Das Logo ist schon da, analog zur Umfirmierung des Gesamtvereins zu Füchse-Berlin Reinickendorf BTSV e.V. ab 1.7. Auf der Homepage der ehemaligen BVB Füchse, die jetzt nur noch Füchse heißen, wird es auch schon verwendet . Da von einer generellen Vereinheitlichung des Füchse-Auftritts (Männer, Frauen, Jugend) die Rede ist, ging ich davon aus, daß die HBL-Mannschaft das nun auch verwenden wird. (Ich kann bei mir eh nur ein Logo für alle Teams nehmen, wenn die alle gleich heißen.Das wird dann das neue bzw. ist es schon.)
Beiträge von Hereticus
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á pro pos. Wird es analog zu dem neuen Logo auch neue (andersfarbige!) Trikots bei den Füchsen geben, oder bleibt es weiterhin beim Wario-Look?
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Ich sehe nichts davon, daß er nach hinten arbeitet. Er soll meiner Meinung auch gar nicht am eigenen Strafraum ausputzen oder am Mittekreis abgrätschen, aber er soll mitspielen - und davon sehe ich sehr wenig bei ihm bei diesem Turnier. Er steht vorne und wartet auf den Ball. Beim Tor gegen Portugal hatte er Glück, daß der Ball vom Rücken eines Verteidigers abgelenkt wurde, sonst fällt der nämlich Podolski auf den Kopf, der hinter Gomez steht. Natürlich hat er den Kopfball schön gesetzt und wer als Stürmer da steht, wo so ein Ball hinfällt und dann daraus ein Tor macht, hat seine Aufstellung auch irgendwo immer gerechtfertigt. Die beiden Hütten gegen Holland hat er auch gut gemacht, das erste besonders, und die Vorlage für Podolski gegen Dänemark war auch schön. Das kritisiere ich gar nicht. Effektiv war er bisher. Viel effektiver als manch anderer (Özil, Müller).
Wieso also immer noch Kritik an einem Spieler, der im 4-5-1 so effektiv ist, vier Scorerpunkte in drei EM-Spielen gegen gutklassige Gegner zu machen? Weil ich glaube, daß das Angriffsspiel mit Klose weniger statisch ist als mit Gomez, auf den das ganze Offensivspiel unserer Mannschaft derzeit ausgerichtet zu sein scheint. Nach den gesehenen drei Spielen habe ich den Eindruck, daß der Rest der Mannschaft mit aller Kraft immer Gomez in der Mitte anzuspielen sucht und auf eine Gelegenheit wartet, bis er frei und nicht abseits steht. Ein, zweimal im Spiel klappt das - zum Glück. Aber das verlangsamt und hemmt das Angriffsspiel auch ungemein. Außerdem steht er auffällig oft im Weg, wenn andere Abschlußmöglichkeiten haben. Technik hat er schon bewiesen, Spielverständnis bzw. -Übersicht fehlt ihm halt meiner Meinung nach ein bischen. Das ist zugegebenermaßen allerdings auch aus der TV-Sessel-Perspektive leicht gesagt, aber eben mein Eindruck.
Mit Klose, der mehr unterwegs ist, dabei auch mal auf den Flügel geht und weiter aus der Tiefe kommt, hatte man - meinem Empfinden nach - früher mehr Möglichkeiten im Offensivspiel (und daß der seine Tore nicht gemacht hätte, kann man ihm wohl auch nicht vorwerfen). Ich denke, gegen Griechenland wird man etwas mehr Variabilität im Angriffsspiel brauchen als gegen Dänemark, weil die Griechen noch einen Tacken besser verteidigen als unsere Nachbarn. Ich persönlich würde Klose immer als Startspieler aufbieten und Gomez als Brechstange einwechseln, wenn nichts anderes mehr hilft als lange hohe Bälle.
