Beiträge von TuS-Benjamin

    Das Problem stellte ich für meine wB in den vergangenen Spielen auch das ein oder andere Mal. Am effektivsten war in diesen Fällen das Einlaufen an den Kreis zur Zweikreisläufervariante.

    Andererseits enstehen aber erfahrungsgemäß größere Lücken für den kreis, wenn im Deckungsverbund ein Spieler fehlt.

    Ich handhabe das nun meistens so, dass ich der kurz genommenen Spielerin empfehle situationsbedingt an den Kreis zu wechseln, aber ich gehe zu keinem echten Zweikreisläufersystem über.

    @Wieland: Abgelehnt! ;)
    Ich wäre dafür die vergebenen Punkt gleich am Samstag zu holen. Gegen Göppingen sah der TuS in letzter Zeit immer recht gut aus, auch wenn die jetzt einen etwas anderen Handball spielen.

    Gestern sah man es: Wenn beide Halbe beim TuS treffen geht was. In der zweiten Hälfte hat Rocco Zereike Rolf und Alois allerdings ein paar Bälle abgenommen. Auch die Deckung stand trotz der Ausfälle von Blecic und Kokir sehr ordentlich. Als Jicha kam sorgte der zunächst für zwei Treffer, wurde dann aber von Sudzum (später Remer) kurz genommen und damit aus dem Spiel genommen.

    Verbesserungswürdig war gestern das Spiel über die Außen. Die kamen kaum zum Zug.

    FA Göppingen - TuS N-Lübbecke
    Eintracht Hildesheim - Wilhelmshavener HV
    HBW Balingen-Weilstetten - TV Großwallstadt
    HSG Nordhorn - MT Melsungen
    HSG Düsseldorf - SC Magdeburg
    THW Kiel - SG Kronau/Östringen
    TBV Lemgo - VfL Gummersbach
    HSV Hamburg - HSG Wetzlar
    GWD Minden - SG Flensburg-Handewitt

    Ja hätten sie. Denn der TuS war soooooooo nah, aber wirklich sooooooo nah dran an uneingeplanten Punkt(en) im Abstiegskampf. Das Spiel stand 60 Minuten auf Messers Schneide. Selbst nach dem 27:30 (der einzige Dreitoreführung im ganzen Spiel für den TBV) kämpfte der TuS unterstützt von den Zuschauern sich wieder zum 30:30 heran.

    Danach gibts Siebenmeter für den TBV. Der Ball geht an Birkirs rechten Arm, er trudelt dann aber trotzdem noch ins Tor.

    Unglücklicher gehts nicht!

    Wir reden hier natürlich über eine Minderzahl. Das oben angesprochene Spiel war eines von 25 Spielen auf Kreisebene die ich dieses Jahr gesehen habe. Keine andere SR-Leistung aus diesen Spielen hätte mich dazu verleitet sie überhaupt negativ zu erwähnen.

    Helge hat es auf den Punkt gebarcht: In diesem Spiel ging es nicht um den Handball sondern um die Selbstdarstellung eines Schiedsrichters. Das kann nicht im Sinne des Sports sein!

    Ich habe in meinem Leben nun ja schon das ein oder andere Handballspiel gesehen. Seit Samstag muss ich den Titel "schlechteste Schiedsrichterleistung" aber neu vergeben. Ich bin froh, dass ich nur neutraler Beobachter war, auf der Bank hätte ich das Spielende nicht erlebt (und wer mich kennt weiß was das heißt)

    So etwas habe ich noch nicht erlebt.

    Spielklasse: Damen 1. Kreisliga (!!!)

    Vor dem Spielbeginn weist der Unparteische die Mannschaftsverantwortlichen auf das richtige "Verhalten im Auswechselraum" hin. Er meint, die Spielerinnen haben auf dem Bereich der Bank zu sitzen, der von der Mittellinie bis zur Auswechselmarke reicht.

    (Laut offiziellen Reglen beginnen die Bänke ja 3,5 Meter neben der Mittelinie, die Wechselmarke ist bei 4,5 Meter)
    Laut seiner Ansicht haben also alle Auswechselspielerinnen sich auf diesen einen Meter zu quetschen. :pillepalle: Er bezieht sich darauf, dass alle Spieler sich im Auswechselraum aufzuhalten haben. Laut Regeln (ohne die jetzt nochmals explizit rauszusuchen, gilt aber doch die gesamte Bank, sowie (wenn vorhanden) der Bereich hinter der Bank als Auswechselraum. Nunja aufgrund der Anzahl der Auswechselspieler ließ sich das Problem einfach lösen...

    Irgendwann pfeifft er das Spiel dann an. Nach 5 Sekunden (und ich meine 5 Sekunden) pfeifft er, weil der Gästetrainer nicht sitzt sondern steht und seine Deckung einstellt, und gibt diesem gelb....

    Wenige Minuten später die gleiche Geschichte auf der anderen. dieses mal hat der Heimtrainer im Stehen eine Freiwurfvariante angesagt. -> gelb!

    Mitte der zweiten Hälfte kommt die Männermannschaft des Heimvereins (Spiel im Anschluss) in die Halle (mit mehr als großzügigem Platz an der Seitenauslinie) und macht lockere Dehnübungen. Die wird dann ebenso wie der auch eintreffende Gegner weggeschickt.

    Glücklicherweise ist die Halle so konstruiert, dass über den Kabinen ein großzügiger Kraft- und Tischtennisraum ist, in den sich beide Mannschaften dann verabschieden. Aber selbst da fühlt sich der Herr SR gestört.

    Er drohte mit Spielabbruch, wenn nicht sofort das Aufwärmen beendet wird.

    Im Spiel selbst verteilt er Karten und Zeitstrafen für Lapalien. Beispielsweise weil sich bei der Ausführung eines Freiwurfs ein Zentimeter der Hacke auf der Neunmeterlinie befindet. Anstatt die Ausführung wiederholen zu lassen gehen bei solchen Situationen immer wieder die beiden Finger in die Höhe.

    Es war absolutes kein hartes Spiel, auch nicht für Damenverhältnisse dennoch verteilt der gute Mann 18 (!!) Zeitstrafen und zwei rote Karten.
    Ein Spiel sechs gegen sechs gab es in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr.

    Es war allen Beobachten klar, dass die am Ende unterlegene Mannschaft nach Schlusspfiff auf den Schiedsrichter losgehen würde.

    Es war grauenhaft!


    Nach dem Spiel wurde mir dann eine Geschichte erzählt, dass eben jener Schiedsrichter schonmal ein 2. Kreisklasse-Spiel nicht angepfiffen hat, weil zum angesetzten Spielzeitpunkt der Bogen noch nicht komplett ausgefüllt war. Der Betreuer der auswärtigen Mannschaft musste noch zwei Spieler und sich selbst auf den Bogen schreiben, war also nahezu fertig....

    Seine Begründung "Anpfiff war 17 Uhr nicht 17 Uhr 03. Ich muss pünktlich zum Bundesligaspiel nach Lübbecke" :wall:

    Ich hoffe sehr dass der Kelch an mir vorbei geht, ein Spiel unter der Leitung dieses SR als Trainer auf der Bank erleben zu dürfen.