35 Minuten für Sensation zu wenig
DÜSSELDORF Handball-Zweitligist SG Wallau schnupperte bei der HSG Düsseldorf an der Sensation, führte lange und musste sich am Ende doch noch deutlich dem Aufstiegsfavoriten 23:29 (14:13) geschlagen geben.
Es klang so herrlich. So wundervoll. So unglaublich. Dominiert hatten seine Wallauer. Das Konzept des Trainers perfekt umgesetzt. Hinten wie vorne hochkonzentriert gearbeitet. Ausgerechnet gegen den Titelaspiranten. In dessen Halle. Und doch musste Mike Fuhrig am Ende ein kleines, entscheidendes Aber hinzufügen: "Leider lief das nur die erste Halbzeit so."
Es war in der Tat ein beeindruckender Auftritt der Hessen beim Zweiten Düsseldorf. In den ersten 30 Minuten. In Windeseile waren die Gäste auf 7:2 davon gezogen, der eine oder andere der fünf HSG-Nationalspieler, die teils erst am gestrigen Morgen von Länderspieleinsätzen in ganz Europa zurückgekehrt waren, befand sich scheinbar noch gedanklich im Flieger. Chefcoach Georgi Sviridenko, der selbst am Vortag mit Weißrussland noch in Litauen weilte, tobte. Nahm die erste Auszeit. Ohne durchschlagenden Erfolg. Düsseldorf kam zwar auf 9:10 heran und glich direkt nach der Pause auf 14:14 aus, doch Tim Plattner und der trotz lädierter Nase starke Tobias Schimmelbauer brachten die Wallauer in Unterzahl erneut in Front.
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