Aber ich bin ja nicht der Bundestrainer (nur einer von ca. 48 Millionen selbsternannten Assistenztrainern) und ich hacke auch nicht auf Gomez als Person herum, sondern ich finde, daß seine Spielweise dem Spiel unserer Mannschaft nicht besonders dienlich ist. Machen wir uns nichts vor, trotz der neun Punkte haben wir in den letzten Jahren schon deutlich bessere Spiele gesehen, nicht nur gegen Österreich und Aserbaidschan, auch gegen die Niederlande (mit Klose) oder Brasilien (1.Hz mit Gomez 0:0, kicker:"keine Durchschlagskraft im Angriff", 2.HZ. mit Klose 3 Treffer). Sowas würde ich eben ganz gerne noch mal sehen. Am Ende Europameister sein aber dabei so "attraktiv" gespielt haben wie Griechenland 2004, darauf kann ich ehrlich gesagt verzichten. Ich gucke Fußball nicht (nur) wegen des schön glänzenden Pokals, sondern weil ich mit attraktivem Spiel unterhalten werden will. Das war bisher bei dieser EM bei unserer Mannschaft noch nicht so richtig der Fall.
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1. Geht nicht. Dem jetzigen §38 nach würde der DHB bei getrennten Oberligen nur eine Mannschaft aus Baden und Südbaden in die 3.Liga aufnehmen (können). Der Fall, daß zwei Aufstiegsplätze bereichsübergreifend vergeben werden, ist nur für eine gemeinsame Oberliga geregelt (wie für die BWOL. Ist auch die einzige Bereichsübergreifende Oberliga), aber nicht für den umgekehrten Fall. Umkehrschlüsse können aus einer Vorschrift nicht gezogen werden, sondern müssen geregelt sein. Ungeregelte Fälle sind nicht umsetzbar.
2. Fällt mir nicht ein, wieso Württemberg sich auf so eine Regelung einlassen würde. Wenn es drei separate Oberligen gäbe, würde Württemberg bestimmt nicht freiwillig auf seinen garantierten Aufsteiger verzichten. Baden und Südbaden müssten also einen "gesamtbadischen" Meister ausspielen. Meiner Meinung nach ist die Trennung des Landes in drei Verbände, die ja der Besatzungssituation und der Länderbildung nach dem Krieg geschuldet ist sowieso lange obsolet. Aber da stehen sicherlich einige schöne Pfründe einer Einigung im Wege.
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wer hätte zB gedacht dass russland asusscheidet und die griechen weiterkommen
Ich. Weil die Russen schon gegen Polen ein ziemlich einfallsloses Angriffsspiel gezeigt haben und die Griechen bekanntermaßen eine der besten Defensivreihen Europas haben. Griechenland hat die Qualifikation ungeschlagen (7 Siege, 3 Remis) bestritten und Kroatien hinter sich gelassen. Das ist beileibe keine Gurkentruppe.
Und wenn Unsere am Freitag genauso einfallslos und uninspiriert stur durch die Mitte angreifen wollen wie gestern abend (was ist mit dem tollen Flügelspiel passiert???), dann wird das Probleme geben, die die Mannschaft, die ich gestern im DFB-Dress gesehen habe, offensichtlich nicht zu lösen imstande ist. Im Halbfinale sind wir noch lange nicht und Favorit nach dem bisher Gezeigten auch nur höchstens ganz leicht. Meine Erwartung für Freitag steht bei 55:45 für Deutschland, aber mehr nicht.
Im Übrigen finde ich, daß Scholl mit seiner Kritik an Gomez sehr Recht hatte, daran ändert auch nichts, daß Gomez gegen Portugal ein abgefälschter Ball auf den Kopf gefallen ist und er gegen Holland und Dänemark drei Lichtblicke hatte (das 1:0 gegen NED war wirklich schön gemacht). 95% der Zeit steht oder trabt er am Fleck, bewegt sich nicht, spielt nicht mit, steht im Strafraum manchmal sogar anderen im Weg. Der "alte" Klose läuft in 15 Minuten mehr als Gomez in 75 davor, und mit ihm würde das Angriffsspiel vielleicht auch wieder beweglicher werden. Vieles von dem trifft übrigens merkwürdigerweise auch auf Podolski zu. Manchmal kann man den Eindruck haben, die Spieler würden vor dem Spiel verbal sediert, offensiv nicht so viel zu riskieren. Sehr merkwürdig träge und einfallslos wirkt das - abgesehen von einigen lichten Momenten, meistens in der Anfangsphase - jedenfalls bis jetzt.
