Beiträge von Frank Wentzlawsky

    Glückwunsch an den TBV für diesen in jeder Hinsicht verdienten Derby-Sieg.

    Lemgo zeigte eine ganz andere Körpersprache als Team und Leute wie Kogut, Suton, Hermann und Theuerkauf waren nicht zu stoppen, zumindest nicht von der heutigen GWD-Abwehr.

    Bei der Carstens-Truppe muß man wohl einen blutleeren Auftritt attestieren.
    Bis auf Marian Michalczik kam da herzlich wenig.

    Insgesamt sind 13 Punkte o.k., gar keine Frage, aber nach den Siegen gegen Gummersbach und in Stuttgart hätte man doch einen selbstbewußteren Auftritt erwartet.

    Bringen Play-Offs im Handball in der HBL so viel neues. Ich denke, eher nicht.

    Es werden auch in diesem System letztendlich die Top 4 im Halbfinale stehen, weil man ja die Spielstruktur z. B. mit dem Eishockey nicht vergleichen kann.
    Durch das kleinere Tor und der Schutzausrüstung des Torhüters und durch überschaubare Tor-Ergebnisse (in der Regel bleibt es ja unter 10 Toren pro Partie) kann man hier viel einfacher mal verteidigen und dadurch auch Überraschungen schaffen. So wird relativ selten ja auch der Vorrundensieger auch Deutscher Meister.

    Außerdem spielt im Handball der Heimvorteil für mich eine viel größere Bedeutung als im Fußball und Eishockey.
    Durch das "Hin und Her" im Handball gibt es viel mehr knifflige Situationen, wo Schiedsrichter (auch wenn sie zu zweit sind) mehr entscheiden müssen als im Fußball und auch im Eishockey.

    Zum eigentlichen Thema: natürlich ist es schön, daß nach der Hinrunde der Meister noch nicht feststeht.
    Sofern aber Flensburg gleich zum Auftakt 2017 am 08.02. das Nordderby gegen Kiel gewinnt, könnte dann der THW schon aus dem Rennen entscheidend zurückgeworfen werden, erst recht, wenn die RNL heute und Flensburg morgen ihre Auswärtsaufgaben lösen.

    Die Ergebnisse von Coburg, dem BHC, Lemgo und Balingen an diesem Wochenende incl. Wochenmitte erinnern mich an GWD bei ihren letzten beiden Abstiegen.

    Gegen die sog. übermächtigen Gegner gut mitgehalten und aber in der Regel leer ausgegangen, was Erfolgserlebnisse anging, und in den wichtigen Partien dann zu wenig Pluspunkte geholt.

    Das ist dieses Jahr bisher ganz anders. Deswegen haben wir zur Zeit eine ganz gute Ausgangsposition im unteren Bereich der Tabelle.
    Die letzten Partien 2016 in Stuttgart und zu Hause gegen Wetzlar und Lemgo muß man jetzt abwarten, ob der Trend insgesamt bestätigt werden kann.
    Das Ziel von Frank Carstens sind bis Jahresende 13 Punkte, und das ist durchaus realistisch.

    Wenn ja, kann man wirklich optimistisch ins Jahr 2017 gehen.

    Tja, da ist die schöne Taktik des VfL nicht aufgegangen, wo GWD gezwungen werden sollten, über Svitlica ihre Angriffe abzuschließen.

    In der 1. HZ saß der gute Aleks noch hinter der Bank und in Durchgang konnte er zwar vom Feld nichts reißen (1x Pech beim Innenpfosten), aber dafür sprangen andere wie Rambo, Freitag und Gullerud in die Bresche.

    Bei diesem Spiel auf Messers Schneide mit ständig wechselnden Führungen in den praktisch gesamten 60 Minuten hätte es eigentlich keinen Verlierer dürfen geben, aber danach fragt ja keiner, und in Minden schon überhaupt keiner.

    Vielleicht kommt Minden die Erfahrung aus der 2. Liga zugute, als sie viele Spiele am Ende knapp gewannen.

    Diese Saison haben sie mit ein paar Ausnahmen viele enge Spiel für sich entschieden.

    Ein kleiner Puffer zu den Abstiegsrängen ist vorerst da, mehr noch nicht!

    Selten war der Spruch "Ein Tag, so wunderschön wie heute" so wertvoll wie am heutigen 2. Advent.

    Im Spitzenspiel trafen in der Weststaffel Lemgo (3./3 Minuspunkte) gegen Minden (2./2 Minuspukte) im Lipperland zum OWL-Duell aufeinander.

