Die Meisterschaft ist sicher noch nicht entschieden, dazu ist die Saison noch zu lang. Allerdings haben die Löwen in der Rückrunde Flensburg, Kiel und Melsungen allesamt noch zu Hause. Das ist auch noch mal ein Faktor.
Beiträge von Dortmundsson
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Die Ultras handeln sich denke ich gerade wieder Hallenverbot ein...sowas geht gar nicht. Ansonsten aber toll wie das Publikum trotzdem noch mit aufsteht bei einem 8-Tore-Spiel.
Könnte mir vorstellen, dass es nicht nur Ultras waren, die das etwas auf´s Feld geworfen haben...
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Wieder einmal hat der ASV es nach einer klaren Führung (7 Tore 12 Minuten vor Schluss) am Ende spannend gemacht. Sei´s drum, immerhin sind die Punkte am Ende doch in Hamm geblieben. Unterm Strich war es vor allem eine starke Leistung der Deckung, inklusive Dennis Doden im Tor. Halbzeitübergreifend ließ man über 15. Minuten kein Tor der Gäste zu. Nur Schwolow (9/1 Tore) bekam man nicht richtig in den Griff. Drechsler traf zu Beginn und am Ende gut, tauchte aber zwischendurch völlig ab.
Die Angriffleistung bleibt aber beim ASV ausbaufähig. Possehl traf diesmal sehr ordentlich, Orlowski dagegen insgesamt blass, Zdrahala mit Licht, aber auch viel Schatten. Und von der Bank kam wenig Entlastung, natürlich auch, weil Gaubatz und Savvas verletzt sind.
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Endstand: 23:30. Heimspiele des ASV sind in dieser Saison (Ausnahme: Erlangen) wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Ein überragender Buhrmester im Nordhorner Tor zog dem ASV (wieder einmal) den Zahn, während beide Hammer Keeper diesmal einen schwachen Tag erwischten.
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Rote Karte in Minute 1 und im TV läuft Viertliga-Fußball. Wenigstens gibt's 'nen Stream.

Rot nach 36 Sekunden - ist das HBL-Rekord?
Ich kann mich an eine rote Karte nach rund 20 Sekunden erinnern. Bei LTV Wuppertal gegen Kiel vor etlichen Jahren. Ein Wuppertaler hatte nicht auf dem Spielbericht gestanden. Das war damals noch rotwürdig. Und ich glaube, es gab danach aus dem gleichen Grund noch eine schnellere.
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Der BVB wirft den Pokalverteidiger Buxtehuder SV mit 27:25 aus dem Wettbewerb.
Dabei hatte Dortmund nach knapp 37 Minuten noch mit 11:19, nach 43 Minuten mit 14:21 zurückgelegen und bis dahin das wahrscheinlich schwächste Saisonspiel abgeliefert. Als dann der BVB binnen knapp 70 Sekunden 3 Tore erzielte, kippte das Spiel völlig. Die Gäste verloren nun total den Faden. Die Zuschauer witterten Morgenluft und wurden richtig laut und die Gastgeberinnen holten ein Tor nach dem anderen auf. Und 3 1/2 Minuten vor Schluss stand es tatsächlich 24:22. Die Gäste verkürzten noch mal auf ein Tor, brachten sich dann aber durch 2 Zeitstrafen selbst um die Möglichkeit, vielleicht doch noch mal zurückzukommen.
Kleiner Wermutstropfen für den BVB: Jungtalent Alina Grijseels musste nach einer Abwehraktion verletzt raus. Hoffentlich nichts allzu schlimmes.
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Klasse Aktion von Vuckovic. Kann mich nicht erinnern, dass ein Spieler mal zum Schiri gegangen ist, um anzuzeigen, dass er gar nicht am Halls/Kopf getroffen wurde
Nur hat Marmelund nicht viel davon gehabt. Ein paar Sekunden später war er trotzdem fällig.

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Der letzte Siebenmeter zum 31:30 - der für mich keiner war - hat den Magdeburgern aber so richtig wehgetan. Beim nicht geahndeten Foul gegen Damgaard, war Flensburg schon 2 Tore weg.
Mitentscheidend war aber für mich auch, dass Andersson am Schluss wieder da war. Der war zwischendurch in der 2. Hz. ziemlich abgetaucht.
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HCL mit Sieg in Dortmund / Spielberichte / HC Leipzig / Sport - LVZ - Leipziger Volkszeitung
Das ist aber ein ziemlicher Unterschied. Wie viele waren es den nun?
