Beiträge von Dortmundsson

    Zitat

    Original von pillastre
    Ein anderer Raub und geht 2, die diese diese weltweite Sache hat es, zum von Deutschland zu gewinnen, wenn oder wenn, Polnische arme Männer, verguenza deberia, zum Sie zu geben.
    Diebe.

    Ey, den Schreibstil kenne ich! Bist Du nicht der Typ, der die Gebrauchsanweisungen taiwanesicher Mikrowellenherde ins Deutsche übersetzt? :lol:

    Zitat

    Original von Sepp
    Nur um das mal - zumindest aus meiner Sicht - klarzustellen:

    Niemand hier (oder hab' ich das überlesen?) unterstellt den Schiedsrichtern, das deutsche Spiel verpfiffen zu haben und deshalb an der Niederlage schuld zu sein.

    Es geht doch wohl lediglich um die Leistungen der Schiris bei der WM (s. Titel) - insofern sind solche nachträglichen Sanktionierungen wie "in keiner Weise Schuld an der deutschen Niederlage" unnötig und vor allem völlig unerheblich zur Bewertung der Leistung der Unparteiischen. ;)

    Grundsätzlich hast Du recht. Ich hatte aber im "Deutschland-Polen"-Thread ein, zwei Äußerungen gelesen, in denen den SR zumindest eine Mitschuld an der Niederlage gegeben wurde. Diese dann ohne einen Querverweis in einem anderen Thread zu kommentieren, war natürlich von mir etwas unglücklich. Sorry!

    Zitat

    Original von Lord Vader


    Ich hoffe mal Du pfeifst nicht so falsch wie Du kommentierst: Aber den Gesichtstreffer von Roggisch bei seiner roten Karte hat wohl außer Dir keiner gesehen.

    Roggisch hätte schon vorher direkt rot sehen können, aber diese 2 min waren m.E. eine Farce, auch wenn man aus deutscher Sicht mit den Schiris eher zufrieden sein sollte

    Einen Gesichtstreffer von Roggisch habe ich in dieser Szene auch nicht eindeutig erkannt. Möchte aber nicht ausschließen, dass er Lijewski mit der linken Hand doch irgendwie eine "gewischt" hat. Aber selbst, wenn man diese Hinausstellung in Frage stellt, haben die SR bei Roggisch vorher ein- oder zweimal schon Gnade vor Recht ergehen lassen. Sonst wäre er schon früher auf die Tribüne marschiert.

    Insgesamt waren die beiden Schweden sicherlich nicht immer voll auf der Höhe, aber in keiner Weise Schuld an der deutschen Niederlage. Und dass Markus Baur an seinem Geburtstag schon etwas früher Feierabend machen durfte, war doch eigentlich auch nicht so verkehrt, oder!? *duckundweglauf*

    Wie´s aussieht, wird es in Deutschland wohl eher kein Wintermärchen geben. Die kämpferische Einstellung stimmte, aber die Polen waren für mich die homogenere Mannschaft und hatten auf den meisten Positionen auch die besseren Einzelspieler. Szmal im Tor war für mich vielleicht der Matchwinner.

    Ein Knackpunkt waren für mich aber trotzdem die beiden (aus meiner Sicht berechtigten) roten Karten, ohne die es vielleicht mit Hilfe des Publikums zumindest noch für einen Punkt gereicht hätte. Roggisch hat es mit der Härte doch einige Male übertrieben, so daß die 3. Zeitstrafe fast schon logisch war. Und was Rot gegen Baur anbetrifft, bedarf es wohl keiner weiteren Diskussion.

    Unter´m Strich wird es wohl für das Viertelfinale reichen. Mehr dürfte in dieser Form wohl sehr schwierig werden. Allerdings habe ich das letztes Jahr auch bei den Fußballern gesagt... ;)

    Die Zeitstrafen konnte ich im Großen und Ganzen nachvollziehen - bis auf die für Zeitz. Da wäre wohl tatsächlich ein anderer (Klimovets?) fällig gewesen. Ich meine auch, ein paar Schubser bei Torwürfen gesehen zu haben, welche ungeahndet blieben. Ein klarer Gesichtstreffer von Roggisch gegen einen Brasilianer (der aber auch etwas theatralisch zu Boden ging) wurde nur mit Freiwurf geahndet.