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Woher sind die Informationen:
1. Baden und Südbaden bilden 1 Oberligabereich
2. Oberligabereiche dürfen nicht in mehr als 2 Staffeln eingeteilt werden.Ich bin nämlich immer von Verbänden ausgegangen und davon gibt's ja deutlich mehr.
Kannst du mir da mal einen Link nennen (soll nicht heißen, dass ich dir nicht glaube, ich würde nur gern mal die offizielle Textstelle sehen)
§38 DHB-Spielordnung .
Punkt 2
"Die Dritte Liga besteht bei den Männern und Frauen jeweils aus vier Staffeln. Ihre Zusammensetzung erfolgt nach geografischen Gesichtspunkten. Mannschaften aus dem Bereich einer Oberliga dürfen bei Männern und Frauen jeweils höchstens zwei Staffeln der Dritten Liga zugeordnet werden."Punkt 4
"Unterhalb der Dritten Liga erhalten folgende Landesverbände bei den Männern und Frauen jeweils einen bzw. einen gemeinsamen Aufstiegsplatz aus den Oberligen in die Dritte Liga: [das sind die Oberligabereiche, Anm. Hereticus]
· Hamburg/Schleswig-Holstein
· Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern
· Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen
· Bremen/westliches Niedersachsen
· Östliches Niedersachsen
· Westfalen
· Niederrhein/Mittelrhein
· Rheinhessen/Rheinland/Pfalz/Saar
· Hessen
· Baden/Südbaden
· Württemberg
· Bayern.
Schließen sich Oberligen zusammen bzw. trennen sich zusammengeschlossene Oberligen, bleibt die Anzahl der ursprünglichen Aufstiegsplätze für den entsprechenden Bereich erhalten."Das bedeutet, jeder Landesverband könnte auch eine eigene Oberliga betreiben (wie es Niederrhein und Mittelrhein machen), hätte aber ggf. keinen Direktaufsteiger mehr. Würden Rheinhessen, Rheinland, Pfalz und Saarland vier einzelne Oberligen austragen, müssten deren Meister einen einzigen Aufsteiger ausspielen (wie es Mittelrhein und Niederrhein müssen). Andersherum könnten Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein auch eine gemeinsame "Oberliga Nord" austragen und hätten dann drei Aufsteiger. Die Anzahl der Aufsteiger in die 3.Liga bleibt immer bei zwölf, das ist der Sinn dahinter. Und natürlich, daß es eben nicht mehr so viele Oberligen geben soll (bis 2010 waren es noch 16 Oberligen, dann wurde das Obige beschlossen und eingeführt). Die Bereiche sind 2010 nach Anzahl der gemeldeten Mannschaften in den einzelnen Verbänden ungefähr(!!) paritätisch gebildet worden. Weil etwa in Württemberg viel mehr Mannschaften gemeldet sind als zB in Sachsen, gibt es dort eben einen ganzen Bereich für ein "halbes" Bundesland, in Sachsen dagegen nur "ein Drittel" eines Bereiches, der sich auf drei Bundesländer (und Landesverbände) erstreckt.
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die deutschen Zuschauer kannst da an einer Hand abzählen.
Ich glaube auch nicht, daß das ein Vergabekriterium war. Die (Handball-)Welt dreht sich eben nicht nur in und um Deutschland und die Deutschen.
