Beiträge von Frank Wentzlawsky

    Ich werde mit einigen Mitstreitern (vom Fan-Club) an folgenden Tagen vor Ort sein:

    21.01. Vorrunde in Bremen

    28.01. Hauptrunde in Dortmund

    30.01. Viertelfinale in Hamburg

    01.02. Halbfinale in Hamburg


    Tip, wer in HH zw. Viertel- und Halbfinale bleibt:
    Am Mittwoch, 31.01. spielt der HSV in der AOL-Arena gegen Energie Cottbus um BL-Punkte. Also, wer dafür Interesse hat: Es gibt hierfür noch Karten.

    Auch gut: Seit einigen Tagen das sehr, sehr ausführliche Dossier im WDR-Videotext ab Seite 800. Hallenmäßig werden zwar nur die Arenen des Sendegebietes erwähnt, aber sonst allererste Sahne.

    Mit u. a. den Favoriten-Teams und den (vermeintlichen) Stars dieser WM.

    Toll auch die Handball-Regeln von A-Z (auf mehreren Tafeln).

    Kam am Freitag abend von einer Versammlung wieder und zappte durchs Programm, als ich plötzlich Stefan Kretzschmar in dieser Talkshow sah und wartete das Interview ab, was noch kommen sollte.

    Ja, es wurde sogar auch über die bevorstehende Handball-WM gesprochen, natürlich nicht ganz ohne Eigennutz, denn Kretzsche wird neben Gerhard Delling den "Netzer" für die ARD bei der WM spielen.

    Was haben wir aus dem Interview gelernt? Nun, ein Handball-Spiel über volle 60 Minuten live zu zeigen, ist langweilig, 3-4 Minuten in einem Format wie früher "RAN" bei Fußball mit den besten Szenen der Spiele wäre besser.

    Spiele wie gegen Brasilien oder Argentinien machen keinen Spaß. Weil die durch ihre Unterlegenheit nichts zu verlieren haben, spielen solche Nationen unorthodox und knallen uns Bälle rein, die ihm absolut auf den Senkel gehen. Auf sowas kann er gut und gerne verzichten.

    Der Star der Mannschaft ist Heiner Brand. Star-Spieler gibt es nicht. Er hat der deutschen Fußballl-Nationalmannschaft nichts zugetraut. Aber weil die "Klinsmänner" begeisterten Sport geboten haben, glaubt er auch an eine Wiederholung durch die Handballer. Das Finale ist drin.

    Ob er es sich später vorstellen könnte, Trainer zu werden? Niemals. Er will sich doch nicht mit 16 verschiedenen Charakteren herumärgern. Seine Arbeit sieht er auch nicht vor, sondern hinter der Kamera, um den Medien (hier besonders das TV) noch weiter nach vorne zu treiben, weil Handball ein sehr telegener Sport ist. Nach wie oben schon gesagt: Weniger live, mehr Höhepunkte.

    Ist gesamt ein recht frisches Gespräch mit allerdings recht blassen Moderatoren (vor allen Dingen der Mann) 1 Woche vor der WM. Wer von Euch hat das Interview gesehen und wie fandet ihr es?

    Allerdings frage ich mich auch, wer soll eigentlich nach Kretzsche Karriereende für ihn in den Medien nachfolgen. Es gibt einfach keine Typen wie eben Kretzschmar oder früher z. B.Wunderlich mehr, die die Handballer in ihren Reihen haben, was die Nationalmannschaft angeht. Auch daran krankt die Berichterstattung in den großen Sendern.

    Dazu muß man auch sagen, daß durch Pay-TV die Handball-Bundesliga als solche höchstens geldgeiler wird, aber nicht gerade professioneller.

    Pay-TV-Übertragungen sind dann nur noch für einen kleinen Abonnenten-Kreis und finden damit unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.

    Für die Abend-Termine in der Woche werden dafür wohl die Hallen leerbleiben, fürchte ich. Mittwoch oder Donnerstag um 20.30 Uhr - da bleibt die Hälfte wohl zu Hause.

    Außerdem muß man auch bedenken: Je später die Anwurfzeit bzw. das Ende des Spiels, umso weniger bleibt für viele Zeitungen durch den Redaktionsschluß die Zeit, aktuelle Berichte für den nächsten Tag zu bringen.

    Ich finde auch, man sollte die Kritik an SR-Ansetzungen nicht übertreiben. Andler/Andler gehören meiner Meinung nach zu den erfahrensten und besseren Gespanne und sind solch eines Spiels absolut würdig!

    Es ist nun mal so und absolut vernünftig, daß nur die letzten beiden Spieltage solche Ansetzungen nicht möglich sind. Und jetzt sind es noch 7 Spieltage. Wenn man jetzt schon anfangen würde, zu beachten, wo die Schiris herkommen, wäre das ein totales Chaos.

    Außerdem haben die Andlers bei ihrem letzten Auftritt Mitte Februar bewiesen, daß sie es nicht nötig haben, so zu pfeifen, daß man evtl. auf bestimmte Gedanken kommen könnte. (gegen Flensburg war das)