ZitatOriginal von Wöller
Da wirds mittelfristig auch drauf hinaus laufen. Die alten Traditionsvereine werden wegbrechen (wenn nicht schon passiert) und Handball wird sich nur noch in großen Ballungszentren durchsetzen in denen entsprechendes Zuschauerpotenzial ist, wo sich große Hallen lohnen(?), bzw. sie sich irgendwer leisten kann und wo entsprechendes Wirtschaftspotential ist. Mannschaften aus fusionierten Spiel-GmbH´s (ich sage bewußt nicht Vereine) werden an der Tagesordnung sein und die übriggebliebenen Fans oder die neu hinzu gekommenen Fans werden sich wundern, daß man die RNL mal als Retortenverein bezeichnet hat, denn die haben ja die längste Tradition in der von RTL presentierten McDonald Super-League.
Wer´s mag.......
Diese Vision setzt aber immer voraus, dass Handball hip ist. Stelle Dir einfach mal vor, der Heiner wagt jetzt den wirklichen Umbruch, ist zwei Jahre in Folge nicht unter den Top6, das breite Interesse sinkt wieder auf "Normalniveau"...wer würde davon "profitieren" -> genau die von Dir gezeichnete konträre Seite, nämlich die s.g. Traditionsvereine mit dem "harten Kern" an Fans, die auch mal weniger Erfolg leben können/konnten.
Ich bin ja schon mal ganz gespannt, wie sich die Zuschauerzahlen nach dem nicht ganz so geglückten Saisonstart in Hamburg entwickeln. Ich denke das wird ein erster Fingerzeig, ob dort der Sport wirklich angekommen ist oder ankommen kann, oder ob es nur chic ist/war, wenn man erfolgreich spielt.
Das ehrliche Arbeiten mit kleinem Etat kann auch eine Überlebensstrategie sein. Und nach dem Urknall haben ja auch nicht die Dinosaurier überlebt. ![]()