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Zitat
Handimann
Ich denke nachwievor, dass als erstes Kriterium der Derby Charakter wichtig ist.Ich denke das nicht. Die 3.Liga ist nicht die Bezirksklasse und bei der Einteilung einer bundesweiten Spielklasse ergeben sich Derbies allenfalls als glücklicher Umstand, können aber nicht primäres Kriterium bei der Einteilung sein. Das ist technisch auch gar nicht umsetzbar, wenn man nicht 12 bis 24 Staffeln machen will (dazu siehe unten). Von dem riesig aufgeblähten Unterbau der Bundesligen mit fünf, sechs (bis 2005) oder sogar noch mehr Staffeln/Ligen (bis 2000) wollte man ja gezielt weg. Ich persönlich finde auch, daß vier Staffeln für eine dritthöchste Spieklasse immer noch zwei zu viel sind. Man sollte sich - auch wenn es einigen offenbar schwer fällt - auf Vereinsseite vielleicht mal langsam auf die Realität einstellen, daß die 3.Liga eben keine Regionalliga ist. Wer viele Derbies will, dem ist es unbelassen, zwei, drei Klassen tiefer anzutreten, da gibt es Derbies satt und die immer beweinten Fahrtkosten sind auch übersichtlicher. Kein Verein wird gezwungen, in der 3.Liga zu spielen, die sind alle freiwillig dabei. Und man kann eben nicht in einer Liga auf Bundesebene spielen wollen und gleichzeitig einen lokalen oder regionalen Charakter dieser Liga einfordern. Das passt nicht zusammen. Wenn man lokalen/regionalen Charakter will, muß man in einer lokalen/regionalen Liga spielen, die 3.Liga gehört nicht zu diesen.
Ich hab nicht alles durchgelesen, empfehle aber dringend, deine Geographiekenntnisse zu verbessern:
Lemgo und Minden liegen in NRW!Das heißt aber doch nicht, daß sie deswegen nicht in einer Nordstaffel spielen können, zumal das zumindest das ehemalige Land Lippe (betrifft Lemgo, aber Minden liegt ja noch weiter nördlich und näher an Niedersachsen) soziokulturell wohl genauso viel oder wenig mit Westfalen verbindet wie mit dem südlichen Niedersachsen. Die Eingliederung nach NRW erfolgte ja auch nur nach tagespolitischer Lage und durch das größere Entgegenkommen der Landesregierung in Düsseldorf gegenüber dem, was Hannover für Lippe zu tun bereit war.
So, aber zurück zum Handball. Welcher Nachteil entsteht denn für Minden II konkret, wenn es gegen nun gegen Hannover II statt gegen das etwa dreimal so weit (!) entfernte Gummersbach II spielt? Man muß zwar die 350km nach Berlin machen, aber am Ende sind zum Beispiel die Fahrten nach Berlin und Hannover in etwa genausoviel Strecke wie die nach Aurich und Gummersbach (je zusammen ~425 km einfach, kürzeste Strecke). So viel nimmt sich das alles auch nicht, und irgendwelche Traditionszusammenhänge, die zwischen Minden und Krefeld-Königshof größer wären als zwischen Minden und Oranienburg kann ich auch nicht auf den ersten Blick erkennen (auf den zweiten Blick auch nicht). Der Oberligabereich des HV Westfalen wird jedenfalls meiner Meinung nach in absehbarer Zukunft so gut wie immer auf zwei Staffeln verteilt werden (wird er ja derzeit auch), da seine geographische Lage so ist, daß er einen "geborenen" Grenzfall für die Staffeln West, Ost und Nord darstellt. Anders geht es eben auch in dem Beispiel von Handimann nicht auf.
