Warum Hurst/Krag das Spiel leiten?
Weil es für einen von den beiden ganz praktisch ist, womöglich kann er zu Fuß zur Halle gehen bzw. mit Einzelfahrschein der BVG.
Als Wohnort wird auf der DHB-Seite bei Markus Hurst Berlin angegeben.
Warum Hurst/Krag das Spiel leiten?
Weil es für einen von den beiden ganz praktisch ist, womöglich kann er zu Fuß zur Halle gehen bzw. mit Einzelfahrschein der BVG.
Als Wohnort wird auf der DHB-Seite bei Markus Hurst Berlin angegeben.
Ich war auf der Kreistagssitzung (zumindest die ersten 2 Stunden), und dieser Tagungsordnungspunkt ging ca. 1 Stunde und 45 Minuten.
Zunächst gab es einen Beitrag über 45 Minuten von einem Herr Hamacher aus Mönchengladbach über das neueste vom Kreis angeforderte Gutachten.
Über das Ergebnis staunten nicht nur die Zuhörer wie ich, sondern nahezu alle Fraktionen, die davon natürlich schon einige Tage in Kenntnis gesetzt wurden und dadurch hinterher erst so richtig wach wurden.
Fazit: Natürlich ist die Kampa-Halle in keinem perfekten Zustand, aber insgesamt geht es ihr weitaus besser.
Das Thema Brandschutz ist vollkommen überbewertet, weil auf diesem Gebiet schon viel unternommen und damit beseitigt wurde. Der Haken an der Geschichte: Es ist ohne Genehmigung erfolgt, und deshalb war die Schließung auch gut begründet. Das Beheben mit einer nachträglichen Genehmigung steht lt. dem Gutachter von heute nicht viel im Wege.
Das weitaus größere Problem seien die Lüftungsschächte und -systeme.
Letztendlich standen 2 Anträge zur Wahl - die von der SPD und der CDU, die sonst die letzten 6 Jahren gut zusammengearbeitet wurde, wie heute betont wurde. Aber zum Abschluß der alten Besetzung des Kreistages eben nicht mehr.
Beide Anträge wollen die schnellstmögliche Sanierung und Wiedereröffnung der Kampa-Halle und sind auch dem Bau einer neuen Multifunktionshalle nicht abgeneigt. Der Unterschied liegt im Detail. Die SPD will den Bau mit den vom Dezember zugesagten 14,5 Millionen möglichst schnell fördern, die CDU will noch etwas die pandemische und dadurch wirtschaftliche Situation abwarten.
Das Ergebnis von 33:20 für den CDU-Antrag bei 4 Enthaltungen mit Unterstützung der FDP, den Grünen, die Linke und der UWG war eindeutig, die SPD hatte nur die AfD mit ihren 2 Leuten auf ihrer Seite. Unter anderem stimmte auch Landrat Dr. Niermann (für die SPD damals gewählt) für den CDU-Antrag.
Damit ist der Abriß der Kampa-Halle vom Tisch und die Sanierung kommt. Wie lange das nun dauert, um die Halle für die nächsten Jahre öffnen zum können, konnte noch niemand sagen.
Was das für GWD für die langfristige Zukunft bedeutet, muß nun die Praxis zeigen. Sollte die HBL in den nächsten Jahren 4 Tribünenseiten für die Bundesligen (bzw. 1. Bundesliga) beschließen, dürfte es allerdings dann zappenduster aussehen.
Übrigens behalten die Vereine die Ausstattung für die Übertragung nicht, zumindest in der Staffel Nord-West.
Hab das gestern bei GWD 2 erlebt. Die Ausstattung hat der Gegner, in diesem Fall der HSV Hannover, mitgenommen, für ihr Heimspiel kommende Woche.
Minden muß nächste zu den Sauerland Wölfen Menden und nehmen dann nach die Spiel den ganzen Kram für ihr nächstes Heimspiel wieder mit.
GWD macht das so:
Die VIPs sind auf der einen Tribünenseite, die "normalen" Fans auf der anderen.
DK-Inhaber haben mit einem Code 2 Tage VVK-Recht in 2 Mittelblöcken, dann gehen sie online in den freien Verkauf.
Der Inhaber hat mit dem Code die Möglichkeit, 2 Karten zu kaufen, so kann man eben vertraute Person mitnehmen.
Den Code behält man. Sollte es also alle 19 Spiele mit Zuschauern geben, hätte man sowas wie eine Dauerkarte, nur eben mit neuer Anmeldung und Kaufvorgang.
Kann man durch Beruf, Urlaub etc. nicht dabei sein, könnte man auch beide Tickets an Personen seiner Wahl verkaufen. In den Tickets sind 2 alkoholfreie Getränke (ich nehme mal an Wasser und/oder Cola) enthalten.