    Insgesamt fand ich die progessive Linie der beiden Russen eher großzügig als überzogen. Ich denke, andere, wie die Spanier Breto/Huelin oder auch die beiden deutschen Gespanne werden da strenger zu Werke gehen.

    Generell finde ich ausländische Gespanne manchmal gewöhnungsbedürftig. Die Regeln sind zwar einheitlich, aber in der Auslegung gibt es hier und da doch Unterschiede zu den deutschen Schiries. Geht mir aber beim Fußball genauso. Andere Länder, andere Sitten halt :).

    Ich denke auch, da gibt es noch ´ne Menge Steigerungspotenzial. Die Nervösität am Anfang kann ich ja noch verstehen, aber über 60 Minuten gesehen, war die Zahl der technischen Fehler einfach zu hoch. Die Brasilianer haben sicherlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt. Mit etwas mehr Konzentration auf Seiten der Deutschen hätte die Tordifferenz am Ende wohl mindestens 10 Treffer betragen.

    Gewöhnungsbedürftig fand ich auch die SR - zumindest, was das Outfit anbelangt :P .

    Dass Deislers Karriere irgendwann einmal so enden würde, finde ich nach seinen vielen gesundheitlichen Problemen nicht wirklich verwunderlich. Das es aber zum jetzigen Zeitpunkt passiert, überrascht mich aber irgendwie doch. Eigentlich hatte doch alle Welt damit gerechnet, dass er nach seinem grandiosen Auftritt in der 2. HZ in Hamburg zur Rückrunde noch einmal angreifen würde.

    Schade, denn Spieler mit einem solchen Talent, muss man in Deutschland inzwischen mit der Lupe suchen. Und nicht nur hier. Hoffen wir, dass er nun irgendwie das Glück findet, das ihm als Fußballer versagt blieb.

    Zitat

    Original von Wieland
    in der RL Süd-West spielt bei Danjiel Grgic (Ex-ThSV und Willstätt) bei der HG Saarlouis. Bei Petterweil konnte man letzte Saison noch den über 40-jährigen Timoschenko sehen. Der war russischer Nationalspieler und hat in Spanien gespielt. Bei Wallau ist als einziger Buli-Erfahrener noch Sebastian Linder dabei.

    Spielt bei Bayer Uerdingen in der RL West nicht auch noch Ex-OSCler Jörg Förderer?

    Förderer ist Spielertrainer bei Uerdingen. Da wir gerade bei den Trainern sind: Der frühere Essener Abwehrrecke Krystof Schargy hat vor ein paar Monaten als Coach bei Eintracht Hagen angeheuert.

    Zitat

    Original von Zickenbändiger
    Ich habe schon öfter von Fußballern gehört, dass sie uns um die Zeitstrafen beneiden. Eine angemessene Vorstufe vor der Disqualifikation. Gerade im Jugendbereich finde ich Zeitstrafen pädagogisch sinnvoll. Bis das "Strafenkonto" einiger "Abwehrspezialisten" voll ist, sind bereits drei oder vier Gegenspieler verletzt ausgeschieden...

    Ich denke nicht, dass der gute Vlado die direkte Disqualifikation für grobe Fouls ernsthaft abschaffen will (obwohl, bei dem weiß man nie... ;) )

    Aber was ich nicht verstehe: Mittlerweile sind Spiele mit 60-70 Toren schon fast die Regel, in Einzelfällen gibt´s sogar bis zu 80 oder mehr. Wozu braucht man da noch einen zusätzlichen Ansporn zu offensivem Spiel oder noch mehr Action :pillepalle: ?

    Ich finde das Regelwerk, welches sich über Jahrzehnte bewährt hat, eigentlich ganz in Ordnung. An dem einen oder anderen Detail kann man vielleicht noch feilen. Aber solche radikalen Änderungen finde ich einfach über. Handball sollte Handball bleiben und nicht zu Basketball mit Toren mutieren.

