Beiträge von nummer8

    Halbzeitstand: 14:14

    Unnötig, wie man den Vorsprung in einer Überzahlsituation hergeschenkt hat. Das zieht sich wie ein Faden durch die letzten Spiele. Vielleicht kann man ja aus der doppelten Überzahl gleich zu Beginn von der zweiten Hälfte etwas mehr machen.

    Ich kann nichts aus eigenem Wissen sagen aber ich habe gehört das von den 1000 Karten auch alleine 500 an die Sponsoren gehen...

    Na dann mache ich mir gar keine Hoffnungen mehr. Wobei die Verteilung der Vereine gar nicht das eigentliche Problem ist. Hätten die Teilnehmer ein angemessenes Kontingent bekommen, wären die 500 an Sponsoren verkraftbar gewesen.

    Eine gute Leistung in Hälfte eins und dann bringt man sich ganz schnell um den Lohn der Arbeit. Ein schlechtes Überzahlspiel, mangelhafte Chancenauswertung und ein bescheidener Tag unserer beiden Torhüter sind einfach Faktoren, die anders ausfallen müssen, will man gegen Reinickendorf etwas Zählbares holen. Nun war das kein Spiel, dem man groß hinterher trauern muss, von daher gilt es jetzt, einfach konzentriert weiter zu machen.

    Die Aktion in den ersten 10 Minuten hat seine Wirkung wohl nicht verfehlt. Es ist wichtig, dass man ein Zeichen gegen diese unverschämte Ticketpolitik setzt.

    Ich ersetze "jemals" durch "in jüngerer Vergangenheit" :cool:

    Ich kann mich nicht erinnern, dass wir gegen Reinickendorf jemals gut ausgesehen hätten, in sofern bin ich für morgen relativ pessimistisch. Da die letzten Spiele von uns auch nicht gerade zu großer Euphorie Anlass geben, brauchen wir morgen schon eine außergewöhnliche Leistung, um den Gegner zu gefährden.

    Eine Verständnisfrage: Wenn ich als RNL-Fan dieses Jahr hinwill, dann bin ich also kein wahrer Handballfan, da ich nur über den Veranstalter die Karten bekommen kann.

    Handballfans gibt es nicht nur bei den 4 teilnehmenden Vereinen ;)


    Natürlich gibt es überall Handballfans, doch ein Final Four sollte in erster Linie eine Veranstaltung für die Fans der vier Vereine sein, denn um die geht es schließlich und die machen auch die Attraktivität des Pokalwettbewerbs aus. Im Moment werden scheinen die Vereine als hübsches Beiwerk zu dienen, von denen möglichst wenig Fans mitkommen sollen, damit die HBL mehr Karten direkt verkaufen kann. Dass dadurch Fans nicht reinkommen, die ihre Mannschaft über die ganze Saison unterstützt und durch die anderen Vorrunden begleitet haben, ist einfach unverschämt.

    Warum sollte der Veranstalter denn mehrere tausend Karten zurückhalten, wenn er sie auch direkt absetzen (und dadurch direkt Geld verdienen) kann. Im Zweifel würden die Kontingente von den Vereinen nicht ausgeschöpft werden, und der Veranstalter steht dann vor dem Problem, kurz vor dem F4 noch die letzten Karten im freien Verkauf loswerden zu müssen.

    Oh ja, die arme HBL, das wäre natürlich ganz schrecklich.
    Klar ist es für die Veranstalter einfacher, die Karten direkt zu verkaufen. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass die wahren Handballfans benachteiligt werden, ihren Verein im Pokal zu unterstützen, eben damit man viel Geld verdienen kann. Aber man würde so auch genug Geld verdienen, wenn die Vereine bessere Kartenkontingente bekommen würden. Hier treibt die Profitgier die Verantwortlichen dazu, die Interessen der Anhänger mehr und mehr auszublenden.

    Zitat

    Vor zwei Jahren, als der TuS N-Lübbecke erstmals in Hamburg war, hatten noch rund 1.800 Karten zur Verfügung gestanden. Jetzt werden es lediglich rund 1.000 sein. "Wir haben viele Anfragen und wollen das Final Four nicht nur den Zuschauern der vier Teilnehmer zugänglich machen", erläuterte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL).


    http://www.nw-news.de/sport/lokalspo…_der_Runde.html


    Das ist jetzt nicht wahr, oder? Die treuen Vereinsanhänger müssen draußen bleiben, damit die HBL ihr Eventpublikum bedienen kann? Das ist sicherlich etwas zugespitzt formuliert, doch ich finde diese Ticketpolitik absolut unverschämt.

    Am Sonntag muss definitiv ein Sieg her, damit nach den Niederlagen gegen Burgdorf, Lemgo und Göppingen in Sachen Liga endlich Ruhe einkehrt und wir mit Optimismus die nächsten Wochen angehen können. Der Einzug ins Final Four sollte eigentlich genug Selbstvertrauen gegeben haben, um das Spiel erfolgreich gestalten zu können.

    WIR HABEN ES GESCHAFFT!

    Nach der hergeschenkten ersten Halbzeit schwante mir fast Böses, aber die Leistungssteigerung in Hälfte zwei hat den Final Four-Einzug dann möglich gemacht. Nikola war natürlich überragend, das hat die letzten Spiele vergessen gemacht. Die Stimmung in der Halle war fantastisch, im Mai ist dann Hamburg rot-schwarz :devil:

    Natürlich wird Baur die restliche Saison Trainer bleiben. Er hat die Mannschaft ins Viertelfinale und in die (immer noch) beruhigende Tabellensituation geführt. Nicht immer ist der Übungsleiter Schuld, wenn die Mannschaft mit manchen Drucksituationen nicht zurecht kommt. Das ändert nichts daran, dass der TuS unter Baur sportlich einen großen Schritt nach vorne gemacht hat.