In den Außenblöcken werden die Tickets beim Verkaufsstart für jedermann/jederfrau online freigegeben.
Gegen Wetzlar läuft der VVK noch schleppend. Neben der Gründen der Vorsichtigkeit bei der Pandemie und dem Mittwochabend-Termin fährt GWD auch das Sparprogramm. Keine Verzehrstände und kein Shuttle-Bus.
Zum Thema Zeitz soviel: Durch einen Trainer-Lehrgang wird er morgen noch nicht dabei sein, sondern erst nächste Woche zum 1. GWD-Heimspiel.
Bei den ganzen Gutachten in den letzten Monaten kommt man gar nicht mehr hinterher... ![]()
Das Gutachten, das von Melitta in Auftrag gegeben hat, also vom Hauptsponsor von GWD (Harting wurde abgelöst), dient ganz sicher nicht, nur erstmal um die Halle stehen zu lassen und den Abriß zu verhindern und sich dort auf ein Kaffeekränzchen trifft , sondern es dürfte ein Anliegen von Jörg Bentz sein, das die Kampa-Halle schnellstmöglich wieder aufgemacht wird, und zwar auch für Handball-Bundesliga-Spiele, er will GWD auch lieber in Minden als anderswo die Heimspiele verfolgen, sowie div. andere Veranstaltungen.
Dieses Gutachten besagt (lt. Presse), das man die Kampa-Halle für 728.000 Euro übergangsweise (siehe oben) öffnen kann, auch, weil schon einige Bereiche in Sachen Brandschutz schon behoben sind.
Das damit die Sanierung noch nicht beendet ist, dürfte klar sein. Es geht erstmal nur um diesen ersten Schritt.
Zu den 4 Millionen Förderung: Sie sind von der Stadt Minden für die Bereiche Sport, Jugend und Kultur bantragt worden, auch hier im 1. Schritt genehmigt worden, dafür war dann der Betrag für die neue Arena vogesehen.
Da dies ja aufgrund von Feinheiten nicht möglich ist, hat man dies nun bei der Kampa-Halle vorgesehen. Von den insgesamt 9 Millionen Sanierung sollen eben 45 % (eben diese 4 Millionen) in diesen Topf fließen, der übrigens bis zum 09. Oktober auch offiziell gemacht werden muß, sonst fließen Fördergelder von 700.000 Euro in das Konjunkturpaket II zurück.
So wird die Lage beschrieben.
Und am 05. Oktober kommt nun das Kreistag ins Spiel, der übrigens direkt zur Kampa-Halle in anderen Räumlichkeiten dann die nächste Sitzung hat, und TOP 4 ist dann "Kampa-Halle".
Ein Kriterium war wohl der Bau bis 2024, und das ist schon deswegen unrealistisch, weil die Sanierung schon bis 2024 dauert.
Lt. Bürgermeister war dies angeblich noch gar nicht bekannt. Na ja, glauben wir mal der Version des Stadtoberhauptes...
Warum die Sanierung noch längst nicht gestartet ist, bleibt das Geheimnis der Stadt, unabhängig von der Halle sollte schon Klarheit herrschen, ob dort mögliche Giftstoffe und Bomben lagern.
Die Förderung von 4 Millionen gibt es aber trotzdem, aber die sollen für die Kampa-Halle genutzt werden.
Fortsetzung in dieser unendlichen Geschichte folgt, irgendwie gibt man ja doch die Hoffnung nicht auf, daß es in meinem Leben (Mitte 50) noch Happy End in dieser Sache gibt. Ein Abriß ist derzeit in etwas weitere Ferne gerückt, aber noch nicht ganz vom Tisch.
Als grün-weißer wäre es jedenfalls schön, wenn Minden wieder in Minden spielen könnte.
Nicht nur in Hannover, auch in Minden gibt es was neues zum Thema Kampa-Halle.
Man schwankt ja immer zwischen Euphorie und Ernüchterung.
Nun hat das Mindener Tageblatt inzwischen berichtet, daß auch Melitta ein von der Politik unabhängiges Gutachten hat durchführen lassen.
Das Wuppertaler Büro IfBW kommt zum Schluß, das eine Wiederinbetriebnahm der Halle grundsätzlich möglich wäre.
Statt der von der Politik mitgeteilten 12 Millionen kommen die Wuppertaler auf gerade einmal 728.000 Euro Sanierungskosten, da auch schon nach deren Angaben einige Mängel beim Bereich Brandschutz schon behoben sind.
Melitta hält sich verständlicherweise mit einer Bewertung des Gutachtens noch zurück, trotzdem ist solche eine Diskrepanz bei verschiedenen Gutachten schon erstaunlich, zumindest für mich.