Ich denke, die Zahl 800 kommt den tatsächlichen Gegebenheiten schon deutlich näher.
Ich hätte so Pi mal Daumen auf ca. 1.000 getippt.Unterm Strich hat der HCL verdient beide Punkte mitgenommen. Der BVB leistete sich viele technische Fehler, über die Außen kam zu wenig und auch der Gegenstoß funktionierte nicht, weil die Gäste auch ein sehr gutes Rückzugsverhalten zeigten. Zudem wurde Katja Kramarczyk in der 1. Hz. richtiggehend "warmgeworfen".
Aber immerhin: Zu der zur Halbzeit befürchteten Klatsche für den BVB ist es nicht gekommen. Das lag zum einen an einer wieder bärenstarken Clara Woltering, zum anderen aber auch an einer guten Moral der Gastgeberinnen, die bis zur letzten Sekunde um eine Ergebnisverbesserung bemüht waren. Und auch vielleicht an der deutlich längeren Pause des BVB seit dem letzten Spiel, weil Leipzig in der Woche noch gegen Bietigheim ran musste. Jedenfalls stimmte trotz der Niederlage zumindest die 2. Hz. durchaus versöhnlich.
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Endstand 27:23. Nach zwei Heimniederlagen in Folge blieben die Punkte diesmal in Hamm. Die meisten Tore erzielten Jan Brosch (8) und Lars Gudat (5), die sonst nicht unbedingt zu den Haupttorschützen gehören.
Eine schlimme Szene gab es leider in der 37. Minute. Nachdem Ferndorfs Alex Koke einen Schubser von Fuchs (der mit 2 Minuten geahndet wurde) mitbekommen hatte, prallten er und sein Mitspieler Kevin John in vollem Lauf mit den Köpfen zusammen und musten beide verletzt raus. Koke musste mit einer schweren Kieferverletzung in ein Krankenhaus gebracht werden. John erlitt eine Platzwunde. Beiden von hier aus gute Besserung.
Bei der Nachbetrachtung muss man leider auch ein paar kritische Worte zu den Schiedsrichten Linker und Schmidt verlieren. Sie bekamen die - zugegeben - teilweise auch nickelige Partie nie richtig in den Griff, sorgten mit nicht nur strittigen, sondern teilweise auch haarsträubend falschen Entscheidungen für einiges Kopfschütteln auf den Rängen und brachten beide Trainer - vor allem Ferndorfs Lerscht - fast zur Weißglut. Ich habe die beiden schon deutlich besser erlebt, aber das war gestern wirklich unterirdisch.
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Für mich einer der Höhepunkte des Spiels: ASV in Unterzahl. Björn Zintel mit Leibchen als 6. Feldspieler auf der Platte. Ballverlust. Zintel rennt als "Torwart" zunächst Richtung eigenes Tor, überlegt es sich dann kurz vor der eigenen Freiwurflinie aber doch anders und macht Platz für Mrkva. Das ASV-Tor steht ca. 10 Sekunden lang bei Ballbesitz der Gäste leer, aber kein Friesenheimer kommt auf die Idee, mal draufzuwerfen.

Ansonsten war es eine emotionale Achtebahnfahrt. Zu Hz. 10:14 verdienter Rückstand des ASV. Aber die Gäste verpennen offenbar den Wiederanpfiff. Innerhalb von knapp 5 Minuten ist der Rückstand egalisiert und Hamm geht selber in Führung, zeitweise mit bis zu 3 Toren, vesäumt es aber, den Sack zuzumachen. Dann beim Stand von 24:23 in der 57. Minute eine ärgerliche Zeitstrafe für Gaubatz wegen Fußspiels. Die Gäste nutzen dies und gehen selbst wieder mit 24:25 in Führung. Stephan Just (ausgerechnet!) gleicht ca. 13 Sekunden vor Schluss aus. Aber die Gäste können noch einen Angriff starten und bekommen in der Schlusssekunde einen für mich vertretbaren Siebenmeter, den Grimm zum Siegtreffer verwandelt. Dumm gelaufen.
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Der BVB wirft Bietigheim mit 26:21 aus dem Wettbewerb. Die Gäste scheiterten vor allem sich an der starken Abwehr mit einer überragenden Clara Woltering.
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Aufsteiger BVB besiegt im ersten Heimspiel Göppingen mit 25:21 und bleibt noch ohne Verlustpunkt. Nach 0:3 Rückstand drehten die Gastgeberinnen das Spiel mit 7 Toren in Folge. Göppingen kam aber wieder heran und konnte bis zum 14:14 das Spiel offen gestalten. Danach zog der BVB, der auch die besseren Wechselmöglichkeiten hatte (Göppingen hatte nur 8 Feldspielerinnen dabei) bis auf 7 Tore davon. Am Ende konnten die Gäste nur noch etwas verkürzen.
