Erstmal gute Besserung und schnelle Genesung an Börge Lund
... allerdings bin ich gegen eine übereilte Neuverpflichtung, auch wenn es das ein oder andere Mal schon gut gegangen ist ...
Beiträge von Jenny
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Lange drauf gewartet, aber nun wird endlich bald "Der goldene Kompass" geschaut - ich bin gespannt, ob der Film mit dem Buch mithalten kann ....:)
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THW wie ein Champion
Barcelona - Selbst, wer vor zwei Jahren schon einmal die Handball-Champions-League gewonnen hat, der kann noch historische Siege feiern. Mit dem 31:27-Triumph (15:15) beim FC Barcelona befreite sich der THW Kiel gestern Abend vom Fluch "Palau Blaugrana" und stieß die Tür zum Sieg in der Gruppe C speerangelweit auf. Getrübt wurde die Kieler Party-Stimmung allerdings von der schweren Verletzung Börge Lunds.44 gespielte Minuten lagen hinter dem THW, als der Norweger nach einem Gerangel plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden zurückblieb. "Er hat einen Knall in der Wade gespürt. Das ist ein Anzeichen für eine Beschädigung der Achillessehne", erklärte THW-Arzt Detlef Brandecker kurz nach dem Schlusspfiff. "Vielleicht ist sie nur angerissen. Das wird die Untersuchung in Kiel zeigen. Trotzdem wird er lange, lange ausfallen." Den Weg zurück ins Mannschaftshotel konnte Lund nur auf Krücken bewältigen.
Die Verletzung seines bis dahin in der Deckung mit Nikola Karabatic, Marcus Ahlm und später Filip Jicha vorzüglich agierenden Abwehr-Spezialisten stand, wenn auch spät, stellvertretend für die vor allem in der ersten Halbzeit knüppelharte Begegnung. Im Sekundentakt prallte gestählte Körperkraft ohne Rücksicht auf Verluste aufeinander. Mit hohem Tempo und viel Aggressivität versuchte "Barca", den THW aus dem Tritt zu bringen. Im Kampf um das Spielgerät klammerten sich zunächst Jernemyr, Nagy und Boldsen an Marcus Ahlm wie Schiffbrüchige an treibendes Strandgut. Nach Ahlms Zeitstrafe (12.) ging diese Taktik erstmals auf, "Barca" erspielte sich durch Lazlo Nagy (7) und den flinken Linksaußen Juanín Garcia einen 11:8-Vorsprung (18.). Die "Afición" lechzte nun lautstark nach einem Kantersieg des FC. Doch die Auszeit von THW-Trainer Alfred Gislason brachte den THW wieder in ruhiges Fahrwasser. Und das trotz der Fehlwürfe von Filip Jicha, Karabatic' Lattenkracher und dem mit einer Zeitstrafe bedachten Wechselfehler von Kim Andersson, Jicha und Lund. Beim 13:13 durch Dominik Klein war der Deutsche Meister wieder voll im Spiel.
Lediglich 4000 Zuschauer in der nun "einst" gefürchteten Heimspielstätte des FCB, von denen der Großteil als Vereinsmitglieder traditionell auch noch freien Eintritt besitzt, wurde anschließend Zeuge einer zweiten Kieler Halbzeit, mit der der THW die stolzen Katalanen mitten ins Herz traf. Und zwar ohne Betäubung. Dafür aber mit der Philosophie des schnellen Spiels. Die Abwehr packte dermaßen zu, dass ein Tempogegenstoß nach dem anderen auf das spanische Tor rauschte.
FCB-Torwart Kaspar Hvidt ließ sich entnervt auswechseln. Zu zwei anderen wichtigen Mosaiksteinchen der eindrucksvollen Darbietung der "Zebras" mutierten zudem Filip Jicha und Torwart Thierry Omer. Dem Franzosen wurde bei seinen 20 Paraden nicht einmal das Prädikat "Weltklasse" gerecht.
