Beiträge von Tobi75

    ja, am Ende sinds immer die Schiris...Wenn man denen eins nicht vorwerfen kann, dann wohl, dass sie inkosequent gepfiffen hätten. Ansonten ist die Linie ja erst mal klar, auch wenn sie mir nicht gefallen hat. Klar kann man sagen, das wäre internatinale Härte, mir wurde aber eindeutig zu viel zugelassen. Angefangen von dem Kontakt an dem in der Luft befindlichen Außen. Da gibt es bei jedem Versuch einen mehr oder weniger deutlichen Kontakt. War es nur gefühlt oder auch tatsächlich, dass unterdurchschnittlich viele Tore von außen gefallen sind?
    Dazu die Abwehraktionen an den Rückraumspielern. Ich würde mal schätzen, dass jede zweite Abwehraktion direkt am Wurfarm hängt. Meiner Meinung sogar primär und dann erst der Kontakt zum Körper. Auch dass wird meist nur mit Freiwurf und manchmal auch gar nicht geahndet. Da hat es ein Markussen gut, der springt einfach nen Meter vor der Abwehr ab und Feur frei. Und auch bei der Abwehr am Kreis kann man weitermachen. Die meisten Aktionen der Abwehr sind im Kreis. Geahndet davon wird fast nix. Damit meine ich nicht die Situationen, bei denen die Aktion des Angreifers im Kreis endet, sondern die wo der Anwehrspieler bewuss in oder durch den Kreis geht, weil er sonst zu spät wäre oder nicht mehr rankommt. Hier übrigens auch wieder im Zusammenspiel mit den Außen. Erst geht der Abwehrspieler durch den Kreis, dann berührt er den in der Luft befindlichen Außen und es gibt Abwurf...
    Ich würde mir wünschen, dass die Regeln hier deutlicher und konsequenter eingehalten werden würden und nicht erst wenn eine strittige Entscheidung gefällt wurde. Dann kommt von den Kommentatoren: Ja er wurde ja in der Luft angegangen. Klar ist das 7m.
    Dass das in den fünf Situationen davor auch schon war und nicht geahndet wurde, ist dann erst mal egal.


    Danke dafür, dass du mir meinen Job erklären möchtest (DB-Entwicklung). Ist aber nicht mehr nötig, ich mach das schon ne Weile. :)

    Ah, da man ja nicht weiß, mit wem man es hier zu tun hat, kann man ja nicht ahnen, wo man ansetzten muss. sorry. Ich vertrete übrigens die andere Seite und muss dann schaun, ob Du und Deine Kollegen unsere Vorstellungen umgesetzt habt und dann mit dem vermeintlichen Schrott nach der Abnahme leben und manchmal auch arbeiten. Wer einmal Abnahmetests gemacht hat, weiß was da für Unfug rauskommen kann. Dennoch, wenn die Kinderkrankheiten auskuriert sind, läuft sowas meist sehr solide. Dass man das nicht im Vorbeigehen erledigt ist auch klar, aber dann... :hi:

    Baden68: Datenbanksysteme umgeben uns überall. Ohne diese würde unser gesamtes Leben anders laufen. Warum soll das im Handball nicht möglich sein? Diese Dinger kannst du in jeder beliebigen Organisationsstruktur implementieren und sensible Daten sichtbar oder unsichtbar schalten. Der Aufwand sowas einmalig zu erstellen ist nicht riesig, die Pflege ist der Knackpunkt. ICh könnte mir aber vorstellen, dass es z.B. Wetzlar in der aktuellen Situation sehr lieb gewesen wäre, eine Spielgenehmigung zu erhalten, die den Namen auch verdient. Dafür sollte der eine oder andere Euro an Pflegebeteiligung doch durchaus möglich sein.
    Und für die Wechsel außerhalb der HBL kann man dann ja die freiwerdenden Kapazitäten verwenden, um von den abgebenden Verbänden, Ländern oder sonstwas eine verbindliche Aussage zu einzuholen/abzusichern. Allemal besser als Genehmigungen auf der Basis von ungeprüften Angaben zu erteilen, die das Papier nicht wert ist, auf dem sie steht.

    Ich schätze mal, dass die Gehaltsstruktur beim HSV nicht unbedingt "gesund" ist, gerade dann, wenn die Gelder von Rudoph nicht mehr so freigiebig fließen. Und ich glaube auch, dass sich beim HSV mittlerweile etliche fragen, ob einige der Verpflichtungen bzw. Vertragsverlängerungen der letzten Jahre wirklich glücklich waren.