Die Regelung für die Aufteilung der Vereine auf max. zwei Staffeln betrifft auch nicht die Landesverbände, sondern die Oberligabereiche. Davon gibt es zwölf Stück, die aber nicht analog zu den derzeitigen Oberligen sind
. Niederrhein und Mittelrhein bilden einen gemeinsamen Bereich, spielen aber in zwei Staffeln, wohingegen es sich bei Baden/Südbaden und Württemberg um zwei Oberligabereiche handelt, die gemeinsam eine Liga betreiben. Daher auch die Ausscheidungsspiele am "Nordrhein" bzw. zwei Aufsteiger aus Ba-Wü.Das Verteilen nach Oberligabereichen verbietet, Vereine aus Niederrhein und Mittelrhein, aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen (bilden den OL-Bereich Mitteldeutschland), aus Hamburg und Schleswig-Holstein (gemeinsamer OL-Bereich), aus Rheinhessen, Rheinland, Pfalz und Saarland sowie aus MV, Berlin und Brandenburg (Ostsee-Spree) auf mehr als zwei Staffeln zu verteilen. Von Stralsund bis Cottbus oder von Magdeburg bis Dresden dürfen also nicht mehr als zwei Staffeln auftauchen. Magdeburg nach Norden, Dessau nach Osten und Dresden nach Süden ginge nicht. Vereine aus Baden/Südbaden und Württemberg könnten hingegen theoretisch nach Badenern und Schwaben getrennt verteilt werden. Das muß alles gleichzeitig berücksichtigt werden, bei einer Fluktuation von 1/4 (16 von 64) der Vereine jährlich. Das macht die Lage für den Staffeleinteiler und die Vereine aus relativ zentral im Land gelegenen Ein-Verbands-Oberligabereichen wie Hessen und Westfalen so schwierig.
Zum Überblick noch mal die zwölf Bereiche, die für die Einteilung berücksichtigt werden müssen:
01 Hamburg/Schleswig-Holstein (LV Hamburg und Schleswig-Holstein)
02 Niedersachsen (Östlich von Bremen gelegene Bezirke des HV Niedersachsen)
03 Nordsee (umfaßt den Bremer HV, der die südlich von Bremen gelegenen Bezirke Niedersachsens einschließt und alle westlich davon gelegene Bezirke des HV Niedersachsen)
04 Ostsee-Spree (HV MV, Berlin und Brandenburg)
05 Westfalen (nur HV Westfalen)
06 Nordrhein (HV Niederrhein und Mittelrhein)
07 Hessen (nur Hessischer HV)
08 RPS (HV Rheinland, Rheinhessen, Pfalz und Saarland)
09 Mitteldeutschland (HV Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen)
10 Baden/Südbaden (HV Baden und Südbaden)
11 Württemberg (nur HV Württemberg)
12 Bayern (nur Bayerischer HV) -
Neuer Gastgeber ist Serbien. Team Nr. 16 ist Island als bester Gruppendritter in der Qualifikation (nur Spiele gegen die beiden Gruppenersten wurden berücksichtigt, genauso wird bei der Männer-EM 2014 verfahren, wo sich auch ein Dritter qualifizieren wird). Die Niederlande nehmen somit nicht teil.
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Man muß auch berücksichtigen, daß das erste Spiel gegen den "zweitklassigen" Gegner mit +12 gewonnen worden war, und daß wohl fast jede Mannschaft dazu neigen würde, sich auf so einem Vorsprung auszuruhen, zumal dann, wenn der Gegner nicht als stark genug wahrgenommen wird, um das Ergebnis noch umzubiegen. Letztendlich hat unsere Mannschaft mit 60:57 gewonnen und sich für die WM qualifizieren können. Das durfte man vor den Spielen erwarten, aber das ist ja auch eingetreten. Die Mannschaft hat also ihr Soll erfüllt, und zwar, wenn man den Gesamtverlauf beider Partien berücksichtigt, in recht souveräner Weise. Zur Pause des zweiten Spiels betrug der Vorspung insgesamt immer noch neun Tore. Im Rückspiel hat sie sich nicht mehr voll reingehängt, das darf man aber angesichts der vorher geschaffenen Voraussetzungen im letzten Spiel vor dem Urlaub verschmerzen. Ich würde das nicht so überbewerten und aus einem schwachen Auftritt in einem gefühlten Fast-Freundschaftsspiel nun ein halbes Jahr im Voraus Rückschlüsse auf die Turnierfähigkeit ziehen.
