Beiträge von TuS-Benjamin

    Nach den Spielen bei den direkten Konkurrenten aus Wetzlar und Düsseldorf sind nun die 3 überraschenden Punkte schon wieder aufgebraucht. Hätte man die bei den direkten Gegner geholt, dann hätte es wenigstens den Vortel gehabt, dass die weniger Punkte gehabt hätten.

    Und nun kommt der unangenehme Gegner aus Melsungen!

    Die Gewinner waren eindeutig die Zuschauer. Man hätte es eigentlich vorher erwarten können, dass das ein schnelles Spiel wird. Und so kam es auch. In HZ ging die HSG noch einen Tick konsequenter in die zweite Welle als der TuS, in der zweiten Halbzeit war das dann ein Spiel mit offenem Visier, bei dem der TuS im Angriff stärker war als die HSG. Eine 5:0 Serie sicherte schließlich den Sieg.

    Auf dem Spielfeld und auf der Tribüne wurden unglaubliche Emotionen frei. Das war ein echt gelungener Handballabend.

    Beim TuS ragten aus einer geschlossenen Mannschaft Fazekas, Hermann, van Olphen und vor allem Dragan Sudzum heraus. Der deckte in der zweiten Hälfte auf halb gegen Glandorf und hatte den Osnabrücker bestens im Griff. Vorne zauberte er nahezu jeden Ball rein (8/1), und riss zudem vier Marken!

    Ich finde schon, dass der Göppinger Sieg in Ordnung geht. Arne war in der ersten Halbzeit bärenstark, in der zweiten Hälfte merkte man allerdings, dass er nahezu immer durchspielen muss. Zusätzlich bekam er dann ja noch Michael Schweickardt als Begleiter.

    Besonders Volker Michel fand in der zweiten Hälfte immer wieder die Lücken in einer (so mein Eindruck) langsamer werdenden GWD-Abwehr.
    :respekt:, dass GWD nach dem Dreierpack noch einmal rankommen konnte.

    An den SR gibt es außer normalen 50:50-Entscheidungen nichts auszusetzen.

    Quelle Jeversches Wochenblatt:

    Zitat


    TVG hart am Rande der Legalität

    Im Herzschlagfinale wurde WHV um einen Punkt gebracht / Dubiose Schiedsrichter-Entscheidungen