    Zitat

    Original von Meikel
    Der HSV hat bislang eine hundsmiserable Hinrunde gespielt und steht zurecht dort unten. Und wenn man sich weiter einredet, dass dieses Team zu stark ist, um abzusteigen...glauben es die Spieler irgendwann selber...und verkrampfen wieder...

    Die Situation erkennen und akzeptieren. So hat es beispielsweise Bayer Leverkusen vor gut 3 Jahren geschafft, die Truppe war auch potenziell viel zu gut...und ist nur um Sackhaaresbreite am Abstieg vorbei gekommen....

    Bei Borussia Dortmund gab es zur Jahrtausendwende eine ähnliche Situation. Im Oktober noch Tabellenführer wurde die Mannschaft dann bis in die Nähe der Abstiegsplätze durchgereicht (14 Spiele ohne Sieg). Erst am vorletzten Spieltag gelang die Rettung, nachdem man 2 Trainer verschlissen und Udo Lattek als "Retter" verpflichtet hatte.

    Ich denke, das ist in erster Linie ein Kopfproblem. Ein Verein der von vornherein mit der Maxime "für uns geht´s nur ums Drinbleiben" in die Saison geht, reagiert meist (nicht immer ;) ) gelassener, wenn man wirklich mal unten reinrutscht. Schwierig wird es immer, wenn eine Mannschaft völlig unvorbereitet in Abstiegsgefahr gerät, wie jetzt der HSV. Ich denke, da hilft jetzt alles Starkreden nicht viel. Die Mannschaft braucht einfach ein, zwei Erfolgserlebnisse, damit das nötige Selbstvertrauen wiederkommt.

    Zitat

    Original von TBVAndy
    Und ich leg mich fest, dieses Jahr wird wohl das erste DFB-Pokalfinalspiel sein wo es an den Tageskassen noch Karten geben wird. Und das Fernsehen wird sicherlich auch die mit Abstand schwächsten Einschaltquoten aller Zeiten haben.

    Die Finalspiele der vergangenen Jahre waren auch nicht immer die Knallerpartien. Aber trotzdem war das Olympiastadion immer ausverkauft, auch wenn Mannschaften wie Cottbus (damals als Drittligist) die Hertha-Amateure oder sogar Wolfsburg (zu Zweitligazeiten) im Endspiel standen. Warum dann ausgerechnet diesmal nicht!? Ich finde es übrigens auch gar nicht schlecht, dass die vermeintlichen Underdogs mal ein bisschen besser zum Zuge kommen, zumal jetzt auch noch Stuttgart und Hertha direkt aufeinander treffen.

    Der eigentliche Kracher des Viertelfinales ist aber für mich das Main-Derby zwischen Offenbach und Frankfurt. Ich habe mir erzählen lassen, dass die Rivalität zwischen beiden Städten noch weit über das fussballerische hinausgehen soll.

    Die RL West ist mit Prominenz nicht allzu reich bestückt (was aber keine Rückschlüsse auf das Spielniveau zulässt ;) :(

    LIT Handball Nordhemmern/Mindenerwald:
    Jens Buhrmester (ex Nettelstedt), Vygindas Petkevicius (ex Magdeburg und Solingen, ist dort Spielertrainer).

    SG Schalksmühle/Halver: Oliver Bratzke (ex TUSEM Essen, ist aber schon eine Ewigkeit her).

    Bayer Uerdingen: Thomas Molsner (war auch mal ein Jahr bei TUSEM Essen),

    LTV Wuppertal: Andreas Hallmann (hat, glaube ich, auch mal 1-2 Jahre 1. Liga gespielt. Ich weis aber nicht mehr, ob für Essen oder/und den LTV Wupperatl).

    Bei GWD Minden II dürfte auch schon der eine oder andere in der 1. BL eingesetzt worden sein (z. B. Björn Buhrmester).