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Noch eine Frage an die Experten (Christian
Folgere ich aus der regionalen Gruppenaufteilung richtig, daß die zwölf Erstligisten in der zweiten Runde jeweils in Dreierpaketen den fünf "Gruppensiegern" zugeteilt werden, um je vier regionale Paarungen zu bekommen? -
Die Absage an eine Bewerbung für die EM ist etwas unglücklich gewählt "organisatorisch und finanziell in einer so kurzen Zeit nicht in der Lage...". Aber Herr Bredemeier kann ja auch schlecht sagen: "...wir sind im Moment nicht in der Lage kurzfristig eine konkurrenzfähige Mannschaft für das Turnier zu melden, die auch um eine Medaille spielt, weil dass muss für uns als weltweit größter Verband der Anspruch sein und nicht weniger, im eigenen Land um eine Medaille zu spielen."
Ich glaube, das organisatorische Problem liegt in Deutschland eher darin, binnen sechs Monaten mindestens drei, besser fünf oder sechs geeignete Hallen für zwei Wochen frei zu bekommen. Meistens ist bei den in Frage kommenden Stätten alles Jahre im Voraus vollgebucht, insbesondere in der Vorweihnachtszeit. Ich habe jetzt mal nur ein paar potentielle Spielorte kurz auf den 4.-16.12. durchgecheckt, und siehe da: alles voll. In Magdeburg ist vier Tage lang Holday on Ice und anschließend Fischmarkt, in Stuttgart (Porsche) ein Konzert von Schiller und am Finaltag die "Budo-Gala 2012" (lustigerweise als 'Family Entertainment' angekündigt), in Kassel ist eine Hunde-Ausstellung, in Oberhausen (Kö-Pi-Arena) spielen Peter Mafay und die Scorpions, in der Grugahalle Matthias Reim und dort ist eine Oldie Nacht. Etc. pp. Olaf von den Flippers oder die Scorpions wirst du nicht so einfach dazu bekommen, ihren Tourplan wegen eines Frauen-Handballspiels umzustellen. Und in der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums Kleinkleckersdorf will man wohl keine Handball-EM abhalten (auch wenn es vom Zuschauerzuspruch villeicht bei bestimmten Partien durchaus ausreichen würde...) In Ländern wie Mazedonien, Kroatien oder Russland mag das vielleicht ein bißchen einfacher sein, weil vielleicht nicht jeden Tag in jeder Stadt irgendein Show-Act auftritt, oder die örtlichen Behören mancherorts vielleicht auch zugänglicher sind, wenn es darum geht, kurzfristig Prioritäten zu schaffen...
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Wolfsburg hat freiwillig in den Landesverband zurückgezogen und ist dort in die Oberliga eingestuft worden.
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Klassentiefer nicht, aber die TSG Ketsch II, die sich als badischer Pokalsieger qualifizierte, spielt auch nur in der 5. Liga (Badenliga).

Hier mal die Auslosung mit den entsprechenden Ligen in Klammern:
Drei kleine Korrekturen: VfL Wolfsburg: 4.Liga (OL Niedersachsen), SV Union Ha-Neu: weiterhin 2.Liga, HSV Solingen-Gräfrath
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Absteig und Aufstieg kann es meiner Meinung nach dann sein, wenn die Ergebnisse der letzten Saison ursächlich sind, oder?Es kommt doch wohl auch niemand auf die Idee, eine Mannschaft, die letztes Jahr Championsleague gespielt hat und für die nächste Championsleague nicht qualifiziert ist, als Absteiger zu bezeichnen
... zumal etwa Recklinghausen als 5.der Nordstaffel dann ein Absteiger wäre und Düsseldorf als 11. nicht, im Süden wären 6 und 7 Absteiger, 8 und 9 aber nicht, etc. Außerdem spielen ja teils auch andere Mannschaften (B-Jugend) um die Qualifikation als in der gleichen Saison für den selben Verein in der Liga spielte (wenn das der ältere A-Jugend-Jahrgang war). Auf- und Absteiger ist also tatsächlich verfehlt. "Neulinge" wäre vielleicht die bessere Formulierung.