    Ich glaube der Kern der Frage ist, ob bei einzelnen Spieler das Verhältnis von Preis und Leistung zusammenpassen. Ich gehe mal davon aus, dass ein Hens, Kraus oder Duvnjak zu den Top-Verdienern der Liga zählen. Die Leistungen und vor allem Entwicklungen sehe ich da nicht in vergleichbaren Dimensionen. Zu den Top-Verdienern dürften auch Vori und Lindberg gehören, hier ist m.E. aber auch ein anderer Leistungsanspruch zu erkennen. Ein paar der anderen Schwergewichte verabschieden sich ja gerade oder haben zu reduzierten Bezügen verlängert. Die "Ergänzungsspieler" wie Flohr oder Schröder sind mitunter auch wichtige Bausteine, dürften aber auch nicht soooo teuer sein. Ich denke, der HSV ist auf dem besten Weg, seine Gehaltsstrukturen zu gesunden. Ob damit dann der Anspruch noch einhergeht, bleibt abzuwarten.


    @Tobi75:
    Lies Dir bitte mal durch was der Spieler bei der Beantragung der Spielberechtigung anzugeben hat. Soll die HBL alle deutschen Vereine anschreiben, ob der Spieler eventuell einen Spielpass bei irgendeinem dieser Vereine haben könnte? Solange der Spieler korrekte Angaben macht ist das alles kein Problem. (Obwohl in diesem Fall zumindest unklar ist inwiefern sich Andrej Klimovets seiner Situtation bewusst war.)

    Ich sehe durchaus das Dilemma für die HSG Wetzlar, die sich auf die Richtigkeit von Klimovets Angaben verlassen musste und natürlich hat David G. Recht, dass dies die Vereine in eine unkontrollierbare Lage bringen kann. Aber in diesem Fall liegt der schwarze Peter nicht bei der HBL oder dem DHB sondern bei Klimovets - egal ob aus Unwissenheit oder Nachlässigkeit im Umgang mit seinem Spielerpass.


    Und da soll es keine Prüfpflicht geben? Dann kann ich ja meine Angaben auch in ein Datenbanksystem einhacken und bekokmme meine Spielgenehmigung automatisiert? Natürlich sind die Angaben immer nach bestem Wissen und Gewissen zu machen (Hat Klimo wohl ja vielleicht auch getan?). Wenn die Angaben keiner prüft, ist die Genehmigung genauso nix wert. Und vielleicht muss man ja auch nicht alle Vereine anfragen, aber den letzten? Es soll ja sogar Gebrauchtwagenkäufer geben, die sich beim Vorbesitzer erkundigen, ob scheckheftpepflegt auch scheckheftgepflegt ist. Ich denke ein Anruf hätte es da auch getan; zumindest wenn Eile geboten ist - besser als nix und den mit zwei Zeilen dokumentiert hätte da schon Klarheit gebracht.

    P.S. wie sieht denn die Genehmigung des Antrages aus? Bei behördlichen Vorgängen gibt es immer sowas wie gesehen/geprüft/genehmigt...

    Warum hat sich Wetzlar bei Haßloch nicht gemeldet und gefragt, ob Klimovets einen Pass hatte? Ich denke, man sollte den schwarzen Peter nicht anderen unterschieben, sondern bei Wetzlar und Spieler belassen.


    Warum hat der DHB sich nicht beim abgebenden Verein erkundigt, bevor er eine Spielgenehmigung erteilt? Wenn ich eine Genehmigung erteile, dann muss die belastbar sein, ansonsten ist sie nicht das Papier wert, auf dem sie steht. Alle Beteiligten müssen sich darauf verlassen können. Kommt man zu dem Schluss, dass diese zu Unrecht erteilt wurde (weil die genehmigende Stelle nicht sorgfältig genug gearbeitet hat!) dann gilt ab diesem Zeitpuntk eine andere Sachlage, aber nicht rückwirkend. Ich denke, dass man alle anderen Auffassungen dem gesunden Menschenverstand nicht vermitteln kann.