Entscheidender Faktor war für mich Carolin Schmele beim BVB. Zunächst nach langer Pause nur für Siebenmeter eingewechselt (die sie alle sicher verwandelte), lief sie in der 2. Hz. auch im Angriff auf und traf auch viermal aus dem Feld. Auch Alina Grijseels sorgte nach ihrer Einwechslung mitte der 2. Hz. für neuen Schwung. Nadgornaja dagegen hatten die Gäste einigermaßen im Griff.
Nun geht´s für den BVB zum Meister nach Thüringen.
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Endstand 27:27. Eigentlich eher ein Punktverlust für den TuSEM, der im 2. Durchgang fast durchgehend vorne lag, Mitte der 2 Hz. mit 4 Toren. Dann holte der ASV durch eine Steigerung von Mrkva im Tor, zweimalige Überzahl und mit Unterstützung des Publikums auf und konnte knapp 2 Minuten vor Schluss durch Macke ausgleichen.
Zum Ende wurde es dramatisch. Schlüter traf in der Schlussminute für Essen nur die Latte. Der ASV hatte plötzlich sogar den Sieg vor Augen. Sekunden vor Schluss rutschte aber Stephan Just an der Essener Freiwurflinie aus und blieb liegen. Lasse Seidel schnappte sich den Ball, zog auf und davon und traf zum vermeintlichen Siegtreffer für den TuSEM. Der wurde aber nicht mehr gegeben, weil der Ball wohl erst nach der Schlusssirene hinter der Linie war. -
In der 3. Liga West hatte ich mich mit diesen Blödsinnsansetzungen ja schon abgefunden, aber dass sowas in der 2. Liga immer noch passiert, empfinde ich als Frechheit.
Da lobe ich mir den Fußball, da darf ein Schiedsrichter nicht aus dem Bundesland einer der beiden spielenden Mannschaften kommen...Das stimmt nicht ganz. Im Fußball dürfen die Schiedsrichter sehr wohl aus dem gleichen Bundesland kommen, nur nicht aus dem gleichen Verband. Der BVB ist in Hoffenheim auch schon von Knut Kircher gepfiffen worden, der auch aus Baden-Württemberg kommt - nur halt aus Württemberg.
Köln und Hagen gehören übrigens auch unterschiedlichen Landesverbänden an (Mittelrhein bzw. Westfalen).
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Gummersbach hat die Anfangsphase verdaddelt, weil man mit der Kieler 3:2:1-Deckung überhaupt nicht klar kam. Danach hat der VfL eigentlich gut dagegen gehalten.
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Fleisch/Rieber haben für mich hervorragend gepfiffen und ihren Teil dazu beigetragen, dass die Zuschauer ein so tolles Finale erleben durften. Wenn ich richtig informiert bin, ist für die beiden nach Ablauf dieser Saison aus Altersgründen Schluss. Schade.
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Glückwunsch nach Flensburg. Das Spiel hatte nahezu alles, was diesen Sport so einzigartig macht. Eigentlich hätte es keinen Verlierer verdient gehabt.
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Fix ist in Dortmund schon die Verpflichtung von Anne Müller aus Leipzig. Und im Kader sind ja auch einige Spielerinnen (Richter, Zimmermann, Bönighausen, Glankovicova), die eigentlich schon mit Bundesliga-Handball abgeschlossen hatten und nur aufgrund der katastrophalen Personalsituation im Laufe der Sasison noch mal als "Aushilfen" eingesprungen sind. Sabrina Richter z. B. spielte zuletzt in der Verbandsliga. Da stellt sich die Frage, ob die den Weg in die 1. Liga überhaupt mitgehen wollen.
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In der Schlussphase hatten die Löwen für mich auf der Torhüterposition Vorteile. Landin hat sie mit seinen Paraden zurück ins Spiel gebracht. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Kim Sonne ein richtig gutes Spiel gemacht hat.
Geipel/Helbig haben für mich auch eine richtig gute Leistung gezeigt. Auch bei den Zeitstrafen lagen sie für mich zum Glück häufiger richtig, als die beiden Herren Kommentatoren. Auch, wenn die gegenüber den beiden Trainern zumindest in der 2. Hz. recht nachsichtig waren. Aber entweder brummst Du beiden 2 Minuten auf oder keinem.