frauenhandball mag, hat keine Ahnung vom Handball" wäre Betti da auch vollkommen falsch aufgehoben

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Original von Crusty
Wir wollen doch schließlich nicht zur "Legendenbildung" beitragen....
Ja ja so ist das in Flensburg, immer muss man aus der Rolle fallen

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Original von Balou76
Jenny, hast recht sehr schönes Lied, heißt aber where the wild roses grow.ups ja ... habs verbessert

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Strand verletzt
Das Verletzungspech von Füchse Spielmacher Kjetil Strand reißt nicht ab. Nachdem er sich im Heimspiel gegen den TV Großwallstadt eine Verletzung am Wurfarm zuzog und daraufhin beim Auswärtsspiel in Hamburg pausieren musste, blieb er auch im Gastspiel beim THW Kiel nicht vom Verletzungspech verschont.[...]weiter: http://www.handball-welt.de/o.red.c/news.p…1&auswahl=16954
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Sonntag also dann das Spiel in Barcelona ... eine ähnliche Niederlage wie im letztjährigen Halbfinale muss nicht unbedingt sein
... und vielleicht darf man ja mal von einem Auswärtssieg träumen 
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Ob man in Hamburg in der Situation überhaupt in der Lage war Fragen zu stellen

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Der THW zündete den Turbo -
Hochgeschwindigkeits-Handball beim 38:29 gegen die Füchse bescherte die Tabellenführung
Kiel - Gelungene Generalprobe für den THW Kiel: Fünf Tage vor dem schweren Champions-League-Gastspiel beim FC Barcelona zündete der "Zebra"-Express gestern Abend seinen ersten Turbo, überfuhr die Füchse Berlin mit 38:29 (19:14) und setzte sich wieder an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga.Was der deutsche Rekordmeister zu 95 Prozent auf das Parkett der Sparkassen-Arena zelebrierte, verdiente die Bezeichnung "Hochgeschwindigkeits-Handball par excellence". Von Beginn an gaben die Kieler ein Tempo vor, als gelte es nach einem fiktiven Europapokal-Hinspiel einen zehn Tore Rückstand wettzumachen.
Mitten drin im THW-Strudel rackerte auch trotz seines lädierten linken Arms Nikola Karabatic (THW-Arzt Detlef Brandecker: "Es ist kein Risiko ihn spielen zu lassen"). Nichts ließ sich der Franzose vorne wie hinten anmerken, führte den THW über 4:1 und 7:4 zum 15:10. Bis ihn Berlins Spanier Riviera am gerade genesenen rechten Ellenbogen traf und Karabatic auf Wunsch von THW-Trainer Alfred Gislason Platz für den im Angriff mit Licht und Schatten agierenden Filip Jicha machte. Trotz der ständigen Kieler Führung ließen sich die Gäste nicht entmutigen und suchten ihr Heil meist über den Hünen am Kreis, Rico Göde, der fünfmal traf.
"Wir waren gewarnt von dem Spiel der Füchse in Hamburg. Ich bin froh und stolz, dass wir gewonnen haben. Keiner hat an das Barcelona-Spiel gedacht", sagte Gislason. Ganz offensichtlich vor allem Kim Andersson nicht. Der Linkshänder knüpfte nahtlos an die gute erste Halbzeit von Melsungen an. Entweder setzte der hochkonzentrierte Schwede seine Nebenleute klug in Szene, oder er nahm das Heft des Handelns selbst in die Hand. Sieben Volltreffer versenkte er im Tor der Gäste, in dem Torwart Petr Stochl gut begann, im Laufe der Partie aber nichts mehr zu fassen bekam. Gut für Andersson, der seine tadellose Leistung gelassen quittierte. "Man kann nie sagen, morgen mache ich zehn Tore und übermorgen zwei. Bei uns trifft mal der, dann wieder ein anderer. Das ist das Schöne beim THW."
Nach der beruhigenden 19:14-Halbzeit-Führung erhöhte der THW im zweiten Durchgang nochmals die Schlagzahl und legte beim 25:15 (37.) erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung vor. Gislason ließ sein Personal rotieren. Einen Bruch gab es nicht im Spiel. Christian Zeitz ersetzte den "gnadenlosen" Vollstrecker Kavticnik, traf wie zu besten Zeiten und überraschte mit blinden Anspielen. Zeitweise blitzschnell und zu schnell für die Berliner liefen die Kieler einem Kantersieg entgegen, den auch Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning kommen sah und seiner Mannschaft mit eindeutigen Handbewegungen signalisierte, die eigene Geschwindigkeit zu drosseln.
"Was mich geärgert hat, waren die Unkonzentriertheiten am Ende", bemängelte Gislason dann doch noch. Denn sein Ensemble wurde im Rausch des Abends selbst ein ums andere Mal Opfer seines eigenen Tempos. "Wir dürfen nicht nur rennen, sondern müssen dabei auch den Kopf eingeschaltet lassen", kommentierte Kim Andersson die zerfahrenen Schlussminuten. Einen mit dem Schweden vorgetragenen Kempa-Trick hatte Igor Anic am leeren Tor vorbeigeworfen, außerdem fanden alle fünf Anspiele auf den französischen Kreisläufer ihren Adressaten nicht. An diesem Abend lediglich kosmetische Unreinheiten auf einer ansonsten attraktiven THW-Vorstellung, die viel Hoffnung für Sonntag macht und vom Publikum mit der "La ola"- Welle gefeiert wurde.
(von Frank Molter, aus den Kieler Nachrichten vom 15.10.2008)