    Und es wurde eine denkwürdige 2. Halbzeit, die der GWD-Nachwuchs mit sage und schreibe 23:6 gewann, womit man zu einem 35:17-Auswärtssieg beim Verfolger kam.

    Angesichts der Brisanz könnte man dies auch unter "kuruiose Spielergebnisse" schreiben.
    Die Frage war für diejenigen vor Ort: Was war da los in der Sporthalle? Es gab ja keine besonderen Vorkommnisse in Durchgang 2 wie Zeitstrafen oder sonstige Disqualifikationen.

    Für Lemgo heute ein schwarzer Sonntag nach der BL-Niederlage gegen Balingen und auch in der 3. Liga gab es daheim keine Punkte gegen Longerich aus Köln.

    Der Unterschied zu Minden war: In der Kampa-Halle rannte der HSC bis auf die Anfangsphase einen Rückstand hinterher, waren mehrmals nah am Ausgleich, schafften ihn aber nie.

    Gestern sah es über weite Strecken im 2. Durchgang so aus, daß Hannover immer die Nasenlänge von 2-3 Toren vorne lag und dann aber Coburg in den letzten Minuten Gas gab, Hannover zu Fehlern gezwungen haben und sogar vorbeizogen.

    Am Ende war dann alles für die Katz...

    So kann man sich täuschen. Da denkt man, man sieht ein entspanntes Handballspiel, wo die Rollen klar verteilt sind ;) , und dann dies.

    Ein packender Handball-Krimi mit einem mehr als unglücklichen Ausgang für den HSC Coburg.
    Kein Vergleich zu ihrem Auswärtsspiel in Minden vor 2 Wochen.
    Heute habe ich von Nico Büdel gut geleitet eine konzentrierte Angriffsleistung und eine starke Deckung des HSC gesehen, die lediglich nicht Hannovers Jungspund Tim Kastening stoppen konnten, was wohl letztendlich spielentscheidend war.

    Dennoch: Nach 58 Minuten haben wohl die wenigsten noch auf einen Sieg der Niedersachsen gesetzt, aber dann wurde es noch ganz bitter für Coburg (so ähnlich wie letzte Woche GWD in Leipzig).

    Ja, so ungerecht kann Handball sein, auch wenn sich viele GWD-Fans heute dann doch am Ende gefreut haben dürften.

    Ich hätte der HSC aber auf jeden Fall ein Punkt gegönnt!

    Letztlich zieht ja jeder seine Vor- und Nachteile aus den neuen Anwurfzeiten.

    Den größten Vorteil sehe ich auch in den einheitlichen Anwurfzeiten am Donnerstag und Sonntag, das ist sicherlich schon mal ein Fortschritt.

    Für die Handball-Fans aus dem Einzelhandel ist der Sonntag geradezu prädestiniert, da hat man schon Planungssicherheit, zumindest bei Heimspielen.
    Auswärtsfans werden sicherlich die großen Verlierer sein. Wer startet schon praktisch von Samstag nacht oder Sonntag frühmorgens zu einer Tour vom Norden oder Westen in den Süden und analog, wenn mittags gespielt wird.

    Am Donnerstag werden wohl bestenfalls 9-Sitzer-Bullis über die Straßen düsen, um seine Mannschaft in fremder Halle zu sehen.

    Gespannt bin ich auch auf die Resonanz bei den Partien um 12.30 Uhr.
    GWD hatte Anfang der 90er Jahre mal Spiele gegen Stahl Brandenburg oder Blau-Weiß Berlin am Sonntag um 11.00 Uhr.
    Der "Andrang" an den Kassen war natürlich sehr überschaubar und von dem bißchen Publikum war um die Uhrzeit höchstens die Hälfte wach.  ;)  

    Die Frage ist auch, inwieweit die Anwurfzeiten auch aufgeweicht werden (können) .


    Frank Bohmann spricht ja bei den Details auf "Handball-World" schon wieder von Ausnahmeregelungen.


    So ist als Ausweichtermin der Samstagabend um 20.30 Uhr möglich, dazu bei spielfreien Fußball-Bundesliga-Wochenenden ohnehin der Samstag wieder vorstellbar und auch an Weihnachten gibt es die Uhrzeiten wohl so auch nicht.
    Vielleicht werden ja stattdessen dann Heiligabend um 16.30 Uhr und 21.00 Uhr die Begegnungen starten - wer weiß das schon heute?





    War sicherlich kein schlechtes Spiel von GWD, aber gegen die Kompetenz der RNL kamen die Mindener nie für einen Sieg in Frage, obwohl die 1. Halbzeit durchaus etwas Spannung brachte.