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Das ist der Modus, den ich hier immer vorschlage und der international häufig praktiziert wird (z.B. Tschechien, Slowenien, Portugal, Schweiz Männer-Liga, auch einige andere). 22 Spiele in der Doppelrunde und dann nochmal 10 Spieltage in den beiden Sechsergruppen. KO-Play Offs haben sich damit dann wohl schon aus Termingründen (zum Glück!) erledigt. Die spannende Frage ist, wie die Punkteübernahme aussehen wird. Komplett oder nur die aus den Spielen gegen die Gegner der Endrunde oder mit Bonuspunkten?
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Zitat
Gummersbacher
Was für ein Marketingfuchs, der Herr Vargo.
Allerdings. Da kommt ihm garantiert keiner drauf
Ob das in EHF-Sprech offiziell "Final Four" oder "Schlußrunde" genannt wird, war mir eigentlich schon immer Wumpe. Ich nenne das in der Regel sowieso Finalwochenende oder einfach Halbfinale und Endspiel. Und wenn es de facto das selbe wie ein "Final Four" ist, werde ich das auch in meinen Berichten so hinschreiben. Aber ich muß das "Event" ja auch nicht verkaufen, der Herr Vargo schon. -
Ist doch eigentlich ganz klar.
Ja. Sonnenklar
Aber danke für die Erläuterung.ZitatMir gefällt der Modus nicht. Diese Regelung finde ich noch schlimmer als die Freilosregelungen im alten EHF-Cup bzw. CWC.
Das ist die totale Grütze, wenn Du mich nach meiner privaten Meinung fragen würdest. Wie man auf so etwas kommen kann, erschließt sich mir nicht. Das kommt nicht nur einem Heimrecht im Finalturnier gleich (wieso eigentlich nicht Final Four, wenn es doch eines ist?) sondern auch einem Freilos für das Viertelfinale. Und was machen die eigentlich, wenn keiner will? In Wien im Foyer spielen? -
Trari Trara, das Spielsystem ist da ...
Es gibt drei KO-Runden, eine Gruppenphase (4 Gruppen á 4), ein Viertelfinale mit drei(!) Begegnungen und ein Final Four.
Der Viertelfinalmodus ist etwas unverständlich. Der Gastgeber des FF muß kein Viertelfinale spielen (daher nur drei Partien, das hatten wir oben schon). Der Plan sagt aber, daß sich vier Gruppenerste und drei Gruppenzweite für das VF qualifizieren, das sind sieben und damit bleibt irgendwie einer übrig. Das wird sich hoffentlich noch aufklären.Die Teilnehmerzahl der ersten Runde ist nicht ganz konform mit dem Nationenranking. Regulär nehmen die ersten 44 Länder der Nationenrangliste teil, davon die ersten 13 mit zwei Teams (= insgesamt 57). Hinzu kommen 15 Verlierer der Champions League Qualifikation (ohne Wild Card, das ist schon verrechnet) und die zwei Titelverteidiger (=insgesamt 74 Mannschaften alles in allem). Laut Spielplan werden GER-1 und ESP-1 sowie zehn CHL-Quali-Verlierer und die beiden TV ab Runde 3 mitspielen (14 Teams) und GER-2, ESP-2, FRA-1, RUS-1, HUN-1 und SLO-1 sowie fünf CHL-Q-Verlierer in Runde zwei einsteigen (11 Teams). Es bleiben 49 für die erste Runde übrig, womit genau eine Mannschaft für diese Runde fehlt oder ein Freilos benötigt wird (es kann auch sein, daß der Challenge-Cup-Sieger einen Platz bekommen hat, das weiß ich gerade leider nicht, dann würde es aber aufgehen. Griechenland hätte dann zwei Teilnehmer). Ob überhaupt alle Länder vollständig melden, bleibt außerdem abzuwarten. Meldeschluß ist am 08.Juli, die genaue Setzliste soll am 17.Juli kommen und Auslosung ist schließlich am 24.Juli.