Bewertet die Politik dieses neue Gutachten positiv, könnte der Kreistag am nächsten Montag im günstigsten Fall die Wiedereröffnung der Kampa-Halle vorantreiben.
Und die neue CDU-Landrätin Bölling hätte in dem Fall schon vor ihrer Amtsübernahme in ein paar Wochen diese Sache vom Tisch, denn am 05. Oktober tagt noch der alte Kreistag unter der Leitung von Niermann von der SPD.
Es wurde im MT mal als Möglichkeit angesehen. Auch deswegen, weil sein 1. Kind nächstes Jahr in die Schule kommt.
Nun hat sich diese Vermutung verfestigt:
Reißky und Zeitz haben beide 2-Jahres-Verträge, und GWD wird ganz sicher nicht mit 3 Spielern (von Nachwuchs-Spielern mal bgesehen) auf einer Position in eine Saison gehen.
Jetzt noch Mimi Kraus (der ist doch auch noch vereinslos), dann ist Grün-Weiß Retro Minden fast perfekt.
Zeitz mit 2-Jahres-Vertrag!
Da Reißky auch 2 Jahre hat, wird Rambo nächstes Jahr in seine Heimat Norge gehen.
Wie der TuS wird auch GWD vor rund 750 Zuschauern zunächst spielen dürfen.
Ich denke, daß davon nach Abzug von Sponsoren-Karten rund 350 bis 400 Eintrittskarten für zunächst registrierte DK-Besitzer und dem Fan-Club im VVK angeboten werden.
Ob es dann noch für "normale Kartenkäufer" und "Gelegenheitsbesucher" noch Tickets, wage ich mal zu bezweifeln.
Im Laufe der Hinrunde kann ja noch (bei entsprechendem Verlauf) die Zuschauerzahl auf 1.000 erhöht werden.
Und wir in Minden dachten schon, wir hätten eine Alleinstellungs-Merkmal in der Posse um eine Halle! ![]()
500 pro Tag incl. Gästefans, die auch aus Hannover, Lemgo und Minden da waren.
Das ist ja auch alles in Ordnung, nur sollte man dann nicht von einer einheitlich beschlossenen Regelung reden.
Im übrigen könnten dann ja auch Standorte im Handball beschließen, wir lassen auch z. B. einen Bulli Auswärts-Anhänger zu.
Wilhelmshaven hat es vor 1,5 Wochen beim Turnier vorgemacht, wie es gehen könnte.
Das 1. Bundesland weicht schon von der "einheitlich" beschriebenen Regelung ab.
Der "wahre Norden" gewährt bis zu 25 % der Hallen-Kapazität.
Wenn die 5 % Aufschlag für Gäste-Anhänger sind...
In dem Tagesschau-Bericht finde ich Formulierungen von MINDESTENS (auf 1.000 Zuschauer-Kapazität bezogen) und DARÜBER HINAUS (auf 20 % der Hallen-Kapazität, offenbar unabhängig von Steh- und Sitzplatzangebot).
Ich lese draus: (bei eintsprechenden Vorgaben)
Kapazität 10.000 Zuschauer = erlaubt bis 2.000 Zuschauer
Kapazität 1.000 Zuschauer = erlaubt das volle Programm, also 1.000 Zuschauer
Die alte Regelung bei Sportveranstaltungen von 300 Zuschauer in NRW bezog sich übrigens auch nicht auf die Größe des Stadions oder der Halle.
Ob Stadion Dortmund oder Halle Dankersen = 300!
GWD hat lt. eigenen Angaben eine Zulassung von 762 Sitzplätzen (von ca. 1.800 vorhandenen in der KSH Lübbecke)
vom Gesundheitsamt bekommen.
Jetzt wartet man noch auf Armin und Co.
Das Mindener Tageblatt bringt Zeitzi ins Gespräch als Ersatz für Reißky, der ja infolge einer Schulter-OP nahezu die komplette Saison ausfallen dürfte.
Ein Blick zum Basketball, um was über den Handball zu erfahren...
www.basketball.de/bbl/gemeinsamer-leitfaden-handball-basketball-bundesliga-covid-19-pcr-tests/
Beim Fußball hat es Leipzig offenbar geschafft. Sie dürfen ihr Stadion in 2,5 Wochen mit 20 % füllen, etwas mehr als 8.000 Zuschauer also.
Die müssen wohl alle aus Leipzig und Umgebung kommen.
Mal sehen, ob der DHfK auch Lösungen durchsetzen kann.
Im Fußball bin ich auch gespannt, wie die Solidarität letztendlich aussieht, wenn in Leipzig Fans dabei sind und anderen Stadien nicht.
Ob dann auch von Wettbewerbsverzerrung gesprochen wird?