    Wilhelmshaven – Gereizte Stimmung am Sonnabend in der VIP-Lounge der Nordfrost-Arena. Moderator Andreas Leonardt forderte vorsorglich auf, gegenüber den Gästen fair zu bleiben, woran man sich auch hielt. Zündstoff für Ausschreitungen war nach den vorangegangenen 60 Minuten genügend geliefert worden. In der hochdramatischen Partie trennten sich zuvor die Erstligisten Wilhelmshavener Handballverein und der TV Großwallstadt mit einem 27:27-Remis (Halbzeit 10:13). Was jedoch für Brisanz in der Schlussphase sorgte waren grobe Unsportlichkeiten von Seiten der Gäste. Absoluter Höhepunkt die Zweckentfremdung von Wasserflaschen als Wurfgeschosse. Die zweite Flasche wurde genau in dem Augenblick auf die Spielfläche geworfen, als Gylfi Gylfason Sekunden vor Schluss das 28:27 erzielte. Weder Schiedsrichter noch Spieler konnten den Übeltäter ausmachen, so dass die Großwallstädter Bank mit einer roten Karte bedacht wurde. Die mit der Leitung dieser Partie total überforderten Unparteiischen Geipel/Helbig annullierten den Treffer und erkannten auf Siebenmeter für den WHV. In der aufgeheizten Atmosphäre zeigte der zusammen mit Torwart Adam Weiner beste WHVer, Oliver Köhrmann leider Nerven und schoss das Leder am TVG-Kasten vorbei. Kurz zuvor hatte der Sicherheitsdienst die Bank der Großwallstädter abgeriegelt, um Übergriffen vorzubeugen. Die Zuschauer machten nach Spielende ihrem Ärger in vielfältiger Weise Luft. Neben einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert flogen Hallenhefte in Massen auf die Spielfläche. Allerdings wurde während der 60 Minuten auch Handball gespielt. Den weitaus besseren Start erwischte der neunfache Deutsche Meister aus Großwallstadt. Wie schon beim letzten Treffen des WHV {in Östtringen dominierten zunächst die Abwehrreihen. Beim WHV tat sich der Deckungsblock, bestehend aus Fegter, Bedzikowski (er spielte trotz einer Schleimbeutel-Entzündung)und Ljubanovic hervor. Eine weiteren Traumtag erwischte Adam Weiner, der mit insgesamt 15 Paraden glänzte. Ihm hatten es die Hausherren in erster Linie zu verdanken, dass die Gäste nicht davonzogen. Auf der Gegenseite hatten Oliver Köhrmann, Jan-Henrik Behrends und Bennet Wiegert große Probleme mit der erwartet aggressiven und offensiven Großwallstädter Abwehr. Der WHV profitierte in erster Linie von den herausgeholten Siebenmetern, die Oliver Köhrmann zunächst souverän verwandelt. Villeicht machte dies den TVG-Keeper Chrischa Hannawald so fuchsig, dass er im weiteren Spielverlauf mehr durch sein rüdes Verhalten, als durch Paraden auf sich aufmerksam machte. Zwischen der 12. und 20. Minute leisteten sich die Gastgeber grobe Schnitzer im Anspiel und vor allem im Abschluss, sodass Großwallstadt den bis dahin knappen Vorsprung bis auf 6:9 vergrößern konnte. Auch das Comeback von Allan Rasmussen brachte nicht die erhoffte Wirkung. Überhaupt war die Auswahlmöglichkeit durch den kurzfristigen Ausfall von Christian Köhrmann (Fingerverletzung) für Trainer WHV-Biegler Michael Biegler erneut reduziert. Mit einer enormen Kraftanstrengung, aber ausgehend von sechs Klasseparaden Adam Weiners, kam der WHV wieder durch Oliver Köhrmann und Manuel Liniger, ins Geschäft. Jubel bei den 2300 Fans, als Gylfason mit seinem ersten Treffer den 9:9-Ausgleich erzielte. Weitere individuelle Fehler brachten erneut den WHV ins Hintertreffen. Beim Gang in die Kabinen zeigte die Anzeigetafel 10 für den WHV und 13 für den TVG. Gleich nach Wiederbeginn startete der WHV seine furiose Aufholjagd, die bis zur 37. Minute mit dem erneuten Ausgleich zum 15:15 belohnt wurde. In dieser Phase war es Ljubanovic, der inzwischen wieder den Platz für Rasmussen eingenommen hatte, der mit seinen Treffern dazu beitrug. In der 43. Minute brodelte es in der Nordfrost-Arena auf den Tribünen. Grund: Ljubanovic war es, der mit seinem raffinierten Heber erstmals den WHV in Führung (18:17) brachte. Von nun an herrschte auf dem Spielfeld und auf der Bank Hektik total. Durch ihre fragwürdigen Entscheidungen, die sich in der Schlussphase häuften, trugen die Referees entscheidend dazu bei. Sieben Minuten vor dem Abpfiff schienen die Gäste (22:24) beide Punkte aus Wilhelmshaven entführen zu können, doch der alte Kämpe Jan Fegter holte sich zweimal den Ball und passte auf Oliver Köhrmann, der waagerecht liegend das 24:24 erzielte. Überzahlspiel, inzwischen waren einige TVGer am Ausrasten, nutzte Ljubanovic mit seinem fünften Treffer zum 25:24. Schecksekunde auf der WHV-Bank, als Oliver Köhrmann von TW Hannawald im Torraum umgemäht wurde. Der Treffer zählte zum 26:24 (57. Min.). Ljubanovic kassierte nach Schauspieleinlage seinen Gegenspielers die rote Karte. Was die Volksseele auf den Tribünen vollends zum Kochen brachte. In Unterzahl (zwei Zeitstrafen) musste der WHV das 26:25 hinnehmen, doch Bennet Wiegert sorgte mit seinem einzigen Treffer für den alten Abstand. In dem Getümmel gelang es den Gästen im Sekunden-Abstandauszugleichen. Dann flogen die Flaschen.

    EDIT: Kann das mal bitte ein Mod verschieben?

    Zuerst mal zum Spiel:

    Überragend beim TuS (vor allem in Halbzeit eins) Nandor Fazekas. Ein Highligt von ihm: Einen Siebenmeter in der ersten Hälfte hielt er, indem er den Ball unter den Arm klemmte.
    In der ersten Hälfte war der TuS einfach die vier Tore besser als Pfullingen wie es das Ergebnis darstellte, allerdings war auch hier schon zu bermerken, dass nur ein Rückraumspieler Torgefahr ausstrahlte nämlich Rolf Hermann.