    Dann gibt es noch ein paar alte Bekannte, die jetzt unter die Trainer gegangen sind:
    Jörg Müller (HG Remscheid, ex SR Solingen), Olaf Mast (Korschenbroich, ex THW Kiel und Bayer Dormagen), Matthias Grasedieck (Schalksmühle/Halver, ex OSC Dortmund, irgendwann in den 80ern), Joachim Sproß (Minden II, ex Nettelstedt),

    Zitat

    Original von T.N.T.
    Habt ihr zuviel Zeit, um euch über sowas Gedanken zu machen?

    Diese Gedanken wird sich unter verschiedensten Gesichtspunkten der zuständige SR-Ansetzer bereits gemacht haben, und da wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dieser Ebene nichts durchrutschen.

    Ich hatte mich nur über die Ansetzung gewundert, weil ich bisher dachte, sie sei nach irgendwelchen DHB-Statuten gar nicht möglich. Ich dachte eigentlich, für solche Fragen wäre das Regelforum auch da. Wenn dem offenbar nicht so ist, bitte ich vielmals um Entschuldigung, diesen Beitrag überhaupt eingestellt zu haben. Soll nicht wieder vorkommen.

    Also, nochmal zur Klarstellung: Mir geht es darum, dass ein Spiel auf DHB-Ebene, von einem Gespann aus dem gleichen Landesverband eines der beiden beteiligten Vereine geleitet wurde. Ehrmann/Künzig pfeifen ja für den Badischen HV, in dem auch Kronau/Östringen beheimatet ist (oder bin ich da jetzt völlig auf dem Holzweg?). Ich hatte eigentlich bisher geglaubt, solch eine Konstellation sei auf der DHB-Ebene gar nicht möglich. In unteren Ligen gelten sicherlich zuweilen andere Regeln.

    Oder hat man nur in diesem Fall großzügig darüber hinweggesehen, da der jetzige Wohnsitz von Jutta Ehrmann nicht so sehr weit von Düsseldorf entfernt ist?

    Zitat

    Original von Postfan
    In Schwerin pfeifen oft Lübecker Schiedsrichter. Weiß die Namen nicht. Das wäre auch der gleiche Regionalverband. Also keine Ausnahme. Außer man geht vielleicht nach Landesverbänden.

    Ups, war ein Verschreiber. Ich hatte "Regionalverband" geschrieben, aber eigentlich "Landesverband" gemeint. Hab´s geändert. Sorry :) !

    Ich habe mir gestern abend das BL-Spiel Düsseldorf gegen Kronau/Östringen angeschaut. Etwas gewundert habe ich mich dabei schon im Vorfeld über die SR-Ansetzung. Gepfiffen haben nämlich Jutta Ehrmann und Susanne Künzig. Auch wenn Frau Ehrmann wohl inzwischen in NRW (im Raum Bergisch-Gladbach) wohnt, pfeifen doch meines Wissens beide für den Badischen HV und haben ihre Wurzeln im Raum Karlsruhe. Das liegt - wenn mich mein Autoatlas nicht völlig im Stich läßt - nur etwa 40 km von den "Kröstis" entfernt.

    Um Missverständnissen vorzubeugen: An der gestrigen Leistung von Ehrmann/Künzig gab es aus neutraler Sicht eigentlich nichts auszusetzen - ganz im Gegenteil. Ich hege auch keinerlei Zweifel an der Integrität der beiden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass, wenn es vielleicht zu umstrittenen Entscheidungen (beispielsweise eine rote Karte) zum Nachteil der Düsseldorfer gekommen wäre, diese Ansetzung schnell für böses Blut gesorgt hätte.

    In der Fußball-Bundesliga zum Beispiel darf ein SR kein Spiel einer Mannschaft aus seinem Landesverband pfeifen. Ich hatte eigentlich geglaubt, dass es im Handball eine analoge Regelung geben würde (es sei denn, beide Vereine kämen aus dem gleichen LV). Meine Frage an die Experten: Liege ich da falsch oder war die Ansetzung gestern abend nur eine (begründete) Ausnahme von der Regel?