    Nun mal nicht so überheblich ;);) Tolle Verpflichtung für Flensburg, wie ich finde. Ich hoffe aber, dass das finanziell nicht wieder auf der allerletzten Ritze kalkuliert ist.
    So langsam kann man aber ja von der SG Flensburg-Deutschland sprechen :D

    neee, nicht überheblich - fand es nur lustich. Gedanklich hab ich mir dann vorgestellt, wie das aussieht. 2 KM kann ich noch glauben, wenn aber einer der beiden Rückraumspieler mal ne Pause braucht, spielt man dann mit zwei Außen pro Seite...jaja, ich weiß: eine blühende Phantasie...

    ich gehe noch weiter. Ein deutscher Spieler mit entsprechender Qualität kann sich die Clubs aussuchen und bekommt noch deutlich mehr als ein ausländischer Spieler. Oder umgekehrt: bei gleichem Gehalt darf der deutsche Spieler sogar was schlechter sein. Nur in der absoluten Spitze zählt nur eines: absolute Spitze im Können. Das trifft in Deutschland aber derzeit nur auf den THW und den HSV zu.

    Angebot und Nachfrage. Genau so funktioniert hier alles um uns drumherum.
    Will man das Kostenniveau eines deutschen Spielers reduzieren, muss man entweder die Nachfrage verringern oder das Angebot vergrößern. Nicht mehr und nicht weniger. Problem dabei ist, dass das Angebot nur langfristig vergrößert werden kann und die Zeit haben die meisten nicht, weil man zu kurzfristigen Erfolgserlebnissen verdammt ist.


    Ich würde gerne seine privaten Gründe respektieren, allerdings müsste ich sie dafür kennen.

    Das geht mir nicht so. Wenn er von der Ersten Liga an das Ende der zweiten Liga wechseln sollte, um in seiner Heimatstadt zu spielen, dann wäre mir das plausibel genug. Geht er nach Kiel, hätte die Sache einen faden Beigeschmack - nur um mal zwei Extreme zu nennen. Also warten wir halt die Entscheidung ab und dann kann man sich immer noch in Ruhe ein Bild machen, oder?

    man könnte es auch so lesen: Wir haben x Trainer gefragt, von denen alle kommen würden. Wir suchen uns jetzt einen aus und den präsentieren wir dann. Wie sich dann die (x-1) anderen Trainer vorkommen werden ist auch eine interessante Vorstellung. Na, vielleicht ist es auch ganz anders. Wir werden sehen.

    Freundschaft!
    Alfred Gislason hat der Jugend immer eine Chance gegeben (so sie vorhanden war). Das ist die eine Seite. Aber welchen Spieler hat er wirklich in seiner Entwicklung weitergebracht? Wenn man bedenkt, dass er schon in der 15. Saison in der Bundesliga trainiert (davon eine in der zweiten), dann ist der Schnitt aber sehr mager.

    so kann man es auch sehen, aber mach es doch mal anders rum: welcher der Spieler, die sich unter Alfred nicht entwickelt haben, sind denn unter anderen Trainern explodiert? Könnte es sein, dass die Jugend vielleicht nicht das Potential hatten, was man sich hätte vorstellen können?

    Ansonsten wäre da vielleicht ein Sprenger zu nennen, der den Großten Schritt seiner Entwicklung sicher in MD und unter AG gemacht hat.

    bedeutet das, dass Lützel auf KM rutscht und PW sich verabschiedet? Ist das zu sehr konstruiert oder darf man das schon als Indiz in diese Richtung werten?
    Der VfL wird wohl den Kader nicht unnötigerweise vergrößern und mit Mehrausgaben belasten, wenn es irgendwie anders geht, oder?


    Ich erinnere mich noch an einen ehemaligen deutschen Nationaltorhüter beim T'HW, der seine Option zog, als er sich gerade im absoluten Formtief befand, um einen Vertrag zu verlängern, der abgeschlossen wurde, als er gerade zum Welthandballer gekürt wurde. Sein damaliger Trainer war davon nicht begeistert. Ich denke, es reicht, wenn einer die Option zieht.

    Was Kubes angeht: Wer weiß, ob die Option vor Gericht standgehalten hätte, hätte der THW sie gegen Kubes Willen gezogen.

    War es bei Fritz nicht genau anders rum? Er hat doch die Möglichkeit verstreichen lassen, seinen Vertrag (vorzeitig) zu beenden. Das Ergebnis ist das gleiche. Der Unterschied ist nur der, dass er de facto nicht aktiv geworden ist.

    Ich finde es gewagt von Uwe Schwenkers Anwälte Jesper Nielsen mit den Erpressungsvorwürfen zu konfrontieren, denn die Erpressung würde voraussetzen, dass die Anschuldigungen zumindest im Kern der Wahrheit entsprechen. Ansonsten bleibt die kleine Hoffnungen, dass die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen den beiden Angeklagten dazu führen, dass schlussendlich einer der Beiden auspackt um den Anderen mitzureissen.