    Nach der Halbzeit vergab man mehrere Chancen eine 5-Toreführung herauszuwerfen. Pfullingen kam nach und nach ran und konnte zum Ende des Spiels sogar selbst in Führung gehen. Nicht unverdient, denn die Angriffsleistung des TuS in HZ zwei war einfach nicht gut genug. Besonders nach der roten Karte gab es im Rückraum keine Alternativen mehr zum indisponierten Tobias Schröder.

    So hat man sich das Ergebnis selbst zuzuschreiben, aber wie schon mehrfach erwähnt: Ein Punkt ist besser als kein Punkt. Damit muss man leben und damit kann der Tus leben, auch wenn der andere Punkt verschenkt wurde.

    Nun zum Drumherum:
    Es stimmt mich wehmütig, dass der VfL diese Halle verlassen wird. Ich war nun bei allen 3 TuS-Spielen dort und immer war es etwas besonderes. Es ist kein Geheimnis, dass ich absoluter Befürworter der "familiären Handballhallen" bin. Wir Red Devils waren begeistert im Pfullinger Fan-Keller Leute (wieder) zu treffen, die absolut die gleiche Philosophie haben wie wir. Die Feier nach dem Spiel wird mir persönlch immer in Erinnerung bleiben! Es war genial. Danke dafür an beide Fanlager und die Unparteiischen! Ich werde mich morgen dazu noch einmal ausführlich äußern, aber diese Party ist in meiner persönlichen Handballpartyrangliste sehr weit vorne platziert.

    Danke besonders an die Blue Devils!

    Zitat

    Original von Jens Friedrichs
    Wenn Kehrmann von außen bei mehreren Aktionen den Kreis betritt wird selten abgepfiffen. Passiert dies einem weniger bekannten Spieler aus einem kleineren Verein wird genauer hingeschaut. Warum wird mit zweierlei Maß gemessen?

    Auch das ist mir zu pauschal. Damit würden alle SR über einen Kamm geschert.

    Was ich allerdings durchaus bemerkenswert finde, und was auch immer eine meiner Thesen war, ist dass der Vogelzug augenscheinlich eine geringere Rolle spielt als noch im Oktober postuliert.

    Eigentlich sollte ich mich freuen, ein neues Forschungsgebiet für meinen Berufszweig. :(

    Ansonsten schließe ich mich Kai an!

    Meine drittes Auswärtsspiel in Pfullingen. Aufgrund des ersten Spieles dort, und der letzten beide Spiele des TuS erwarte ich erst einmal nichts.

    Das dürfte aber ein echtes Kampfspiel werden. Ich bin mir sicher, dass es kein "schönes" Spiel werden wird.
    Ich hoffe ganz stark auf Tulpe van Olphen. Ihn braucht man in so einem Spiel.
    Pfullingen ist vielleicht sogar Favorit, hat aber aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz auch enormen Druck. Zumindest wird der gesamte Mühlenkreis auf einen Auswärtssieg hoffen.

    Wie Helge schon schreib ist die Fahrt dieses Jahr unsere Zweitagesfahrt. Nach 2x Willstätt, Stralsund, Flensburg, Berlin und Köln geht es also dieses Jahr in den Süden der Republik. Wir freuen uns auf die Blue-Devils mit denen nach dem Spiel eine gemeinsame Party geplant ist.

    Auch ich war mehr oder weniger überrascht über das Spiel und das Ergebnis. Gefühlt war der Unterschied in meinen Augen sogar noch größer, da kann man sich bei den Flensburgern über ein paar unkonzentrierte Abschlüsse noch bedanken.

    Das schlimme aus THW-Sicht war, dass man in der zweiten Hälfte ja nicht einmal mehr dran glaubte dass das für die Flensburger noch in die Hose gehen konnte.

    :respekt: Flensburg - Eine große Leistung!

    Zitat

    Original von Jeremy
    Also ich weiß nicht viel, aber dass die HSG Nordhorn wieder in finanziellen Problemen steckt gehört für mich eher ins Reich der Märchen.

    Ich hoffe auch dass das ein Märchen ist. Es ist aber schon auffällig, dass normalerweise teure Spieler, die zudem gerade ihre Verträge langfristig verlängert haben (und die ich nach meiner subjektiven Wahrnehmung als "vereinstreu" bezeichnen würde) auf einmal so geballt in Gerüchten auftauchen, die sie mit anderen Vereinen in Verbindung bringen.

    Und Fakt ist ja auch, dass der Kubes-Transfer offenbar noch nicht über die Bühne ist. Wenn doch wäre jetzt ein äußerst guter Zeitpunkt um ihn zu veröffentlichen.