    Manche Anhänger wollten dann auch über die Leistung von Pritschow/Pritschow diskutieren, aber dafür war ihr Auftreten und die Leitung des Spiels zu souverän. Über 2-3 Aktionen kann man immer mal quatschen, aber sicher nicht bei 10 Toren Differenz.

    Interessanter (und besser) waren aus grün-weißer Sicht sicher die Spielstände und Endergebnisse aus Wetzlar und Solingen!

    Bei GWD wird wohl wie in Leipzig Rambo ausfallen.

    Schäpsmeier ist auf dieser Position eher nicht der Shooter, sondern der spielerische Part, wovon dann wieder Aleks Svitlica auf Außen profitieren kann.

    Von GWD erwartet man heute nicht sonderlich viel. Inwieweit die Partie einigermaßen offen gehalten werden kann, hängt sicherlich in erster Linie von den RNL ab sowie auch unserer Abwehr.

    Ein Ergebnis, wie es zuletzt der BHC gegen die Rhein-Neckar-Löwen zu Hause geschafft hat, wäre schon gut.

    Auf dem MDR ist regelrecht Totensonntag, da geht nix. Übrigens sind alle drei für heute angekündigten Live-Streams nicht verfügbar gewesen, wie ich mal zwischendurch gesehen haben.

    Auf dem Spielfeld geht es ja toremäßig auch bescheiden zu.
    Erinnert mich an das Spiel gegen Coburg letzte Woche.

    Ich glaube nicht, daß sich in der (eindeutigen) Favoritenrolle zugunsten des DHfK was geändert hat.

    So wie ich unsere Truppe kenne, würde sie mit einer neuen Einschätzung der Lage nicht viel anfangen können.

    Für mich bleiben wir Außenseiter und damit kann ich auch gut leben. Die Erwartungshaltung ist gering und wenn wir was reißen könnten, werde ich es in der Arena Leipzig am Sonntag genießen!

    Ist doch gut für GWD, daß lt. Spielregeln es auch für so eine Partie 2 Punkte gibt, wenn man mehr Tore als der Gegner auf der Anzeigetafel hat.

    Daß der HSC 2000 Coburg die unterirdische Leistung der Dankerser noch unterboten hat, spricht zumindest heute auch nicht für den HSC!
    Abstiegskampf hin oder her...

    Aber in ein paar Tagen spricht keiner mehr drüber, wie es passiert ist, und GWD kann es auch wesentlich besser, und wird es auch wieder zeigen, aber bei den nächsten Gegnern Leipzig und Flensburg auswärts und dazwischen die RNL werden wohl keine Pluspunkte dazu kommen.
    Also war das 23:20 schon sehr wichtig.

    Schön auch, daß die Spieler beider Teams ein Herz für Raucher offensichtlich haben. Zwischen der 10. und 17. Minute (1 Tor) sowie zwischen der 44. und 51. Minute (keine Tore) hätte man nichts verpaßt.

    Cool übrigens die Schiedsrichter Köppl/Regner, und das meine ich positiv. In den ersten 20 Minuten dachte, es wird ein Spiel ohne Zeitstrafen, was sie da alles haben durchgehen lassen wie Trikotzupfen (obwohl es keine harte Partie war).

    2 Situationen haben allerdings Seltenheitswert:
    Einmal stand GWD sekundenlang bereit, um einen Freiwurf auszuführen. Und plötzlich mußten sie den Ball an die Gästemannschaft abtreten. Habe ich nicht so ganz verstanden, weil auch noch nicht angepfiffen war.

    Und als Kulhanek nach dem 20:22 aus HSC-Sicht den Ball an den Mittelkreis zum Anwurf warf, aber ein Spieler aus Coburg den Ball nicht sofort unter Kontrolle hatte, schnappte sich Doder den Ball, auch etwas überrascht, daß er Richtung Kulhanek durchstarten durfte und zum Endstand einnetzte.
    War nicht spielentscheidend, aber kurios und so was macht sicher nicht jedes SR-Gespann.

    Sollte es mal später um ein Törchen um den Klassenerhalt gehen, könnte man sich u. a. an diese Szene erinnern.

    Der Ausgang des Spiels hängt sicher auch davon ab, wie GWD zu Hause auftritt.

    So wie gegen Göppingen, zu schnelle Abschlüsse, zu häbig, zu wenig Inspiration, dann wird es für die Hausherren schwierig.

    Oder so wie gegen den SM, aggressive Abwehr, gutes Umschaltspiel nach vorne und viel Leidenschaft, dann wird es zum Schluß ein recht ungefährdeter Heimsieg.

    Den Anhängern des HSC, die sich auf den Weg nach Minden machen, eine gute Anreise.