    Ab morgen bringt vielleicht der Aussageverweigerer Hubertus Grote mehr Licht ins Dunkel.

    nicht unbedingt. Der Ansatz: "Ich erpresse Dich mit einem gezielten Falschgerücht! Den medialen Druck stehst Du nie durch." wäre nicht zum ersten mal praktiziert worden. Und wehren kann man sich dagegen eh nicht. Insofern kann man wohl auch erpressen, ohne dass der andere zwangsläufig schuldig ist...ich verweise da mal auf Böll und "Die verlorene Ehre der Katharina Blum".

    Die von Hereticus angeregte Reform würde bedeuten, dass jeder einzelne Klub dieser 12er-Liga einen noch größeren Finanzbedarf hätte, als ihn die Top 12 derzeit haben. Denn es gäbe keine "leichten" Spiele mehr. Die Belastung für die Spieler würde steigen. Die Weltstars und Spieler von internationalem Format wären dann auf zwölf Vereine verteilt, nicht mehr auf 18. Da diese Spieler nicht vom Himmel fallen, würde meiner Ansicht nach die Gehaltsschraube noch weiter aufgedreht werden und die Aufsteiger aus der zweiten Liga hätten gar keine Chance mehr, es sei denn sie brächten einen Fünfmillionen-Etat auf die Reihe, was aber utopisch ist.
    Deutsche Spieler bekämen noch weniger Chancen...

    Meinst Du nicht, dass Dein Ansatz dem Prinzip von Angebot und Nachfrage widerspricht?
    Die Einnahmen der Vereine würden sinken, da die Anzahl der Heimspiele sinkt. Das hat wesentliche Auswirkungen auf die Etats der Vereine, die das durch zusätzliche Sponsorengelder ausgleichen müssen. Sagen wir mal im optimistischen Fall, der Etat bleibt gleich.
    Die Intensität der Spiele würde steigen, weil es für die Top-Teams kein Fallobst mehr gibt. Das sehe ich auch so. Dafür muss man aber nicht mehr 3mal in 7 Tagen ran - Unentschieden. Ich sehe keine Belastungssteigerung.
    Der Kader kann schon allein wegen des Verletzungsriskos nichtreduziert werden. Im Nnotfall muss die Position doppelt besetzt sein (setzen wir mal eine vernünftige Transferregelung voraus, die willkürliche Nachkäufe verhindert) Wenn wir jetzt von einer festen Gesamtzahl an Topspielern ausgehen (ja ich weiß, auch hier würde über kurz oder lang eine Regulierung einsetzen, aber nehmen wir das erst mal an), dann gibt es plötzlich ein Überangebot an Spielern (nämlich die, um die die Liga reduziert werden würde) und die Preise müssten theoretisch sinken - Angebot und Nachfrage. Seien wir mal optimistisch und es bleibt konstant...dann kann ich ein Preisexplosion bei den Spielern nicht erkennen.
    Der Fehler an der Konstruktion ist, dass auch jetzt schon die Weltstars nicht auf 18 Vereine verteilt sind, sondern maximal auf 6-8, nämlich der Liga-Elite. Die Vereine im unteren Drittel müsen oft genug auf preiswerte Osblockalternativen, hoffnungsvolle Nachwuchsleute oder routinierte Altstars zurückgreifen-rein aus monetären Gründen.
    Wo Du meiner Meinung nach völlig Recht hast ist das Problem mit dem eigenen Nachwuchs. Auf die weniger Stellen in der Top-Liga bewerben sich mindestens die gleiche Anzahl an Spielern und irgendeiner von denen wird für noch weniger spielen. Was man ja auch keinem verdenken kann - aus den unterschiedlichsten Gründen. Es wird also noch weniger Sinn machen, sich die Ausbildungsaufwendungen ans Bein zu binden, wenn man fertig und billig einkaufen kann. Hier hilft m.E. nur eine Quote. Und wenn jetzt einer mit dem Ausbildungszertifikat der HBL kommt, na dann mal gute Nacht. Über diesen Alibi-Quatsch muss man ja nicht ernsthaft diskutieren. Beispiel vom Wochenende: HSV-SCM: 18:43 ... beide zertifiziert, oder? und trotzdem Welten dazwischen wenn man es ernst nimmt oder nur formal abarbeitet und Bedingungen erfüllt.