Jicha schoss den THW zum 22:18 (43.). Und selbst, als "Barca" diesen Rückstand noch einmal durch den starken Kreisläufer Jesper Noddesbo egalisierte (22:22), behielt Kiel die Nerven. Auch Christian Zeitz, der sich bei seiner Hakelei mit Boldsen und Noddesbo den Unmut der FCB-Fans eingebrockt hatte, diese aber mit seinem ersten Treffer zur 29:23-Vorentscheidung (56.) für den THW zum Gehen animierte. Von einer Zentnerlast befreit, reckte Alfred Gislason die Fäuste in die Höhe. "Ich bin überglücklich. Dieser Sieg war sehr wichtig", meinte Gislason. Auch für ihn persönlich. Nicht nur für den THW bedeutete er im sechsten Anlauf den ersten Sieg. Auch Gislason befreite sich gestern vom Fluch Palau Blaugrana.
Quelle: http://www.kn-online.de/sport/thw/2154…n_Champion.html
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Ich sag jetzt nicht, dass es mal Spiele gab, in denen Zeitzi sich als Mittelspieler ausgezeichnet machte

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Liebesentzug für den Ego-ShooterChristian Zeitz gilt als einer der weltbesten Handballer - und als äußerst umstritten. Für Deutschland wird er nicht mehr spielen
Geblieben ist nur der Kosename. "Zeitzi" sagt Bundestrainer Heiner Brand auch jetzt noch, wenn er über einen seiner begabtesten Spieler spricht. Das klingt väterlich. Und fürsorglich. Dabei ist "Zeitzi" nun ausgeschert aus der Brandschen Familie. Für Deutschland mag er nicht mehr spielen, und das ist nicht nur für den Auswahltrainer bedauerlich. Es ist ein Verlust für die Sportart. "Zeitzi", sagt also Brand, "wäre in guter Form immer ein Thema für uns. Aber nur wer unbedingt will und mit dem Herzen dabei ist, wird spielen. Ich werde niemanden überreden."
Brand sagt es ruhig, geradewegs so, als hege er noch Hoffnung, den Abtrünnigen aufzuhalten. Schließlich gilt er nach wie vor als sein größter Förderer. Er weiß, was er an dem umstrittenen Linkshänder vom THW Kiel hat. Christian Zeitz, 27, spielt spektakulär. Er ist unberechenbar. Für die Kollegen. Für den Trainer. Und manchmal auch für sich selbst. An guten Tagen lohnt allein sein Mittun das Eintrittsgeld, dann gibt es keinen anderen Handballer, der es im rechten Rückraum mit ihm aufnehmen könnte; der genauso hart und unangekündigt den Ball aus dem Unterarm schleudert, der so unorthodox spielt und für magische Momente auf dem Spielfeld sorgt. Doch zuletzt sind diese Tage rar geworden, die Karriere des Hochtalentierten ist gehörig ins Stocken geraten.
Allzu gern nur hätte Brand sich trotzdem diese "Waffe im Spiel" erhalten, auch wenn er Zeitz diese Woche zum Lehrgang nach Kaiserau nicht einlud. Es war der Auslöser eines Streits um Rücktritt oder Ausbootung. "Kurz vor der Nominierung habe ich mit ,Zeitzi' gesprochen und mich mit ihm auf eine offizielle Formulierung geeinigt. Er solle gesund werden und seine Topform zurückerlangen, dann wollten wir wieder miteinander sprechen über weitere Spiele", sagt Brand. "Das war meine Formulierung, die ich mit ihm abgesprochen habe - auch, um ihm nicht die Tür zur Nationalmannschaft zuzuschlagen."