Ich gehe davon aus daß die Meldereihenfolge der deutschen Mannschaften nach der Tabelle geht, d.h. HSV rückt für Flensburg auf den CWC-Sieger-Platz, Löwen wären dann GER-1 und Magdeburg GER-2. Frisch Auf bleibt auf jeden Fall der TV EHF-Cup und startet in Runde drei. Alle deutschen Mannschaften spielen mindestens eine KO-Runde vor der Gruppenphase, GER-2 sogar zwei. Wie der Fall, daß sich der HSV über das WC-Turnier für die CHL qualifizieren sollte, geregelt würde, weiß ich nicht, daher bleibt das hier erstmal unberücksichtigt (vermutlich würde wohl der TV-Platz CWC von den Löwen besetzt, SCM auf GER-1 rücken, GER-2 freibleiben und dafür sich die Ranking-Setzliste um eins verschieben, so daß FRA-1 erst in der 3.Runde ranmüsste. Jedenfalls rückt keine deutsche Mannschaft nach, falls der HSV es schafft).
1.Runde (09.09./16.09.): 50 Teams, 25 Matches, keine deutsche Mannschaft dabei (Teilnahme ab EHF-Nationenranking Platz 3 !)
2.Runde (14.09./21.10.): 36 Teams, davon 11 gesetze, darunter eine deutsche Mannschaft (GER-2, d.i. Magdeburg)
3.Runde (25.11./02.12.): 32 Teams, davon 14 gesetzte, darunter die beiden TV (FAG und HSV) sowie GER-1 (Löwen)
4.Runde (09.02.-24.03.): 16 Teams Gruppenphase. Vier Gruppensieger und drei Zweite qualifizieren sich für das VF (etwas unklar, siehe oben)
5.Runde (21.04./28.04.): 7 Teams (?), das Viertelfinale mit den drei Spielen
6.Runde (18.05./19.05.): Das Final Four Turnier. Drei VF-Sieger plus Gastgeber, ein Spiel um Platz 3 ist auch wieder geplantInsgesamt wird der Wettbewerb ab der ersten Runde deutlich spannender als bisher. Wenn ich das richtig verstehe, nehmen die zweitbesten Teams der Länder ab EHF-Ranking Platz 3 schon an der ersten Runde teil, also wären alle teilnehmenden Nationen außer Spanien und Deutschland vertreten. Die ersten Deutschen und Spanier sowie die weiteren aus Platz 3 bis 6 (= Frankreich, Russland, Ungarn, Slowenien) sind schon ab Runde zwei dabei, alle weiteren Länder ab Runde eins komplett vertreten. Das "Fast-bis-ins-Finale-setzen" der deutschen und spanischen Mannschaften, wie es im bisherigen EHF-Cup und CWC getan wurde, hat also endlich ein Ende. Gesetzt werden nur acht Teams über das EHF-Ranking sowie die CHL-Qualifikations-Ausscheider und die beiden Titelverteidiger (FAG und der CWC-Nachrücker aus Deutschland).
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Suchet, so werdet Ihr finden.
http://www.eurohandball.com/article/014543…t+EHF+EURO+2012Danke. Auf der EHF-Seite einen älteren Artikel wiederzufinden ist immer einigermaßen mühsam. Oder ich stelle mich einfach zu blöde an, das kann natürlich auch sein.
ZitatSteinar
die Tatsache, dass ich z.B. in Lostopf 4 noch nicht an die Teilnahme einer zweiten russischen Mannschaft glaube. Das könnte Szeged nach oben spülen und dann evtl. auch die Anwesenheit von insgesamt fünf Qualifikanten (vgl. Wikipedia-Dokument) sinnvoll werden lassen.Möglich. Genaues weiß man eben erst, wenn die öffentliche Setzliste vorliegt. Darum wäre es schön gewesen, wenn hw.com Schweiz und der WP-Autor entsprechend angemerkt hätten, daß es sich um vorläufige Angaben handelt und worauf diese Annahmen beruhen.