Das übernahm dann Zeitz selbst. Bereits beim Olympia-Desaster (Aus in der Vorrunde) habe er mit dem Trainer gesprochen und um eine Pause gebeten. "Ich war ganz froh, dass Heiner mich nun nicht berücksichtigt hat, weil ich ihm schon während Olympia gesagt hatte, dass dies mein letztes Turnier für die Nationalmannschaft sei", sagt Zeitz der "Welt am Sonntag". Seine Demission sei "definitiv", weil er die Doppelbelastung Verein und Nationalmannschaft nicht mehr bewerkstelligen könne. Er wolle sich nur noch auf den THW Kiel konzentrieren, mit dem er heute (17.30 Uhr, Eurosport) in der Champions League beim FC Barcelona antreten muss.
Es ist das abrupte Ende einer seltsamen Länderspiellaufbahn, nach 161 Partien und 456 Toren. Die Karriere des Umstrittenen bleibt unvollendet, trotz großer Erfolge wie dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 im eigenen Land. Der verletzungsanfällige Körper machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Und der verletzte Stolz.
Dass er es überhaupt mal zum Nationalspieler bringen würde, haben noch vor sieben Jahren nur die wenigsten erwartet. Mit 20 wiegt Zeitz bei einer Körpergröße von 1,86 Metern 112 Kilogramm. Er gilt zwar als Talent, aber als ein fettes. "Wer mich damals gesehen hat, hätte nicht einen Cent auf mich gewettet", sagt er heute. Zeitz schafft es trotzdem, weil er abnimmt. 28 Kilogramm in vier Monaten. Auch außerhalb des Feldes neigt er zu Extremen. Wie Magersucht sei ihm die Fastenkur vorgekommen, urteilt sein damaliger Trainer in Kronau, Michael Roth.
2003 wechselt Zeitz nach Kiel, wird viermal Deutscher Meister und Champions-League-Gewinner. Mehr noch aber als seine spektakulären Tore bleiben seine Verfehlungen in Erinnerung. Nationalmannschaftstorwart Carsten Lichtlein wird im März 2005 mit einem Kopftreffer und anschließender Augenkammereinblutung ebenfalls ein Opfer von Zeitz' Wurfgewalt wie zwei Jahre später der Flensburger Jan Holpert, den Zeitz bei einem Tempogegenstoß brutal im Gesicht trifft. Ohne Absicht, wie er behauptet. Doch Holpert droht noch auf dem Feld: "Ich bringe dich um."
Es ist der Wendepunkt für Zeitz, der sich in fremden Hallen zunehmend Beschimpfungen anhören muss. Er, der Ego-Shooter, solle verrecken, pöbeln gegnerische Fans. Doch Zeitz bleibt cool. "Man kann mich lieben oder hassen", sagt er. Er ist eben ein Mann der Extreme. Auch ohne Nationalteam. Sie werden ihn vermissen.
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Obernburg - Wallau 30:23 - schön ist was anderes ...
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gehts also mal wieder los .... -
Wow ein Sieg in Barcelona ... da werden Träume wahr
.... habe das Spiel leider nicht gesehen, aber trotzdem ein riesen
an die Mannschaft 
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In Kiel macht man brav seine Hausaufgaben, aber zusätzliche Unterstützung ist immer erwünscht

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Nach einem Punktgewinn in Nordhorn sind doch zwei wohl zwei Punkte gegen Flensburg drin

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26. Oktober 2008, So.:
15.00: HSG Wetzlar - MT Melsungen : --:-- (--:--)
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25. Oktober 2008, Sa.:
19.00: Stralsunder HV - THW Kiel : --:-- (--:--) -
25. Oktober 2008, Sa.:
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19.00: TSV Dormagen - HBW Balingen-Weilstetten : --:-- (--:--) -
25. Oktober 2008, Sa.:
17.00: Rhein-Neckar-Löwen - VfL Gummersbach : --:-- (--:--)
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25. Oktober 2008, Sa.:
15.00: Füchse Berlin - TBV Lemgo : --:-- (--:--)
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25. Oktober 2008, Sa.:
15.00: SC Magdeburg - SG Flensburg-Handewitt : --:-- (--:--)
live im HBL.TV -
25. Oktober 2008, Sa.:
15.00: TUSEM Essen - GWD Minden : --:-- (--:--) -
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